Tiger1982

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 10:56

Krankheitsanfälig wegen Diabetes Typ 1?

Hallo,

ich wollte mal fragen, wie krankheitsanfällig hier die anderen User sind. Ich habe fast mein ganzes Leben schon Diabetes und an die Zeit vorher kann ich mich nicht erinnern...zumal ich da ein Kleinkind war und man das vielleicht eh nicht berücksichtigen sollte. Aber vor allem interessiert mich das bei Leuten, die noch nicht so lange Diabetes haben und sich erinnern können wie das vor dem Diabetes war.
Ich bin damit aufgewachsen, dass es immer heißt, Diabetiker sind anfälliger für Krankheiten und sollten sich auch immer gegen Grippe impfen lassen. Viel anderes lese/höre ich heutzutage auch nicht. Allerdings bin ich nie krank...ich meine wirklich nie. Ich lasse mich auch nie gegen die Grippe impfen. Meine Frau hatte in den letzte 4 Jahren zweimal die Grippe mitgenommen und 3 mal hatte sie eine sehr heftige Erkältung. Sie hat mich nie angesteckt. Wenn im Büro meine Kollegen alle am schniefen und niesen sind, passiert mir auch nichts. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal krank war.
Ist das alles also nur Humbug?

Gruß
Jan

Arbyter

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 11:21

Hi Jan,

kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich habe bei mir keinen Unterschied zu vorher feststellen können. Bemerkenswert fand ich nur, dass im letzten Winter, als der HbA1c so schlecht war wie nie zuvor, der erste Winter war, in dem mich tatsächlich nicht ein einziger Infekt erwischt hat. Mag aber auch Zufall gewesen sein.

Liebe Grüße vom Arbyter
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Sheldor

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 11:35

Ob, und wie stark dich Infekte erwischen, liegt zum großen Teil an deinem Immunsystem, welches ebenso individuell ist wie viele andere Eigenschaften des Organismus.
Kenne auch Leute, die sind nie krank, oder haben in ihrem Leben nie Fieber gehabt, die wirft einfach nichts um. Aber ebenso kenne ich einige, die nehmen einfach alles mit. Dazu zähle ich mich (jetzt wieder) auch.

Als Kind war ich sehr oft krank. Infekte aller Art aus meinem Umfeld haben mit Selbstverständlichkeit auch mich gebeutelt. Irgendwann war das dann nicht mehr so. Als junger Erwachsener ist alles an mir abgeprallt.

Seit ich Diabetiker bin ist es wieder umgeschlagen, ich nehms mit egal was es kostet ;-)

Mir ist auch aufgefallen dass es einfach länger dauert und dass es intensiver ist. Zumindest grippale Infekte. Erst ein kleiner Infekt, wenn der nach ner Woche abgeklungen ist, kommt der große Hammer mit Fieber und allen vorherigen Symptomen in stärkerer Ausführung.




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Kochloeffel

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 11:45

Mit dem DM hab ich eigentlich nie mehr gefehlt im Büro. Vorher hatte ich mal einen grippalen Infekt, der mich ins Bett zwang. Hat vielleicht mit der Impfung zu tun, dass ich davon verschont bleibe seither. Ab und an hab ich mal eine stärkere Erkältung, aber weit weg von Gründen, daheim zu bleiben.

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Grounded

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 11:53

Kann dem Vorschreiber nur zustimmen und dem Titel widersprechen. Weil ich habs kausal eigentlich andersrum empfunden. Als angehender LADA habe ich in den Jahren VOR der Diagnose wirklich jede Rüsselpest mitgenommen, die irgendwo unterwegs war. Seit der Diagnose vor drei Jahren und dank Insulin nun stabilen Werten nahe Normbereich habe ich wirklich nichts(!) mehr mitgenommen. Nichtmal die "Woche mit Herbsterkältung". Ja, da war mal nen Tag Kopfschmerzen und Schlappheit bei, aber nichts mit Fieber, Husten und dem ganzen Programm was keiner braucht.

Für mich steht daher nach nun drei Jahren recht sicher fest, dass dich stabile und leidlich tiefe BZ Werte gegen Erkältungen & Co ziemlich gut schützen müssen.
Signatur --
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tecumseh

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 16:04

Hi Jan,





„durfte „ ja 47 Jahre ohne
DM leben und bin nun seit 3 Jahren ein „Süßer“. Also ich stelle zu früher
keinen Unterschied fest, habe nach wie vor pro Jahr ein bis zwei Erkältungen
die nach ca. einer Woche überstanden sind, die Heftigkeit ist auch die gleiche
( Kopfschmerzen, Husten, Niesen ……). Gegen Grippe lass ich mich aber nicht mehr
impfen, habe es einmal gemacht, muss es irgendwie nicht vertragen haben, war
danach zwei Wochen mit einer satten „Männergrippe“ im Bett, mit 40 Grad Fieber
und so.
:arghs:





LG

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »tecumseh« (11. Oktober 2017, 18:35)


Scarlett

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:38

Ich kann mich an die Zeit ohne DM auch nicht erinnern, da kann ich demnach nicht weiterhelfen.

