Niedriges Cholesterin korreliert mit Auftreten von Neuropathien

  • So, bringen wir wieder alle durcheinander.

    Nach einer deutschen Studie unter 100 Erwachsenen mit T2 Diabetes hat sich gezeigt, dass ein niedriger Cholesterinspiegel mit dem Auftreten von Neuropathien zusammenhängt.


    Quelle: https://jamanetwork.com/journa…kopen/fullarticle/2734805


    Our study contradicts the results of previous studies11,12that indicated that lowering serum cholesterol levels potentially slows the progression of DPN by lowering total serum cholesterol and LDL-C levels. Instead, our findings are in line with results of previous studies15,17,21,29,30 that found that the intake of statins and a decrease of serum cholesterol level are associated with neuropathic symptoms, microvascular damage, and an accelerated deterioration of peripheral nerve fibers.

  • Moin,

    grob Verstanden bedeutet das, je niedriger der Cholesterinspiegel umso geringer das Auftreten von Nervenschäden

  • Moin,

    grob Verstanden bedeutet das, je niedriger der Cholesterinspiegel umso geringer das Auftreten von Nervenschäden

    nein, anders herum. Die Gruppe mit niedrigem Cholesterin hatte mehr Nervenschäden. Erhlicherweise muss man auch sagen, dass diese Gruppe eine längere Erkrankungsdauer hat, einen schlechteren A1C und die Triglyceride unter aller Sau sind.


    the intake of statins and a decrease of serum cholesterol level are associated with neuropathic symptoms, microvascular damage, and an accelerated deterioration of peripheral nerve fibers.

    Einmal editiert, zuletzt von butterkeks ()

  • Außerdem nehmen sie Statine. Vielleicht erhöhen die auch das Auftreten von Nervenschäden und ein natürlicherweise niedriger Cholesterinspiegel schadet nicht.:/


    LG

    zuckerstück

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

    Zitat stammt aus dem Jahr 1972 von der kanadischen Autorin und Filmemacherin Alanis Obomsawin

  • Oder beide haben recht und "Cholesterin" ist nur moderat mit "Nervenschäden" korreliert.

    --
    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.

  • Moin,

    Nach meiner Kenntnis wird der überwiegende Teil des Cholesterins vom Körper selbst hergestellt.

    Ein gutes Beispiel sind meine Frau und ich. sie schneidet jedes kleine Stück Fett ab ich genieße es.

    soweit wie ich weiß senken Statine den Cholesterinspiegel um etwa 10-20 % ich weiß nicht ob die eventuell ein gehandelten Nebenwirkungen der Statine mehr Schaden anrichten als der Nutzen des niedrigen Cholesterin Spiegel ausmacht.

    Aber das ist nur die Meinung eines Forum Mitglieds der das eine oder andere gelesen hat und meint nun es hier vortragen zu müssen.


    MlG


    Hinerki

  • Schwarz/weiß kann man das nicht sehen.

    Cholesterin in normaler Höhe ist nur ein Problem, wenn man Risikofaktoren hat wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes etc.

    Diabetikern an sich wird ja empfohlen, das durch Statine unter 100mg zu drücken. Das Problem ist doch aber, dass die Ursache nicht das Cholesterin an sich ist, sondern die erhöhten Abbauprodukte des Zuckerstoffwechsels in den Arterien.

    Es wird auch immer von Patienten mit Diabetes gesprochen, obwohl es doch Unterschiede zwischen T1, T2 gibt und auch Unterschiede, wie ein A1C erreicht wird, Stichwort "Time in Range". Diese Unterscheidung gibt es bei den Leitlinien halt nicht sondern es braucht ein Arzt, der sich ein bisschen mehr Zeit für den Patienten nimmt.


    Meine Meinung ist, es wird bei T1 vorschnell Statine verschrieben und nicht auf andere risikosenkende Faktoren eingegangen.

  • Moin,

    um nicht missverstanden zu werden mein Interesse bezüglich der Nebenwirkungen ist rein informativ meine eigenen LDL/HDL Werte sind durchaus als super zu bezeichnen und könnten als Musterbeispiel gelten.

    Trotzdem stelle ich immer wieder alles infrage um meine Informationslage ständig zu verbessern.


    MlG


    Hinerki