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polloze

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 11:48

Andere Setzstelle als Oberarm: Einfluss auf die Werte!?

Hallo Community,

ich habe mal eine Frage an euch wegen der Setzstelle. Abbott hat ja ganz klar vorgegeben, wo die Setzstelle zu sein hat. Dass das aber nicht für jeden praktikabel ist wissen wir wohl auch alle. However habe ich gerade den Luxus zwei Sensorgen gleichzeitig zu tragen. Denn mit dem Eintreffen meines Smartphones wollte ich nicht schon nach 3 Tagen wieder den Sensor abreißen und einen Neuen setzen. Machte keinen Sinn. Dann lieber zwei...

Und das ist der Grund, warum ich überhaupt auf meine Frage komme. Denn ich stelle fast immer fest, dass die Werte zwischen den beiden Sensoren sich manchmal nur leicht unterscheiden. Aber oft genug eben doch deutlich. So wie jetzt gerade. 183 der eine Sensor, den ich quasi auf dem Schlüsselbein trage. Damit komme ich so selten mit Türrahmen oder anderen Dingen in Berührung. Außer der Rucksack und der Gurt im Auto muss ich aufpassen... das geht aber deutlich besser, als andere Körperstellen. Naja, und der andere Sensor sitzt halt am linken Oberarm, so wie von Abbott vorgegeben. Der sagt 271. Blutig gegengemssen (auch wenn ich es schon körperlich wusste). 270.

Daher jetzt an euch die Frage. Habt ihr auch schon bemerkt, dass mit anderen Setzstellen, als dem Oberarm, die Werte so gravierend abweichen können?

Besten Dank schon mal!
polloze

sultanine

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 12:12

Also ich trage die Sensoren von Anfang an am Oberbauch. Immer im Wechsel recht oder links im gleichen Abstand vom Bauchnabel. Bei mir stimmen die Werte fast immer mit dem blutig gemessenen überein, habe eh den Eindruck, die Sensoren sind genauer geworden.
Ich finde es so perfekt, man sieht sie nicht, sie stören nicht, keiner fragt, was ist denn das :)

polloze

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 12:24

Ich muss halt gestehen, dass ich quasi vom ersten Sensor an mich nicht verrückt gemacht habe und ewig und drei Tage blutig gegengemessen habe. Daher habe ich kaum eigene Vergleichswerte... in 3 Tagen oder so läuft mein Sensor ab. Dann werde ich den neu setzen und dann auch beide Geräte damit verbinden. Insofern werde ich dann eh sehen, wie es sich dann verhält. Und wohl auch einfach zwischendurch immer wieder mal blutig gegenmessen.

Aber Danke für deinen Beitrag sultanine!

sultanine

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 13:52

Also ich messe auch nicht ständig gegen. Nach dem Setzen vergleiche ich so etwa 4 Werte, passt es, dann scanne ich nur noch, außer es gibt unerklärliche Werte.

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FreLib007

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 17:56

Sytematik der Messungen

Hallo polloze, etc.,
die Definition "Hinterseite Oberarm" ergibt sich meines Erachtens aus der Definition zur Erlangung der Zertifizierung für das FreeStyle Libre.

- Blutige Messungen werten den Blutzuckerwert an der Stichstelle aus, der logischerweise zu gleicher Zeit am Finger und am Zeh unterschiedlich sein kann (Zeit für Bluttransport)
- Der Freestyle-Sensor misst den Zuckergehalt in der Zell-Zwischenflüssigkeit (ggf. auch im Blut, wenn man eine Ader getroffen hat), wobei sich eine gewisse, von Abbott beschriebene, zusätzliche Verzögerung ergibt.

