• Ich werde demnächst von Toujeo auf Tresiba umsteigen. Das Rezept habe ich schon.


    Eine Frage an die Nutzer: Hat sich durch Tresiba euer Hba1C verbessert?

  • Eigentlich sollte der gleichmäßigere BZ Verlauf doch im Vordergrund stehen. Oder bist du anderer Meinung? Wenn du ohne große Spitzen und Hypos bist, i besten Fall, ist doch alles prima.

    Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
    Kannst du es nicht lösen, mache auch kein Problem daraus!

  • Ich hab einen deutlich stabileren BZ, ohne, dass ich ständig zur Flasche:roflCola!!!!!! greifen muss!!

    Auch Nachts ist mein BZ gleichmäßig, ohne zu tief zu fallen:laub!!!

    Das war mir das wichtigste!!

    Und wenn die Grundeinstellung sprich Basal stimmt, Du den Bolus nicht vergisst!! Oder die Faktoren total falsch sind, wird auch der Hba1c ok sein!!

    Pour en arriver la

  • Grmpf. Tag 3 auf Tresiba lief wie folgt:


    Tagsüber sehr starkes Reagieren auf Insulin, ich scheine deutlich weniger zu brauchen als sonst (Fiasp). Kann aber auch meine stark schwankende Sensibilität sein.

    Aber: Nachts zum 2. Mal in Folge hoher BZ, schon kurz nach dem EInschlafen. Vorgestern könnte es als späte Reaktion auf eine starke UZ nach dem Abendessen gewesen sein (weil siehe oben), gestern hatte ich aber recht durchgehend ~90 bis zum Schlafengehen, wo ich dann noch einen Nussriegel gegessen hab (9g KH, sehr langsame Wirkung bei mir).

    Entweder kam die Bolognese extrem verspätet an (unwarscheinlich, bin 4h nach dem Essen ins Bett) oder ich hab Nachts zu wenig, aber Tags zu viel Basal jetzt.

    Das irritiert mich vor allem deshalb, weil ich Nachts bei Levemir weniger Basal brauche als tagsüber, ich hätte gedacht, wenn ich jetzt bei einem zu wenig hätte, wäre es tagsüber.

    Einmal editiert, zuletzt von Arakon ()

  • Eigentl. mit Tesiba sollte es sehr einfach sein Zeitzonen zu wechseln, weil die Wirkdauer sehr lang ist. Hat das jemand schon ausprobiert?


    Frage, weil mir das gerade so als Gedanke gekommen ist.

    “Insulin is a remedy primarily for the wise and not for the foolish, be they patients or doctors. Everyone knows it requires brains to live long with diabetes, but to use insulin successfully requires more than brains.” – Elliott Joslin, 1923

  • Arakon : kann es sein, dass der Wirkgipfel vom Levemir früher solche Spätanstiege vom Abendessen gerade passend abgefangen hat?

    So ein "Futterbuckel" auf dem BZ in der ersten Nachthälfte kommt bei mir leider auch häufiger vor. Deswegen spritze ich abends Novorapid anstelle von Fiasp. Womöglich wäre das gute alte Actrapid sogar noch besser.

    Und Spaghetti-Bolo läuft bei mir inzwischen in der "Pizza-Klasse". Irgendwann fing das an und hat einen fetten Nachtverlauf produziert. Mir ist unklar, ob das am flachen Basalverlauf liegt oder am Verschwinden des letzten Eigeninsulins.


    Lg Hubi

    "What I tell you three times is true!"

    (Lewis Carroll, The Hunting of the Snark)

  • Kann eigentlich nicht sein, dafür müsste der Levemir Wirkgipfel ca. 30 Minuten nach Injektion schon kommen.


    Generell läuft es mit dem Tresiba aber sehr gut bisher.. mein Fiasp-Bedarf ist bis zu 50% gesunken. Nur Abends muss ich zusehen, dass ich mit min. 130 ins Bett gehe, sonst wache ich gelegentlich niedrig auf gegen Morgen.


