Cindbar

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Freitag, 17. November 2017, 22:42

In einer Werbe-Email gibt Abbott indirekt auch zu, dass sie sich alle ausgelesenen Daten anschauen und auswerten, sonst hätten sie am 9. August 2017 nicht diese Mail verschicken können. Oder wie sollen sie sonst an die Daten von 50.000 Nutzern kommen können?

Zitat

Email von: Abbott Diabetes Care <info@abbott.emsecure.net>

"Jetzt mehr über die Analyse der Glukosedaten von über 50.000 FSL Anwendern erfahren"
Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Analyse von Glukosedaten von über 50.000 FreeStyle Libre Anwendern aus ganz Europa hat gezeigt, dass Patienten mit FreeStyle Libre ihre Glukosewerte häufig kontrollieren, im Durchschnitt 16x täglich.

Die Auswertung zeigt außerdem, dass häufiges Glukosemessen mit FreeStyle Libre stark assoziiert ist mit einer verbesserten Glukosekontrolle, d.h. mit

• einem niedrigeren geschätzten HbA1c,
• weniger Zeit in Hypo- und Hyperglykämien,
• mehr Zeit im Zielbereich.

Pelzlöffel

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Samstag, 18. November 2017, 10:58

Irgend einen Preis muss man immer bezahlen aber der persönliche Gewinn an Lebensqualität und Gesundheit ist unbezahlbar.
Ich befürchte man wird in Zukunft immer mehr abwägen müssen ob Eingriffe in die Privatsphäre es einem wert sind oder nicht. Bei Unterhaltungselektronik/software ist mir das egal, muss jeder selber wissen. Wenn es um Gesundheit geht finde ich das aber eine ziemlich ekelige Entscheidung. Wozu braucht man noch die ärztliche Schweigepflicht wenn der Patient sowieso gezwungenermaßen Geräte benutzt die seine Daten verschleudern?

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Samstag, 18. November 2017, 18:14

Irgend einen Preis muss man immer bezahlen aber der persönliche Gewinn an Lebensqualität und Gesundheit ist unbezahlbar.
Ich befürchte man wird in Zukunft immer mehr abwägen müssen ob Eingriffe in die Privatsphäre es einem wert sind oder nicht. Bei Unterhaltungselektronik/software ist mir das egal, muss jeder selber wissen. Wenn es um Gesundheit geht finde ich das aber eine ziemlich ekelige Entscheidung. Wozu braucht man noch die ärztliche Schweigepflicht wenn der Patient sowieso gezwungenermaßen Geräte benutzt die seine Daten verschleudern?
Die Frage dabei ist,wissen sie , und falls ja haben sie eine Zuordnung deiner Personalien zu deinen BZ - Werten ?
Wenn dort steht die IP xyz übermittelte ein Datenpaket was ausgewertet wird, dann ist das für mich okay.
Sie können ohne Gerichtsbeschluss die IP keiner Person zuordnen, es sei sie arbeiten mit deinem Provider zusammen.

Mal im Ernst, Abott ist es doch vollkommen egal von wem die Werte sind, und haben null Interesse den Realnamen von dir zu kennen.

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Samstag, 18. November 2017, 18:47

Irgend einen Preis muss man immer bezahlen aber der persönliche Gewinn an Lebensqualität und Gesundheit ist unbezahlbar.
Ich befürchte man wird in Zukunft immer mehr abwägen müssen ob Eingriffe in die Privatsphäre es einem wert sind oder nicht. Bei Unterhaltungselektronik/software ist mir das egal, muss jeder selber wissen. Wenn es um Gesundheit geht finde ich das aber eine ziemlich ekelige Entscheidung. Wozu braucht man noch die ärztliche Schweigepflicht wenn der Patient sowieso gezwungenermaßen Geräte benutzt die seine Daten verschleudern?
Die Frage dabei ist,wissen sie , und falls ja haben sie eine Zuordnung deiner Personalien zu deinen BZ - Werten ?
Wenn dort steht die IP xyz übermittelte ein Datenpaket was ausgewertet wird, dann ist das für mich okay.
Sie können ohne Gerichtsbeschluss die IP keiner Person zuordnen, es sei sie arbeiten mit deinem Provider zusammen.

