aha

Mitglied

  • »aha« ist weiblich
  • »aha« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 74

Diabetes seit: Typ 3c seit 2015

Therapieform: ICT (Bolus/Basal)

Pen/Insulinpumpe: pen

CGM/FGM: Dexcom 4

Danksagungen: 14

  • Nachricht senden

1

Montag, 13. November 2017, 11:18

Notfallnummer

Hallo,

gibt es eine Notfall-Nummer, die ich im Falle einer starken Hypo anrufen könnte, wenn ich Hilfe brauche. Heute nacht ist mehrfach mein Dexcom ausgefallen. Ich hätte also keine Warnung im Falle einer Hypo bekommen. Nachts bemerke ich die Hypo nicht.

Danke im Voraus für die Informationen.

Jean

Mitglied

  • »Jean« ist weiblich

Beiträge: 439

Diabetes seit: 2005

Therapieform: ICT (Bolus/Basal)

Pen/Insulinpumpe: Novo Nordisk

BZ-Messgerät: FS lite

CGM/FGM: FS Libre

Software: mysugr

Danksagungen: 217

  • Nachricht senden

2

Montag, 13. November 2017, 11:22

Mir ist da keine besondere Notfallnummer bekannt. Ich würde dann 110 wählen und kurz schildern, was Sache ist. Die Notärzte sollten sich damit zumindest etwas auskennen dürfen. Ich meine auch, dass sie immer Glucose-Spritzen dabei haben.

polloze

Mitglied

  • »polloze« ist männlich

Beiträge: 222

Diabetes seit: 1999

Therapieform: ICT (Bolus/Basal)

Pen/Insulinpumpe: Lilly Humalog 200 / Levemir

BZ-Messgerät: Accu Chek Aviva Nano (als Backup)

CGM/FGM: Freestyle Libre

Software: SiDiary / Abbott LibreView

Danksagungen: 32

  • Nachricht senden

3

Montag, 13. November 2017, 11:24

Was genau erhoffst du dir denn von einer Notfallnummer? Außer einen 24/7 Dienst bei Dexcom oder halt den Rettungsdienst wüsse ich auch nichts. Hast du denn häufig mit Hypos in der Nacht zu kämpfen?

Arbyter

Mitglied

  • »Arbyter« ist männlich

Beiträge: 91

Diabetes seit: 2001 (T2)

Therapieform: ICT (Bolus/Basal)

Pen/Insulinpumpe: Novopen 3+4

BZ-Messgerät: Meditouch 2

Software: Excel Bastelei

Danksagungen: 121

  • Nachricht senden

4

Montag, 13. November 2017, 11:34

Was genau erhoffst du dir denn von einer Notfallnummer?
Das wäre auch meine Frage, denn pauschal hätte ich gesagt Notarzt 112, aber die ist doch allgemein bekannt. Abgesehen davon: Wer noch klar genug im Kopf ist, um das Telefon zu finden, diese Nummer zu wählen und seinen Notfall zu beschreiben, der kann doch auch noch KH futtern oder trinken, oder?

Glaub ich stehe gerade mächtig auf der Leitung.

Etwas irritierte Grüße vom Arbyter
Signatur Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht!

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

olli72, Zuckerstück

Werbung

unregistriert

Werbung


Cindbar

Mitglied

  • »Cindbar« ist männlich

Beiträge: 1 966

Diabetes seit: 1977 (T1)

Therapieform: Insulinpumpe

Pen/Insulinpumpe: 640G + Enlite CGM

BZ-Messgerät: Contour Next Link

Software: Sidiary

Danksagungen: 910

  • Nachricht senden

5

Montag, 13. November 2017, 12:34

Nicht irgendwelche Kohlenhydrate, sondern Traubenzucker für den Notfall. Dann brauchst du aber auch nicht mehr anzurufen, weil der Traubenzucker schnell wirkt, auch noch wenn du dann doch noch bewusstlos werden solltest. Durch den Traubenzucker wächst du dann schnell wieder auf.

Wenn du aus einer Hypo-Bewusstlosigkeit aufwächst, trotzdem noch Traubenzucker und anderen KHs essen. Aber einen Notfallanruf brauchst du dann eigentlich auch nicht mehr.

