Über die Suche nach einem Trainer für Diabetikerwarnhunde


  • Mein Erfahrungsbericht über die Suche nach einem Trainer für Diabetikerwarnhunde.


    Schon eine ganze Weile hatte ich mich damit beschäftigt, einen weiteren Hund selber groß zu ziehen und auszubilden. Nachdem unsere Seniorenhündin aus verschiedenen Gründen nicht mehr in Frage kam, war es im Mai 2016 soweit. Nach einem Besuch des Wurfes im Nachbardorf zog ein unwiderstehliches Border Collie-Mix Mädchen ein. "Käthe" soll ein Diabetikerwarnhund werden. Ein Hund, der Diabetiker vor zu tiefen und (wenn es gut läuft) auch vor zu hohen Werte warnt. Als Hütehund braucht Käthe auf jeden Fall eine Aufgabe und der Arbeitseifer des Hundes kann super genutzt werden, um die eigenen Langzeitwerte beim Diabetes zu optimieren oder vor schweren Unterzuckerungen zu warnen! Nachdem ich einige Ausbildungsstellen und Hundeschulen abtelefoniert hatte, wurde klar: Border Collies werden kaum zum Warnhund ausgebildet. Zu nervös, zu eigenständig, zu hibbelig!


    Warum sollte aber mein Hund, der für sein Leben gerne die Nase einsetzt, schlechter riechen können als z.B. ein Labrador oder ein Pudel? Schließlich werden BorderCollies ja z.B. auch in der Hundestaffel beim Rettungsdienst für die Vermisstensuche eingesetzt.


    Nach vielen Telefonaten und vielen Absagen stieß ich dann auf das Diabetikerwarnhunde-Netzwerk.
    Ein Netzwerk von Hundetrainern, die deutschlandweit mit großem Erfolg Diabetikerwarnhunde ausbilden - und zwar jede Rasse, die eine Nase im Gesicht hat [Blockierte Grafik: https://www.diabetes-kids.de/m…unena/emoticons/smile.png]


    Das erste Beratungsgespräch dauerte 3 Stunden und hier wurde bereits der Grundstein für die Ankonditionierung gelegt. Käthes großer Arbeitseifer kam mir jetzt zu Gute. Sie lernte an Hand von Stoffproben sehr schnell meinen Unterzuckerungsgeruch kennen. Bereits nach der fünften Stunde zeigte sie selbstständig Unterzucker an. Ich konnte es kaum glauben. Natürlich ist sie nach 5 Stunden kein fertiger Diabetikerwarnhund und auch noch nicht zuverlässig wie ein CGM. Aber sie ist auf einem guten Weg und es geht jetzt darum, das Gelernte jeden Tag zu festigen. Und auch wenn es ab und zu "Rückschritte" gibt, wir werden jeden Tag besser und Käthe zeigt immer häufiger echte Hypos und sogar Blutzuckerabfälle an.


    Wenn alles weiterhin so toll läuft, wollen wir dieses Jahr die Prüfung zum geprüften Therapiehund ablegen und so wird sie nach guten 12 Monaten nach Ausbildungsstart ein echter Diabetikerwarnhund sein.
    Ich kann nur allen Diabetikern und allen Eltern mit zuckersüßen Kindern, die sich für Hunde interessieren, empfehlen: Nehmt Kontakt auf. Meldet euch gerne bei mir oder schaut auf die Netzwerkseite.


    www.diabetikerwarnhunde-netzwerk.de


    So oft scheitert es an den Kosten, die häufig zwischen 5.000 - 20.000 Euro liegen sollen. Auch wenn diese oft gerechtfertigt sind, ist es für viele nicht erschwinglich. Eine Ausbildung zum Diabetikerwarnhund muss jedoch nicht ganz so teuer sein.
    Die Trainer im Netzwerk rechnen Stundenweise ab. Die Ausbildungskosten werden be mir die 2.000 Euro Marke wohl kaum überschreiten und da immer Stundenweise abgerechnet wird, fallen die Kosten auch nicht auf einmal an. Käthe und ich stehen bis jetzt bei 300 Euro! Ich finde, das ist ein tolles Modell und ich bin unglaublich dankbar, dass ich dieses Netzwerk gefunden habe und mir den Traum vom Diabetikerwarnhund (auch finanziell) erfüllen kann.


