Typ1 Diabetes mal wieder heilbar...

  • Eben. Bin auch seit über 3 Jahren in Remi mit C-Peptitwerten die einem Gesunden entsprechen.
    Doch sobald man Kohlenhydrate isst merkt man schnell, dass das nur die letzten Reste sind. Heilung ist das nicht.


    Wenn dieser Arzt schon tausende behandelt hat (zugegeben - nicht T1er), wo sind die Case Reports dazu in den einschlägigen Datenbanken?
    Wenn es etliche Ärzte in D gibt, die diese Behandlung begleiten, wo sind die Papers?
    Warum ist da kein Arzt oder Wissenschaftler, der sich selber behandelt hat und nun "geheilt" ist und dies in die Welt hinaus trägt?

  • Eben. Bin auch seit über 3 Jahren in Remi mit C-Peptitwerten die einem Gesunden entsprechen.

    Der Chef-Diabetologe in der Klinik meinte damals bei mir, dass man mich noch alleine mit Metformin behandeln könnte, dies aber nur kurzfristig gehen würde. Dann wäre es ratsam, mich gleich auf Insulin einzustellen. Das war übrigens am 13. Dezember 2013 - "Frohe Weihnachten" damals...

  • Der Chef-Diabetologe in der Klinik meinte damals bei mir, dass man mich noch alleine mit Metformin behandeln könnte, dies aber nur kurzfristig gehen würde. Dann wäre es ratsam, mich gleich auf Insulin einzustellen. Das war übrigens am 13. Dezember 2013 - "Frohe Weihnachten" damals...

    Ich war auch 3 Wochen im Club der Typ2er. Bis man AK bestimmt hat.
    Viele T1 laufen ja jahrelang als T2 herum ohne zu wissen, dass sich ihre Betazellen gerade verabschieden.

  • Ich war auch 3 Wochen im Club der Typ2er. Bis man AK bestimmt hat.




    Mir ging es ganz ähnlich in den 10-Tagen, die ich bis kurz vor Heiligabend in der Klinik war. Anfangs wurde gerätselt, ob Typ 1 oder 2 - bis dann eben die AK bestimmt waren. Das war natürlich keine schöne Wartezeit, bis das Ergebnis da war...Was allerdings in dem Blog steht über die angebliche Heilung ist wirklich hanebüchen!

  • Wenn eine 49jährige mit Lada diagnostiziert wird, nach zwei Jahren ohne Insulin klarkommt und von Heilung spricht, ist mir das noch ziemlich egal. Sie kann es ja so glauben. :weih
    Mich stören die Anmerkungen zu den Typ-1-Kindern, die angeblich auch nach dieser Methode geheilt werden können. :pupillen::thumbdown: So etwas zu verbreiten finde ich hochgefährlich und weckt wahrscheinlich bei manchen Eltern Hoffnungen, die nicht erfüllt werden können.


    Zitat

    Gerade bei frisch diagnostizierten Typ-1-Diabetikerinnen (auch und insbesondere bei Kindern!) besteht eine reelle Chance, durch diverse Maßnahmen und insbesondere das sog. Coimbraprotokoll insulinfrei zu werden. Ich bin nicht die Einzige!


    https://paleolowcarb.de/diabetes-typ-1-ist-heilbar/


    :hmmz:

    Tresiba ist zurück! :thumbsup:

  • Wenn eine 49jährige mit Lada diagnostiziert wird, nach zwei Jahren ohne Insulin klarkommt und von Heilung spricht, ist mir das noch ziemlich egal. Sie kann es ja so glauben. :weih
    Mich stören die Anmerkungen zu den Typ-1-Kindern, die angeblich auch nach dieser Methode geheilt werden können. :pupillen: :thumbdown: So etwas zu verbreiten finde ich hochgefährlich und weckt wahrscheinlich bei manchen Eltern Hoffnungen, die nicht erfüllt werden können.



    https://paleolowcarb.de/diabetes-typ-1-ist-heilbar/


    :hmmz:

    Nicht nur dass falsche Hoffnungen gemacht werden, leichtgläubige Betroffene werden auch noch direkt in die Fänge der "Vitamin D Mafia" geleitet. Wenn wissenschaftlich nicht belegte Therapiemethoden mit übertriebenen Versprechungen propagiert werden, dann ist das Ziel dahinter meistens das gleiche: Geld. Ich will gar nicht wissen welcher teuren Scharlatanerie man ausgesetzt wird, wenn man zu diesen dubiosen Coimbraprotokoll-Ärzten geht...

