Warum gibt es keine kleinen Insulinpens?

  • Es gab mal so kleine Einmalspitzen von mylife diabetes in grün, die waren klasse…leider gibt es die nicht mehr

    Die sind ja richtig schön klein. Wahrscheinlich waren sie einfach nicht bekannt genug, um entsprechende Nachfrage zu kriegen.

    Verstehe auch nicht, warum man keine kleinen Messgeräte mehr kriegt

  • vor langer Zeit gab es den Innovo Pen von Novo Nordisk. Dieser war sehr kompakt, perfekte für die Hosentasche UND für 3 mL Patronen. Etwas vergleichbares gab es leider nie wieder.

    Ich verwende diese Pen heute noch. Er verfügt über ein Display mit Infos zur letzten Injektion, Menge und vor wieviel Stunden.

    Und den gab es auch mit integriertem Messgerät als "InDuo":


    Ich habe den damals mal für einen Patienten mit dupuytrenscher Kontraktur besorgt, der wegen dieser Kontraktur keinen normalen Pen verwenden konnte.


    Viele Grüße
    Jörg

  • Innovo und InDuo hatte ich zu Beginn meiner Dia-Karriere auch in Gebrauch. Wobei das InDuo-Gerät doch sehr klobig war.

    Beim letzten Umzug fielen die mir wieder in die Hände.


  • Das habe ich mich damals auch gefragt warum es keine kleinere Pens gibt. Für mich war das die Norm der allen Insulin Patronen selbe größe und selben Inhaltemenge.

    Endlich hab ich eine Pumpe Kaleido bin sehr zufrieden. R Bike Fahrer seit 2,5 Jahren Trek Fully.

  • Also völlig unauffällig, wie ein Kugelschreiber.

    Und nur die Patronen waren dann Müll.

    Den Metallpenn hab ich noch....

    Kenne ich noch von einem Studienkollegen. Der hatte vermutlich dieses Modell Mitte der 90er Jahre. Silberner Pen, sah wirklich aus wie ein Kugelschreiber. Hat sich irgendwie nicht durchgesetzt. Vermutlich, weil Typ-2 dominiert und die brauchen "Menge".

    --
    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.


    Übrigens: "Wären Adam und Eva Chinesen gewesen, hätten Sie den Apfel weggeschmissen und die Schlange frittiert...."

  • Silberner Pen, sah wirklich aus wie ein Kugelschreiber. Hat sich irgendwie nicht durchgesetzt. Vermutlich, weil Typ-2 dominiert und die brauchen "Menge".

    Das war der NovoPen 1:


    Der wurde nicht fortgesetzt, weil man da bei der Eingabe mitzählen musste: einmal komplett durchgedrückt waren 2 IE, man konnte aber auch nur halb durchdrücken.
    Der hatte nur 150 IE pro Patrone, war dafür aber auch schön schlank.


    Viele Grüße
    Jörg

  • Das war der NovoPen 1:

    Der ist schlank und das ist wirklich sein Modell gewesen. Mit 150 IE würde ich lange auskommen. Kann mir nicht vorstellen, dass die Mechanik eines normalen Novopen bei dem nicht anwendbar sein sollte. Weil "zählen" kann ich und ich nehme selten mehr als 6-7 IE je Schuss. Halb durchdrücken wäre mir aber auch zu heikel. Eine IE, ein Klick. Bei Kiddies gerne auch einen mit halben IE je Klick.

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    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.


    Übrigens: "Wären Adam und Eva Chinesen gewesen, hätten Sie den Apfel weggeschmissen und die Schlange frittiert...."

  • Die Silbernen waren gut, nützen aber heute nichts mehr, da es keine passenden Patronen mit 1,5 mL mehr gibt.

    Aber wie gesagt der kompakteste war wohl der Innovo Pen. Zudem hat er ein Display, dass die wichtigsten Informationen anzeigt:

    Wieviele Einheiten habe ich wann, also vor wievielen Stunden gespritzt.

    Anbei ein Bild von meinem aktuellen Innovo. Display zeigt 10 Einheiten vor 4 Stunden.

    Für mich der beste Pen aller Zeiten 👍

  • Verstehe ich bis heute nicht, warum der Innovo nicht fortgeführt wurde..das war damals mein erster und der beste Pen...Lichtjahre der Konkurrenz damals vorraus...am linke rädchen einfach die Einheiten drehen, am Display erschien GROSS die Insulinmenge (im Gegensatz zu manch heutigem Pen wo die Anzeige filzelklien ist), dann die DIgitalanzeige wann das letzte Mal injiziert...der war zwar breit aber recht flach und kurz und extrem robust gebaut...in der Hosentasche, Gesässtasche oder sonstwo kein Problem, er ist und war handlicher als die langen heutigen Insulinpens, selbst der Druckknopf war groß und breit nicht so fummilige Drehknöpfe wie heute..ein dicker Button kam raus den man drücken konnte...

  • Deshalb verwende ich ihn auch immer noch, zumindest unterwegs, einziges Problem ist die Batterie, aber mit ein wenig technischem Verständnis und Werkzeug kann man die tauschen... und schon ist das Display wieder in Funktion!

  • Interessant, wann gabs den denn? Weil einen klassischen Novopen (4) hatte ich beim Hinsetzen und diesen in der vorderen Hosentasche mit einem "knack" hingerichtet. Was ich aber wirklich schätze: Die Injektionen per NFC ans Handy (Juggluco) übertragen zu können. In Österreich kann das übrigens auch die Libre-App, in DE nicht. Warum? Keine Ahnung.


    Kombiniere die beiden und du hast einen hosentaschenkompatiblen sowie modernen Pen. Mit dem langen Normaldings nutze ich fast nur noch Cargo-Hosen und mach das Ding in die Oberschenkeltasche. Da "knackst" nichts.

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  • Mittlerweile nutze ich ja Pumpe und auch erfolgreich, aber unter ICT hätte ich mich darüber auch gefreut. Und am meisten hat mich geärgert das Lilly (Humalog/Lyumjev) kein vergleichbaren Patronen-Pen hat, der mit dem NovoPen vergleichbar ist

  • Achja, was bei dem normal langen Novopen auch öfter passiert ist - der (lange) Pen hat die Hosentasche an sich kaputtgemacht. Der Pen ist stabiler als man glaubt, aber eben nicht so stabil, dass der "komisch in der Tasche befindlich und dann hingesetzt" nicht kaputtgehen kann. Schade, der Innopen sah wirklich sinnig aus. Dachte erst, das sei ein "neuer" Ansatz und fand den im Sinne der Usability wirklich naheliegend.

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    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.


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  • Hab den Echo Pen Plus. geht mir genauso