    Allerdings hab ich einen sehr krassen Effekt, wenn ich morgens <70 aufwache: Wenn ich dann was esse, und sei es nur ein einziges Täfelchen Traubenzucker zu meinen 2 LC-Brotscheiben und Kaffee (~20g KH), geht mein Zucker erstmal völlig durch die Decke. Heute morgen um 6:20 mit 64 aufgestanden, 1 TZ, gespritzt, Brote gegessen, Zucker aktuell (7:00) bei 180 mit Doppelpfeil senkrecht. Ist mir mit Levemir so nie passiert.

    Einmal editiert, zuletzt von Arakon ()

  • Als ich im vergangenen Mai Tresiba ausgeschlichen habe, spritzte ich am Donnerstag früh die letzte komplette Dosis. Am Tag darauf waren nur noch vier Einheiten im Pen. Bis Sonnabend Mittag lief dennoch alles glatt mit 'nur' Tresiba.

    Was ich sagen will: Dass morgens gespritztes Tresiba am Vormittag kurz eine Lücke reißt, glaube ich eigentlich nicht. Die Basalversorgung ist wirklich sehr langanhaltend.

    Ich kenne das, was Du schilderst mit dem Start nach niedrigen Nuchternwerten, aber auch. Weiß nur leider nicht, wo der Grund liegen wird.

    Vielleicht doch eine stärkere Gegenregulation auf die tiefen Werte, mit denen Fiasp (bei mir) nicht klarkommt.

    Morgens kann ich Fiasp aber auch sowieso deutlich vor dem Essen vertragen, damit der Gipfel sich nicht zu böse auswächst.


    (Die Erfahrung mit dem Ausschleichen passt auch zur Frage von sokrates.)

    Tresiba ist zurück! :thumbsup:

  • Ne Lücke hab ich da definitiv nicht, ich spritze um 22 Uhr. Außerdem passiert das wirklich nur, wenn ich so niedrig bin morgens.. bin ich um 90, ist alles gut und ich muss manchmal sogar ne Kleinigkeit vor dem Arbeitsweg extra essen.

  • Bin gerade vom Doc zurück und habe jetzt auch Tresiba. Kann aber erst morgen anfangen, Apotheke hat es nicht vorrätig.


    Darum gleich meine Frage. Heute abend spritze ich ganz normal noch meine Dosis Lantus. Aber morgen früh, spritze ich da auch die volle Dosis, lasse ich es ganz weg, weil ich ja abends mit Tresiba anfange oder reduziere ich die Dosis nur (normalerweise spritze ich 13 E früh, vielleicht auf 6)?


    Hat von Euch da jemand Erfahrungen?

  • Ich war gestern DM-mäßig irgendwie "out of order". Erst das Basal vergessen, dann ohne Bolusinsulin zur Arbeit geradelt. Das ich kein Basal intus hatte, habe ich aber auch erst abends zum Schlafengehen gemerkt. Na gut, einfach einen "no carb/low calories" Arbeitstag einlegen, kein besonderes Problem (bis auf die drei Kartons mit Donuts wenige Meter von meinem Schreibtisch...!).


    Interessant fand ich, dass sich das fehlende Basal den ganzen Tag nicht bemerkbar gemacht hat. Zum Schlafengehen habe ich den BZ vorsichtig etwas korrigiert, weil ja nachts nicht mehr mit einem BZ-Abfall zu rechnen war.

    Erst heute morgen bis mittags hatte ich das Gefühl, der BZ reagiert ziemlich träge und das Basal ist etwas knapp. Tresiba habe ich natürlich heute morgen wieder gespritzt.

    Es ist wirklich bemerkenswert, wie lange und stabil die Wirkung bei Tresiba anhält. Soviel zu meinem unfreiwilligen Selbstversuch....trotzdem nicht nachmachen. ;)


    Lg Hubi

    "What I tell you three times is true!"

    (Lewis Carroll, The Hunting of the Snark)

  • Ich werde demnächst von Toujeo auf Tresiba umsteigen. Das Rezept habe ich schon.


    Eine Frage an die Nutzer: Hat sich durch Tresiba euer Hba1C verbessert?

    Wie ist bei Dir gegangen

    Von Toujeo auf Tresiber?