  • Ok, bei LADA kenne ich mich nicht aus, aber das Thema Vitamin D interessiert mich, ich bin generell immer müde und kaputt, könnte den ganzen Tag schlafen, das steigert sich seit einigen Jahre bei mir und kein Arzt hat bisher herausgefunden woran das liegen könnte. Mein Diadoc hat mir dann letztes Jahr gesagt das mein Vitamin D Wert katastrophal ist und ich musste 20.000 er Tabletten nehmen, eine Woche lang jeden Tag eine, danach dann eine pro Woche, ich war dann im Sommer wieder beim Werte feststellen und auf einmal war mein Wert viel zu hoch, das hat mir aber nur die Beraterin gesagt und nicht der Doc selbst, hab mir dann dummerweise die Schulter gebrochen und war erst wieder kurz vor Weihnachten im Labor, da waren die Werte wieder normal. Mir ging es aber während der hochdosierten Einnahme gefühlt besser, meine Hausärztin aber meinte dass das Thema Vitamin D total überbewertet wird und auch von dieser "Mafia" gesprochen.
    Bin etwas ratlos, soll ich Vitamin D weiter nehmen?


    Zum Thema Heilung fällt mir auch was ein, ich war vor lauter Verzweiflung wegen meiner Müdigkeit sogar bei einer Heilpraktikerin zur Bioresonanztherapie, die stellte einen Energielevel von 40% fest und meinte zum Thema Diabetes Typ 1, "da lässt sich eventuell auch was machen". Sehr komisch gewesen, die tollen Tropfen die ich nehmen soll haben jedenfalls gar nichts gebracht bis jetzt.

  • Ok, bei LADA kenne ich mich nicht aus, aber das Thema Vitamin D interessiert mich, ich bin generell immer müde und kaputt, könnte den ganzen Tag schlafen, das steigert sich seit einigen Jahre bei mir und kein Arzt hat bisher herausgefunden woran das liegen könnte. Mein Diadoc hat mir dann letztes Jahr gesagt das mein Vitamin D Wert katastrophal ist und ich musste 20.000 er Tabletten nehmen, eine Woche lang jeden Tag eine, danach dann eine pro Woche, ich war dann im Sommer wieder beim Werte feststellen und auf einmal war mein Wert viel zu hoch, das hat mir aber nur die Beraterin gesagt und nicht der Doc selbst, hab mir dann dummerweise die Schulter gebrochen und war erst wieder kurz vor Weihnachten im Labor, da waren die Werte wieder normal. Mir ging es aber während der hochdosierten Einnahme gefühlt besser, meine Hausärztin aber meinte dass das Thema Vitamin D total überbewertet wird und auch von dieser "Mafia" gesprochen.
    Bin etwas ratlos, soll ich Vitamin D weiter nehmen?


    Zum Thema Heilung fällt mir auch was ein, ich war vor lauter Verzweiflung wegen meiner Müdigkeit sogar bei einer Heilpraktikerin zur Bioresonanztherapie, die stellte einen Energielevel von 40% fest und meinte zum Thema Diabetes Typ 1, "da lässt sich eventuell auch was machen". Sehr komisch gewesen, die tollen Tropfen die ich nehmen soll haben jedenfalls gar nichts gebracht bis jetzt.

    Vitamin D ist schon sehr sinnvoll, Zielwert irgendwas zwischen 50 und 80 ist okay. Das D ist an sehr vielen Stoffwechselprozessen beteiligt.
    Wie sieht es denn mit der Schilddrüse aus? Wenn die in Unterfunktion ist, wandelst du als halbe Leiche durch die Gegend. Eventuell auch mal schauen, wieviel Jod man denn so am Tag zu sich nimmt. Das ist der Treibstoff der Schilddrüse.
    Wie sieht der Blutdruck aus? Niedrig? Kalte Hände?


    Das mit der Bioresonanztherapie würde ich eher in die Kategorie Hokuspokus einordnen. Sicher, dass sie mit Typ1 was machen kann? Würde mich nicht wundern, wenn die Heiler T1 und T2 durcheinander bringen.
    lg

  • Ich kann da Butterkeks mit dem Argument zu Vit D nur unterstützen. Viele von uns laufen mit viel zu niedrigen Werten rum, weil die Sonne nicht mehr auf die Haut kommt und die Nahrung nicht genug hergibt. Da hilft nur vernünftig nachzufüllen. Ich nehme 2 x die Woche 20.000 IE im Winter und im Sommer nix. Bekommt mir prima. Viele Ärzte kennen sich damit nicht aus, da kommt es drauf an, bei wem mensch so landet.

