Wie alt seit ihr?

  • Ja ich weiß, es mag uncharmant sein, nach dem Alter zu fragen, dennoch interessiert es mich wie alt ihr seid.
    Ich mach mal den Anfang: Bin im August 48 geworden und glaube nicht an die Prognosen der Lebenserwartungsprognostiker (da gibt es Pessimisten, die davon ausgehen dass Typ 1 er bis zu 20 Jahre kürzer leben, als der Durchschnitt der Bevölkerung. Leider oder Gott sei Dank gibt es im Internet keine Lebenserwartungsrechner, die zuverlässig alle Parameter wie Medikamente etc abfragen und vorhersagen können wie alt man wird).

    Low carb - high Energy

    No sugar - no pain

  • Statt eines Lebenserwartungsrechners kann man aber eine schicke App nutzen, da musst du nur deinen Vornamen eingeben und das Teil sagt dir zuverlässig deinen Abtrittstag voraus. Klingt unglaublich, ist es aber auch!


    Ich bin 40, und will das verdoppeln ;-)



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  • 59 Jahre, aber Diabetes hat meines Erachtens, wenn man nicht gerade ganz bewusst seine Gesundheit über den Jordan schickt oder Zusatzerkrankungen zuschlagen, keinen grossen Einfluss auf die Lebenserwartung.


    Ein oft unterschätzter Faktor entspringt dem grauen Ding, das ca. 10-12 cm über unserem Hals sitzt und nennt sich Denken. ;)

    Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht.(Marcus Aurelius)
    Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.(Marcus Aurelius)

  • 59 Jahre, aber Diabetes hat meines Erachtens, wenn man nicht gerade ganz bewusst seine Gesundheit über den Jordan schickt oder Zusatzerkrankungen zuschlagen, keinen grossen Einfluss auf die Lebenserwartung.


    Ein oft unterschätzter Faktor entspringt dem grauen Ding, das ca. 10-12 cm über unserem Hals sitzt und nennt sich Denken. ;)


    GENAU!!!! Die meisten Probleme liegen meist zwischen den Ohren. Mein reden!!! :thumbsup:

    Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
    Kannst du es nicht lösen, mache auch kein Problem daraus!

  • Nächstes Jahr sollte ich 60 werden. :whistling:


    Zur Lebenserwartungsrechnerei:


    Wenn der Typ 1 so um die 20 Jahre Lebenszeit kostet, die Raucherei (hab ich ja lange gemacht) ca. 15 Jahre, der Krebs "was-weiß-ich-wieviel".............. dann müßte ich aber schon echt viiiiiiiiiele Jahre tot sein. Mir die Kartoffeln von unten angucken.


    ;(


    Bei "meinem" Krebs wird oft eine Restlebenszeit nach Diagnosestellung von höchstens fünf Jahren angegeben. Nur 3-5% der Patienten lebten angeblich länger als diese fünf Jahre. Manche stürben gar im ersten Jahr nach Diagnose. (Okay, "manche")
    Ich weiß nicht, wo die Experten das alles her haben. Wahrscheinlich Statistiken ausgewertet. Wenn es so ist: Ich glaube den Statistiken nicht!

    "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker." (Nietzsche)

  • Bei "meinem" Krebs wird oft eine Restlebenszeit nach Diagnosestellung von höchstens fünf Jahren angegeben.

    Ein Freund von mir ist als 36-Jähriger schwer an Darmkrebs erkrankt. Die Ärzte sagten ihm damals, dass er das nicht überleben wird. Das war 1996. Kürzlich hat der Mann seinen 61. Geburtstag gefeiert. Er ist in den letzten 30 Jahren sogar Vater geworden! Auch das hätte durch die Darm-OP laut Mediziner nicht mehr sein können...

  • Ich reihe mich mal ein... bin mit 15 Jahren in den Kreis der Typ I-ler aufgenommen worden und zähle mittlerweile 26 Sommer... :)
    Habe auch nicht vor, meine Lebenserwartung vom DM verkürzen zu lassen. Wo kämen wir da hin?

  • Nächstes Jahr sollte ich 60 werden.


    Das wirst Du!!!


    Bei "meinem" Krebs wird oft eine Restlebenszeit nach Diagnosestellung von höchstens fünf Jahren angegeben. Nur 3-5% der Patienten lebten angeblich länger als diese fünf Jahre. Manche stürben gar im ersten Jahr nach Diagnose. (Okay, "manche")
    Ich weiß nicht, wo die Experten das alles her haben. Wahrscheinlich Statistiken ausgewertet. Wenn es so ist: Ich glaube den Statistiken nicht!


