butterkeks

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 09:48

Schwangerschaft, Typ1-Risiko und Vitamin D

Hallo zusammen,

gerade bin ich über den Artikel von Strunz gestolpert. An sich ganz interessant, er zitiert einige Studien über das Typ1-Risiko von Kindern, deren Eltern Vitamin D in der Schwangerschaft genommen haben. Die Zahlen finde ich bemerkenswert.

http://www.drstrunz.de/aktuelles/2017/11…riebsunfall.php


lg

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 10:03

Danke für die Info, meine Kollegin erzählte dies auch und nahm in ihrer Schwangerschaft Vitamin D..
Ich nehme das nicht. Werde aber mit meiner Diabetesberaterin und Diabetologin und Gyn sprechen..

butterkeks

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 10:18

Vitamin D gehört meiner Meinung nach zu den meist unterschätzten Dingen.


Immunsystem, Stimmung etc, alles hängt davon ab.

In Finnland hat man Vit D Milchprodukten zugesetzt nachdem jahrelang die Zahl der Neuerkrankungen gestiegen ist - eindeutige Beleg fehlen allerdings.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5…abetes-gestoppt

Und wir? Wir schmieren unsere Kinder im bestem Wissen und Gewissen beim kleinsten Sonnenstrahl mit LSF 50 ein und lassen sie nur noch mit einem Overall an den Strand, sodass die dadurch einen unterirdischen Vitamin D Spiegel haben obwohl sie den ganzen Tag draußen sind. Hausgemachte Probleme.

lg

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 14:38

Das stimmt wohl.
Ich denke aber das die Pharmaunternehmen kein großes Interesse haben Diabetes zu heilen. Vielleicht wird deswegen auch nicht groß im Vorfeld was getan.

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Pelzlöffel

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 18:31

Hm, ohne die Studien lesen zu können bin ich erstmal skeptisch. Wäre nicht das erste mal das darin etwas ganz anderes steht als wie es dann zitiert oder "umgedeutet" wird. Und ein Text von 2017 beruft sich nur auf drei 17 Jahre alte Studien, finde ich auch seltsam, zu dem Thema gab es doch bestimmt viel mehr. Nur das passende rausgepickt?

Zitat

Zum Glück gibt es heute automatische Insulinpumpen. Sehr sensibel. Spucken vorsichtshalber immer ein bisschen mehr Insulin aus. Und Insulin schleust Fett in die Fettzellen, versiegelt die. Häufig leiden die Kinder an zunehmenden Übergewicht.
Was soll der Absatz denn aussagen?

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:34

Ich für mich habe das so verstanden das die Pumpe eigentlich falsch eingestellt ist, ständig zuviel Insulin in den Körper pumpt, Hypos provoziert, der Patient dagegen anfuttern muss und so Übergewicht bekommt.
Mag sein das ich da was nicht verstehe da ich nur Penner bin. :confused2
Signatur Nu heppt wie denn schiet ! :D

Pelzlöffel

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 21:23

Der Text soll werdende Mütter über Vitamin-D Mangel aufklären, also Menschen die über T1D noch gar nichts wissen.
Finde ich es unpassend das der einzige Satz über Insulintherapie dann über "vollautomatische" Insulinpumpen ist, die Kindern zu viel Insulin verabreichen und sie angeblich übergewichtig machen.
Kann vielleicht vorkommen, aber finde es nicht okay das so nebenbei als Normalfall darzustellen.

Zitat

Wäre ich eine Mutter mit einem insulinspritzenden Kind, würde ich das nicht mit einem „Pech gehabt“ kommentieren.
Toll, gab es früher den Vorwurf "Hast wohl zuviel Zucker gegessen?" wird es bald heissen "Deine Mutter hat wohl nicht genug Lebertran getrunken? Und jetzt macht sich dich mit der Pumpe übergewichtig."
Weil ist ja alles vermeidbar, 88% bei irgendeiner Studie, da kann man "auch 100% annehmen." 8|

Die Texte auf der Seite sind für mich zu seltsam geschrieben, zu viele Anekdoten und Einzelgeschichten die als allgemein gültig verkauft werden.

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 06:31

Dr. Strunz hat eine Privatpraxis und bietet dort eine Blutuntersuchung an, die von der Krankenkasse nicht bezahlt wird und die etwa 1900 Euro kostet.
http://www.drstrunz.de/bluttuning.pdf
Die passenden Präparate kann man sich auf seiner Homepage dann dazu bestellen.
https://www.strunz.com/de/nahrungsergaenzung/vitamine.html

Die Art wie er schreibt, erinnert mich an Texte in "Leichter Sprache". :D

LG
zuckerstück
Signatur Lieber Weihnachtsmann! (Falls du hier mitliest )
Grüß mir mal unseren User Oktober, wenn du bei ihm vorbei kommst. Dein Rentier soll ihm mal kräftig übers Gesicht schlecken, dass gibt Glück.
Meine sonstigen Wünsche kommen per E-Mail wie immer.
LG Zuckerstück

butterkeks

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 07:13

joa, für seinen schnoddrigen Stil ist Strunz bekannt, und es ist kein wissenschaftlicher Text. Und er schreibt oft auch von seiner persönlichen Erfahrung.
Dennoch bringt er immer wieder Themen mit Aha-Effekt an die Oberfläche, daher lese ich gerne auf seiner Seite.


Er will auch Geld verdienen, aber das tut jeder Arzt irgendwo. Nur bekommen wir das in der Regel nicht so mit wie bei einem reinen Privatarzt.

