Diabetiker kommen überall hin!?

  • Jetzt mit 10 Jahren Diabetes habe ich natürlich auch einige Urlaube mit Zucker erlebt. Jene in unserem Klima (gemäßigte Zone) habe ich unkomplizierter in Erinnerung (andere deutsche Städte, Amsterdam, etc.), da ich mich nicht groß umstellen musste.
    Ich war auch einmal in Barcelona, zweimal in Andalusien und einmal in Norditalien. Jeweils im Sommer. Das war natürlich anstrengender, aber machbar. Ich musste halt ein paar Ausreißer in Kauf nehmen. Wir haben z. B. in Italien oft spät Pizza gegessen, die schwer einzuschätzen war und durch die ganze Nacht wirkte. :D Also morgens teilweise mit hohen Werten raus... Dafür die schönste Zeit überhaupt gehabt. :)


    Wichtig ist, dass man mit vertrauten Menschen reist, die wissen, was DM bedeutet. Die also kein Problem damit haben, bei hohen Werten ggf. mal ein wenig mit dem Essen oder Nachmittagskaffee zu warten. Das ist viel angenehmer und keiner muss sich doof fühlen.


    Achja dieses Jahr war ich mit Freundinnen auf Malle. Eine Bergtour in der prallen Mittagssonne, auf die wir schlecht vorbereitet waren, wurde für mich schon etwas gefährlich. Doch alles gut überstanden und jeder hat dazu gelernt. :D

  • Ich bin schon immer gern und viel gereist. Als ich noch etws jünger war, war ich viel in Europa unterwegs, mittels Interrail und VW Bus. Habe fast ganz Europa bereist. Dann wurden die Ziele etwas exotischer und ich war zum ersten mal in Thailand und Indien.


    Mit DM war ich 7 Monate in Südost Asien unterwegs - Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos, Philippinen, Malaysia und in Myanmar. Eine Zeit die ich auf keinen Fall missen möchte! Seit dem ist meine Leidenschaft für das Reisen noch größer. In 2 Wochen gehts für ein paar Tage nach Istanbul und im Dezember nach Ägypten zum Tauchen. Für nächstes Jahr plane ich eine größere Afrika Reise.

  • Ich bin ja quasi so alt wie mein Diabetes, von daher habe ich im Leben schon einige Reisen mit doppeltem Gepäck erlebt. :rolleyes:


    2012 habe ich nach einer großen privaten und gesundheitlichen Krise die erste Reise alleine unternommen. Für mich eine große Herausforderung, da ich gesundheitlich und psychisch sehr angeschlagen war und dementsprechend unsicher. Ich war 14 Tage in Spanien im Ferienhaus einer Bekannten und nach ein paar Tagen Eingewöhnung habe ich viel unternommen, ein Auto gemietet, war wandern, habe kleine Dörfchen besucht und meine Seele hat sich wunderbar entspannt.


    Seitdem nehme ich mir mehrmals im Jahr kleine Freiräume nur für mich, ohne Kinder-manchmal mit einer Freundin. Ich habe Städtetripps für mich entdeckt, war in Leipzig, Dresden, Hamburg, Kiel, München, Heidelberg, bin 8 Tage mit meiner Freundin durch die spanischen Pyrenäen gewandert-ein absolutes Highlight und vor kurzem war ich zum Entspannen ein langes Wochenende auf einer Nordseehallig.
    Früher war ich zu ängstlich, wäre nie auf die Idee gekommen alleine zu verreisen, doch mittlerweile genieße ich es.


    Ist sowas wie Therapie und nicht mit unseren Familienurlauben zu vergleichen, in denen sich ja eigentlich fast alles um die Kinder dreht.


    Träume habe ich auch noch. Nächstes Jahr möchte ich mit meiner Schwester 8 Tage in den italienischen Alpen wandern, nach Irland würde ich gerne mal reisen und Israel steht auch oben auf meiner Wunschliste. Mal sehen...wie das Leben so spielt. ;)

    Leben heißt nicht, zu warten dass der Sturm vorüberzieht. Man kann lernen, im Regen zu tanzen.


  • Das macht mir Mut - allein verreisen und erstmal klein anfangen..... :-)

    Es ist wie es ist

  • Hallo mal wieder an alle,


    meine Reisen als Zusammenfassung:


    5x Dominikanische Republik- alle Landesteile gesehen,
    Kuba incl. Rundreise,
    2x Mexico Rundreise Yucatan,
    3x Thailand, 2004 dem Tsunami nur knapp entkommen,
    Sri Lanka- sehr empfehlenswert,
    Bali - incl Rundreise
    Malaysia Kuala Lumpur, Langkawi
    2x Türkei,
    Griechenland
    Ägypten,
    Südfrankreich


    Wenn ich auf Reisen gehe bin ich völlig entspannt. Alles kann, nichts muss, ich liebe das Fernweh. Das ist immer die schönste Zeit meines Lebens.