    Statistik hin oder her: Du wirst zu diesen 3-5% gehören! Immer ganz fest daran glauben!


    Im Allgemeinen bin ich der Meinung, dass die Kerze eines jeden brennt, manche schneller, andere langsamer. Wenn die Kerze verbraucht ist, erlischt die Flamme, egal, ob man bis dorthin kerngesund war oder todkrank.


    Ich bin übrigens 53.

    - Cassiopeia -

  • Leute Leute Leute,


    macht euch doch keinen Kopp über irgendwelche Statistiken. Die Stimmen doch eh nicht und geben immer andere Infos preis, abhängig davon aus welcher Richtung man sie betrachtet.


    Und außerdem : Unkraut vergeht nicht. Good Boys go To Heaven , Bad Boys go everywhere. Zählt übrigens auch für Mädels.


    Nebenbei bin ich noch 43, wird sich im Dezember aber ändern.


    Gruß


    Olli

  • Ein Freund von mir ist als 36-Jähriger schwer an Darmkrebs erkrankt. Die Ärzte sagten ihm damals, dass er das nicht überleben wird. Das war 1996. Kürzlich hat der Mann seinen 61. Geburtstag gefeiert. Er ist in den letzten 30 Jahren sogar Vater geworden! Auch das hätte durch die Darm-OP laut Mediziner nicht mehr sein können...

    Ich weiß jetzt, dass es Korinthenkackerei ist, aber deine Rechnung verstehe ich nicht.
    Wenn er 1996 - also vor 20 Jahren - an Darmkrebs erkrankte, dann müsste er jetzt etwa 56 Jahre sein.
    Oder hab ich was falsch verstanden?


    Zum Thema: Ich bin 60. Damit zähle ich dann hier wohl zu den Alten. Hm...na gut, nicht nur hier :P

  • Den Sinn des Lebens zu suchen ist legitim, doch sollte man damit nicht zu viel Zeit verbrauchen,
    sonst zieht das Leben an einem vorbei :urlaub

  • Cassiopeia23


    Wenn ich auch meistens Deiner Meinung bin (auch wenn ich mich nicht immer bedanke ;) ), da teile ich Deine Ansicht nicht, denn das würde sowas wie Kismet/Schicksal bedeuten und an so etwas glaube ich einfach nicht.


    Ich denke, wenn wir den schon bei bei Analogien sind, das man das eher mit einem Feuer vergleichen kann. Je nach dem, mit was ich das Feuer am brennen halte, entscheidet, wie lange die Flammen brennen.


    Und dann gibt es da noch sowas wie den Lebenswillen, der die "Brenndauer" stark verlängern kann. :)


    Aber das hat alles nichts mit "Wie alt seid Ihr" zu tun, eher mit "Wie alt wollt Ihr werden und was tut Ihr dafür?".

    Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht.(Marcus Aurelius)
    Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.(Marcus Aurelius)

  • Ich weiß jetzt, dass es Korinthenkackerei ist, aber deine Rechnung verstehe ich nicht.
    Wenn er 1996 - also vor 20 Jahren - an Darmkrebs erkrankte, dann müsste er jetzt etwa 56 Jahre sein.
    Oder hab ich was falsch verstanden?

    Sorry, habe mich beim Alter verrechnet. Er ist Jahrgang 1955, war also damals 41 (statt 36 Jahre alt). Dennoch vergleichsweise jung...

  • Wie willst Du außerdem beurteilen, wie Deine Flamme brennt? Man sollte das wirklich nicht alles auf die leichte Schulter nehmen, dafür ist das Risiko doch zu groß. Klar habe ich auch manchmal hohe Werte, aber ich versuche schon, das zu vermeiden. Manchmal klingt das bei manchen wie bei den Rauchern: Ich will mein Leben genießen und rauche weiter, auch wenn ich dann 10 Jahre früher sterbe. Wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist, würden sie wahrscheinlich gerne noch einmal ihr Verhalten ändern. Aber dann ist es zu spät.


    Ich bin übrigens 57 und habe seit 1972 Diabetes (steht ja auch links).

    Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.

  • Zitat

    Ich reihe mich mal ein... bin mit 15 Jahren in den Kreis der Typ I-ler aufgenommen worden und zähle mittlerweile 26 Sommer... :)
    Habe auch nicht vor, meine Lebenserwartung vom DM verkürzen zu lassen. Wo kämen wir da hin?


    Dem schließe ich mich zu 100% an. Sowohl was das Alter als auch was den Zeitpunkt der "Clubaufnahme" angeht :cool:


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