Wie ist Euer HbA1c Wert vom 01.01. - 31.03.2019?

  • Wie ist Euer HbA1c Wert vom 01.01. - 31.03.2019? 93

    1. 4,5 - 5,0 (3) 3%
    2. 5,1 - 5,5 (9) 10%
    3. 5,6 - 6,0 (18) 19%
    4. 6,1 - 6,5 (25) 27%
    5. 6,6 - 7,0 (21) 23%
    6. 7,1 - 7,5 (11) 12%
    7. 7,6 - 8,0 (5) 5%
    8. 8,1 - 8,5 (0) 0%
    9. 8,6 - 9,0 (0) 0%
    10. > 9,0 (1) 1%

    Und hier die 1. Runde......2019

    Gruß


    Hans :family:


    Typ 1 seit 1967
    seit 12.07.2006 mit CSII

  • Heute beim Diadoc gewesen und leider nur eine enttäuschende 5,5... Ja, ja, eigentlich ein super Wert, aber ich bin schwanger und bemühe mich echt extrem um perfekte Werte. Libre sagte 5,1, meine App 5,2. Da hatte ich eigentlich mit ner 5,3 gerechnet...

  • Herzlichen Glückwunsch!


    Wenn dein CGM vernünftig kalibriert ist, würde ich die Abweichung eher auf die Messunsicherheit des Labors schieben.
    Ich kann die Enttäuschung verstehen, auch wenn 5,5 natürlich ein genial guter Wert ist.

  • Auch mal wieder dabei...6,2


    Bei einem Zielbereich von 70-180 mg/dl:
    6% drüber
    90% in range
    4% drunter
    (Daten vom FSL für 3 Monate)


    Das finde ich interessant, da ich nach eigener Wahrnehmung die hohen Werte offenbar stärker im Bewußtsein behalte und daher erwartet hätte, dass ein größerer Anteil oberhalb des Zielbereich ist.


    Lg Hubi

    "What I tell you three times is true!"

    (Lewis Carroll, The Hunting of the Snark)

  • Bei mir ist es eine 6,3 geworden.
    Hatte eigentlich mit schlechteren Werten gerechnet, da meine Werte über die Weihnachtszeit verrückt gespielt haben.

    Am Ende wird ALLES gut.
    Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende
    (Oscar Wilde)

  • von 7,4 (Oktober) auf 6,7 teils mit CGM (2 Wochen mit und 2 Wochen ohne im Wechsel) freue mich sehr...
    ... morgen noch eine Untersuchung am <3 und dann sind ist mein Diabetes auch endlich volljährig und nicht mehr pubertär :laub


    Gesundes Neues @all

    Things change. They always do, it's one of the things of nature. Most people are afraid of change, but if you look at it as something you can always count on, then it can be a comfort.
    ( The Bridges of Madison County)

  • 6,0 :nummer1:


    Aber schon interessant, was für Vorzeigewerte die Forumsmitglieder hier so haben.
    Die paar Diabetiker, die ich aus der "echten Welt" so kenne, laufen alle permanent mit BZ-Werten um 200-300 rum.

  • Ich mache – auch wenn es in dem Ausmaß nicht unbedingt hier her passt – den Beitrag etwas länger, um allen Interessierten zu zeigen, was sich nach 3 Monaten Loop verändern oder auch verbessern kann.



    Heute habe ich mir (mal wieder) eine 5,5% abgeholt, dieses mal allerdings ohne wirklich niedrige Werte (unterhalb der 70 mg/dl habe ich über 3 Monate nur 0,2 % bei einem durchschnittlich-niedrigen Wert unterhalb der 70 mg/dl von 65 mg/dl, also nicht sehr niedrigen Werten unterhalb der 70).




    Die anderen (Nightscout-)Daten sehen so aus:



    · Zielbereich 70-140 mg
    · TIR 92,4%
    · über 140 mg: 7,4%
    · unter 70 mg 0,2%
    · Mittelwert der Werte im Zielbereich: 110 mg
    · Mittelwert der Werte oberhalb des Zielbereichs: 149 mg
    · Mittelwert der Werte unterhalb Zielbereich: 65 mg
    · GVI 1,19
    · PGS 10,26
    · Standardabweichung: 19,8 mg/dl
    · Schätzung HbA1c: 5,6%




    Vorher im Vergleich dazu mit Animas und Dexcom G4 (allerdings über einen längeren Zeitraum, hier die Werte im dreimonatigen Durchschnitt):



    · Zielbereich 70-140 mg
    · TIR 89%
    · über 140 mg: 8%
    · unter 70 mg: 3%
    · CGM-Durchschnitt der Werte im Zielbereich: 108 mg
    · Standardabweichung: 25 mg/dl
    · GVI & PGS wurden mit der damaligen Methode nicht berechnet
    · Durchschnittlicher HbA1c: 5,4%





    Was mir nach den ersten 3 Monaten Loop aufgefallen ist, ist dass im Vergleich zu den vorherigen Werten bzgl. TIR, Standardabweichung u.a. (die ebenso ungefähr in diesem Bereich gewesen sind) es deutlich leichter ist, diese Werte zu erreichen, da so etwas wie „gegenessen“, immer mal zwischendurch Traubenzucker nehmen...etc., dass sich dies auf ein sehr erträgliches Minimum reduziert und auch gerade durch sehr gute Nachtverläufe (ohne Hypos) der Tag dementsprechend stabil aussieht.



