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1 021

Montag, 22. Mai 2017, 00:12

Hallo,
ich habe indirekt von einem Fall gehört, bei dem sich die Batterie innerhalb einer 640G aufgebläht hat. Dadurch hat sich der Druck im Inneren der Pumpe erhöht - offenbar wurde dadurch massiv Insulin heraus gedrückt - über den Katheter, also unter die Haut! Eine schwere Unterzuckerung war das Ergebnis.
Ist so ein Verhalten bekannt? Gab es das schonmal? Ist euch da was bekannt?

Sheldor

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Montag, 22. Mai 2017, 08:41

Moin. Das kann ich mir fast nicht vorstellen. Möglich ist natürlich alles, aber die 640g ist so massiv, und dazu kommt dass Batterie und Reservoir parallel zueinander sitzen, es müsste quasi durch seitlichen Druck ausgequetscht werden. Das könnte höchstens bei einer Explosion der Batterie passieren.

Kann man den Fall irgendwo nachlesen?


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Cindbar

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Montag, 22. Mai 2017, 10:58

Nein, Sheldor, da die 640G wasserdicht ist, würde ein Aufblähen der Batterie den (Luft-)Druck innerhalb des abgedichteten Gehäuses erhöhen und die einzige Ausweichmöglichkeit wäre eine Insulininfusion durch Luftdruck auf dem Reservoirstempel. Aus diesem Grund hatten die alten H-Tron V100 Pumpen, die anfangs auch als Wasserdicht deklariert waren, zwei Druckausgleichsöffnungen. Bei Flugreisen musste man darauf achten, dass die Öffnungen frei waren, damit kein Insulin durch Luftdruckänderungen ausgeschüttet wird.

Wie Medtronic das Druckproblem bei Flugreisen und Seilbahnfahrten löst, weiß ich nicht. Für die Batterien bekommen wir vielleicht nicht ohne Grund die besonders teuren kostenlos mitgeliefert.

Wenn es solche Probleme gibt/gäbe, würde das bei www.bfarm.de zu finden sein.

Minda

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Montag, 22. Mai 2017, 11:02

Kann man den Fall irgendwo nachlesen?


Bisher kann man diesen konkreten Fall nur in einer WhatsApp-Nachricht von einer Augenzeugin an mich nachlesen.
Ich wollte herausfinden, ob sowas auch anderen schon passiert ist.

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Montag, 22. Mai 2017, 11:13

Nein, Sheldor, da die 640G wasserdicht ist, würde ein Aufblähen der Batterie den (Luft-)Druck innerhalb des abgedichteten Gehäuses erhöhen und die einzige Ausweichmöglichkeit wäre eine Insulininfusion durch Luftdruck auf dem Reservoirstempel. Aus diesem Grund hatten die alten H-Tron V100 Pumpen, die anfangs auch als Wasserdicht deklariert waren, zwei Druckausgleichsöffnungen.


Beim Öffnen vom Batteriefach gab es ein hörbares "plopp"-Geräusch.

Sheldor

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Montag, 22. Mai 2017, 11:17

Ich würde meinen dass das Batteriefach und das Reservoirfach von einander getrennt sind. So dass zum Beispiel auch keine Batteriesäure eine Chance hat ins Reservoir zu kommen. Aber vom Druck im gesamten Gehäuse her hab ich es nicht bedacht, das stimmt.

Wenn es ein Fall aus dem näheren Umfeld ist, wird das schon stimmen. Klingt gruselig. Halte hier aber eine defekte Batterie für den Verursache, so dass das grundsätzlich auch mit jeder anderen Pumpe passieren kann. Auf was man nicht alles achten muss als Pumpenhersteller... :patsch:
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Montag, 22. Mai 2017, 11:41

Wenn es solche Probleme gibt/gäbe, würde das bei www.bfarm.de zu finden sein.


Werden auf der Seite auch einzelne Vorkommnisse beschrieben?
Weißt du, wer was tun muss, damit die Info an der richtigen Stelle gesammelt wird? Damit also jemand merkt, wenn es mehrere solcher Fälle gibt.
Der Hersteller ist natürlich informiert - es wurde ruck-zuck ein Ersatzgerät geliefert.

Als weitere Info zu diesem konkreten Fall habe ich noch das hier:
Nachdem die Batterie getauscht wurde, ist es wieder dazu gekommen, dass die Pumpe sich von innen aufgebläht hat.

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Montag, 22. Mai 2017, 11:41

Wasserdicht bedeutet nicht das, dass Gehäuse hermetisch Dicht ist. Dort sind Membranen verbaut, die Luft durchlassen aber kein Wasser. Ohne wäre das gar nicht möglich und die Pumpe würde bei jeder Druck Änderung Insulin abgeben oder zurück ziehen. Bei der Combo z.B. sitzen die in dem Anschluss oben drin (die beiden weißen Punkte)


Die 640er wird doch mit einer Lithium-Zelle gefüttert?
Wenn die sich aufbläht wird die so heiss, das die Pumpe vorher in Flammen aufgeht.

Cu Jan

heikeov

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Montag, 22. Mai 2017, 17:03

"Die 640er wird doch mit einer Lithium-Zelle gefüttert?"

Nö, von Medtronic gibt es mit den Reservoirs nur ganz normale Alkalines.

Mit der Pumpe wurden 2 Lithium Batterien - keine Akkus - geliefert.

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Cindbar

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Montag, 22. Mai 2017, 22:54

Werden auf der Seite auch einzelne Vorkommnisse beschrieben?
Weißt du, wer was tun muss, damit die Info an der richtigen Stelle gesammelt wird?