    Es ist eine Bereicherung, einen Hund zu haben, der zusammen mit mir gegen das Diabetesmonster kämpft. Das die Ausbildungskosten für einen Hund fast überall sehr hoch sind, ist einfach nur schade. Es verbaut so vielen Eltern mit diabetischen Kindern und vielen erwachsenen Diabetikern ein echtes Stück Lebensqualität und Sicherheit und ein tolles Gefühl den besten 4-Pfoten-Kumpel an der Seite zu haben.


    Ich freue mich über Feedback. Wenn Ihr Fragen habt, immer drauf los! [Blockierte Grafik: https://www.diabetes-kids.de/m…unena/emoticons/smile.png]


    Viele Grüße
    Dirk

    Bilder

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    Viele Grüße
    Dirk


    typ1sch leben

  • Danke, dirk, das hört sich echt gut an.


    Werde ich auf jeden Fall im Kopf behalten, für den Fall dass ich meinen Mann irgendwann überzeugt bekomme, dass wir einen Hund anschaffen ;)


    Denke auch, dass viele die Anschaffung scheuen, eben weil die Kosten für die Ausbildung normalerweise ziemlich hoch sind, aber so lässt sich das ja überschaubar halten, abhängig vom Hund und Halter natürlich.

  • Ja es ist halt so schade, weil so viele Diabetiker davon profitieren könnten. Vor allem Familien mit Kindern.
    Leider scheitert es sehr oft an den Kosten. Darum findet man auch immer wieder Spendenaufrufe.

    Viele Grüße
    Dirk


    typ1sch leben

  • Beim Diabeteswarnhunde Netzwerk wird auch eine Abschlussprüfung gemacht und es wurden schon sehr viele Hunde dort erfolgreich zum Warnhund ausgebildet.
    Es gibt natürlich eine ausführliche Beratung vorab über die Chancen und Schwächen die auftreten können. Auch der Hund wir geprüft.
    Danach kann man sich dann entscheiden ob man einen weiteren Termin vereinbart. Man geht also nicht mal eben kurz hin und fertig.


    Und ob ich meinen Hund überall mit hinnehmen kann, dass hat ja auch nichts mit der Warnhundeausbildung zu tun, sondern mit Grundgehorsam und der Sozialverträglichkeit. Ich habe eh den Anspruch an mich, dass ich meine Hunde immer überall mit hinnehmen kann. Das ist für mich selbstverständlich. Warnhund hin oder her.
    Für den Grundgehorsam benötige ich keinen teuren Warnhundetrainer. Das kann ich selbst oder ich suche mir einen guten Trainer in der Hundeschule, besuche Kurse in Hundeschulen ect.


    Das Netzwerk ist günstiger als die anderen - ja! Aber sind sie darum schlechter? Es wird halt nicht soviel Geld verdient und das ist doch eine tolle Sache.
    Nicht jeder Diabetiker braucht so einen Hund, aber für jeden Hundefan mit Diabetes ist es eine Bereicherung. Und nicht jeder hat 5000 Euro über. Es ist doch toll, dass es eine Alternative gibt. Es gibt sicher viele Diabetiker oder Familien mit diabetischen Kindern, die gerne einen Warnhund hätten, auf Grund der Kosten aber davon Abstand nehmen.


    Jeder Hund hat seinen Charakter und natürlich gibt es mal Einen, der so gar kein Bock auf die Arbeit hat. Das kann dir aber bei jeder anderen Hundeschule auch passieren. Und natürlich kann man bei der Welpenauswahl auf bestimmte Merkmale achten. Welche Rassen sollte denn nicht gehen und Welche besonders gut? Wir haben einen Sheltie, einen Border und einen Rottweiler. Alle haben viel Spaß an der Nasenarbeit. Alle sind vom Wesen aber total verschieden.


