Wie ist Euer HbA1c Wert vom 01.07. - 30.09.2019?

  • Hallo Ihr lieben,


    mein HbA1c liegt bei 6.0% :nummer1: (Blutabnahme am 23.07.) davor bei 6.3% sowie 7.5%.

    Seitdem ich einen Libre 2 habe und "nur noch" Insulin ( Humalog &Abasaglar) nehme (Tabletten vertrage ich überhaupt nicht) werden meine BZ Werte auch besser.


    Liebe Grüße aus Remscheid

    Natreenschneckchen

  • Leicht verbessert und ne 5,8 erreicht (mit <1% unter 70 mg/dl) :laub


    Damit wurde der Wert sogar geduldet :P und ich habe auch noch ein Basalinsulin raushandeln können um die Nächte noch etwas zu verbessern.


    P. s.: Die Prognose vom Libre war 5,9 :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von Gendra ()

  • 5,4

    Passt :)


    TIR 97% mit 2% <70 (wobei hier eigentlich nur der eine Schrott-Sensor Schuld ist, der immer 30 zu wenig gemessen hat, Blutig war kein Wert unter 70) und 1%>160.

    "Gibt das Leben dir Zitronen, frag nach Salz und Tequila..." SDP

  • Wow, eure HbA1C sind alle super, bin echt beeindruckt :thumbup:


    Meiner liegt derzeit noch bei 7,8, hoffe aber ihn mit der neuen Pumpe und dem Sensor runter zu kriegen. Und das Forum motiviert zusätzlich! ^^

  • Wow, eure HbA1C sind alle super, bin echt beeindruckt :thumbup:

    Ich kann da nichts Erstrebenswertes oder Beneidenswertes erkennen ;)


    Klar die Ärzte freuen sich immer darüber! Der HbA1c Wert ist eigentlich sowieso schon nicht mehr das A und O der Diabetestherapie. Zumal man sich den auch mit vielen leichten Unterzuckerungen erkaufen kann.


    Vielmehr sollte man drauf schauen, seine BZ Werte möglichst lange in seinem Zielbereich zu halten. Dieser sollte auch nicht zu eng abgesteckt sein, es sei denn man hat schon Folgeschäden.


    Klar, wenn ich mich Tag und Nacht nur um den BZ Wert kümmern würde, würde ich möglicherweise auch mal dahin kommen. Aber will ich das, Nein!

    Der Expertenrat ist derzeit mindestens 70% der Zeit im Zielbereich von 70-180mg/dl (3,9-10,0 mmol/l)

    Meine ganz persönliche Meinung, die jetzt wieder jede Menge Kontras bekommen wird!:P


    Lest das Mal dazu:

    "Zeit im Zielbereich“ statt HbA1c-Wert: Was internationale Experten raten


    Nein, ich bin nicht der/die Autor/in und ich hab auch sonst nichts am Hut mit der Seite.

    Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
    Und immer gerne respektlos :D


    Bayer Crop Science (Ex-Monsanto) sät und spritzt den Tod

    Einmal editiert, zuletzt von House ()

  • Ich beteilige mich jetzt auch Mal :)

    5,3 ^^ ich bin schon überrascht von dem Ergebnis. Dexcom sagte noch 5,8. Bin zufrieden. Ich habe aber das Gefühl das hier die meisten im Forum echt super Werte haben. Liegt vielleicht auch an der Hilfe die einem hier geboten wird. Meine Glückwünsche an euch! :thumbup:

  • Vielmehr sollte man drauf schauen, seine BZ Werte möglichst lange in seinem Zielbereich zu halten. Dieser sollte auch nicht zu eng abgesteckt sein, es sei denn man hat schon Folgeschäden.


    Klar, wenn ich mich Tag und Nacht nur um den BZ Wert kümmern würde, würde ich möglicherweise auch mal dahin kommen. Aber will ich das, Nein!

    Der Expertenrat ist derzeit mindestens 70% der Zeit im Zielbereich von 70-180mg/dl (3,9-10,0 mmol/l)

    Meine ganz persönliche Meinung, die jetzt wieder jede Menge Kontras bekommen wird!:P

    Ich bin da ganz ehrlich, zu meinem Hba1c gehört auch ne Menge "Glück", da ich einfach selten zu extrem hohen spitzen neige.

    So lange ich nicht dauern in hypos rutsche und der dauerwert nicht allzu hoch schießt (ich geh jetzt stark auf die 30 zu, da muss man so langsam mal an Nachwuchs denken :bigg) bin ich zufrieden.

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  • Ja gut, in der Schwangerschaft müssen die BZ-Werte ja auch enger/besser sein!

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  • Ich habe aber das Gefühl das hier die meisten im Forum echt super Werte haben.

    Das dürfte auch daran liegen, dass diejenigen die zufrieden sind eher dazu neigen es hier zu posten also den mit höheren Werten, quasi ein gewisser Bias ;)

    Hinzu kommt, dass doch viele hier eher frisch mit dabei sind und auch noch etwas Restfunktion haben dürften bzw. nen LADA mit langsamerem Verlauf haben.