Mal im Ernst, Abott ist es doch vollkommen egal von wem die Werte sind, und haben null Interesse den Realnamen von dir zu kennen.

Einem der geposteten Links habe ich entnommen, dass die Gerätenummer des lesegerätes unverschlüsselt mit übertragen wird. Dann nur noch mit der Datenbank der Gerätenummern abgleichen und sie wissen wem das profil gehört. Finde ich ehrlich gesagt auch bedenklich, dass hat nichts mit anonymisierten Daten zu tun.

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Cindbar

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Samstag, 18. November 2017, 18:52

Die Frage dabei ist,wissen sie , und falls ja haben sie eine Zuordnung deiner Personalien zu deinen BZ - Werten ?
Wenn dort steht die IP xyz übermittelte ein Datenpaket was ausgewertet wird, dann ist das für mich okay.
Sie können ohne Gerichtsbeschluss die IP keiner Person zuordnen, es sei sie arbeiten mit deinem Provider zusammen.

Das ist falsch, denn Abbott kann dich über die Seriennummer deines Gerätes auch ohne Zusammenarbeit mit einem Provider oder einem Gerichtsbeschluss eindeutig identifizieren.

Mal im Ernst, Abott ist es doch vollkommen egal von wem die Werte sind, und haben null Interesse den Realnamen von dir zu kennen.

Das ist wohl anzunehmen, dass sie daran tatsächlich kein Interesse haben. Aber dann sollen sie es doch gleich richtig machen und die Daten nicht heimlich, sondern mit Ansage anonymisiert und freiwillig (opt in) einsammeln.

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Samstag, 18. November 2017, 18:56

Irgend einen Preis muss man immer bezahlen aber der persönliche Gewinn an Lebensqualität und Gesundheit ist unbezahlbar.
Ich befürchte man wird in Zukunft immer mehr abwägen müssen ob Eingriffe in die Privatsphäre es einem wert sind oder nicht. Bei Unterhaltungselektronik/software ist mir das egal, muss jeder selber wissen. Wenn es um Gesundheit geht finde ich das aber eine ziemlich ekelige Entscheidung. Wozu braucht man noch die ärztliche Schweigepflicht wenn der Patient sowieso gezwungenermaßen Geräte benutzt die seine Daten verschleudern?
Die Frage dabei ist,wissen sie , und falls ja haben sie eine Zuordnung deiner Personalien zu deinen BZ - Werten ?
Wenn dort steht die IP xyz übermittelte ein Datenpaket was ausgewertet wird, dann ist das für mich okay.
Sie können ohne Gerichtsbeschluss die IP keiner Person zuordnen, es sei sie arbeiten mit deinem Provider zusammen.

Mal im Ernst, Abott ist es doch vollkommen egal von wem die Werte sind, und haben null Interesse den Realnamen von dir zu kennen.

Einem der geposteten Links habe ich entnommen, dass die Gerätenummer des lesegerätes unverschlüsselt mit übertragen wird. Dann nur noch mit der Datenbank der Gerätenummern abgleichen und sie wissen wem das profil gehört. Finde ich ehrlich gesagt auch bedenklich, dass hat nichts mit anonymisierten Daten zu tun.
Falls das so wäre, was aufgrund eines Linkes nicht sicher gestellt ist, was ist das Motiv ?


Abott ist scharf darauf meine BZ -Werte zu wissen ? Also sicher die BZ - Werte meines Libre, aber nicht die von mir persönlich.
Was haben sie davon außer Verwaltungsaufwand ?


Und ausgelesen wird mein Libre nur vom Diadoc, wer weiß was dessen Software macht ?


Ich Werte nur xDrip aus.

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Samstag, 18. November 2017, 19:00

Die Frage dabei ist,wissen sie , und falls ja haben sie eine Zuordnung deiner Personalien zu deinen BZ - Werten ?
Wenn dort steht die IP xyz übermittelte ein Datenpaket was ausgewertet wird, dann ist das für mich okay.
Sie können ohne Gerichtsbeschluss die IP keiner Person zuordnen, es sei sie arbeiten mit deinem Provider zusammen.

