Erfahrungsberichte G6

  • Ihr hat beide Recht..echt:bigg


    Nur wir haben so eine Geräte die wir vertrauen müssen oder lassen wir nach dem Motto spritzten und füllen durch unsere Körper. Wie früher ohne Messgeräte,weil alle sind falsch,weil jede gerät hat Abweichung sogar von Labor zu Labor..Sind falsch :wacko:

  • Ich erinnere mich noch an die Teststreifen, bei denen man anhand der Farbfelder durch Abweichungen den Blutzucker abschätzen mußte :pupillen:... bei der Kontrolle im Labor haben sie immer behauptet, daß diese Schätzungen genauer wären als die "neumodischen" Messgeräte :D... unglaublich, was es da für Fehlerquellen gab - Beleuchtung, Farbenblindheit, Grauer Star ;)


    Wie schön, daß es heute gute Messgeräte gibt.... und mal ehrlich: Ob ich nun 140 oder 145 habe, macht doch den Kohl nicht fett

  • Wobei.... diese Teststreifen hatten auch einen Vorteil: Man war komplett unabhängig - noch nicht mal Strom war nötig... z.B. im langen Rucksackurlaub konnte man damit alles regeln.... noch ein paar Einmalspritzen dazu und fertig war die Minimalstausstattung - weiß noch jemand, wie die hießen? (Combur??) - ich hab's verdrängt;)

  • Nix Gefühl - bin Ingenieur - und glaube nur an Zahlen:P.

    (Den ersten Satz jetzt bitte nicht wirklich ernst nehmen!)


    Nein, tatsächlich habe ich das mit verschiedenen Blutzuckermessgeräten getestet. Wenn dann 3 Messgeräte in einem Bereich von 2-3 mg/dl liegen und das Dexcom 10 darüber, gehe ich schon davon aus, das das Dexcom zu hoch liegt. Dazu kommt, dass das Dexcom bei mir immer die höheren Werte anzeigt. Wenn es sich um die Fehlerstreuung des BZ-Meßgerätes handeln würde, wäre zu erwarten, dass die Abweichungen mal nach oben und mal nach unten gehen. Außerdem passen die Werte - wie schon geschrieben - ab Tag 5 mit einer Minimalabweichung.

    Hinzu kommt dass der Gewebezucker eh dem blutigen Wert um ca. 15 Minuten hinterherläuft. Man fühlt jetzt und sieht's an der Kurve eh erst später.

  • Lilimaus

    Wobei.... diese Teststreifen hatten auch einen Vorteil: Man war komplett unabhängig - noch nicht mal Strom war nötig... z.B. im langen Rucksackurlaub konnte man damit alles regeln.... noch ein paar Einmalspritzen dazu und fertig war die Minimalstausstattung - weiß noch jemand, wie die hießen? (Combur??) - ich hab's verdrängt;)

    https://diabetesmuseum.de/blutzucker/blutzucker-nach-1964


    Kommt Dir das bekannt vor?


    Bin noch auf der Suche nach dem Namen der Teststreifen. Haemo Gluko Test - eventuell?

  • Jaaaaaaaaaaa!!👍👍👍 Haemo-Gluco-Test - die waren es... habe ich jahrelang benutzt - Du auch? Und aus Sparsamkeit die Streifen der Länge nach durchgeschnitten :blush:


    Und klasse der Ausflug in die Antique ;)... da kommt mir einiges bekannt vor :)

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  • Jaaaaaaaaaaa!!👍👍👍 Haemo-Gluco-Test - die waren es... habe ich jahrelang benutzt - Du auch? Und aus Sparsamkeit die Streifen der Länge nach durchgeschnitten :blush:


    Und klasse der Ausflug in die Antique ;)... da kommt mir einiges bekannt vor :)

    Ja, ich habe die Streifen auch lange genutzt und durchgeschnitten. Ich wollte damals lange kein Gerät, weil die so klobig waren - kein Vergleich zu den heutigen Geräten...:pupillen::hmmz:

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  • Hier steht etwas dazu: Sie waren nicht schlechter als die Messgeräte!!!!!!! 😁



    (Thieme Fachzeitschrift von 1982)

    https://www.thieme-connect.com…ct/10.1055/s-2008-1069919

    Zusammenfassung

    Neun gut geschulte insulinpflichtige Diabetiker maßen ihren Blutzucker selbst mit einem Teststreifen (Haemo-Glukotest 20-800) und drei auf dem deutschen Markt befindlichen Reflektometern (Reflomat, Dextrometer, Glukosemeter), um die Meßgenauigkeit dieser drei Geräte mit dem Teststreifen zu vergleichen. 227 Einzelmessungen wurden durchgeführt, der Blutzucker wurde mit der Hexokinasemethode überprüft. Die Korrelation der vier Methoden zur Hexokinasemethode war vergleichbar: Reflomat r = 0,95, Dextrometer r = 0,94, Haemo-Glukotest 20-800 r = 0,93, Glukosemeter r = 0,91. Bei Einteilung der Ergebnisse in verschiedene Meßbereiche ergab sich eine vergleichbare Genauigkeit aller vier Methoden im Bereich von 40-250 mg/dl, oberhalb von 250 mg/dl nimmt auch die Genauigkeit der Reflektometer erheblich ab. Die Reflektometer bieten demnach für die Blutzuckerselbstkontrolle des Diabetikers keine entscheidenden Vorteile gegenüber dem visuell ablesbaren Haemo-Glukotest 20-800.