Was heisst das für uns:
- Wo wir den Sensor setzen ist eigentlich egal.
- der Ort sollte so gewählt sein, dass der Sensor möglichst nicht "abgepellt" wird (Türstockkontakt !), daher sitzt er bei mir links oder rechts am Oberbauch.
- Die Gesamtverzögerung der Messung ist irrelevant, da eine Blutigmessung nur einen Momentanwert gibt, aber der Sensor, wenn er auch nur in geringen Zeitabständen misst, uns eine viel wichtigere Information der Gesamtsituation und Tendenz (Pfeil in der Anzeige) gibt, die den Aussagewert einer "Blutigen Einzelmessung" bei weitem übertrifft.
- Wesentliche Unterschiede der Messwerte konnte ich nicht beobachten.

... das ist meine persönliche Meinung und Interpretation dieser Diskussion "wohin mit dem Sensor", ich bin "nur Typ-2, der bereits seit April 2015 Freestyle Libre verwendet (dadurch von 7.6 auf 6.2 !)

Gruss Klaus

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Herbie, Jean

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 18:09

Ich habe gute Erfahrung (letzten 6 Sensoren) mit der Innenseite des Oberarms.

WRa

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 18:30

Ich setze meine Sensoren schon von Anfang an an der Innen/Unterseite des Oberarms
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Tarabas

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 22:44

Daher jetzt an euch die Frage. Habt ihr auch schon bemerkt, dass mit anderen Setzstellen, als dem Oberarm, die Werte so gravierend abweichen können?


Ja und Nein. Es ist schlicht so, daß manche Sensoren gravierend vom Blutwert abweichen können und manche (in letzter zeit die meisten) sehr akkurat zum Blutwert sind. Letzteres auch an alternativen Stellen.

- Die Gesamtverzögerung der Messung ist irrelevant, da eine Blutigmessung nur einen Momentanwert gibt, aber der Sensor, wenn er auch nur in geringen Zeitabständen misst, uns eine viel wichtigere Information der Gesamtsituation und Tendenz (Pfeil in der Anzeige) gibt, die den Aussagewert einer "Blutigen Einzelmessung" bei weitem übertrifft.


Wenn es nur eine Verzögerung ist, dann kann man das in der Tat gelassener sehen. Aber nicht, wenn der Sensor permantent (also insbesondere auch in Phasen mit "Tendenz gerade") verkehrt mißt, ist das sche***e. Obwohl, auch eine zu hohe Verzögerung ist hinreichend unschön, zb wenn es gerade Richtung UZ geht und der Sensor das nicht rechtzeitig mitbekommt und einen mit einem höherem Wert "beruhigt"

polloze

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Freitag, 15. Dezember 2017, 20:13

Also ich messe auch nicht ständig gegen. Nach dem Setzen vergleiche ich so etwa 4 Werte, passt es, dann scanne ich nur noch, außer es gibt unerklärliche Werte.

Bisher hatte ich ein gutes Gefühl dabei, dass ich mich eben auf mein Gefühl verlasse... aber der zweite Sensor, dann irgendwann 3x mal messen, alles irgendwo eintragen und vielleicht auch zusammenführen können... ich glaub all das in Summe war zu viel für mich, als dass ich einfach weiterhin meinem Gefühl vertraue. Hab jetzt seit gestern wieder nur einen Sensor am Körper und messe jetzt mit Smartphone und Libre Reader, da ich ja immer noch nicht weiß, wie ich später meinem Arzt die Daten zukommen lassen soll, wenn ich die Libre App nutze. Jedenfalls sind die Werte wieder stabiler. :)

- der Ort sollte so gewählt sein, dass der Sensor möglichst nicht "abgepellt" wird (Türstockkontakt !), daher sitzt er bei mir links oder rechts am Oberbauch.

Ich habe mal nur das zitiert... du hast vieles nett zusammengefasst, was mir aber ja schon bekannt war. Trotzdem Danke für deinen Beitrag.

Ja und Nein. Es ist schlicht so, daß manche Sensoren gravierend vom Blutwert abweichen können und manche (in letzter zeit die meisten) sehr akkurat zum Blutwert sind. Letzteres auch an alternativen Stellen.