    Es gibt nicht nur einen Weg zum Erfolg und es ist auf jeden Fall nicht richtig, dass man 4000-5000 Euro ausgeben MUSS um einen Warnhund zu bekommen.
    Einen Hund auf einen gewissen Geruch zu Konditionieren und dann eine Handlungskette aufzubauen, macht sicher viel Arbeit aber ist sicher kein Hexenwerk.
    Gute und schlechte Trainer gibt es immer und wird es immer geben. Aber günstig muss nicht gleich billig sein. Die Trainer aus dem Netzwerk bilden ja auch Blindenhunde aus - für mich eine der höchsten Künste der Hundeausbildung.


    Um nochmal auf das Thema Geld zurück zu kommen:


    Leider nehmen die meisten Trainer Vorkasse - wenn der Hund dann nicht funktioniert oder gewisse Dinge schwer erlernt, ist das Geld futsch. Eine Garantie das der Hund nachher 100% funktioniert, gibt es nämlich nicht. Wer sowas will, soll sich ein CGM anschaffen. Ein Hund wird immer ein Lebenwesen sein und auch immer beeinflussbar sein.
    Mit dem Wissen hangele ich mich doch lieber stundenweise von Erfolg zu Erfolg - ganz nach meinem Tempo. Der eine braucht 12 Monate, der andere 24. (die 12 Monate waren ja nur ein Durchschnitt - es kommt natürlich drauf an, wie begabt der Hundehalter ist, dem Hund das richtige Verhalten zu vermitteln und wie gut sich der Hund dabei anbietet)


    Aber: Die Zeit spielt ja keine Rolle - ich zahle ja stundenweise und kann so jederzeit abbrechen oder einen Schritt zurück gehen wenn es irgendwo klemmt. Dann habe ich mein Geld aber noch und habe es nicht vorab schon überwiesen. Das ist doch super fair.


    Warum die Ausbildung schlechter sein soll als woanders, erschließt sich mir nicht.
    Warum bestimmte Hunderassen gar nicht gehen sollen, auch nicht. Sicher gibt es Vor und Nachteile bei bestimmten Rassen, aber die Gedanken mache ich mir ja vor der Ausbildung.

    Viele Grüße
    Dirk


    typ1sch leben

  • Warum die Ausbildung schlechter sein soll als woanders, erschließt sich mir nicht.

    ...Nicht schlechter, aber man sollte ähnliche Institutionen nicht schlechter machen!


    Die von Olli beschriebene Hundeausbildung gibt es schon länger und da haben viele Mitglieder ihr ganzes Herzblut, Geld und Zeit hinein gesteckt und haben schon mehr als eine Handvoll Erfahrung damit gemacht, dass u.a. auch Diabetiker einen DWH erwerben können. Ich bin nicht der Meinung, dass diejenigen sich daran bereichern, indem sie teurer sind. Man wird sehen, ob mit dem vom Dirk kostengünstigerer Hundeausbildung die wirklichen Kosten abgedeckt werden können?


    Also ich möchte nur damit sagen, leben und leben lassen und sich nicht als einzigartige Institution hinstellen, man kann auch von anderen noch etwas lernen. Die Überschrift erinnert mich mehr an die Blöd-Zeitung. Du sagst immer, dass man sich gegenseitig respektieren und nicht beleidigen soll, ich finde wie Du es hier in der Überschrift ausdrückst schon verletzend.... Mehr sag ich jetzt auch nicht, aber drüber nachdenken wäre schon angebracht!