Ich lasse mich seit einigen Jahren nicht mehr impfen - seit die Schweinegrippe mit drin ist - weil ich nach der Impfung fast 4 Wochen krank war und 2 davon flach gelegen habe. Das war der Punkt an dem ich mich entschieden habe das nicht wieder zu versuchen.

Krank bin ich auch mal, meist so 2x im Jahr zum Winter und zum Frühjahr hin. Ob das jetzt viel ist kann ich nicht beurteilen, ich habe das Gefühl dass ich da etwas länger und heftiger mit zu kämpfen habe als zum Beispiel mein Mann, allerdings ist eine Arbeitskollegin ohne DM wesentlich öfter und länger krank.

Denke auch dass das nicht unbedingt mit dem DM sondern eher mit dem individuellen Immunsystem zu tun hat.

Hubi

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:46

Bei mir macht's ebenfalls genau keinen Unterschied zu vorher.
Ich war nur in den sechs Monaten nach der Diagnose extrem anfällig und habe wirklich alles mitgenommen (sogar bei der DM-Schulung stationär am Entlassungstag ein Rotavirus, von dem die Ärztin sagte, dass es sonst nur kleine Kinder kriegen... :hechel: ).
Ich glaube, das gilt eher für schlecht eingestellten, übergewichtigen Typ 2 DM, da gibt es ja meistens noch vermehrt Entzündungsstoffe im Blut, etc. Da könnte ich mir schon vorstellen, dass das Immunsystem auch nichts mehr reißt. Meine Laienmeinung...

Lg Hubi
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Philbert D.

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:48

Hallo Jan,
ich habe auch keine höhere Krankheitsanfälligkeit bei mir feststellen können. :)
Signatur meyn geduld hat ursach! :)

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Kochloeffel

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:51

Ich glaube auch, dass man mit einer guten Einstellung nicht anfälliger ist als ohne DM. Zur Zeit der Diagnose war ich körperlich ein Wrack. Miserable Wundheilung, völlig übersäuert, entzündetes Zahnfleisch, das ganze Programm. Da hätt ich wohl noch einiges auflesen können, weil der Körper mit dem viel zu hohen Blutzucker beschäftigt war. Wer unerkannt längere Zeit mit zu hohem Zucker lebt (also eher Typ 2er), ist da bestimmt auch anfälliger als ein Gesunder.

cd63

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 22:47

krankheitsanfällig ist man wegen DM 1 bestimmt nicht mehr, als Leute ohne dieses Anhängsel. Ich war so gut wie nie krank, vielleicht alle 2-3 Jahre ne kurze Erkältung...o.k. ich arbeite im Krankenhaus, aber da bin ich einem anderen Keimspektrum ausgesetzt! Denke die Grippeschutzimpfung wird deswegen empfohlen, weil es uns dann doch ein wenig mehr umhauen könnte bei einer Grippe und bis der Zucker dann wieder passt...naja, da muss ich euch nichts schreiben. Vor 2 Jahren hatte ich tatsächlich meine allererste Grippe und das hat schon reingehauen. Wollte mich nie impfen lassen weil Gerüchte über Nanopartikel im Impfstoff und irgendwelchen pharmapolitischen Interessen (Schweinegrippe etc.) im Umlauf waren - aber nach dieser Grippe habe ich nun klein beigegeben. Wenn mein AG die 4-fach-Impfung anbieten sollte, nehme ich natürlich diese.
Vielleicht wird man anfälliger, wenn der DM miserabel eingestellt ist, aber da kommen auch Spätschäden.....oder einfach Folgen eines schlecht eingestellten DM wie oben schon beschrieben.
cd63

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 22:59

Also eigentlich fehlt mir hier noch der Olli.

Ich denke auch das man mit einer guten Einstellung schon einiges tuen kann aber ich denke viel wichtiger ist das sich unser Gesundheitsbefinden schärft und wir auf Falsches verzichten.