    Vielmehr sollte man drauf schauen, seine BZ Werte möglichst lange in seinem Zielbereich zu halten. Dieser sollte auch nicht zu eng abgesteckt sein, es sei denn man hat schon Folgeschäden.

    Ich fürchte ich werde damit eine größere Diskussion anstoßen aber ich denke man sollte sich auch selbst Gedanken dazu machen, was ein realistisches Ziel ist und wieviel Aufwand man bereit ist dafür zu leisten bzw. wieviel Lebensqualität man dafür opfern möchte.

    Was die "Empfehlungen" der Leitlinie angeht, so muss man eben bedenken, dass dort eine Expertentruppe sitzt, die verschiedene Interessen gegeneinander abwägen muss. Dementsprechend wird sich nicht umbedingt rein nach dem medizinischen Benefit richtet sondern auch darauf geachtet, dass die Ziele für die meisten realistisch sind.


    Wenn man in die Literatur schaut gibt es ja durchaus Studien, die zeigen dass auch bei einem A1c von 6,5 noch eine erhöhtes Risiko und eine Sterblichkeit besteht und das z.b. Spitzen über 150 das kardiovaskuläre Risiko erhöhen. Insofern mag der Expertenrat nen guter Anfang sein, aber man ist damit immernoch einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Und ein gesunder Mensch läuft eben doch eher mit dem BZ im 80-90 Bereich rum und wenn man ne höhere Spitze auftritt, ist diese Blitzschnell wieder nach unten geholt.


    Und genau da fängt für mich der Punkt an, wo ich die ganzen "Beratungen" und die "individuelle Zielvereinbarung" durch die meisten Diabetologen am Thema vorbei finde. Wenn ich Pech habe kriege ich schon bei nem A1c von 6,4% ärger. Wenn ich Glück habe, dann wird immerhin noch geschaut wieviele Hypos ich habe und falls das "genehm" ist, wird der A1c toleriert. Viel mehr leistet die indivuelle Beratung aber in der Praxis leider nicht.


    Was ich mir wünschen würde, wäre auch eine vernünftige Diskussion mit dem Diabetologen, wie groß denn die Vorteile einer weiteren Senkung sind, damit man dann eine individuelle Entscheidung treffen kann, ob man für diesen Vorteil bereit ist Lebensqualität an anderer Stelle abzugeben. Denn z.b. die Low-Carber hier zeigen ja, dass nahezu gesunde Verläufe und nen A1c im tiefen 5er-Bereich möglich sind, wenn man eben bereit ist auf bestimmte Dinge zu verzichen.

    Aber ob es das einem Wert ist?

    Ich z.b. wäre nie bereit auf Brot/Pasta/Reis etc. zu verzichten und nehme dafür auch ein etwas höheres Risiko in Kauf. Allerdings mache ich mir den Aufwand meine KHs genau auszurechen/-wiegen, wenn irgendwie möglich einen SEA einzuhalten und verzichte auch manchmal auf einen Snack zwischendruch. Auch das ist eine Beeinträchtigung der Spontanität, aber diese bin ich bereit für bessere Werte in Kauf zu nehmen.

    Anderen (hier im Forum) ist das essen relativ egal, die können dann eben mit einer Umstellung/Low-Carb bessere Werte erreichen.


    Genau bei so einer Abwägung würde ich mir mehr Engagement der Diabetologen wünschen, aber leider scheint dafür wohl die Zeit/Expertise und sicher zum Teil auch die Studienlage nicht auszureichen, was ich sehr schade finde.

  • Ich weiß nicht, ich bekomm immer einen unheimlich dicken Hals, wenn von Studie(n) die Rede ist, aus denen nicht hervorgeht, wie lange hat diese Studie stattgefunden hat, wieviel Teilnehmer etc.p.p. Ganz besonders, wenn ganz allgemein darüber geredet wird, ohne auch nur darzulegen ob es die überhaupt gibt.


    Mit Studien und Statistiken kann man sich in der Regel irgendwo alles hinbiegen...


    Ich sag mal so, wenn es um die Lebensqualität, Lebenslänge geht, ist sicher vieles Abwegungssache, einschließlich des Diabetes.


    So und ich werde jetzt den Rest des Abends (der angehenden Nacht) andersweitig vergnüglich verbringen ;)

    Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
    Und immer gerne respektlos :D


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  • Genau bei so einer Abwägung würde ich mir mehr Engagement der Diabetologen wünschen, aber leider scheint dafür wohl die Zeit/Expertise und sicher zum Teil auch die Studienlage nicht auszureichen, was ich sehr schade finde.

    Es kommt auch auf den Patienten an - viele hier sind engagiert und wissen, was sie tun und welche Auswirkungen was hat. Aber es gibt eben auch ganz andere Patienten. Die geben sich dann immer ihren Bolus, und mal passt der pp-Wert, mal passt er nicht - auch egal.