    Wann eigentlich wurde aus Sex and Drugs and Rock and Roll


    Veganismus und Lactoseintoleranz und Helene Fischer???

  • Ich wurde vor 40 Jahren zum Heilpraktiker geschickt, weil der versprach, dass er Mittel hätte, mit denen man Diabetes heilen könnte. Hat meinen Eltern ein paar DM gekostet und mir nichts gebracht.


    Seitdem lese ich regelmäßig davon, dass eine Heilung JETZT ENDLICH möglich wäre. Den vorher gerade neu Erkrankten bringt das jedesmal einen Hoffnungsschimmer, aber keine Heilung, aber es hält zuverlässig eine Vitamin- und Kügelchen- bzw. D500-Tropfenindustrie in den schwarzen Zahlen. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, denn es ist doch schließlich positiv zu sehen, wenn die Industrie krisenfest agiert und die Umsatzsteuer regelmäßig fließt. Außerdem wird damit niemand geschadet, oder?


    Überschießende Reaktionen, dass jemand zuviel von dem Gift nimmt gibt es zwar immer, aber deren Entgiftungsbehandlung verkraftet unser Sozialsystem.


    P.S.: Es ist durchaus möglich, dass der damalige Heilpraktiker gar nichts versprochen hat, sondern nur die Bekannte, die meine Eltern überredet hat, mich zu diesem Heilpraktiker zu schicken, meinte, der könne das. Heute übernehmen fleißige Foren-Schreiber die Rolle dieser Bekannten von damals.

    Einmal editiert, zuletzt von Cindbar ()

  • Ich wurde vor 40 Jahren zum Heilpraktiker geschickt, weil der versprach, dass er Mittel hätte, mit denen man Diabetes heilen könnte.


    ... zu so einem Heilpraktiker würde ich auch nicht gehen, ist doch Unsinn. Aber das hat ja mit dem Vit D nix zu tun, da hat - so glaube ich - hier auch noch keiner geschrieben, dass das "Diabetes heilt".

    Wann eigentlich wurde aus Sex and Drugs and Rock and Roll


    Veganismus und Lactoseintoleranz und Helene Fischer???

  • Ich kann da Butterkeks mit dem Argument zu Vit D nur unterstützen. Viele von uns laufen mit viel zu niedrigen Werten rum, weil die Sonne nicht mehr auf die Haut kommt und die Nahrung nicht genug hergibt. Da hilft nur vernünftig nachzufüllen. Ich nehme 2 x die Woche 20.000 IE im Winter und im Sommer nix. Bekommt mir prima. Viele Ärzte kennen sich damit nicht aus, da kommt es drauf an, bei wem mensch so landet.


    Durch die Schreibtischarbeit sind viele zur Sonnenzeit ja imhäusig und der Monitor regt die Haut nicht genug zur Vitamin D Produktion an. Nach Absetzen der Tabletten vor 5 Jahren kam es zu Müdigkeit und starken Kopfschmerzen, die keine Tablette beheben konnte. Beim Quartalstermin Vitamin D mitmessen lassen (zahlt die GKV ja noch nicht mal mit, den Spaß) etwas überrascht gewesen, da der Spiegel unterhalb der Messgrenze des Labors war. Auf dem Heimweg direkt die Apotheke der Stadt geplündert mit dem Ergebnis das Müdigkeit und Kopfschmerzen innerhalb von 2 Tagen passé waren. Seitdem täglich 4.000 IE, egal ob Sommer oder Winter mit nun im Rahmen liegenden Laborwerten.

  • Ok, bei LADA kenne ich mich nicht aus, aber das Thema Vitamin D interessiert mich, ich bin generell immer müde und kaputt, könnte den ganzen Tag schlafen, das steigert sich seit einigen Jahre bei mir und kein Arzt hat bisher herausgefunden woran das liegen könnte. Mein Diadoc hat mir dann letztes Jahr gesagt das mein Vitamin D Wert katastrophal ist und ich musste 20.000 er Tabletten nehmen, eine Woche lang jeden Tag eine, danach dann eine pro Woche, ich war dann im Sommer wieder beim Werte feststellen und auf einmal war mein Wert viel zu hoch, das hat mir aber nur die Beraterin gesagt und nicht der Doc selbst, hab mir dann dummerweise die Schulter gebrochen und war erst wieder kurz vor Weihnachten im Labor, da waren die Werte wieder normal. Mir ging es aber während der hochdosierten Einnahme gefühlt besser, meine Hausärztin aber meinte dass das Thema Vitamin D total überbewertet wird und auch von dieser "Mafia" gesprochen.
    Bin etwas ratlos, soll ich Vitamin D weiter nehmen?