    MFG

    Schatten löschen die Sonne nicht aus.

  • Ja genau, Therapie. Ich habe auch meinen persönlichen Kurort gefunden, an der Ostsee, der hat mir sozusagen Anfang 2014 das Leben gerettet, in einer wie Du so schön sagt gesundheitlichen und privaten Krise.
    Ich fahre dorthin, esse, schlafe, lese, laufe am Strand lang , fotografiere und bin einfach nur für mich verantwortlich. Inzwischen ist schon der Gedanke ich könnte wieder hin fahren heilsam. Das Alleinwegfahren hat für mich einen grossen Reiz bekommen...

    Things change. They always do, it's one of the things of nature. Most people are afraid of change, but if you look at it as something you can always count on, then it can be a comfort.
    ( The Bridges of Madison County)

  • Was das Reisen betrifft, ist mein Motto: Ich komme überall hin! Auch wenn ich neben dem Diabetes noch ein paar andere kleine Wehwechen habe, gibt es für mich keine Reiseeinschränkung. Dafür ist mein Fernweh einfach zu rießig. Gut, eine Kreuzfahrt würde ich mir momentan nicht zutrauen, muss erstmal meine teilweise sehr stark ausgeprägte Reiseübelkeit in den Griff kriegen (vor allem Schiff und Flugzeug). War bisher noch nie ganz alleine unterwegs.


    Ein paar meiner Reisen waren vor dem Diabetes, andere (v.a aber die Fernreisen) waren mit Diabetes. Ja, es ist mehr Aufwand, v.a Planungsaufwand, aber das hat mich bisher nicht aufgehalten.


    2011 habe ich mich „getraut“ und war mit einer Gruppe Gleichaltriger für knapp 2 Wochen in Irland unterwegs. Die Jüngste war Anfang 20, der Älteste Ende 30. Es war keinesfalls eine wie man vermuten würde Party-Reise. Gut, abends in den Pubs gab es schon das ein oder andere Guiness, Cider oder Whiskey. Aber am nächsten Morgen stand dann Kultur, Landschaft, Wandern etc. und auch ein bisschen Geschichte auf dem Programm. Ich war am Anfang sehr skeptisch, auch weil ich niemanden kannte.... aber ich hatte noch nie soviel Spaß. Und eine meiner schönsten Reisen bisher. Wobei das vergleichen von so unterschiedlichen Reisen ziemlich schwer ist. Werde definitiv nochmal mit diesem Reiseveranstalter verreisen.


    Ich habe eine Liste von Zielen, die ich unbedingt noch besuchen möchte. Z.B Norwegen, Polarlicht, Südamerika und Neuseeland. Meine komplette Liste würde hier aber – glaube ich – den Rahmen sprengen. Es kommen immer mal wieder Ziele hinzu, ich konnte mir aber auch schon einige Wünsche erfüllen wie z.B Whiskey-Tasting in Irland (siehe oben), Ägypten (inklusive Tal der Könige und Abu Simbel), China (3 Schluchten vor der Flutung und chinesiche Mauer), ... Für einige mag eine Rundreise durch ein Land inklusive Geschichte, Kultur, Menschen, etc. anstrengend sein für mich ist so etwas aber entspannender und wohltuender als z.B. 2 Wochen nur Strandurlaub.

    Liebe Grüße
    butterfly



    "Insulin is a remedy primarily for the wise and not for the foolish, whether they be patients or doctors."
    Elliot Proctor Joslin, 1923 (Pionier der Insulintherapie)

    2 Mal editiert, zuletzt von butterfly ()

  • Das eigentliche Highlight in Sachen DM war eigentlich der Winterwanderurlaub in Tirol 4 Wochen nach Diagnose/Krankenhaus. Ich habe einfach munter vor mich hin improvisiert, im Schnee im Wald Gummibärchen gefuttert wenn mir komisch war und es war großartig.
    Nächstes Jahr planen wir zu zweit eine Atlantiküberquerung mit dem Segelboot und dabei ist der DM nur eines von diversen RIsiken, die wir im Griff haben müssen. Ich freu mich schon wie Bolle und frage mich, ob ich danach noch arbeitsfähig bin im Sinne eines Bürojobs. :woot:



    Lg Hubi

    "What I tell you three times is true!"