  • Nix Gefühl - bin Ingenieur - und glaube nur an Zahlen:P.

    (Den ersten Satz jetzt bitte nicht wirklich ernst nehmen!)


    Nein, tatsächlich habe ich das mit verschiedenen Blutzuckermessgeräten getestet. Wenn dann 3 Messgeräte in einem Bereich von 2-3 mg/dl liegen und das Dexcom 10 darüber, gehe ich schon davon aus, das das Dexcom zu hoch liegt. Dazu kommt, dass das Dexcom bei mir immer die höheren Werte anzeigt. Wenn es sich um die Fehlerstreuung des BZ-Meßgerätes handeln würde, wäre zu erwarten, dass die Abweichungen mal nach oben und mal nach unten gehen. Außerdem passen die Werte - wie schon geschrieben - ab Tag 5 mit einer Minimalabweichung.

    Hinzu kommt dass der Gewebezucker eh dem blutigen Wert um ca. 15 Minuten hinterherläuft. Man fühlt jetzt und sieht's an der Kurve eh erst später.

    Richtig, der Gewebezucker läuft dem BZ hinterher. Aber, wenn ich das richtig verstanden habe, bedeutet das rt in rtCGM "real time", weil der angezeigte BZ-Wert von Dexcom über den bisherigen Verlauf sozusagen vorausberechnet wird. Man sieht das auch daran, dass sich ein angezeigter Werte 5 Min. später mit dem nächsten Wert teilweise nochmal ändern kann. Der angezeigte Wert sollte also weitestgehend dem aktuellen BZ-Wert entsprechen.

    Aber unabhängig davon betrifft das meine morgendlichen Messungen zur Kalibrierung nicht, da ich nachts einen sehr gleichmässigen BZ-Verlauf habe. Anstieg ca. 10 mg/dl und morgens irgendwas zwischen 90 und 110. Der Blutzucker und der Gewebezucker sollten sich also in den 5-6 Nachtstunden angeglichen haben.:) In Zeiten in denen der Blutzucker stark schwankt, würde ich das Dexcom nie kalibrieren.

  • Bei meinem Dia-Start war nix mit Teststreifen. Lanzetten, Glaspipetten und Plastikröhrchen in die das Blut kam. Ab in den Kühlschrank und einmal die Woche ins Labor. Mein erstes Messgerät gab es dann nach der Wende. Ich hab das noch iwo in der Kiste. Was fürs Museum.;)

  • Bei meinem Dia-Start war nix mit Teststreifen. Lanzetten, Glaspipetten und Plastikröhrchen in die das Blut kam. Ab in den Kühlschrank und einmal die Woche ins Labor. Mein erstes Messgerät gab es dann nach der Wende. Ich hab das noch iwo in der Kiste. Was fürs Museum.;)

    Genau! So kenne ich das auch. Das Blut abnehmen mit den Pipetten habe ich im Ferienlager für diabetische Kinder gelernt. :foehn

    Ich habe dann nach der Wende lange die Haemo Glukotest zum Ablesen genutzt - und erst mal kein Gerät..:hmmz:

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  • Heute habe ich seit langem wieder mal gemessen, der G6 hat 7,1 mmol angezeigt, das Contour Next 7,6 mmol. Ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit der Genauigkeit. Tag 8 sitzt der Sensor heute, bis jetzt sieht alles Top aus 👍


    Ach ja, normalerweise würde so langsam das Pflaster anfangen sich zu lösen, an den Rändern. Gerade die letzten Tage bei der Hitze hatte ich vermutet dass es schneller geht, aber im Gegenteil, nicht der kleinste Rand hebt sich ab. Trotz Schwitzen und täglich schwimmen im Pool. Vielleicht verschweißt das Chlorwasser den Kleber nochmal richtig 😉


  • Auch wenn es nicht so zum aktuellen Thema passt!

    Hallo Alle zusammen,

    ich trage den Dexcom G6 seit 12 Tagen. Ich bin restlos begeisert. Die Messgenauigkeit und die Alarmfunktion ist Spitze.

    Vorher hatte ich über Jahre FreeStyle. Die Hotline von FreeStyle ist im Vergleich zu Dexcom aber, um Klassen bester.

    Das wars dann aber auch schon. Mein Problem; wie kann ich bei der App Dexcom Clarity den HbH1c- Wert aktivieren? Alle anderen Werte sind da nur der nicht. Ich nutze das Sytem seit 12 Tagen. Wer kann mir helfen??