Typ 1 und Insulinresistenz

  • cheers2

    Ja natürlich wäre verschätzen eine Möglichkeit, passiert mir immer wieder, bin ja kein Roboter :)

    Aber zwischen 18:00 und 0:00 habe ich ein kh/U von sechs, bedeutet 1 Insulineinheit für 6g KH.

    Würde im Rückschuss bedeuten, nachdem ich bis zum nächsten Mittag in Summe 50,5 Einheiten gespritzt habe, dass ich 303gKH zum Abendessen zu mir genommen hätte und nicht wie abgeschätzt 72gKH. Ja vielleicht waren 12 IE zu wenig, aber die ersten nachgespritzten 7 hätten bei „normalen“ Tagen reichen müssen.

    Also reines Verschätzen kann ich glaub ich ausschließen.

    Seitdem ich Diabetes habe, weiß ich Schokolade erst richtig zu schätzen und zu lieben!
    Seit ich versuche meine Ernährung umzustellen hasse ich sie, da ich versuche sie nicht mehr zu essen!
    Seit ich zum Rauchen aufgehört habe, hab ich sieben Kilo zugenommen! - Aber zwischenzeitlich wieder 4 abgenommen ;-)
    Super, jetzt kann ich blad aber "gesund" sterben!

  • Die stattgefundene Konversation bringt mich zur Überlegung doch das CGM zu wechseln, da Eversense und Omnipod in Kombination noch nicht loopbar sind und der Loop solche Situationen vielleicht im Ansatz vermeidet.

    Werd noch mal in mich gehen und abwägen, da für mich der Eversense bis dato die optimalste Lösung war, wenn das Loopproblem nicht bestünde.

    Seitdem ich Diabetes habe, weiß ich Schokolade erst richtig zu schätzen und zu lieben!
    Seit ich versuche meine Ernährung umzustellen hasse ich sie, da ich versuche sie nicht mehr zu essen!
    Seit ich zum Rauchen aufgehört habe, hab ich sieben Kilo zugenommen! - Aber zwischenzeitlich wieder 4 abgenommen ;-)
    Super, jetzt kann ich blad aber "gesund" sterben!

  • Genau solche Situationen lassen mich auch immer wieder über das Loopen nachdenken. Habe so oft das Gefühl, dem Geschehen hinterherzulaufen. Es ist so häufig viel Aufwand, der nicht immer den gewünschten Erfolg bringt.

    Einmal editiert, zuletzt von Ava ()

  • 1x am Tag essen habe ich über Jahre vor dem Typ1 praktiziert, bis meine Ärztin meinte, dies sei extrem ungesund. Ich hatte auch öfters Bauchschmerzen, zittern usw. Ich lasse aktuell wochentags das Frühstück ausfallen und am Wochenende das Mittagessen, also aktuelle Situation mit mehrstündigen nichts essen.

    low carb könnte ich mir vorstellen, wobei ohne Schokolade ;(


    Ich fand jetzt auch Beiträge über Einstichstellen und reduzierte Aufnahme (immer wieder die selben Stellen). Ich hab den neuen Pod, nachdem ich sicher ein Jahr Bauchträger war, wieder einmal am Oberarm platziert. Mal sehen.

    Hallo Druno,

    Das mit dem Fasten und deiner Ärztin kann ich nicht nachvollziehen, allerdings sollte man sich immer wohl dabei fühlen ! Das ist klar.

    Und was bei mir gut geht, muß bei dir ja auch nicht unbedingt hinhauen. :/


    Das mit den Einstichstellen ist immer ne gute Idee. Da können sich auch mal so Verhärtungen / Einkapselungen bilden... ( meine Erfahrung )

    Auf jeden Fall drück ich dir die Daumen.. !:)


    PS. bei mir funktionieren gerade die Stahlkateter richtig gut! Keine Verzögerung mehr bei Neulegen. Bei den Teflon hat das zuletzt immer lange gedauert, bis das Insulin bei mir wirkte. Und dann merk mal, wann der wieder abgeknickt ist ... alles mist, wenn es nicht funktioniert.X(

    VG

    Macht dich "DAS" glücklich ?


    Wenn ich kann bin ich immer nett. Bin ich nicht nett, kann ich gerade nicht. 8o

  • bierernst

    Danke, momentan läuft es besser. Hba1c wird aber über 7 liegen, was soll’s.

    Hab mich entschieden doch beim Eversense zu bleiben, nachdem ich im Dexcomthread über Kleberunverträglichkeiten nachgelesen habe und ich ja mit dem Libre schon extreme Probleme hatte.

    Seitdem ich Diabetes habe, weiß ich Schokolade erst richtig zu schätzen und zu lieben!
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  • Nun nachdem ich meinen Jahrescheck hatte und mein Pickerl für ein Jahr :P, folgende Erkenntnis der Ärztin:

    Sie meinte, nach langer Durchsicht vieler Tage, dass sie nicht von Resistenz ausgeht, da auch mehrere „normale“ Tage zwischendurch. Nachdem Krankheit meinerseits ausgeschlossen wurde, wurde Stress als mögliche Ursache angenommen, den ich nicht verneinen könnte. Die Basalrate haben wir nicht verändert, da es ja gleichmäßig gute Tage/Nächte gab. Für Resistenztest NovoRapid sah sie auch keinen Anlass, da oft die Wirkung nachvollziehbar in Ordnung war.

    Somit nur nicht stressen lassen ;)

    Seitdem ich Diabetes habe, weiß ich Schokolade erst richtig zu schätzen und zu lieben!
    Seit ich versuche meine Ernährung umzustellen hasse ich sie, da ich versuche sie nicht mehr zu essen!
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  • bierernst

    Danke, momentan läuft es besser. Hba1c wird aber über 7 liegen, was soll’s.