    Was allerdings „negativ“ heraussticht ist (und hier bin ich wohl vollkommen falsch an die Sache herangegangen), dass bei aller Lobhudelei die Abhängigkeit und die Notwendigkeit Anpassungen vornehmen zu müssen, doch schon immens ist und nach dem Aufsetzen des Loops es nicht bedeutet, dass nun weniger Aufwand betrieben werden muss oder dass die Auseinandersetzung mit der Krankheit reduziert werden könnte.
    Also einfach „Loop aufsetzen, Basal, Bolus- und Korrekturfaktoren in die App eingeben und fertig“ ist nicht, ganz im Gegenteil, ich musste oft die Empfindlichkeit anpassen, da ich gemerkt habe, dass der Loop – wenn ich ihn zu aggressiv eingestellt habe – mich zu nahe an eine nicht wünschenswerte niedrige Grenze heranbringt und gerade hier, die stabilen Werte schnell dadurch kaputt gemacht werden können, wenn diese Schwankungen erst durch den (falsch) eingestellten Loop entstehen können (falsche Empfindlichkeiten waren zu Beginn einer meiner größter Fehler).



    Ich bin schon gespannt wie der Sommer verlaufen wird, v.a. die heißen Tage mit entweder richtig viel Bewegung oder eben weniger und die sich daraus ergebenden Schwankungen der Empfindlichkeit machen mich schon etwas „neugierig“, wie das alles funktionieren wird, da ich gerade das zero temping über mehrere Stunden so vorher einfach nicht kannte.



    Es wird bei mir z.B. manchmal in der Nacht von 2-5 Uhr einfach die Basalrate komplett um 80% verringert(!) und ein paar Tage drauf bin ich die ganze Nacht über bei 200% (ohne dass sich meine Tagesgesamtdosis verändert hätte), derartige Schwankungen haben ohne den Loop vorher die abenteuerlichsten Anpassungen hervorgebracht und ich staune immer wieder, wenn ich mir meine alten CGM-Daten anschaue, wie es mir überhaupt möglich gewesen ist, mit „nur“ 2-3% unterhalb der 70 mg/dl über 3 Monate hinzukommen, wenn ich mir diese heftige Schwankungsbreite der Empfindlichkeit so anschaue ist das wirklich kaum zu glauben.
    Eines hat sich aber auf jeden Fall geändert, mich interessieren Werte über 140 (und selbst wenn sie bei 150 sind) nicht mehr so sehr, wie das früher der Fall gewesen ist, als ich Hypos so nebenbei einfach mal für 30 Minuten „mitgenommen“ habe, da ich weiß, dass es automatisch wieder in die richtige Richtung gehen wird, auch wenn dazu in bestimmten Situationen etwas mehr Zeit notwendig ist.



    Je weniger niedrige Werte ich habe (ich würde sogar soweit gehen und meinen, dass ich Werte um die 80-90 mg/dl am Tag einfach nicht brauche und nur kontraproduktiv sind, oder anders formuliert: mir fällt einfach keine Situation im Leben ein, in der ein Wert von 90-100 mg/dl erstrebenswert ist – Schwangerschaft ausgenommen), desto mehr strenge ich mich auch an, diese nicht nur zu vermeiden, sondern eher höhere Werte anzustreben, selbst wenn ich den ganzen Tag einen durchschnittlichen Wert von 120-135 mg/dl habe, ist mir das mittlerweile wichtiger, als einen durchschnittlichen Wert von 100 mg/dl zu haben und dies mit entweder viel Risiko zu „erkaufen“ oder eben Werte unter der 70 oder 80mg-/dl-Grenze riskieren zu müssen, nur um dann hinterher sagen zu können, dass ich mal wieder schön niedrig im Zielbereich gewesen bin (auch wenn das mit dem Loop sicherlich locker drin wäre).



    Darüber bin ich auf jeden Fall froh, dieses Gefühl dieser niedrigen Werte mit allen erdenklichen Folgen (v.a. eine mgl. Gegenregulation) auf ein absolutes Minimum reduziert zu haben und nicht mehr den Zwang zu verspüren, zu früh und zu heftig zu korrigieren.

  • 4.9% mit 86% in range (70-140, 9% zu hoch, 5% zu tief; Werte gerundet), einem GVI von 1.32 und einem PGS von 19.24 (im Vergleich zum Vorquartal GVI um 1.5% und PGS um 58% gestiegen, Weihnachten und ein paar Wochen mit drastisch erhöhtem Insulinbedarf von +300%...).

  • 6,8 mit den jetzigen dawn und dusk schueben ein gar nicht so schlechter wert. auch die aerztin war in anbetracht dessen sehr zufrieden.

    “Insulin is a remedy primarily for the wise and not for the foolish, be they patients or doctors. Everyone knows it requires brains to live long with diabetes, but to use insulin successfully requires more than brains.” – Elliott Joslin, 1923


  • Kleine Kinder, kleine Sorgen — große Kinder, große Sorgen.


    wem sagst Du das :D


    Aber irgendwann sind die aus dem Haus :sekt:

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    ( The Bridges of Madison County)

  • Dann wäre ich auch glatt dafür die Volljährigkeit auf 16 runter zu Stufen. Dann hätte ich jetzt auch schon die längste Zeit hinter mir ;)

    Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
    Kannst du es nicht lösen, mache auch kein Problem daraus!


  • Da passt der Diabetesvergleich gar nicht mehr, schade eigentlich.

    Klar doch, meinste ich lasse den Sche1sstyp ewig bei mir wohnen :venti

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    ( The Bridges of Madison County)