    LG Annette

    Den Sinn des Lebens zu suchen ist legitim, doch sollte man damit nicht zu viel Zeit verbrauchen,
    sonst zieht das Leben an einem vorbei :urlaub

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  • Bitte nicht falsch verstehen !
    Es gibt doch so viele "fast" sichere Meßsysteme, warum muss ich dann einen Hund ständig neben mir haben als Überwachung. Wer einen Hund haben möchte ok, aber in die Richtung?
    Und wenn ich wirklich mal Probleme bekomme und mir nicht mehr selber helfen kann…dann müssen meine Mitmenschen erst mal Verstehen warum der Hund jetzt auf den Gehweg(oder wo anders) scharrt oder ständig bellt.Die hohlen den RTW und fertig ...und da ist dann noch der Hund?!
    Und ich bin kein Hundehasser habe viele Jahre Schutzhund Ausbildung gemacht was sehr schön war!!
    Gruß Steffen

    Einmal editiert, zuletzt von steffen037 ()

  • Dirk hat nicht geschrieben das jeder mit Diabetes geeignet ist ein Warnhund auszubilden, oder ein Warnhund haben muss :)
    Aber für die Personen und Familien für die es interessant wäre, die sich ein Hund wünschen, aber sich ein Warnhund nicht leisten können, wieso nicht versuchen ?
    Mein Hund ist alt und wird nichts mehr lernen. Mein Hund war als er jung war zu dumm was zu lernen. Er würde nie als Warnhund funktionieren, hat ein halbes Jahr gebraucht Sitz zu lernen. Und ich bin nicht unfähig ein Tier etwas bei zu bringen (Pferd, Katzen, frühere Hunde...), nicht mal der Hundetrainer hat mein Hund etwas beibringen können.
    Nun ja :love: er ist trotzdem der perfekte Hund in unserem Haushalt, und kann mittlerweile alles was er als sozialisierter Hund kennen muss. Denn versteh mich nicht falsch, er kommt sofort wenn ich rufe, macht sitz, platz und bleib, läuft an der Straße ohne Leine, und ist lieb und treu :love: Er war eben viel langsamer als andere Hunde ^^


    Sollte ich künftig mit verstörter Hypowahrnehmung und ohne CGM leben müssen, und mir wieder einen Hund zulegen, wieso sollte ich nicht diese Nase zum Nutzen bringen. Solange ich den Hund nicht überfordere oder enttäuscht bin wenn es nicht klappt.


    Der Dirk scheint sich auf jeden Fall sehr mit sein Warnhundausbildung auseinander zu setzen und es ernst zu nehmen. Das er weitere Hunde hat, zeigt das er diesen Hund vermutlich nicht abgeben würde, nur weil es als Warnhund denn doch nicht geklappt hat. Ich finde es super das solche Erfahrungen mit uns geteilt werden, bin aber auch der Meinung das nicht jeder Hund (nicht Rasse...sondern Hund), aber auch ganz bestimmt nicht jeder Besitzer geeignet ist.



    Eine Dorfbewohnerin hier vor Ort ist fast blind, und hat selber Ihrem Hund (Pudel) zu Blindenhund ausgebildet. Ich habe noch nie gefragt, aber sie hat bei der Ausbildung auch sicherlich Hilfe gehabt von einem Trainer. Der Hund funktioniert als Blindenhund, aber ebenfalls als Ihr bester Kumpel. Wieso soll der Hund nun schlechter sein als andere Blindenhunde, wo er doch von Anfang an genau auf sein Besitzer eingestellt ist :)


    Ob ein "fertiger" Warnhund für €5000,- zu teuer ist ? Vermutlich nicht :) Aber nicht für jeder realisierbar. Aber selber ausbilden, wird auch ganz bestimmt nicht von jedem realisierbar sein.
    Also Dirk :thumbsup: weiter so :)