Der Olli fehlt mir deshalb weil wenn man jeden Tag bei jedem Wetter mit den Viechern raus muss und manchmal bis auf die Haut nass wird das bestimmt nicht schädlich ist.
Ich habe seit dem DM vor 17 Jahren keinen Schnupfen, Husten o.ä. mehr gehabt. Das ist mal teilweise ausgefallen bin weil ich mir in den Fuß geflext habe lag wohl an anderen Sachen als am DM.
Signatur Man kann ohne Tiere leben aber es lohnt sich nicht (H.Rühmann)

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 00:01

Untersuchung an 705 erwachsenen Typ 1 Diabetikern im Vergleich zu nicht Diabetikern mit Bluthochdruck:
Obere Atemwegsinfekte (Erkältung, Nasennebenhöhlenentzündung, Pharyngitis) nicht häufiger bei Typ 1 Diabetikern, untere Atemwegsinfekte (Bronchitis, Lungenentzündung) schon (etwa 1,4 mal so hoch wie bei Nicht-Diabetikern). Harnwegsinfekte etwa doppelt so häufig bei Typ 1ern.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16007521


Ein mäßig erhöhtes Risiko für Lungenentzündungen und Bronchitiden fällt halt im Alltag nicht auf, denn beides ist im mittleren Lebensalter nicht sonderlich häufig.
In der Studie bekamen innerhalb eines Jahres 28 Typ 1 Diabetiker (4%) eine Bronchitis, 7 (1%) eine Lungenentzündung, in der Kontrollgruppe waren es 2,9% (Bronchitis) und 0,8% (Lungenentzündung).
Wenn 0,8 von 100 Nicht-Diabetikern jährlich eine Lungenentzündung bekommen und 1 von 100 Typ 1 Diabetikern, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit von den
aktiven Forennutzern hier trotzdem keiner eine bekommen... Ob die Zahlen in dieser Größenordnung überhaupt sehr aussagekräftig sind, muss man sich evtl auch fragen.


Insbesondere die Harnwegsinfekthäufigkeit hängt sicherlich stark von der BZ-Einstellung ab. Zucker im Harn ist ein Paradies für Bakterien.

Sicherlich sehr lesenswert, bin ich noch nicht dazu gekommen reinzuschauen:
http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM199912163412507

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »DerWurstkuchen« (12. Oktober 2017, 00:21)


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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 12:11

Hallo,

dann ist mein persönlicher Eindruck ja richtig :)
Ich gehe auch mal davon aus, dass diese Behauptung aus einer Zeit kommt als eine gute BZ Einstellung sehr, sehr schwierig war und durch schlechten BZ gibt es gesundheitliche Probleme wie Anfälligkeiten für andere Krankheiten.

Gruß
Jan

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 12:14

Ich denke, aus dieser Zeit kommen noch viele dieser für uns negativen Folgen des Diabetes. Ich habe zB. nie so ganz nachvollziehen können, warum mir jetzt trotz guter Einstellung die Füsse fast abfallen sollen. Klar, kleine Verletzungen an den Füssen nimmt man sicher weniger wahr als zB. an den Händen. Verbunden mit einer schlechten Wundheilung kann sich da schon was entwickeln. Wenn aber eine gute Wundheilung (und die hab ich, spiele täglich mit meinen Katzen und da gibts halt mal kleinere Kratzer und Bisse) vorhanden ist, kann man dies auch etwas entspannter sehen, meiner Meinung nach.

Jean

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Freitag, 13. Oktober 2017, 12:54

Hm, ich habe das mit der erhöhten Anfälligkeit auch gehört, aber kann es für mich nicht bestätigen. Ich meine, ich werde normal häufig krank (zwei bis drei Erkältungen im Jahr, wenn es hochkommt). Kann für mich sagen, dass ich besonders immun bin, wenn ich viel Sport mache. Fällt der Sport aus, z. B. weil ich nach der OP im September keinen machen durfte, werde ich flugs krank. :D

Jules

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Samstag, 14. Oktober 2017, 12:22

Denke auch das wie so vieles beim Diabetes die Einstellung eine große Rolle spielt.

Bin nicht öfter krank als vorher 1 x Jährlich eine Erkältung, habe nur festgestellt das ich sie nicht mehr so leicht wegstecke. Weiß aber nicht ob das am Diabetes liegt oder einfach daran daß ich Älter werde :rofl

Hatte dieses Jahr im Februar meine 1. Grippe. Arbeit ebenfalls im Krankenhaus. Werde mich aber weiterhin nicht impfen lassen.

LG Jules
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ChristinaR

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Montag, 16. Oktober 2017, 19:51

Wie es vor meinem Diabetes war weiß ich auch nicht mehr. Ich bin jedes Jahr 2-3x erkältet, meistens hält das mindestens eine Woche an, die letzten Male allerdings immer wesentlich länger und ich musste mich fast jedes Mal krank schreiben lassen weil auch Fieber und Gliederschmerzen dabei waren.
Ich habe allerdings jedes Mal das Gefühl dass ich sie immer schlechter wegstecke und mich wesentlich schlechter davon erhole.
Grippe-Impfung habe ich schon seit Jahren nicht mehr gemacht nachdem ich einmal nach der Impfung fast 4 Wochen nicht so krank wurde das ich nicht mehr aufstehen konnte.

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