Das ist falsch, denn Abbott kann dich über die Seriennummer deines Gerätes auch ohne Zusammenarbeit mit einem Provider oder einem Gerichtsbeschluss eindeutig identifizieren.

Mal im Ernst, Abott ist es doch vollkommen egal von wem die Werte sind, und haben null Interesse den Realnamen von dir zu kennen.

Das ist wohl anzunehmen, dass sie daran tatsächlich kein Interesse haben. Aber dann sollen sie es doch gleich richtig machen und die Daten nicht heimlich, sondern mit Ansage anonymisiert und freiwillig (opt in) einsammeln.
Damit hast du auch Recht.

Pelzlöffel

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Samstag, 18. November 2017, 20:45

Einem der geposteten Links habe ich entnommen, dass die Gerätenummer des lesegerätes unverschlüsselt mit übertragen wird. Dann nur noch mit der Datenbank der Gerätenummern abgleichen und sie wissen wem das profil gehört.
Genau. Lesegerät-ID und Sensor-IDs werden übertragen und Abbott weiss ja welchem Kunden sie welchen Sensor geschickt haben. Ob man sein Libre zu Hause, im Internetcafe oder in der Arztpraxis ausliest ist also egal.
Wobei man einschränken muss, dass Abbott glaube ich sagen dass sie diese Verknüpfung nicht herstellen. Zumindest wäre dies üblich eben wegen Datenschutz.
Die Frage ist aber unter anderem auch ob nicht so viele Daten anfallen dass man aus ihnen dann sowieso auf den Benutzer schliessen kann.

Zitat

was ist das Motiv ?
Kundenprofile sind Geld wert, je genauer umso wertvoller. Das verknüpfen möglichst vieler Daten ist der Goldrausch unserer Zeit.
Ich finde das Motiv ist zweitrangig, für mich ist relevant dass sie die Daten übertragen und es meiner Meinung nach nicht transparent geschieht.

Grummbär

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Samstag, 18. November 2017, 21:15

Einem der geposteten Links habe ich entnommen, dass die Gerätenummer des lesegerätes unverschlüsselt mit übertragen wird. Dann nur noch mit der Datenbank der Gerätenummern abgleichen und sie wissen wem das profil gehört.
Genau. Lesegerät-ID und Sensor-IDs werden übertragen und Abbott weiss ja welchem Kunden sie welchen Sensor geschickt haben. Ob man sein Libre zu Hause, im Internetcafe oder in der Arztpraxis ausliest ist also egal.
Wobei man einschränken muss, dass Abbott glaube ich sagen dass sie diese Verknüpfung nicht herstellen. Zumindest wäre dies üblich eben wegen Datenschutz.
Die Frage ist aber unter anderem auch ob nicht so viele Daten anfallen dass man aus ihnen dann sowieso auf den Benutzer schliessen kann.

Zitat

was ist das Motiv ?
Kundenprofile sind Geld wert, je genauer umso wertvoller. Das verknüpfen möglichst vieler Daten ist der Goldrausch unserer Zeit.
Ich finde das Motiv ist zweitrangig, für mich ist relevant dass sie die Daten übertragen und es meiner Meinung nach nicht transparent geschieht.
Jepp. Stimmt, aber nicht anhand der BZ Werte.
Ob du NB es Leider Couch, ein BMW oder Ein E-Bike Kaufst kann KK einer aufgrund deiner BZ - Werte vorhersehen.
Darum geht es doch, sind wir ein gläserner Bürger, durschau und berechenbar ?

Nein, sind wir nicht.

Und nicht alles was möglich ist wird auch gemacht, ansonsten müssten wir uns von E-Mail, Handy und Telefon verabschieden, leicht abzuhören bzw. zu lesen.
Sogar Daten...

Also schreiben wir wieder mit Stift auf Papier, rein in den Umschlag und zur Post damit.

Uhh..wait.. auch das kann man lesen.

