Julika

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Diabetes seit: Uroma Hedwigs 75.Geburtstag. Leider stieg die Party 1984 ohne mich...

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21

Freitag, 6. Januar 2017, 22:55

Depression- Ja, aber dank Tabletten läuft es gut. Klingt jetzt trübsinnig, isses aber gar nicht.
Motivation - Jaaaaaa, ich bin auch noch alleinerziehend und voll berufstätig und liebe meinen Job.
Diadoc - Ja, nehme am DMP teil, da ich mich sonst vor Scham dort nicht blicken lassen würde und so ja gezwungen bin, dort aufzutauchen. Und zufrieden ist gar niemand.
Den Arsch zusammenkneifen - WAS DENKT IHR EIGENTLICH WIE OFT ICH DAS ERFOLGLOS VERSUCHT HABE??? (Meine Töchter sind jeweils unter einem HBa1c von unter 6 zur Welt gekommen, ich habe es glatt zu einer Verbeamtung auf Lebenszeit gebracht... Und dann ist es wieder vorbei.
Ich weiß, dass ich oft versucht habe, gesund zu spielen. Eigentlich wussten immer alle Mitmenschen um den Diabetes Bescheid (ich finde, hierfür hätte ich wenigstens einen kleinen Pluspunkt verdient) aber irgendwie hatte ich immer den Wunsch, dass niemand etwas von der Krankheit merkt. Und eigentlich ist es noch immer so. Ich habe nie gelernt über die Krankheit zu sprechen, über meine Probleme und Ängste damit. Ich weiß also gar nicht, was ich zu jemandem sagen soll, dem ich vertraue. Ich käme mir doch nur wie ein Jammerlappen vor. Es gibt so viel schlimmere Krankheiten auf der Welt.
Signatur Wenn ich mich nicht verzählt habe, bin ich jetzt bei Plan t...

Julika

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22

Freitag, 6. Januar 2017, 23:09

... Ich habe es seit drei Wochen wieder gut im Griff. Sowohl mit Sensor, als auch mit selbstgemachten Blutzuckerwerten. Die akzeptabel sind. Akzeptabel für mich und akzeptabel für meinen Diadoc sind auch zwei Welten. Er ist froh, wenn ich überhaupt Blutzuckerwerte messe und wenn davon keiner unter 50 ist. Für mich ist nur akzeptabel was unter 180, wenn ich großzügig und unter 160 wenn ich streng mit mir bin.
Ich habe niemals nach Anschluss an andere Diabetiker gesucht. Ich glaube, für mich ist es einfach gerade unheimlich wichtig, dieses Thema einen gesunden Teil meines Lebens werden zu lassen. Nicht dieses rote Tuch. Nicht dieses krankes Kind, dass den armen Eltern so viel Kummer bereitet hat. Sondern einfach ein Teil, ohne Wertung.
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olli72

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23

Freitag, 6. Januar 2017, 23:18

Es gibt immer schlimmere Krankheiten aber frage mal einen Gesunden ob er mit dir tauschen würde. Nie und nimmer.
Zu viel was zu beachten ist, worum man sich kümmern muss und woran man denken sollte.

Uns erzählst, na gut, schreibst du ja auch deine Empfindungen und Gefühle und Gedanken. So etwas kann man auch besonderen Freunden mitteilen.

Lerne mit deinem Diabetes zu leben, arrangiert euch und schon läuft es besser und du fühlst dich besser. Das BZ messen ist quasi das A und O, ohne geht es nicht. Wenn du nicht pickten möchtest, Versuch es mit dem Libre. Hilft dir auch den Verlauf zu sehen was bei den Korrekturen sehr hilfreich ist.

Und da du es hierher geschafft hast und da du darüber schreibst, gehört dir auf jeden Fall mehr als ein Pluspunkt.

Und jetzt weiter in dieser Richtung und schon wirst du Erfolge sehen und verspüren und fühlst dich besser.


:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
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https://m.youtube.com/watch?v=qVX-3Kvrf3w

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Samstag, 7. Januar 2017, 08:13

Bei mir war es so, dass ich mein Diabetes erst in Griff bekommen habe (natürlich gibt's hin und wieder Probleme!), als ich es akzeptiert habe, dass Diabetes ein Teil von mir ist. Es war nicht einfach.
Ich verheimliche es aber nicht, alle in meiner Umgebung wissen darüber Bescheid, schließlich könnte ich mal in eine Situation geraten, wo es ausgesprochen nützlich sein könnte, wenn die Leute Bescheid über mein Diabetes wissen. Glücklicherweise hat das Outing meiner "Autorität" oder meinem Ansehen im Job nicht geschadet, wurde nicht als Schwäche gewertet. Im Gegenteil, eher hat es mir mehr Respekt entgegengebracht.
Aber klar, es könnte in einer anderen Firma ganz anders sein.
Und ja, Diabetes bestimmt (nicht beherrscht!) unseren Alltag, das kann keiner leugnen. Und sicher würde kein gesunder Mensch mit uns tauschen wollen. Aber es gibt genug andere Krankheiten, die viel schlimmer sind als Diabetes.
Wir müssen unsere Krankheit sehr gut kennen und dann ist ein besseres Leben durchaus möglich.
Eins möchte ich dir noch ans Herz legen: fühle dich niemals als Versager und schäme dich nicht dafür, wenn deine Werte nicht lehrbuchmäßig ausfallen.
Wir sind alle Menschen und keine Roboter. Wenn man immer nur schlechtes Gewissen hat, das ist sehr kontraproduktiv. Betrachte deine Fehler, analysiere sie, aber bewerte sie nicht. Lerne aus den Fehlern und richte deinen Blick nach vorne. Sei lieb zu dir selbst.