    LG Lydia

  • Gott so eine Unterhaltung wollte ich damit nicht auslösen und evtl war meine Überschrift zu extrem.
    Ich wollte nur aufzeigen das es auch günstiger geht und das dies für viele Familien eine Option sein kann - nicht mehr und nicht weniger.
    Ob die 5000 Euro gerechtfertigt sind, seih dahin gestellt. Ich glaube auch, dass kann man erst beurteilen, wenn man selbst so einen Hund ausgebildet hat und weiß wie viel oder wie wenig Arbeit es sein kann. Nur es geht auch günstiger und DAS wollte ich den Leuten, die sich dafür interessieren, einmal mit auf den Weg geben. Ich schaue gerne mal nach links und rechts was sich auf dem Markt so tut und da wir bereits jahrelang im Hundesport aktiv sind, interessiert mich das Thema.
    Ich hatte mit dem Bericht nichts Schlechtes im Sinn. Man muss sich ja fast entschuldigen wenn man euch so hört. Wie gesagt, es ist eine Option für Leute die ältere Hunde haben, oder die nicht so viel Geld haben - aber natürlich auch für jeden anderen Hund. Bei 5000 Euro überlege ich mir nämlich schon, ob ich mit meinem 6 Jahre alten Hund oder Tierschutzhund nochmal anfangen soll.
    Olli, warum du dich so angegriffen fühlst, verstehe ich nicht. Bei dir hat doch alles wunderbar geklappt. Leben und leben lassen. Ich freu mich für dich das du Erfolg hattest und gönne es dir. Du stellst hier ein System in Frage über das du nichts weißt. Ich habe keine anderen Trainer kritisiert.

    Viele Grüße
    Dirk


    typ1sch leben

  • Mein Hund ist alt und wird nichts mehr lernen. Mein Hund war als er jung war zu dumm was zu lernen. Er würde nie als Warnhund funktionieren, hat ein halbes Jahr gebraucht Sitz zu lernen. Und ich bin nicht unfähig ein Tier etwas bei zu bringen (Pferd, Katzen, frühere Hunde...), nicht mal der Hundetrainer hat mein Hund etwas beibringen können.

    Klingt, als hätte Dein Hund Charakter!


    (Oder wie sang dereinst Ulrich Roski ? - "Macht Männchen, gibt Pfötchen, holt Stöckchen und kuscht. Kurzum: Sein Charakter ist völlig verpfuscht.")

    Die meisten Dinge gehen nicht durch Gebrauch kaputt, sondern durch putzen.
    (Erich Kästner)

  • Bitte nicht falsch verstehen !
    Es gibt doch so viele "fast" sichere Meßsysteme, warum muss ich dann einen Hund ständig neben mir haben als Überwachung. Wer einen Hund haben möchte ok, aber in die Richtung?
    Und wenn ich wirklich mal Probleme bekomme und mir nicht mehr selber helfen kann…dann müssen meine Mitmenschen erst mal Verstehen warum der Hund jetzt auf den Gehweg(oder wo anders) scharrt oder ständig bellt.Die hohlen den RTW und fertig ...und da ist dann noch der Hund?!
    Und ich bin kein Hundehasser habe viele Jahre Schutzhund Ausbildung gemacht was sehr schön war!!
    Gruß Steffen

    Moin Steffen,
    natürlich muss man keinen Hund daneben haben. Ein CGM wird, meiner Meinung nach, auch immer genauer arbeiten. Es ist ja eine Maschine. Abfallende Werte zeigt mein CGM auch an. Es warnt also durchaus vor der Hypo. Ein Hund hat auch schon mal einen schlechten Tag, ist läufig, gestresst usw.
    Ich denke es ist wie überall, entweder interessiert man sich dafür oder nicht. Der Hund braucht ja eh eine Aufgabe und warum dann nicht verknüpfen. Für kleine Kinder stellt sich da noch ein Vorteil raus. Das CGM vibriert und klingelt. Der Hund bellt oder klingelt per Funkklingel, oder weckt die Eltern. Das ist vor allem Nachts dann schon ein Vorteil.
    Aber das ist halt auch nur ein Weg.

    Viele Grüße
    Dirk


    typ1sch leben

  • [quote='olli72','index.php?page=Thread&postID=456513#post456513'] Und der Hund soll die Hypo ja anzeigen bevor sie passiert, das kann die Technik heute leider noch nicht, der Hund schon !--------------------------------------------Das ein CGM eine Hypo erkennt sie durch Alarme bemerkbar macht ist bekannt.
    Und wenn Du von der Sache mit den Hund überzeugt bist ist alles OK!
    Aber ein Lebewesen kann man nicht mit einen Tech.Gerät vergleichen sorry.
    Aber ein Hund als Freund und Bekleiter hat schon was.
    Gruß Steffen