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alex2010

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Samstag, 18. November 2017, 21:31

Das ist falsch, denn Abbott kann dich über die Seriennummer deines Gerätes auch ohne Zusammenarbeit mit einem Provider oder einem Gerichtsbeschluss eindeutig identifizieren.
Oh je, stimmt!!
Aber zum Glück hab ich mein Lesegerät verschenkt.
Dann haben sie von mir keine realen Werte, wohl aber die von jemand anderem :whistling: :rofl
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Pelzlöffel

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Samstag, 18. November 2017, 22:56

Jepp. Stimmt, aber nicht anhand der BZ Werte.
Ob du NB es Leider Couch, ein BMW oder Ein E-Bike Kaufst kann KK einer aufgrund deiner BZ - Werte vorhersehen.
Darum geht es doch, sind wir ein gläserner Bürger, durschau und berechenbar ?

Nein, sind wir nicht.
Doch sind wir, oder auf dem Weg dahin.
Ich bin sicher man kann aus Libre-Daten den Benutzer charakterisieren so dass es zB für Versicherungen oder personalisierte Werbung interessant wird. Zum Beispiel wenn Notizen wie "radfahren" vorhanden sind. Notiz "golfen" kann auch ein Hinweis aufs Einkommen sein. Schon aus den Zeiten zu denen häufiger/weniger gescannt lassen sich Schlafszeiten und Arbeitszeiten erkennen. So kann man erkennen ob jemand Schüler ist oder im Schichtdienst arbeitet.

Zitat

Und nicht alles was möglich ist wird auch gemacht, ansonsten müssten wir uns von E-Mail, Handy und Telefon verabschieden, leicht abzuhören bzw. zu lesen.
Sogar Daten...
Ich würde eher sagen so ziemlich alles was möglich ist wird gemacht. Das ist eine echt schlechte Entwicklung.
Vorratsdatenspeicherung, internet of things, e-mails werden gescannt, manche Smartphones hören immer zu auch wenn man sie nicht benutzt, Backdoors in CPUs,..
Teilweise wäre das ja mal fast Thema im Wahlkampf geworden.
Vielen Menschen scheint es egal ("Ich habe nichts zu verbergen") bzw kann man sich nicht jeder mit jedem Blödsinn auseinandersetzen. So wird die Grenze immer weiter verschoben...
Inzwischen ist die Grenze schon so weit verschoben dass endlich ein erschwingliches FGM auf den Markt kam, aber es lässt sich ohne unnötige Tricks nicht benutzen sonst verschickt es deine Gesundheitsdaten, an der ärztliche Schweigepflicht vorbei. Und irgendwie wird das akzeptiert.

Zitat

Also schreiben wir wieder mit Stift auf Papier, rein in den Umschlag und zur Post damit.
Uhh..wait.. auch das kann man lesen.
Noch gibt es ein Postgeheimnis.
Vielleicht fällt das ja als nächstens, wenn ein privates Postunternehmen kostenlos Briefe befördert aber dafür jeden Brief scannt und auswertet? (steht dann irgendwo im kleingedruckten)
Selbst wenn Du dann mit diesem Postunternehmen keine Briefe verschickst, schicken dir vielleicht andere Briefe damit. So erfährt dieses Postunternehmen auch etwas über dich. Alleine wer wem Post schickt kann interessant sein und ist ein weiteres Fenster im gläsernen Menschen.
Also das was bei googlemail und facebook schon passiert.

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Samstag, 18. November 2017, 23:49

Noch gibt es ein Postgeheimnis.
Vielleicht fällt das ja als nächstens, wenn ein privates Postunternehmen kostenlos Briefe befördert aber dafür jeden Brief scannt und auswertet? (steht dann irgendwo im kleingedruckten)
Selbst wenn Du dann mit diesem Postunternehmen keine Briefe verschickst, schicken dir vielleicht andere Briefe damit. So erfährt dieses Postunternehmen auch etwas über dich. Alleine wer wem Post schickt kann interessant sein und ist ein weiteres Fenster im gläsernen Menschen.
Also das was bei googlemail und facebook schon passiert.


hm .... https://www.golem.de/news/ueberwachung-u…307-100197.html

und https://twitter.com/frank_rieger/status/352790250130649090

Karli

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Sonntag, 19. November 2017, 00:02

Das ist falsch, denn Abbott kann dich über die Seriennummer deines Gerätes auch ohne Zusammenarbeit mit einem Provider oder einem Gerichtsbeschluss eindeutig identifizieren.
Oh je, stimmt!!
Aber zum Glück hab ich mein Lesegerät verschenkt.
Dann haben sie von mir keine realen Werte, wohl aber die von jemand anderem :whistling: :rofl


Das bedeutet wohl. dass Abbott annimmt, die eventuell schlechten Blutzuckerwerte gehören zu Dir, bzw. dass Du Dich eventuell nicht um Deine Krankheit kümmerst?