Liebe Grüße
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hinerki

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25

Samstag, 7. Januar 2017, 10:07

Moin.

da hat Pelzlöffel aber nett formuliert, diese Art mag ich.

MlG

Hinerki

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Samstag, 7. Januar 2017, 10:18

Kann mich nur Olli und Cassiopheia23 und Pelzlöffel anschließen, weil es mir auch manchmal nichts genützt hat, den DM zu ignorieren. Irgend wann holt er Dich doch wieder ein, spätestens bei der nächsten Hypo (zu spät) oder den immer höheren Werten, die Du dauernd niederspritzen must. Willst Du das?
Man kann den DM nicht an der Garderobe abgeben, "er" steht jeden Morgen, den ganzen Tag, die ganze Nacht "neben" Dir. Ich hätte manchmal tagelang heulen können, aber es nützt nichts auf Dauer! Der DM muss werden wie Zähneputzen, jeden Tag wieder neu, dann fühlst Du Dich besser, Du bist auf den Weg dahin und hast Dich hier im Forum eingeklingt.......weiter so!
Liebe Grüße
Annette
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27

Samstag, 7. Januar 2017, 12:38

Ich weiß, dass ich oft versucht habe, gesund zu spielen. (...) irgendwie hatte ich immer den Wunsch, dass niemand etwas von der Krankheit merkt. Und eigentlich ist es noch immer so. Ich habe nie gelernt über die Krankheit zu sprechen, über meine Probleme und Ängste damit. Ich weiß also gar nicht, was ich zu jemandem sagen soll, dem ich vertraue. Ich käme mir doch nur wie ein Jammerlappen vor. Es gibt so viel schlimmere Krankheiten auf der Welt.


Hab als "Spätberufener" in meinem Umfeld vom ersten Tag an mit offenen Karten gespielt. Wenn jemand Neues auftaucht (zum Beispiel ein Kundenbesuch, wo ich mich in der Kantine an Fleisch/Grillgemüse als Extrawurst halte), reicht ein "Lebensmittelunverträglichkeit" bzw. "angeschossene Bauchspeicheldrüse, muss "aufpassen". Habs noch nicht erlebt, dass diese 'halb vollständige Info' nicht eigentlich gereicht hätte. Falls eine Nachfrage kommt wird die Info der "Glukoseunverträglichkeit" auf der Sachebene transportiert. Also eher "zu wenig eigenes Insulin" statt "Ich hab böse Zucker". Auf der Sachebene kannst du leicht Emotionen raushalten, die helfen nämlich nicht weiter.

Jeder hat im Leben die eine oder andere A.....karte. Manche sind schlichtweg dumm geboren, andere haben die falschen Partner/Freunde und wiederum andere Ärger mit Organfunktionen. Im Gegensatz zu einer abgekackten oder gerade abrauchenden Ehe/Beziehung ist Diabetes IMHO recht einfach im Griff zu halten. Weil DU deine Werte beeinflussen kannst und nicht auf andere angewiesen bist.
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28

Samstag, 7. Januar 2017, 15:21

Und ich würde sogar so weit gehen und meinen, dass nur ein Bruchteil aller Diabetiker/innen offen mit der Krankheit umgeht (nicht nur der Umgang damit i.d. Öffentlichkeit), gerade weil es so ungemein schwer ist.
Je nach Situation habe ich wenig Probleme halbwegs "offen" damit umzugehen und oft ist es ja auch fairer den Mitmenschen gegenüber kurz zu erklären.
Für mich ist das Problem dass gefühlt die meisten Menschen nicht wissen was Diabetes ist, allerdings hat jeder mal irgendwas darüber aufgeschnappt. Sobald man also bestimmte Worte benutzt wie "Diabetes", "Blutzucker" oder selbst "essen" benutzt ist das Gespräch irgendwie vorbei. "Ich habe Diabetes" ist also irgendwie ein schlechter Einstieg. Habe das Gefühl der andere hat sich dann sowieso schon eine Meinung gebildet. Egal was man noch erzählt, es bleibt nichts mehr hängen.

Wenn man aber anfängt mit "Also es gibt da im Körper innen drinne so eine Drüse und da kommt etwas raus damit die Nahrung nahrhaft wird und bei mir aber nicht und das Zeug drück mich mir nun ..." dann funktioniert das meist besser aber die Zeit/Geduld und passende Situation gibt es nicht immer.
Manchmal kam Tage später dann: "Hast du eigentlich Diabetes? Hättest ja auch einfach sagen können." Nein, kann man eben nicht einfach so sagen wenn man keine Lust hat auf alle möglichen und unmöglichen Ratschläge die dieses Wort scheinbar auslöst.
Insgesamt ist mir das erklären und der komplett offene Umgang deswegen zu anstrengend. Manchmal denke ich mir auch einfach es bringt weder mir noch dem Gegenüber einen Vorteil wenn er jetzt davon erfährt.