    (Lewis Carroll, The Hunting of the Snark)

  • wo ich unbedingt hin wollte, kam ich auch hin - mit DM!
    Mit Rucksack in Israel (damals noch mit CT oder wie hieß das?)...mit Pumpe ist das ganze nicht mehr so leicht, weil im wahrsten Sinne des Wortes das Gepäck einfach mehr ist! Das hat mich aber nicht unbedingt gehindert, sondern nur verändert. War auch in der UA mit LKW-Transport, letztes Jahr mal in GB mit Flieger............aber am liebsten bin ich da, wo der Leuchtturm steht!!
    Mit etwas Planung geht schon viel...einmal war ich sehr nachlässig und bin ohne Ersatzpumpe, ohne Tagebuch an die Ostsee - und die Pumpe ging kaputt, die Hotline ging nicht - aber irgendwie kam ich dann doch noch zu einer Ersatzpumpe. Möchte ich nicht mehr erleben, das ist dann Urlaubsstress. Deshalb immer gut vorbereiten, alles mitnehmen und dann klappt es!
    cd63

    Einmal editiert, zuletzt von nest ()

  • magicFly
    haha, same same - but different :rofl


    war auch für 5 Monate in SO-Asien unterwegs, aber mit Pumpe (&alleine):
    Malaysia, Brunei, Philippinen, Laos, Thailand - leider ohne Myanmar, da zu der Zeit wg. "Wahlen" kein Visum zu bekommen war.
    Ansonsten noch mit Diab: Vietnam, Kambodscha, Japan, China, Indien (Rundreisen), Dubai, Oman, USA, + Europa mehrere Länder.


    Auf der bucket list:
    Madagaskar (unbedingt, mein ewiger Kindheitstraum, aber nur mit einer verantwortungsvollen zweiten Person)
    Azoren (Segelurlaub & Walbeobachtung wäre grandios),
    Dänemark, Norwegen
    Dem. Rep. Kongo & Afghanistan (mal so als Wunsch...)


    Und irgendwie entdecke ich z.Zt. auch ganz schöne Ecken in Deutschland :laub .

    Liebe Grüße
    vom Vogel

  • Hallo Wildrose,


    ich bin eine von denen, die eigentlich nie ohne Diabetes auf Reisen waren.


    Bin also mit dem DM (erst mit Spritzen dann mit Pens) auf Klassenfahrten überall innerhalb Deutschlands und 1981 nach Prag.
    in Punkto Essen und "nicht immer" akkoholfreie Getränke :arghs: alles mitgemacht.
    Dann als Jugendliche mit Freunden 2 x nach Griechenland.
    Dann Österreich, die Mehlspeisen ausprobieren ^^.
    3 Frankreich-Rundreisen (davon eine mit Wohnmobil) mit meinem jetzigen Mann und einmal Korsika inklusive Wandertiuren.
    Jedes Jahr eine 8-tägige Fahrradtour mit Gepäck (Rhein, Donau Jagst-/Kocher, Neckar-, Weser-, 6 Flüsse-, Main-, Schwarzwald-, Elbetour) immer nach dem Motto: Radeln statt Insulin :D .
    5 Kanada-/Amerilka-Rundrundreisen im Wohnmobil; u.a. auch Südstaaten mit entsprechendem Klima. Das Wohnmobil hat aber den Vorteil, dass man den Kühlschrank immer dabei hat!
    Norwegen-Rundreise inklusive Wandertouren mit Wohnmobil.
    Wanderurlaub in Südtirol.
    2 mal Cote d´Azure, 2 mal Paddeln in der Dordogne.Städtereisen nach Berlin, Dresden, Oslo, Paris, Barcelona, Lissabon, Nizza, Toronto, 2x New York. San Diego.


    Ende des Monats geht es (mit Ersatzpumpe und CGM) nach Australien. Zuerst Sydney, dann ein Trip in die Hitze zum Ayers Rock; dann Wohnmobil von Sydney, nach Melbourne und Adelaide.


    Will sagen: Ich kenne es nicht, ohne DM zu reisen und habe deswegen nie Bedenken oder Ängste entwickelt.
    Ich muss aber zugeben, dass es mich nicht unbedingt in Länder zieht, in denen die nach europäischen Standard gewohnten hygienischen, klimatischen und kulinarischen Bedingungen zu stark abweichen, denn ich möchte mich in erster Linie erholen und das Risiko nicht ausreizen.
    Dazu komt, dass ich Probleme hätte, wenn Pumpe und CGM ihren Dienst versagen, also so Dinge wie Safarie durch die Wüste mit Sand in den Pumpengewinden oder tagelange Risiko, das Insulin nicht kühlen zu können würde ich vermeiden.


    Trotzdem bietet unsere schöne Erde noch unendlcih viele Optionen egal ob mit oder ohne Diabetes.


    Liebe Grüße
    "me"

  • Mein Diabetes hat mich schon auf zahlreichen Reisen begleitet: Frankreich, Italien, Sibirien, Irland, USA, Karibik, Westafrika, Bemudas ...... Dazu gehörten Flüge, mehrtägige Bahnfahrten (Transsibirische Eisenbahn), mehrtägige Segelschiff-Überfahrten....
    Auf Reisen kühle ich mein Insulin nie, ohne dass es dabei jemals an Wirkung verloren hätte. Ich esse auf Reisen alles und insulinisiere es entsprechend, allenfalls sind dazu vermehrte Blutzuckermessungen erforderlich.
    Ich fühlte mich durch den mich begleitenden Diabetes auf Reisen nie eingeschränkt.

