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Für die Behandlung des Diabetes werden heute verschiedene Insuline verwendet. Diese unterscheiden sich zum Beispiel in
ihrer Herkunft: menschliches, tierisches oder neu entwickeltes (Analog-) Insulin,
ihrer Konzentration (Wirkstärke): U40 (40 Einheiten pro Milliliter) und U100 (100 Einheiten pro Milliliter),
ihrem Wirkungsablauf: verzögert, schnell und sehr schnell wirkend,
ihrem Aussehen: gelöst (klare Insulinlösungen) oder trüb (Suspensionen mit kristallinem oder amorphen Insulin),
ihren Abfüllungen: Insuline in Flaschen zum Selbst-Aufziehen; spritzfertige Patronen für Pens und Ampullen für die Fertigspritzen.
Spritzen des Insulins
Nicht nur die Art und die Konzentration des verwendeten Insulins beeinflussen die Schnelligkeit und Dauer der Insulinwirkung. Auch die Auswahl der Injektionsstelle spielt eine wichtige Rolle. So wird das in die Bauchhaut gespritzte Insulin am schnellsten vom Körper aufgenommen und wirkt daher auch am kürzesten. Aus diesem Grund sollte vor allem das Mahlzeiten- und das Korrektur-Insulin dorthin gespritzt werden. Für eine möglichst langanhaltende Wirkung des abendlichen Verzögerungsinsulins (bei Insulininjektionen mit Spritze oder Pen) empfiehlt es sich, dieses spät abends in die Unterhaut (nicht in den Muskel!) des Oberschenkels oder in das Gesäß zu spritzen.
Geändert von Dirk (15.12.2008 um 18:03 Uhr)
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