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Julika

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29

Samstag, 7. Januar 2017, 16:00

Jeder hat da irgendwo eine Tante oder Oma... Und schön ist es auch immer, wenn mir Menschen sagen, dass sie nicht verstehen können, warum ich alles essen darf. Ich habe dann das Gefühl, dass sie mir nicht glauben. Das kann ich gar nicht leiden.
Schön ist auch die Reaktion auf meine 50%ige Schwerbehinderung: Was? Aber man merkt doch gar nichts. Und dafür Sonderkonditionen auf der Arbeit? Eigentlich eine Frechheit.
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Grounded

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Samstag, 7. Januar 2017, 16:11

"man merkt doch gar nichts".

400.000 Typ-1 von 80 Mio bedeutet eine Chance von 5 zu 1000, dass der so schlaue Mitbürger auch noch eine bekommt. LADA kommt spät.... bei mir Anfang 40. Und der darf sich freuen, weil er dann auch die Chance auf 50% SB bekommt! Also Kopf hoch, es ist noch nicht zu spät.

Macht Diabetes eigentlich sarkastisch?
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Samstag, 7. Januar 2017, 16:20

Macht Diabetes eigentlich sarkastisch?
Jaaaaaaaa! :rofl
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Samstag, 7. Januar 2017, 16:46

Zitat

Jeder hat da irgendwo eine Tante oder Oma... Und schön ist es auch immer, wenn mir Menschen sagen, dass sie nicht verstehen können, warum ich alles essen darf. Ich habe dann das Gefühl, dass sie mir nicht glauben. Das kann ich gar nicht leiden.
Schön ist auch die Reaktion auf meine 50%ige Schwerbehinderung: Was? Aber man merkt doch gar nichts. Und dafür Sonderkonditionen auf der Arbeit? Eigentlich eine Frechheit.


Solchen Leuten bzw diesen dämlichen Kommentaren würde ich gar nicht so viel Aufmerksamkeit widmen. Lohnt sich nicht sich darüber aufzuregen.

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Samstag, 7. Januar 2017, 16:52

Jeder hat da irgendwo eine Tante oder Oma... Und schön ist es auch immer, wenn mir Menschen sagen, dass sie nicht verstehen können, warum ich alles essen darf. Ich habe dann das Gefühl, dass sie mir nicht glauben. Das kann ich gar nicht leiden.

Das durfte ich auch kennen lernen :patsch:
Ich bin dann immer aus dem Raum gegangen wenn sich die zwei Typ2er unterhalten haben.
Später als sie dann selber an der Nadel hingen (15-20 Jahre Tabletten) war es zu spät..... Ich habe meine Beine noch aber die nicht mehr! Und was die an mengen an Insulin gebraucht haben.

Zitat

Schön ist auch die Reaktion auf meine 50%ige Schwerbehinderung: Was? Aber man merkt doch gar nichts. Und dafür Sonderkonditionen auf der Arbeit? Eigentlich eine Frechheit.

Auch das durfte ich kennen lernen.
Signatur Gruß Hans :hihi:

Pumpe seit über 32 Jahren und es ist erst die sechste.....

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Sonntag, 8. Januar 2017, 10:18

Liebe Julika,
Willkommen hier im Forum.
Du bist nicht allein und ich kann mich auch nicht mit Ruhn bekleckern was meinen Diabetes betrifft.
Du bist hier, und es kann besser werden. Der erste Schritt ist ja schon gemacht.
LG

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Birgit1962

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Sonntag, 8. Januar 2017, 12:19

Jeder hat im Leben die eine oder andere A.....karte. Manche sind schlichtweg dumm geboren, andere haben die falschen Partner/Freunde und wiederum andere Ärger mit Organfunktionen. Im Gegensatz zu einer abgekackten oder gerade abrauchenden Ehe/Beziehung ist Diabetes IMHO recht einfach im Griff zu halten. Weil DU deine Werte beeinflussen kannst und nicht auf andere angewiesen bist.


Danke Dir Grounded - da hast Du absolut Recht! Das werde ich mir mal merken, wenn die Kollegin das nächste Mal wieder dumme Sprüche loslässt warum ich "Manches" überhaupt Essen darf :cursing:

Grounded

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Sonntag, 8. Januar 2017, 13:27

https://www.youtube.com/watch?v=5wU1Dr5V…e=youtu.be&t=37

Die Lyrics sind sowas von wahr.... Kannst das auch als Klingelton für wirklich "nette, kompetente Kollegen" verwenden. Sei also froh und lächel, es könnte schlimmer kommen.

.oO(Und ich war froh und lächelte und es kam schlimmer ...)
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Jogi

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Montag, 9. Januar 2017, 12:46

Junge junge, wat`n durcheinander zu Beginn :arghs: 8| ;(

Willkommen im Forum TE :)

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