Die 112 muss nur ein Anderer anrufen, der dich bewusstlos findet oder der dich wach in einer Hypo findet und es nicht schafft, dir etwas KH-haltiges zu geben. Statt Notruf reicht in so einem Fall aber auch eine Glucagonspritze.

geckolino

Mitglied

  • »geckolino« ist männlich

Beiträge: 262

Diabetes seit: 03/2016

Therapieform: ICT (Bolus/Basal)

Pen/Insulinpumpe: 2xTactiPen: Apidra + Lantus

BZ-Messgerät: Aviva Connect

CGM/FGM: Nein

Software: Diabetes:M

Danksagungen: 269

  • Nachricht senden

6

Montag, 13. November 2017, 17:56

Ich würde dann 110 wählen und kurz schildern, was Sache ist. Die Notärzte sollten sich damit zumindest etwas auskennen dürfen.

Dazu noch eine allgemeine Anmerkung: im Notfall immer die 112, nicht die 110 wählen. 112 ist die inzwischen europaweit einheitliche Notrufnummer. Mit der 110 landet man bei der Polizei, die verbinden dann zur 112 weiter...

Ansonsten würde ich das so sehen wie meine Vorschreiber: Wenn man noch klar genug ist, ans Telefon zu gehen und da anzurufen, kann man auch einfach Traubenzucker futtern, das ist in dem Fall die bessere und schnellere Hilfe.
Signatur May contain nut.

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

cd63, Jean, olli72

Julmond

Mitglied

Beiträge: 409

Diabetes seit: 2005

Therapieform: ICT (Bolus/Basal)

Pen/Insulinpumpe: novopen echo, novopen 4

BZ-Messgerät: aviva

CGM/FGM: Nein

Software: smart pix

Danksagungen: 68

  • Nachricht senden

7

Montag, 13. November 2017, 18:34

Mir fiele noch ein "Hausnotruf-Dienst" ein.

Ist in der Regel für Alleinstehende unter den Senioren gedacht.

Da hast Du dann eine Art Notrufklingel am Armband oder zum Umhängen.

Ich weiß allerdings nicht ob die bei Hypos kommen (warum eigentlich nicht? )

und ob die Überall vertreten sind und ganz wichtig: wie schnell der Dienst dann vorbei kommt.

Gruß Julmond

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Arbyter

Charlotta

Mitglied

Beiträge: 1 284

Danksagungen: 1204

  • Nachricht senden

8

Montag, 13. November 2017, 20:11

Zu meinen nächtlichen, schlimmen Hypo Zeiten noch ohne CGM hatte ich einen Haustürschlüssel bei meiner Nachbarin deponiert. Falls ich alleine war und Hilfe nötig geworden wäre, hatte ich Ihre Telefonnummer ins Telefon programmiert, so dass ich nur eine Taste drücken mußte.
Ich hatte einige Krampfanfälle bei starken Hypos und brauchte anschließend auch noch Hilfe.

Einmal kam sie z.B. zum Einsatz, um dem Notarzt die Türe zu öffnen. Für mich war es damals sicher eher eine psychologische Unterstützung, die ich wichtig fand und die meine Familie etwas beruhigte.

Und evtl. dann nachts mal den Wecker zum blutig messen stellen, wenn man bemerkt dass das CGM zickt. Sicher ist sicher.
Die Threaderstellerin ist ja Typ 3c, da wird es wahrscheinlich Probleme mit der Gegenregulation geben, von daher kann ich die Frage schon nachvollziehen.
Signatur Leben heißt nicht, zu warten dass der Sturm vorüberzieht. Man kann lernen, im Regen zu tanzen.

aha

Mitglied

  • »aha« ist weiblich
  • »aha« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 74

Diabetes seit: Typ 3c seit 2015

Therapieform: ICT (Bolus/Basal)

Pen/Insulinpumpe: pen

CGM/FGM: Dexcom 4

Danksagungen: 14

  • Nachricht senden

9

Montag, 13. November 2017, 21:30

Danke für die Antworten.

Julmond hat recht, ich frage nach dem Hausnotruf, bei dem man nur auf einen Knopf drücken muss. Und wie Carlotta schreibt: als Typ 3 c habe ich keine Gegenregulation. 0 nix, weil ich keine BSD mehr habe, die Glucagon produzieren könnte.

Allerdings stimmen auch die Überlegungen: Traubenzucker ans Bett. Momentan habe ich immer reinen Traubensaft griffbereit. Wirkt der genauso schnell wie Traubenzucker?

Werbung

unregistriert

Werbung


Cindbar

Mitglied

  • »Cindbar« ist männlich

Beiträge: 1 966

Diabetes seit: 1977 (T1)

Therapieform: Insulinpumpe

Pen/Insulinpumpe: 640G + Enlite CGM

BZ-Messgerät: Contour Next Link

Software: Sidiary

Danksagungen: 910

  • Nachricht senden

10

Montag, 13. November 2017, 22:06

Julmond hat recht, ich frage nach dem Hausnotruf, bei dem man nur auf einen Knopf drücken muss.