    Mir ist ein Fehler unterlaufen "Alles Gelb" :thumbdown:

    3 Mal editiert, zuletzt von steffen037 ()

  • sogenannte Listenhunde (z.B.Rottweiler)

    Ein Rottweiler ist nur in vier Bundesländern ein Listenhund, in den anderen Ländern ist das eine ganz normale Rasse. Die Rottweiler, die ich kenne, sind meistens lammfromm. Durch falsche Erziehung kannst Du jeden Hund verderben. Aber das muss ich Dir ja wohl nicht erzählen.

    Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.

  • Zitat

    Rassen kann man leider nicht alle nutzen, da sogenannte Listenhunde (z.B.Rottweiler) für privat kein Problem darstellen, solltest du aber mit ihnen offiziell mit allem drum und dran Unterwegs sein wollen, wirst du bestimmt deine Probleme bekommen bzw. würde ein Trainer dir keine Prüfung zugestehen.

    Der Rottweiler ist nicht überall ein Listenhund (eigentlich nur in 4 oder 5 Bundesländern) und ich würde den Rottweiler nicht wählen, weil viele Angst davor haben und dann kann es zu Problemen mit Menschen kommen. Dh aber nicht, dass er es nicht lernen kann. Ich hatte aber glaube ich geschrieben, dass alle Umstände mit einbezogen werden müssen. Natürlich gibt es Charaktereigeschaften die sich besser und welche, die sich schlechter eigenen. Ruf mal 10 Hundetrainer an, dann erzählen dir 9 das man Labbis, Goldies, Pudel, Austis nehmen soll. Und DAS ist in meinen Augen Quatsch.
    Ich habe schon Austis im Schutzdienst gesehen und Pittbulls im Man-Trailing, Möpse beim Agility. Man muss immer das Ganze sehen. Welchen Charakter hat mein Hund, was will ich erreichen? Erst dann kann man sagen das Der oder Der nicht geeignet ist.

    Viele Grüße
    Dirk


    typ1sch leben

  • Ein Rottweiler ist nur in vier Bundesländern ein Listenhund, in den anderen Ländern ist das eine ganz normale Rasse. Die Rottweiler, die ich kenne, sind meistens lammfromm. Durch falsche Erziehung kannst Du jeden Hund verderben. Aber das muss ich Dir ja wohl nicht erzählen.

    Unser Rottweiler ist auf jeden Fall ein Kuscheltier. Da sind die zwei Hütehunde viel sensibler. Nur leider hat er einen schlechten Ruf. Das liegt aber nicht am Hund sondern am Halter. Bis der Rottweiler mal zubeißt, muss schon sehr viel passieren. Der hat nämlich einen mega hohe Tolleranzgrenze. Da schnappt ein Labbi schon eher zu. Guckt dir die Beißstatistik an:
    Schäferhund, Labbi, Goldi - alle mit dabei ganz oben. Natürlich weil die auch viel verbreitet sind. Trotzdem würde ich einen Rotti, auf Grund der Meinung in der Gesellschaft nicht ausbilden wollen. Da hat jeder Angst wenn du mit dem in die Eisdiele gehst. Das würde nur nerven.


    Zu den anderen Rassen:
    Klar ein Diabetikerwarnhund Labbi, apportiert sehr gerne. Dh Notfallset bringen klappt bestimmt sehr easy. Ein Jadghund wird gerne mit der Nase arbeiten. Da klappt die Riecharbeit besonders schnell. Irgendwelche Baustellen hat man aber immer dabei. Aber natürlich kann man es sich mit manchen Rassen leichter machen als mit anderen. Ich würde auch niemanden als Ersthund einen Border empfehlen. Aber wenn man weiß wie man ihn händeln muss, klappt es super. Es kommt auf den Halter, die Lebensumstände und die Erwartungen an. Das würde ich mir anhören und erst dann sagen, das oder das geht nicht.


