Vor allem an Podis und Pumper: Wie genau dokumentiert ihr euren DM?

  • Mich würde mal interessieren, wie ausführlich ihr euren DM dokumentiert. Also: führt ihr noch ein zusätzliches Tagebuch/App o. Ä. um Dinge zu notieren oder reicht die Dokumentation aus dem PDM /Pumpe und die Auswertung mittels Programmen (Sidiary/Diabass etc)? Ich hoffe, es gibt diesen Thema nicht schon...ich wende mich hier speziell an die Pumpenträger, die die entsprechenden Daten aus der Pumpe auslesen können...


    Caro <>
    Solange Kakao an Bäumen wächst, ist Schokolade für mich Obst!!!


    Fange niemals an aufzuhören und höre niemals auf anzufangen!

  • Normalerweise reicht die Dokumentation/Auswertung aus der Pumpe.
    Natürlich solltest Du dort zusätzliche Bemerkungen wie Sport, Infekt usw. eingeben.
    Wenn Du eine Kostenübernahme durch die KK für eine CGM beantragt hast oder auch eine Schwerbehinderung gelten machen willst, solltest Du die Dokumentation so umfangreich wie nur möglich gestalten.
    Ich persönlich drucke die Therpiemanagenent Software (Medtronic CareLink) aus und ergänze sie mit meinen persönlichen Bemerkungen.

  • Ich bin total faul und mach ausser Auslesen hat nix mehr. Trage aber auch seit Jahren ein CGM und hab dadurch eine Fülle an Werten. Da es mit CGM nur noch um Trends und nicht um einzelne Werte mehr geht, passt das auch meinem Arzt!

    Wer nichts weiß muss alles glauben. Maria von Ebner- Eschenbach

  • Ich bin wohl das komplette Gegenteil von chatti -
    ich führe auf dem Laptop eine Exceltabelle mit Datum, Uhrzeit, Blutzuckerwert, KE, IE, Korrektur und Bemerkungen (Pod-Wechsel, Sport, Besonderheiten).
    Da meine Praxis dem PDM auch nicht auslesen kann, schicke ich das per PDF rüber.
    Hab ich mir mal so angewöhnt, weil ich so für mich Schemen und Gewohnheiten besser entdecke und mein Diabetes eh ein wankelmütiges Miststück ist ;)

    "Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!"

  • Ich habe eine Zeit gar kein Tagebuch geführt (also auch nicht auslesen von Pumpe pder BZ Messgerät), seit ein paar Monaten schreibe ich wieder das klassische Papier Tagebuch, habe mal Apps probiert und auch mal diabass, aber ich muss im Tagebuch rummalen können ;)

  • ueberhaupt nicht.nach 2 jahren mit der pumpe kenn ich mich doch schon sehr gut aus,weiss wie mich in sport- reise- etc- Situationen zu regulieren.
    daher habe ich auch einen h1ac von 5.8(etwas zu niedrig für mich..)
    hier in belgien verlangt es die kk auch nicht

  • Ich nutze eine Handy App, weil ich bemerkt habe, dass mein BZ besser ist, wenn ich dokumentiere.

    Liebe Grüße
    butterfly



    "Insulin is a remedy primarily for the wise and not for the foolish, whether they be patients or doctors."
    Elliot Proctor Joslin, 1923 (Pionier der Insulintherapie)

  • Ich habe mir schon gleich am Anfang eine Excel-Tabelle angelegt, die ich inzwischen mit VBA ziemlich perfekt ausgebaut habe. Ich muss nur bestimmte Buttons anklicken um z.B. BEs zu berechnen und anschließend meine Insulinmenge auszurechnen. Wenn ich will passt mein Programm sogar die BE-Faktoren moderat an. Ich kann da eine wunderbare ausführliche Dokumentation ausdrucken bzw. PDF erzeugen. Mit der Dokumentation habe ich schon nach einem halben Jahr eine Pumpe bekommen und 50% Schwerbehinderung. Ich benütze den Bolusrechner meiner Pumpe nur als Kontrolle.

    Wenn dr oiner domm kommt, dann lass ihn au wiedr domm ganga!

  • Sensor gestützte Pumpentherapie: Bei mindestens 30 Therapieentscheidungen täglich, jeder Blick auf mein CGM ruft schließlich eine solche hervor (auch nichts tun ist letztlich eine solche), ist eine Dokumentation derselben von mir nicht zu leisten.

  • Ich versuchs grad wieder regelmäßig hinzubekommen. Da ich für meine Psychotherapie auch ein Stimmungsprotokoll machen soll (und mich auch der Zusammenhang von Stimmung und Zucker mal interessiert) pack ich das einfach zusammen in meine App und hab eine recht ausführliche Dokumentation. Allerdings interessiert das meine Diabetologin gar nicht so sehr - die liest eh Messgerät und Pumpe aus und schaut sich das an.