Manche Sensoren laufen auch einfach schlecht, d.h. die Werte entsprechen nicht der Wahrheit. Vielleicht sollte Abbott einen Button einbauen, mit dem der Nutzer Abbott mitteilen kann, dass die bei Abbott eingehenden Werte aus Sensor x nicht vertrauenswürdig sind.

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Sonntag, 19. November 2017, 07:23

Manche Sensoren laufen auch einfach schlecht, d.h. die Werte entsprechen nicht der Wahrheit. Vielleicht sollte Abbott einen Button einbauen, mit dem der Nutzer Abbott mitteilen kann, dass die bei Abbott eingehenden Werte aus Sensor x nicht vertrauenswürdig sind.
Würde es nicht genügen, einfach am Lesegerät mit Abbott-Streifen blutig gegen zu messen? Oder fallen ausgerechnet gerade diese Messungen durchs Raster beim Übertragen?

Liebe Grüße vom Arbyter
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Montag, 20. November 2017, 12:26

Mal zurück zum Thema (das Dantenschutzthema halte ich dennoch für extrem wichtig und das Verhalten von Abbott nicht ok). Bei mir hat alles geklappt innerhalb von 10 Tagen mit der Lieferung auf Rezept. Musste nur einmal bei der Hotline hinterhertelefonieren, da war die Ware aber schon im Versand. Habe jetzt eine Jahresverordnung. Bei mir lief also alles reibungslos in einem Zeirahmen der für mich gut vertretbar ist. VG cheers

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Dienstag, 21. November 2017, 13:46

Mir ist heut nach der Arbeit beim umziehen der Sensor abgefallen. Bei der Hotline angerufen gleich durchgekommen der Sensor wird ohne Probleme ersetzt. Bin mit dem Service sehr zufrieden.

jo46

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Dienstag, 21. November 2017, 16:43

Ich kann über den Service von Abbott ebenfalls nicht klagen. Weil ich wegen der rechtzeitigen Lieferung von Sensoren etwas besorgt war, habe ich eine Woche nach Bestellung mal angerufen (sonst waren Bestellungen immer am nächsten oder übernächsten Tag da). Ich bin umgehend durchgekommen. Der Mitarbeiter war kompetent und freundlich. Er hat mir versichert, die Sensoren müssten noch diese Woche in den Versand gehen und einen Tag später gingen sie auch raus. Auch mir wurde übrigens erzählt, es gäbe kein Problem mit genügend Sensoren, sondern man habe ein Logistikproblem im Versand, noch von den vergangenen Feiertagen. Selbst wenn das eine "offizielle" Ausrede sein sollte: Haupsache die Sensoren kommen in vertretbarer Zeit an Land und das war - zumindest bei mir - der Fall.

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Mittwoch, 22. November 2017, 02:20

Der Antrag zur Übernahme direkt über Abbott (Techniker) hat bei mir 11 Tage gedauert.

Eingang des Rezepts war bei Abbott nach 6 Tagen mit Wochenende zu sehen.

Nach dem Grünen Licht für die Übernahme hat die Lieferung 6 Tage mit Wochenende gedauert.



Rezept einschicken bis zum erhalten Libre Sensoren hat es also etwas mehr als 3 Wochen gedauert.

Da kann man nicht wirklich meckern! :thumbsup:



Ich hatte letztes Jahr auch mal kurzfristig 3 Sensoren und einer ging Kaputt, welcher prompt ersetzt wurde. Habe ihn aber aus Umzugsgründen total vergessen ein zu schicken.

Der Mitarbeiter am Telefon war damals sehr Nett und hat ihn auf Kulanz abgeschrieben, als ich ein paar Monate später Anrief um mich zu dem Aktuellen Stand der Krankenkassen zu Informieren.

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