    Mit solchen Leuten würde ich als Diadoc auch nicht diskutieren wollen.

  • Ich weiß nicht, ich bekomm immer einen unheimlich dicken Hals, wenn von Studie(n) die Rede ist, aus denen nicht hervorgeht, wie lange hat diese Studie stattgefunden hat, wieviel Teilnehmer etc.p.p. Ganz besonders, wenn ganz allgemein darüber geredet wird, ohne auch nur darzulegen ob es die überhaupt gibt.

    Ich wollte mit meinem Beitrag keine Diskussion über die Güte und Qualität der Studien lostreten, auch wenn diese durchaus diskussionwürdig ist. Aber selbstverständlich war es mein Fehler keine Quellen anzugeben, welche ich natürlich nun nachreichen möchte, wie für die erhöhte Mortalität NEJM mit einem schwedischen Kollektiv sowie eine ähnliche Arbeit in der verschiedene Kollektive (inkl. dem schwedischen) diskutiert werden. Eine schöne Metanalyse über das postprandiale Risko finde ich leider spontan nicht wieder, ich glaube es war dieser Artikel komme aber gerade nicht an den Volltext. Kann aber bei der Arbeit die Woche gerne nochmal schauen.


    Mit Studien und Statistiken kann man sich in der Regel irgendwo alles hinbiegen...

    Ich sag mal so, wenn es um die Lebensqualität, Lebenslänge geht, ist sicher vieles Abwegungssache, einschließlich des Diabetes.

    Natürlich kann man jede Studie diskutieren und unterschiedlich auslegen.

    Ich mag es nur nicht, wenn irgendwie ein fixer HbA1c oder eine bestimmte TIR als Ziel vorgegeben wird und dann so getan wird, als wäre damit alles getan was man tun könnte und besser geht es eh nicht.

    Das finde ich gerade den Patienten, die tatsächlich eine bessere Einstellung erreichen könnten, unfair gegenüber, weil man dort Potential verschenkt. Auf die Spitze getrieben hat es ja ein (hier im Forum schon diskutierter) Universitätsprofessor, der die Meinung vertritt, Spätschäden seien sowieso Schicksal und eine gute Blutzuckereinstellung sei unnötig.

    Deshalb ist es mir eben wichtig, gut informiert zu sein, unterschiedliche Meinungen und Ansichten zu kennen und dann für mich selbst zu entscheiden was ich möchte und welche Kompromisse ich eingehen kann.


    So und ich werde jetzt den Rest des Abends (der angehenden Nacht) andersweitig vergnüglich verbringen ;)

    Dann wünsche ich dir viel Spaß und ein schönes Wochenende:).

  • Der Expertenrat ist derzeit mindestens 70% der Zeit im Zielbereich von 70-180mg/dl (3,9-10,0 mmol/l)

    Meine ganz persönliche Meinung, die jetzt wieder jede Menge Kontras bekommen wird! :P

    Diesen "Expertenrat" findet man aber nur im Artikel auf der Blood Sugar Lounge. In dem zugrunde liegenden und dort zitierten internationalen Konsenspapier ist davon meiner Meinung nach nichts geschrieben. Dort ist zwar der TIR-Bereich 70-180 mg/dl empfohlen, eine empfohlene Zeit in diesem Bereich ist nicht definiert.

    Als Empfehlung ist angegeben: "4. Percentage of time in target range: 70–180 mg/dL (3.9–10.0 mmol/L) (default); 70–140 mg/dL (3.9–7.8 mmol/L) (secondary); individual targets closer to the physiological range can be defined, depending on age, comorbidities, and/or patient adherence."

    Die einzige Stelle, an der ich die 70% erwähnt finde, ist: "11. Data sufficiency: 70–80% of possible CGM readings over a 2-week period." Da geht es aber nur um die Vollständigkeit der Daten.


    Für mich persönlich würde ich 70% TIR (70-180) nicht als Ziel definieren, obwohl ich gerne recht kohlenhydratreich esse. Ich strebe da in normalen Zeiten eher mindestens 95% an. Im Urlaub kann es dann auch mal 90% als Ziel sein. Und außerdem bedeutet für mich ein Ziel auch nur, dass ich anstrebe es zu erreichen und nicht, dass ich es immer erreichen muss. Falls das Ziel nicht erreicht wird, ist das auch kein Beinbruch aber der/ein Anstoß über die Behandlung nachzudenken.


  • 7,4 % , da geht noch was , wenn mein Freestyler erstmal genehmigt ist , kann ich besser an den Hypers arbeiten .

    Letztes Quartal noch 8,9 % .

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

  • Ich hatte heute eine 7,3. Bin damit erstmal zufrieden ( der letzte war, aufgrund von monatelanger Krankheit und vielen verschiedenen Medikamenten, leider bei 8,2 ).

  • Dank der Umstellung auf G6 durch meinen DiaDoc jetzt für mich tolle 6,5 ...

    Mein Sternzeichen ist Diabetiker mit Aszendent Typ1 ...