    Zum Thema Heilung fällt mir auch was ein, ich war vor lauter Verzweiflung wegen meiner Müdigkeit sogar bei einer Heilpraktikerin zur Bioresonanztherapie, die stellte einen Energielevel von 40% fest und meinte zum Thema Diabetes Typ 1, "da lässt sich eventuell auch was machen". Sehr komisch gewesen, die tollen Tropfen die ich nehmen soll haben jedenfalls gar nichts gebracht bis jetzt.


    Ich persönlich finde das Thema Vitamin D auch sehr wichtig, genauso wie auch andere Mikronährstoffe, die leider bei Ärzten kaum bis garkeine Berücksichtigung finden (man könnte ja gesund werden, bzw. bleiben). Aber eine Heilung vom Diabetes gibt es hierdurch sicherlich nicht...!!! :patsch: Wohl aber einen gewissen Schutz vor Begleiterkrankungen, zumindest eine Risiko-Minimierung.


    Zum Thema müde und kaputt, da kann ich Dir nur raten, mal zu einem guten Heilpraktiker zu gehen, der sich auf die optimale Nähstoffversorgung des Körpers spezialisiert hat. Ich hatte hiermit auch Probleme und habe eine wahre Odyssee von Arztbesuchen / Untersuchungen und Co hinter mich gebracht. Zuerst kam glaube ich der Vitamin D Mangel, dann kam irgendwann mal einer drauf, dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe. Alles behandelt, keine wirkliche Besserung. Auf eigene Kosten eine Untersuchung der Nebenniere veranlasst, Ergebnis: gewisse Ermüdungserscheinungen, bei einer Therapie wollte mir aber keiner helfen, denn sowas gibt es laut Ärzten ja nicht. Es wurde also weitergesucht und irgendwann fing ich in meiner Verzweiflung an selbst zu suchen, womit die Symptome übereinstimmen könnten. Am Ende war alles ganz einfach, ein schlichter Magnesium-Mangel (nur ein ganz leichter Mangel, hat aber für mich schon gereicht) hat mir das Leben schwer gemacht. Und das kann ich bis heute reproduzieren: Lasse ich eine Zeit lang das zusätzliche Magnesium weg, falle ich wieder in den "alten Zustand".


    Inzwischen habe ich eine Heilpraktikerin, die auf die Nährstoffversorgung spezialisiert ist, ich wünschte nur, ich hätte sie damals schon gehabt, die hätte das gleich erkannt und mir einiges erspart! Leider sind hier gute Leute schwer zu finden!


    Du siehst also, es gibt diverse Möglichkeiten, woran es hängen kann, aber wenn Schilddrüse ok ist, würde ich auch primär auf irgendeine Nähstoffunterversorgung tippen.


    Viel Erfolg und liebe Grüße

  • Ich persönlich finde das Thema Vitamin D auch sehr wichtig, genauso wie auch andere Mikronährstoffe, die leider bei Ärzten kaum bis garkeine Berücksichtigung finden (man könnte ja gesund werden, bzw. bleiben). Aber eine Heilung vom Diabetes gibt es hierdurch sicherlich nicht...!!! Wohl aber einen gewissen Schutz vor Begleiterkrankungen, zumindest eine Risiko-Minimierung.

    Standardaussage ist dann immer: bei einer ausgewogenen Ernährung hat man in Deutschland keinen Mangel.


    Ich würde auch gern mal alles checken lassen... Vitamin-D hat sich mein Hausarzt mal drauf eingelassen. und tadaaa - ein Mangel.


    wie viel Magnesium nimmst du, Witnez? auch da vermute ich einen Mangel bei mir.

  • Standardaussage ist dann immer: bei einer ausgewogenen Ernährung hat man in Deutschland keinen Mangel.


    Ich würde auch gern mal alles checken lassen... Vitamin-D hat sich mein Hausarzt mal drauf eingelassen. und tadaaa - ein Mangel.


    wie viel Magnesium nimmst du, Witnez? auch da vermute ich einen Mangel bei mir.