Ja richtig. Gravierend vom Blutwert... aber die Werte wichen ja gravierend von Sensor zu Sensor ab. Schlussendlich kann es wohl nur so gewesen sein, dass der eine Sensor, der halt wohl wahrscheinlich die letzten Tage mir wirre Werte angezeigt hat, einfach seine Genauigkeit dramatisch verloren hatte. Lustigerweise war der andere Sensor einer, der schon abgelaufen war. Aber anhand der Blutwerte konnte ich da wenigsten für mich dann irgendwann sagen, dass dieser aber richtige Werte misst.

Wenn es nur eine Verzögerung ist, dann kann man das in der Tat gelassener sehen. Aber nicht, wenn der Sensor permantent (also insbesondere auch in Phasen mit "Tendenz gerade") verkehrt mißt, ist das sche***e. Obwohl, auch eine zu hohe Verzögerung ist hinreichend unschön, zb wenn es gerade Richtung UZ geht und der Sensor das nicht rechtzeitig mitbekommt und einen mit einem höherem Wert "beruhigt"

Wie ich schon schrieb. Ich glaub ich war in dem Moment einfach ein Stück weit mit den vielen Sensoren und zusätzlich blutig messen überfordert... zu viele Werte, zu viele Gedanken im Kopf. ;)

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Tiger1982

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Sonntag, 7. Januar 2018, 13:00

Hallo,

Ich setze meinen Sensor immer so wie von abbott angegeben am Trizeps. Nicht unbedingt genau auf den Muskel, aber halt in dem Bereich. Jetzt habe ich seit einiger Zeit gravierende Abweichungen zu den blutig gemessenen Werten. Der Sensor ist da immer zu niedrig. Gerade im Moment zB. 81 laut Sensor und 128 laut Blut. Die Werte weichen 20 bis 50 mg/dl ab. Was schon erheblich ist. Wenn der blutige Wert 128 abzweigen, spritze ich nicht, beim Sensor würde ich blutig messen müssen weil es ja sein kann dass ich 148 oder mehr habe.

Die Abweichungen sind übrigens bei konstantem Verlauf der Werte. Bei Abfall oder Anstieg können sie noch gravierender sein.

Hat jemand eine Idee was ich machen könnte? Bin kurz davor das ganze mit den Sensoren einzustellen.

Gruß
Jan

Holzwurm

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11

Sonntag, 7. Januar 2018, 13:41

Zitat

Hallo Community,

ich habe mal eine Frage an euch wegen der Setzstelle. Abbott hat ja ganz klar vorgegeben, wo die Setzstelle zu sein hat. Dass das aber nicht für jeden praktikabel ist wissen wir wohl auch alle. However habe ich gerade den Luxus zwei Sensorgen gleichzeitig zu tragen. Denn mit dem Eintreffen meines Smartphones wollte ich nicht schon nach 3 Tagen wieder den Sensor abreißen und einen Neuen setzen. Machte keinen Sinn. Dann lieber zwei...

Und das ist der Grund, warum ich überhaupt auf meine Frage komme. Denn ich stelle fast immer fest, dass die Werte zwischen den beiden Sensoren sich manchmal nur leicht unterscheiden. Aber oft genug eben doch deutlich. So wie jetzt gerade. 183 der eine Sensor, den ich quasi auf dem Schlüsselbein trage. Damit komme ich so selten mit Türrahmen oder anderen Dingen in Berührung. Außer der Rucksack und der Gurt im Auto muss ich aufpassen... das geht aber deutlich besser, als andere Körperstellen. Naja, und der andere Sensor sitzt halt am linken Oberarm, so wie von Abbott vorgegeben. Der sagt 271. Blutig gegengemssen (auch wenn ich es schon körperlich wusste). 270.

Daher jetzt an euch die Frage. Habt ihr auch schon bemerkt, dass mit anderen Setzstellen, als dem Oberarm, die Werte so gravierend abweichen können?

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polloze
Wie hast du denn die Sensoren ausgelesen? Mit dem gleichen Lesegerät?

Fjara

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12

Sonntag, 7. Januar 2018, 15:26


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