  • Ich habe mir schon gleich am Anfang eine Excel-Tabelle angelegt, die ich inzwischen mit VBA ziemlich perfekt ausgebaut habe. Ich muss nur bestimmte Buttons anklicken um z.B. BEs zu berechnen und anschließend meine Insulinmenge auszurechnen. Wenn ich will passt mein Programm sogar die BE-Faktoren moderat an. Ich kann da eine wunderbare ausführliche Dokumentation ausdrucken bzw. PDF erzeugen. Mit der Dokumentation habe ich schon nach einem halben Jahr eine Pumpe bekommen und 50% Schwerbehinderung. Ich benütze den Bolusrechner meiner Pumpe nur als Kontrolle.


    hast du den Laptop dann immer dabei, oder nutzt du die excel über ein smartphone?


    VG

  • Danke an alle, auch die ohne Danke-Button!!!
    Ich lese zur Zeit den PDM aus und dokumentiere nur ganz besondere Dinge über Sidiary am Handy (also, Extra-Sport, Regel, Erkränkungen etc...) Ich finde nämlich diese Dokumentiererei eines der lästigsten Dinge am DM...auch wenn man damit natürlich eine gute Einstellung besser hinbekommt...und Zusammenhänge besser erkennt...keine Frage....aber mich nervt es total und so lange die Einstellung ok ist, sehe ich nicht ein noch weitere Lebenszeit dafür zu verschwenden...wenn es Schwierigkeiten gibt, sehe ich einen Sinn darin und tue es dann auch, aber im normalen Betrieb...??!!![Blockierte Grafik: http://smiles.kolobok.us/artists/just_cuz/JC_shakehead.gif]


    Caro <>
    Solange Kakao an Bäumen wächst, ist Schokolade für mich Obst!!!


    Fange niemals an aufzuhören und höre niemals auf anzufangen!

  • Ich führe immer noch sehr altmodisch ein Tagebuch aus Papier. Da kann ich alle, mir und meinem Doc wichtigen Dinge eintragen. Meine Docs verfügen auch nicht über das technische Know How.


    Ich habe zwar auch die Möglichkeit, die Pumpe mit dem Messgerät abzustimmen (Bolus, KHE-Vorgabe, etc.), aber meistens haben die Vorschläge nie richtig gepasst. Daher benutze ich das Messgerät auch nicht, außerdem ist es unhandlich und dass dauernde Bestätigen irgendwelcher Funktionen geht mir auf den Zeiger (habe die Spirit Combo).


    Für meine BZ - Messungen benutze ich das Contour USB und mit der enthaltenen Software Glucofacts stelle ich, wenn notwendig, mal einige Auswertungen zusammen, wenn z. B. die Kasse mal was sehen will.

    Satt heißt nicht, dass keine Schokolade mehr reinpasst. :rolleyes:


    8o Schokolade löst keine Probleme, aber das tun Äpfel ja auch nicht.

  • Also ich denke auch, dass eine ausführliche dokumentation nur notwendig ist, wenn was nicht passt. wenn man merkt, dass man super eingestellt ist und genau weiß, wie man in welchen situationen reagiert ist das meiner meinung nach auch nicht dauerhaft nötig. Vielleicht immer mal wieder zur Kontrolle, aber eigentlich merkt man ja selber ob was im argen liegt oder nicht

  • Ich lese meine Pumpe aus (Marker werden gesetzt) und durch das CGM kann ich bei Bedarf meine Daten "locker" aus dem Ärmel schütteln.
    Die CGM Daten bearbeite ich regelmässig, sprich ggf. Basalanpassung. Bessere Doku geht nicht :P

    LG PumpenKati


    „Es ist hier die Rede nicht von einer durchzusetzenden Meinung, sondern von einer mitzuteilenden , deren sich ein jeder als eines Werkzeuges nach seiner Art bedienen möge.“

    J. W. v. Goethe

  • Bei mir wird PDM und zusätzliche Messgeräte beim Diabetologen ausgelesen.
    Ich brauch's nicht. Nach so vielen Jahren interessieren mich für die aktuelle Einstellung nur Trends der letzen 1-3 Tage.


    Allerdings habe ich einige Gewohnheiten geändert, die mir früher so wichtig waren, dass es nur mit einem mehr an Dokumentation gut machbar war. Früher fand ich es nervig z. B. Brot abzuwiegen. Heute mache ich das wieder und spar mir damit einige Überprüfungen.

    Easy come, easy go.

  • Ich habe abwechselnd mal protokolliert, dann wieder für eine längere Zeit wieder nicht protokolliert. Mir ist aufgefallen, dass ich einfach den Überblick über meine Diabetestherapie und -einstellung verliere, wenn ich nicht dokumentiere. Wenn ich aber keinen Überblick über die Therapie habe, kann ich aber auch nicht rechtzeitig eingreifen, sollte das nötig sein.
    Fazit: ich muss protokollieren.


    Gruss,
    Surferin

  • hast du den Laptop dann immer dabei, oder nutzt du die excel über ein smartphone?

    Ich esse sehr oft zuhause und habe noch ein kleines Gerät, das ich auswärts benutzen kann. Das ist ein Microprozessor, den mir mein Schwiegersohn programmiert hat. Die Daten kann ich direkt in meine Tabelle einlesen. Ich kaufe mir aber demnächst ein Smartphone und dann habe ich vor mir meine private App zu programmieren. Mit excel auf Smartphones funktionieren keine VBA-Routinen.

    Wenn dr oiner domm kommt, dann lass ihn au wiedr domm ganga!