    Das Problem ist, dass ein Vitamin D Mangel zwar tatsächlich mit einer Vielzahl an Erkrankungen statistisch assoziiert ist (und darauf stürzen sich natürlich die ganzen Internetgurus, Heilpraktiker etc, weil die Ärzte ja angeblich mal wieder zu doof dafür sind), aber dass sich für eine Supplementierung von Vitamin D trotzdem in großen prospektiven Studien dann kaum ein Vorteil nachweisen lässt. Es schadet sehr wahrscheinlich nichts, Vitamin D einzunehmen, aber es nützt eben auch nicht wirklich etwas, zumindest nicht in einem konkret messbaren Ausmaß.
    Wenn jemand öfter mal draußen in der Sonne ist, sich bewegt und sich gut ernährt, dann ist er im Durchschnitt gesünder UND hat einen höheren Vitamin D Spiegel, der Vitamin D Spiegel ist aber eher nicht der Auslöser der gesundheitlichen Vorteile, sondern auch nur eine Begleiterscheinung. Wie gesagt, man kann das schon einnehmen, bestimmt hat es auch bei einigen einen merklichen (Plazebo)effekt, aber es ist ganz sicher nicht das Wundermittel, als das es oft angepriesen wird. Ähnliches gilt auch für die meisten anderen Vitaminpräparate. Die haben schon immer vor allem einem geholfen: Dem Hersteller.

  • Zitat von »Witnez«




    Ich persönlich finde das Thema Vitamin D auch sehr wichtig, genauso wie auch andere Mikronährstoffe, die leider bei Ärzten kaum bis garkeine Berücksichtigung finden (man könnte ja gesund werden, bzw. bleiben). Aber eine Heilung vom Diabetes gibt es hierdurch sicherlich nicht...!!! Wohl aber einen gewissen Schutz vor Begleiterkrankungen, zumindest eine Risiko-Minimierung.
    Standardaussage ist dann immer: bei einer ausgewogenen Ernährung hat man in Deutschland keinen Mangel.

    Ich würde auch gern mal alles checken lassen... Vitamin-D hat sich mein Hausarzt mal drauf eingelassen. und tadaaa - ein Mangel.

    wie viel Magnesium nimmst du, Witnez? auch da vermute ich einen Mangel bei mir.

    Ich nehme aktuell 300 mg am Tag, das reicht aber gerade nur so um den Wert zu halten. Bei einem tatsächlichen Mangel müsstest du erstmal mindestens 600 mg nehmen. Am sichersten ist es natürlich, wenn du dabei die Werte regelmäßig checken lässt.

  • Ich würde auch gern mal alles checken lassen... Vitamin-D hat sich mein Hausarzt mal drauf eingelassen. und tadaaa - ein Mangel.

    wie viel Magnesium nimmst du, Witnez? auch da vermute ich einen Mangel bei mir.
    Das Problem ist, dass ein Vitamin D Mangel zwar tatsächlich mit einer Vielzahl an Erkrankungen statistisch assoziiert ist (und darauf stürzen sich natürlich die ganzen Internetgurus, Heilpraktiker etc, weil die Ärzte ja angeblich mal wieder zu doof dafür sind), aber dass sich für eine Supplementierung von Vitamin D trotzdem in großen prospektiven Studien dann kaum ein Vorteil nachweisen lässt. Es schadet sehr wahrscheinlich nichts, Vitamin D einzunehmen, aber es nützt eben auch nicht wirklich etwas, zumindest nicht in einem konkret messbaren Ausmaß.
    Wenn jemand öfter mal draußen in der Sonne ist, sich bewegt und sich gut ernährt, dann ist er im Durchschnitt gesünder UND hat einen höheren Vitamin D Spiegel, der Vitamin D Spiegel ist aber eher nicht der Auslöser der gesundheitlichen Vorteile, sondern auch nur eine Begleiterscheinung. Wie gesagt, man kann das schon einnehmen, bestimmt hat es auch bei einigen einen merklichen (Plazebo)effekt, aber es ist ganz sicher nicht das Wundermittel, als das es oft angepriesen wird. Ähnliches gilt auch für die meisten anderen Vitaminpräparate. Die haben schon immer vor allem einem geholfen: Dem Hersteller.

    Wahrscheinlich alles eine Glaubensfrage und vom Gegenteil überzeugen kann man i.d.R. sowieso keinen. Entweder man erlebt positives damit, oder eben nicht. Aber zum Wundermittel sollte man hier tatsächlich nichts erheben. Ich denke wie gesagt, dass man hier viel vorbeugend tun kann, wenn das Kind dann mal in den Brunnen gefallen ist, reicht aber eine reine Vitamin-/Mineralstoffergänzung sicherlich in den meisten Fällen auch nicht mehr aus.
    P.s.: ich möchte gerne mal den normal arbeitenden Mitteleuropäer sehen, der es durchgängig schafft, seinen VitD Spiegel nur mit öfter mal draußen zu sein, stabil gut zu halten. Das habe ich noch nicht mal im letzten Sommer geschafft, in dem ich wegen Elternzeit nicht gearbeitet habe und sehr viel mit meinem Kind draußen war!