Unter Service / Medizinprodukte / Formulare gibt es die Möglichkeit, als Anwender selbst Fehlermeldungen zu schicken.

Ob das dann sofort veröffentlicht wird, glaube ich nicht, denn Vorkommnisse, die dort für die 640G zur Zeit gelistet sind, enhalten ja offizielle Schreiben/Stellungsnahmen von Medtronic.

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Dienstag, 23. Mai 2017, 11:29

Unter Service / Medizinprodukte / Formulare gibt es die Möglichkeit, als Anwender selbst Fehlermeldungen zu schicken.


Ich gebe die Info an die Augenzeugin weiter. Danke für den Tipp!

Update:
Ich höre gerade, dass der Fall schon gemeldet worden ist. Medtronic ist informiert. Mehr können wir im Moment also nicht tun.
Das *wirklich* Gute ist ja, dass es hier kein Antworten-Gewitter gab im Sinne von "Ja, ist mir auch schon passiert."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Minda« (23. Mai 2017, 11:50)


Cindbar

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Dienstag, 23. Mai 2017, 12:20

Die erste Rückfrage von Medtronic wird wahrscheinlich sein: "Haben Sie die von uns gelieferten Batterien verwendet?"

Bei den Batterien habe in der Packung einen Garantiezettel gefunden: "Kein Auslaufen. Garantiert" - "Bei vollständig entladenen Batterien bis zu 2 Jahre lang kein Auslaufen in ihrem Gerät."
Sowas habe ich vorher bei Batterien noch nie gesehen.

ChristinaR

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Sonntag, 4. Juni 2017, 23:00

Ich habe momentan extreme Probleme die Sensor-Alarme nicht zu verpassen.
Die Vibration merke ich oft gar nicht. Gerade heute ist mein Wert auf über 300 gestiegen und ich habe nur durch Zufall bemerkt dass das rote Lämpchen an der Pumpe leuchtet.
Müsste die nicht irgendwann totalen Radau machen wenn man auf die Meldung nicht reagiert? ?(
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Der Selbsttest hat normal funktioniert.

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Montag, 5. Juni 2017, 08:17

Den Gefahrenalarm macht er, glaube ich, nur bei niedrigen Werten oder wenn die Batterie raus ist. ?(

LG
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cd63

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Montag, 5. Juni 2017, 09:15

habe nur auf Vibration gestellt, wenn man allerdings den Hypoalarm nicht mit "o.k." bestätigt, kommt kurz darauf (entsprechend deiner Einstellung) der Ton - auch wenn du sonst nie den Ton hast!
cd63

Marty P

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1 036

Sonntag, 25. Juni 2017, 23:20

So, mittlerweile nutze ich das kleine Scheißerchen schon 6 Monate und irgendwie gehört das Teil mittlerweile zu mir. Sicher gibt es Phasen wo es mich nervt, meistens beim Sport, beim Laufen habe ich die Pumpe am Körper, beim Fußball lege ich sie ab. Beim duschen nervt es mich auch und oft genug verfluche ich den Diabetes wenn ich vor dem Spiegel stehe und die Pumpe ansehe, aber es macht das Leben insgesamt leichter und meine Werte sind auch viel besser geworden. Ok, ich könnte weniger KH essen, aber man will ja noch irgendwas genießen.
Die Handhabung ist einfach und wenn ich mir einen Katheder rausreiße, das ist bis jetzt drei mal passiert, dann war ich selber schuld weil schlecht angebracht und Nachts dumm auf dem Bauch gelegen.
Ich habe Gewicht verloren, ob mein Bauchspeck auch mal weg geht bezweifle ich aber, sind doch einige Einheiten wo jeden Tag im Bauch landen.
Meine Basalrate hat sich nach der Grundeinstellung von 32 IE kurzfristig mal unter 30 bewegt, ging dann irgendwann hoch auf 44 IE, in den letzten Tagen musste ich aber wieder auf knapp unter 40 korrigieren.
In Kombination mit dem Libre, den Sensor von Medtronic habe ich ja leider nie genehmigt bekommen, aber das ist eine andere Geschichte, bin ich insgesamt sehr zufrieden und ich würde auf jeden Fall wieder die Medtronic nehmen.

Wollte ich mal gesagt haben. :D

Sheldor

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Samstag, 12. August 2017, 10:59

Moin Moin!

Ich möchte nochmal den Gürtelclip erwähnen, der bei vielen aufgrund des herausrutschenden Stiftes den Geist aufgibt.

Ich hatte mich mittlerweile daran gewöhnt, täglich 10 mal den Stift mit dem Fingernagel wieder reinzuschieben. Irgendwann hätte ich es sicher mal verpasst und der Clip wäre hinüber gewesen. Nun wollte ich mal probieren, ob man mit einem unauffälligen Klebepunkt den Stift beruhigen kann, und dabei ist mir aufgefallen, dass der Stift sich mit jeder Belastung der Feder ein Stück herausarbeitet. Und immer in die gleiche Richtung. Ich habe dann einfach ein Tröpfchen Feinmechanik-Öl auf die Feder getropft, durch die der Stift ja geführt ist. Das Knarzen beim Drücken des Clips ist verschwunden, und seitdem erhält der Stift auch keinen Vortrieb mehr. Seit 2 Tagen sitzt der Stift unverändert! Scheint, zumindest in meinem Fall, einfach eine mangelnde Schmierung zu sein. Vielleicht kann das ja jemand mal probieren mit einem knarzenden Clip und wanderfreudigen Stift.
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