  • Ich fühlte mich durch den mich begleitenden Diabetes auf Reisen nie eingeschränkt.


    das kommt natürlich auch auf die Reise an. Wenn alles vorgeplant, evtl. von einem Reiseveranstalter organisiert wurde, mag das schon sein. In meiner Anfangs-DM-Zeit wurde ich in einem Beduinenzelt zum Teetrinken eingeladen...das Teeglas hatte etwa die Hälfte Zucker darin, die andere Hälfte Tee. Mein BZ stieg natürlich, spritzen wollte ich mich damals nicht (das war noch keine ICT), ein WC gab es auch nirgends...
    In der UA ist die Gastfreundschaft enorm und ich habe unter ICT sehr viel gegessen mit entsprechenden Werten..., als ich das 2. Mal dort war, war es mit Pumpe deutlich leichter.
    Auch das Schwimmen mit Pumpe ist manchmal ungeeignet (z.B. hohe Wellen). Wo lege ich die Pumpe hin??
    Alles würde ich nicht machen, obwohl ich gerne auf eigene Faust mal nach Magadan möchte - aber das bleibt sicher ein Wunsch!
    cd63

  • Zitat cd63: das kommt natürlich auch auf die Reise an. Wenn alles vorgeplant, evtl. von einem Reiseveranstalter organisiert wurde, mag das schon sein.
    Meine Reisen plane ich selber, ohne Reiseveranstalter und es ist trotzdem kein Problem....

  • Hallo,


    meine DM-technisch größte Herausforderung war Backpacking Indien für 4 Monate und über 3000 km an Strecke.
    Das größte Problem war damals, dass die Materialien vom Abbott Navigator und meiner Pumpe so viel Platz in meinem Rucksack (und den meiner Freundin) eingenommen hatten. Natürlich hatte ich auch immer noch eine Ersatzspritze und Insulin am Körper (falls mal alle Sachen geklaut würden, hätte ich es so noch in die nächste größere Stadt geschafft.
    Aber man sollte sich mit DM schon auskennen, gerade weil Krankheiten mit Fieber bei einer solchen Reise fast niemandem erspart bleiben.


    Reisen ohne Backpacking ist, denke ich, gar kein Problem. Habe auf anderen Reisen z.B. Vietnam meine Sachen immer im Hotelzimmer gelassen (aufgeteilt auf Safe und zweiter Stelle).

  • Habt ihr gestern den Film im arte Exit Marrakesch gesehen?


    Beim Schauen haben ich mir ein bisschen diese Sorglosigkeit beim Verreisen gewünscht.
    Ich möchte mir das zurückerobern.


    Mein erster Urlaub mit Diabetes war auf den Kanaren, mir war in jeder Serpentine schlecht und ich hatte dauernd Hypos und habe Unmengen Waffeln gegessen. Na Remssion und schwanger im 3. Monat.


    Habe diese Woche beim ersten Regentropfen schon wieder Flüge in den Süden geguckt... Strassenbahnfahren in Lissabon steht noch auf meiner Liste.


    Ihr habt schon so tolle Sachen gemacht, wochenlang weg kann im Moment nicht... hoffe, wenn es dann geht, bin ich noch gesundheitlich dazu in der Lage.


    Danke für Eure tollen Beschreibungen, kann ruhig ein bisschen mehr sein :)

    Things change. They always do, it's one of the things of nature. Most people are afraid of change, but if you look at it as something you can always count on, then it can be a comfort.
    ( The Bridges of Madison County)

  • Hallo ich hab auch schon viel Städte in Deutschland besucht seit dem mich mein DM und meine anderen Krankheiten begleiten.
    Auch hab ich durch mein Studium ein Auslandssemester in Schweden gemacht. Frankreich, Spanien, Österreich, Schweiz war ich mit Freunden im Urlaub.
    Dubai letztes Jahr im Dezember. Klar muss man an viel denken und das Pumpenzeug braucht fast einen eigenen Koffer, aber abhalten würde mich das nicht. Gerade weil man nie weiß ob man es in der Zukunft immer noch so machen kann.

  • Und ich grüße alle gern Reisenden mal heute aus Helsinki. Meine BZ-Werte freuen sich:
    Fisch und Gemüse morgens - Mittags und heute Abend zur Abwechslung mal Pasta mit Fisch. Es ist nicht nur lecker sondern auch eine sooo tolle Stadt. :ren

    Wann eigentlich wurde aus Sex and Drugs and Rock and Roll


    Veganismus und Lactoseintoleranz und Helene Fischer???