Wer sich auch nur ein bisschen mit der Biochemie des Menschen beschäftigt kommt recht schnell zum Schluss, dass es ein Unterschied macht, ob man mit Mikronährstoffen und Vitaminen gerade so versorgt ist, dass man funktioniert, oder ob man an seinem genetischen Maximum funktioniert. Fehlen manche Stoffe, können andere Stoffe nicht mehr wirken und ganze Prozessketten funktionieren nicht mehr richtig, Beispiel Vitamin D, Magnesium, Eisen, Glycin, Selen, Zink.

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Pelzlöffel

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 07:36

Naja ich wünsche mir von einem Arzt schon ein wissenschaftliches Vorgehen. Und nicht irgendwelche Einzelfälle rauspicken und darauf Theorien zur Wunderheilung aufbauen.
Ob es seine persönlichen Erfahrungen sind bezweifel ich, scheint eher im Internet zusammengesucht.

Hier meint er T1D wäre durch glutenfreie (nicht: kohlenhydrat-freie) Ernährung heilbar:
http://www.drstrunz.de/aktuelles/2016/06…cht_heilbar.php

Zitat von »"Strunz"«

Der Witz: Was bei einem Patienten klappt, klappt sicher auch bei Tausend.
Solche Schlussfolgerungen sind doch Quark.
Das wird wohl einfach eine Remissionsphase gewesen sein, immerhin hat er zunächst auch Insulin bekommen.

Noch ein ähnlicher Artikel über Heilung von T1D durch Ernährung:
http://www.drstrunz.de/aktuelles/2016/06…_Diabetes_I.php

Ich glaube auch dass die Remission durch bestimmte Ernährung sich ausdehnen lässt. Kann auch sein dass die Remissionsphase Monate oder in Einzelfällen Jahre andauern kann bei früher Diagnose und langsamen Verlauf des Autoimmunprozesses. Aber irgendwann werden diese Patienten trotzdem Insulin brauchen.
Zu anderen Krankheiten wie Krebs schreibt er ähnliche Texte. Finde ich alles sehr unseriös / gefährlich.

Zitat

...dass es ein Unterschied macht, ob man mit Mikronährstoffen und Vitaminen gerade so versorgt ist, dass man funktioniert, oder ob man an seinem genetischen Maximum funktioniert...
Ja, das erscheint mir auch logisch. Glaube schon dass es viele Beschwerden gibt bei denen einfach irgendein Vitamin oder Mineralstoff fehlt oder nicht richtig verarbeitet wird.
Aber was ich gehört/gelesen habe ist auch dass bei den ganzen Laborwerten quasi jeder Mensch irgendwelche Werte ausserhalb der Norm hat, was aber nicht viel heissen muss. Wenn man nun für 1900€ hunderte Parameter bestimmen lässt findet sich bestimmt immer irgendetwas.

Arbyter

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 07:59

Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz hat das schön pointiert mal in einem Vortrag so formuliert:

Der innere Mediziner Rudolf Gross, Nestor der inneren Medizin in Deutschland, (Anm.: Gross/Schölmerich/Gerok 'Das Lehrbuch der inneren Medizin'), hat einmal gesagt: "Ob jemand gesund ist, hängt davon ab, wie viele Untersuchungen man macht." Macht man fünf Untersuchungen, sind 90 Prozent gesund, macht man zehn Untersuchungen, sind noch 80 Prozent gesund, macht man 20 Untersuchungen, noch 36 Prozent. Er hat das genau untersucht. Macht man 50 Untersuchungen, hat jeder irgendeinen pathologischen Wert, so dass man zu dem Ergebnis kommt: Gesund ist eine Person, die nicht ausreichend untersucht wurde.

Liebe Grüße vom Arbyter
Signatur Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht!

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 09:21

-gelöscht .. irgendwie hats mir den kompletten Text zerschossen beim editieren ...???

farida

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Sonntag, 10. Dezember 2017, 17:24

Als Kind habe ich täglich Lebertran bekommen. Und trotzdem kam mit 12 Jahren Diabetes Typ 1. Natürlich kann ich die Ausnahme sein, glaube ich aber irgendwie nicht

Tommi

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Sonntag, 10. Dezember 2017, 17:37

Beim Thema Vitamin D hab´ ich letztens noch gelesen, dass die einzige Wirkung, die wissenschaftlich fundiert belegt ist, sich auf das Thema Osteoporose (und Rachitis) bezieht.

Dennoch habe ich schon mehrfach meinen Spiegel getestet und nehme Vitamin D. Vom wahrlosem Einnehmen von Vitamin D halte ich allerdings nichts.

Übrigens konnte ich meinen Spiegel anheben, ohne diese zum Teil sehr hohen Dosen, die teilweise empfohlen werden. Aktuell nehme ich nur noch im Winter täglich 1000 I.E.
Signatur Irgendwo ist immer Sommer :urlaub :venti

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tommi« (10. Dezember 2017, 17:48)


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Scarlett

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Sonntag, 10. Dezember 2017, 19:58

Ich habe als Kind auch D-Fluoretten bekommen und trotzdem bin ich Typ1- Diabetiker..

Diese Tabletten soll in Deutschland auch jedes Baby 1 bzw 2 Jahre jeden Tag nehmen, eben zur Vorbeugung von Osteoporose und Rachitis. Allerdings reagieren sehr viele Kinder mit Bauchschmerzen, auch heftigen Koliken.

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