    Man muss aber bedenken: Ich hole mir ein Lebewesen ins Haus und ob die Ausbildung zum DWH klappt, oder nur zu 50% klappt weiß ich vorab nicht.
    Dh. im "schlimmsten" Fall habe ich dann einen Hund zu Hause, nur weil er mir empfohlen wurde als toller Kandidat, der dann aber nicht funktionert. Dann doch lieber die Rasse, die ICH toll finde und dann das Beste draus machen und wenn es nicht klappt, habe ich die Rasse zu Hause die mir gefällt. Dann mache ich halt andere Sachen mit ihr.

    Viele Grüße
    Dirk


    typ1sch leben

  • Findet Ihr nicht, das Ihr ein wenig übertreibt? Ist Euch die Toleranz abhanden gekommen?
    Harmlose Worte sollen beleidigend sein, aber 3 Smilies, die sich vor die Stirn klatschen, nicht?
    Kommt mal wieder runter. Kleine Kinder gehen da netter miteinander um.


    Ich könnte auch was zu dem Thema schreiben, aber wenn ich Euch so lese, dann vergehts einem, da muss man ja Sorge haben, verbal geteert und gefedert zu werden.

    Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht.(Marcus Aurelius)
    Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.(Marcus Aurelius)

  • Das ist eben auch ein Hund! Ob so ein Getier ein Hund ist, mache ich vom Klang des Bellens aus. Das muss schon nach "Wuff, Wuff" klingen.

    Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.

  • Findet Ihr nicht, das Ihr ein wenig übertreibt? Ist Euch die Toleranz abhanden gekommen?
    Harmlose Worte sollen beleidigend sein, aber 3 Smilies, die sich vor die Stirn klatschen, nicht?
    Kommt mal wieder runter. Kleine Kinder gehen da netter miteinander um.


    Ich könnte auch was zu dem Thema schreiben, aber wenn ich Euch so lese, dann vergehts einem, da muss man ja Sorge haben, verbal geteert und gefedert zu werden.

    Ach wir haben uns ja alle lieb :)
    Aber bei der Hundeerziehung ist es eh immer schwer zu diskutieren. Ähnlich wie bei Politik. Da hat jeder seine Meinung.


    Ich wollte ja auch nur meine Erfahrung schildern und ggf. den Einen oder Anderen auf das, in meinen Augen, funktionierende,tolle und JA auch günstige System hinweisen.

    Viele Grüße
    Dirk


    typ1sch leben

  • Olli, ich verstehe nicht, was genau du kritisierst. Als grundsätzlich Interessierte ist es gar nicht so einfach herauszufinden, worauf genau man achten sollte.


    Das Hundezentrum von U. Loth ist mir bekannt und hat soweit ich erfahren konnte einen guten Ruf. Sie bildet doch schon viele Jahre verschiedene Begleithunde aus. Das es nun auch Diabeteshunde sind, ist mir allerdings neu.


    Gibt es unterschiedliche Prüfungen oder Richlinien in diesen Verbänden?
    Worauf explizit muss ich denn achten, außer einen guten Ruf und das gute Bauchgefühl?


    LG Charlotta

    Leben heißt nicht, zu warten dass der Sturm vorüberzieht. Man kann lernen, im Regen zu tanzen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Charlotta () aus folgendem Grund: Dirk hattte meinen Beitag versehentlich teilweise gelöscht.

  • Deshalb die Sache mit den ausgewählten Hunden da es dann die Ausbildung einfacher und erfolgversprechender macht. Eine Garantie kann und wird dir sowieso keiner geben.

    Da bin ich bei dir. Kommt dann drauf an was man will. Ich glaube auch das z.B. Pudel die Sache gut machen und Goldies wohl auch. Nur dann sollte es schon ein Halter sein der diese Rasse toll findet. Sonst wie gesagt...
    Ich finde z.B. Border super dafür. Meiner auf jeden Fall, aber das ist halt auch kein leichter Hund und da kann man sehr schnell sehr viel falsch machen. Stichwort: Durchgeknallte Ballfreaks, Agilitykläffer ect...

    Viele Grüße
    Dirk


    typ1sch leben