Es kommt ja auch auf die Art der Hypos an, die du hast. Bei mir ist es so, dass ich mir bei Hypos immer noch mit Traubenzucker selbst helfen kann, außer in den wenigen Fällen, wo ich bewusstlos geworden bin. Wirst du bei Hypos bewusstlos? Dann kannst du keinen Knopf mehr drücken.

Allerdings stimmen auch die Überlegungen: Traubenzucker ans Bett. Momentan habe ich immer reinen Traubensaft griffbereit. Wirkt der genauso schnell wie Traubenzucker?

Soviel ich aus den von mir besuchten Schulungen weiß, wirkt Traubensaft genauso schnell wie Traubenzucker. Ich persönlich bevorzuge Traubenzucker, weil dabei keine Gefahr besteht, dass ich mehr esse, als ich mindestens benötige.

Arbyter

Mitglied

  • »Arbyter« ist männlich

Beiträge: 91

Diabetes seit: 2001 (T2)

Therapieform: ICT (Bolus/Basal)

Pen/Insulinpumpe: Novopen 3+4

BZ-Messgerät: Meditouch 2

Software: Excel Bastelei

Danksagungen: 121

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 14. November 2017, 06:36

Solche Hausnotruflösungen bietet meines Wissens nach so ziemlich jeder Pflegedienst an. Über die Kosten kann ich allerdings nichts sagen. Aber diesbezüglich dürften Google oder ein paar Anrufe bei Pflegediensten weiter helfen.

Liebe Grüße vom Arbyter
Signatur Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht!

Frau Maus

Mitglied

Beiträge: 155

Diabetes seit: 1982

Therapieform: Insulinpumpe

CGM/FGM: Nein

Danksagungen: 2

  • Nachricht senden

12

Dienstag, 14. November 2017, 10:11

Hallo, beim Traubensaft hätte ich das Problem das ich bei einer tiefen hypo die Flasche nicht mehr öffnen könnte. Traubenzucker ist da für mich leichter zu händeln, da ich diesen unverpackt in einer Dose lagern könnte.
Bezüglich des Hausnotruf habe ich bei meiner Mutter die Erfahrung gemacht, dass diese zunächst versuchen per Telefon Kontakt aufzunehmen. Anschließend kommt jemand rausgefahren und erst vor Ort wird dann ggf. ein Notruf abgesetzt. Aus meiner Sicht ist der Hausnotruf nicht bei einer Hypo geeignet. Ich würde das Telefon neben das Bett legen und auf der Taste 1 den Notruf einspeichern. Es gibt auch Mobiltelefone für Senioren, die einen Notrufknopf haben und dann beim Drücken den Ruf zur einprogrammiert en Nummer aufbauen (hatte meine Schwiegermutter mal). Vielleicht ist das eine Möglichkeit für dich.

Gesendet von meinem EVA-L09 mit Tapatalk
Signatur Ich habe ein einfaches Rezept, um fit zu bleiben - Ich laufe jeden Tag Amok.

Hildegard Knef

Pelzlöffel

Mitglied

  • »Pelzlöffel« ist männlich

Beiträge: 444

Diabetes seit: 2016

Therapieform: ICT (Bolus/Basal)

Danksagungen: 324

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 14. November 2017, 11:54

Zu meinen nächtlichen, schlimmen Hypo Zeiten noch ohne CGM hatte ich einen Haustürschlüssel bei meiner Nachbarin deponiert. Falls ich alleine war und Hilfe nötig geworden wäre, hatte ich Ihre Telefonnummer ins Telefon programmiert, so dass ich nur eine Taste drücken mußte.
Ich denke das ist gut, alles was über "eine Taste drücken" hinausgeht scheint nämlich im Notfall zu unsicher.

Nachteil bei Nachbarn und anderen privaten Kontaken: Man kann nicht 100% sicher sein ob sie ans Telefon gehen.
Bei 112 geht immer jemand dran, aber man muss es schaffen mindestens Adresse plus Namen zu sagen.

Bei einem "Hausnotruf-Dienst" geht wahrscheinlich auch immer jemand dran und wenn am Telefon nichts gesagt wird haben sie trotzdem die Adresse gespeichert. (nehme ich mal an!) Dafür scheint es teuer.

Bei manchen Telefonen kann man eine vorher gespeicherte Notrufnachricht einrichten, ich glaube das ist das beste.
"Name, Adresse, Ich brauche Hilfe weil ich stark unterzuckert bin."

---
Bei Saftflaschen drehe ich immer den Deckel auf und wieder zu.

Ähnliche Themen

Facebook

Infos







Stammtisch