    Ab wieviel hast du angefangen

    Und wo bist gelanden

    mit Tresiber (IE)🤔

    Gruß

    Markus🙂

  • Ne Lücke hab ich da definitiv nicht, ich spritze um 22 Uhr. Außerdem passiert das wirklich nur, wenn ich so niedrig bin morgens.. bin ich um 90, ist alles gut und ich muss manchmal sogar ne Kleinigkeit vor dem Arbeitsweg extra essen.


    Hallo,


    ich möchte einen kleinen Hinweis geben zu deinem explosiven BZ-Anstiegen und deiner Basalversorgung.

    Ich habe auch einen Kommentar zu einem anderen deiner Threads (zu viel Basalinsulin?) geschrieben.

    Wenn ich hier jetzt lese, dass deine BZ-Kurve außergewöhnlich steil ansteigt, wenn dein BZ vorher im Hypobereich (kleiner 70mg/dl) war.

    Ich weiß natürlich nicht, wie lange dich dein Diabetes schon begleitet, aber es gibt einen Zusammenhang zwischen Hypoglykämie (Werte im Blut kleiner 70mg/dl) und BZ-Explosion(en).

    Diese extremen BZ-Reaktionen auf einen Niedig-BZ-Wert sollen sich aber erst nach sehr langer Diabetesdauer entwickeln, betreffen soll es aber 40% der Typ-1 Diabetiker.

    Diese deutlichen BZ-Anstiege können schon nach 30 Minuten Niedrig-BZ eintreten.

    Vielleicht könnte dich dieses Phänomen ebenfalls betreffen, wobei das als Konjuktiv zu sehen ist.

    Wenn du aber zu den 40% der betroffenen Typ-1 Diabetikern zählst, dann könnte dieses Phänomen z.B. durch eine relativ kurze Niedrigzuckerphase in der Nacht ausgelöst werden.

    Das Tresiba hat zwar ein sehr gradliniges Wirkprofil, aber hat dennoch einen sehr kleinen Wirkgipfel, ersichtlich in den amerikanischen Arzneimittel-Informationen. Ich hänge mal die Wirkprofile von Lantus, Toujeo, Tresiba an, dort erkennt man die Stärken und Schwächen der Insuline.

    Wenn es aber öfter passiert, dass die BZ-Wertigkeit am Morgen im Niedrigbereich liegt, dann könnte es vielleicht Sinn machen das Tresiba am Morgen zu injizieren.

    Somit würde die Insulinwirkung zum Morgen abflachen und sich nicht aufbauen, über Tag könnte man dann auf einen Niedrigzuckerbereich schnell reagieren.

    Wie schon geschrieben, diese Info ist nur ein Hinweis, über welchen es lohnt in die Überlegungen einzubeziehen.

    Um weitere Infos zu erlangen könnte man bei Bedarf nach einer „Posthypoglykämischen Insulinresistenz“ suchen.


    Mit Guß



  • Hi Markus,

    ich habe noch Restbestände von Toujeo und muss (leider) noch bis Juni warten, bis ich umstelle. Also "demnächst" stimmt so nicht ganz ;-)

  • Ich hab jetzt mal auf Morgens gewechselt (vor 2 Tagen). Seitdem ist mein BG nachts sehr stabil (+/- 20 Punkte Schwankung im Verlauf der Nacht), dafür crash ich gegen Spätnachmittag meistens. Liegt also wohl wirklich am Tresiba und dem Spritzzeitpunkt. Jetzt muss ich nur rauskriegen, wie ich das am Besten ausgeglichen bekomme. Entweder, ich geh mit dem Basal nochmal etwas runter, oder ich muss halt nen festen Snack einplanen.

  • Ok..


    Wenn du nicht verlohren gehst

    Ich werde mich melden..

    Es geht um meine Oma..

    Sie nimmt 38 IE Toujeo..möchte ich gerne das Sie Tresiber versucht zu spritzen..

    wegen stabilisirung der zucker..


    Wenn sie nach dem Malzeit(keine aktive insuli) in ziell bereich landet, dann sofort BZ. fäng an zu steigen..

    Normalerweise soll mindestens +- stabill bleiben aber nich um 100mg nach oben..oder?