    Hab mich entschieden doch beim Eversense zu bleiben, nachdem ich im Dexcomthread über Kleberunverträglichkeiten nachgelesen habe und ich ja mit dem Libre schon extreme Probleme hatte.

    Wenn du von deine Krankenkasse weiter genehmigt bekommst. 😉


    Warum den nicht?!👍

  • bierernst

    Danke, momentan läuft es besser. Hba1c wird aber über 7 liegen, was soll’s.

    Hab mich entschieden doch beim Eversense zu bleiben, nachdem ich im Dexcomthread über Kleberunverträglichkeiten nachgelesen habe und ich ja mit dem Libre schon extreme Probleme hatte.


    momentan läuft es besser. Hba1c wird aber über 7 liegen, was soll’s.

    Hab mich entschieden doch beim Eversense zu bleiben, nachdem ich im Dexcomthread über Kleberunverträglichkeiten nachgelesen habe und ich ja mit dem Libre schon extreme Probleme hatte.

    Hallo Druno,


    das mit dem Eversens ist für dich ja anscheinend eine Möglichkeit. Ich hatte ein Telefonat mit der Krankenkasse und die Dame hat mir unter der Hand verraten, das der Libre wohl die meisten Unverträglichkeiten hervorrufen soll. Aber ich denke, jeder Diab. ist anders und reagiert anders. Übrigens, das mit dem Hba1 ist ja auch nur ein Rechenmodel, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist an Folgeerkrankungen zu versterben, hier werden an han von Prozentpunkten Monats und Jahres Prognosen erstellt. Hierzu hat 2014 ein Testferfahren mit Langzeitwurkungen von Diabetes stattgefunden. Und dabei ist raus gekommen, das es sich um wenige Monate handelt, die man weniger leben soll, wenn der Hba1 zwischen 7- 8 liegt als wenn er unter 7 liegt aber deutliche reduzierung der Lebenserwartung, wenn der Hba1 über 8 liegt und das es sich bis zu eine Hba1 bis 10 dramatisch zuspitzt.

    Also alles was bei mir zwischen 7,9 und 7 liegt sehe ich nicht mehr als ZU schlecht an. :bigg;)

    Ich denke auch das es an der Verweildauer in den hohen Werten liegt und nicht an Phasen. Mensch ist ja auch keine Maschine!

    Und wenn Du nen Arzt hast, der dir wegen einer Überschreitung von der Magischen 7er Grenze ein schlechtes Gewissen macht, ist das ein Idiot und Panik macher.


    ...mußte ich mal loswerden.


    ;)

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  • um wenige Monate handelt, die man weniger leben soll, wenn der Hba1 zwischen 7- 8 liegt als wenn er unter 7 liegt aber deutliche reduzierung der Lebenserwartung,

    ... das mag ja alles sein - wobei ich Studien grundsätzlich erstmal nicht traue, aber das ist ein anderes Thema -

    ich persönlich finde die Lebenserwartung nicht wirklich wichtig - was sind schon ein paar Monate mehr oder weniger - wichtiger ist mir, daß die letzten Jahre möglichst ohne Folgeerkrankungen gelebt werden können - die sind in dieser Studie nicht erwähnt, hängen aber bei den meisten sehr wohl

    von der BZ-Einstellung ab

  • bierernst

    Danke, ja das mit dem HBa1c ist so eine eigene Sache. Bis vor ca. zwei Jahren die alleinige Basis für meine Zuckereinstellung. Dann der Wechsel zur Kombination mit dem TIR (Time In Range), wobei ich feststellen musste, dass hier die unterschiedlichsten Ranges definiert werden und somit null Vergleichbarkeit besteht. Es gibt Leute die 70-140, 80-180, usw. definieren und somit ihre Werte schönen oder schlechtmachen. Ich hab derzeit 80-160 für mich definiert, in dem Wissen nach dem Essen oft drüber zu liegen.

    Der HBa1c-Zielbereich wurde auch angepasst. Früher zwingend unter 7 um Spätschäden zu vermeiden, heute bis 7,5 OK.


    Ach ja der HBa1c letzte Woche war bei 6,9, es waren also auch einige gute Wochen dabei. :)

    Seitdem ich Diabetes habe, weiß ich Schokolade erst richtig zu schätzen und zu lieben!
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  • Lilimaus ,

    sicher hast Du recht, nur habe ich in den Jahren meiner Ärztlichenrichtlinienerfahrungen" ( als Patient) leider auch feststellen müßen, das was heute richtig ist, morgen schon falsch sein kann.

    Und habe mich Jahrelang versucht an die "Richtwerte" zu halten, mal mehr mal weniger mit Erfolg, das Einzige was ich für mich feststellen kann, ist das es keine ultimative Wahrheit gibt, diesbezüglich.

    Gerade was den Diabetes betrifft, habe ich mir in den 46 Jahren von Ärzten eine Menge anhören müssen, was denn in der nächsten Zeit/ Jahren alles schreckliches passieren wird/ kann....Vorträge mit Filmen über offene und appe Beine/ Füße, Dialysehorror Berichte, Foto`s von erblindeten Augen usw.. Nun habe ich vielleicht Glück gehabt aber mir geht es immer noch gut und für die Dauer meines Diab. habe ich sehr wenig "Spätfolgen".( und der Diab ist nicht die Einzige Erkrankung. Ich habe echt miese Phasen gehabt und dachte auch immer "oh mein Gott, wie soll das mal später werden."


    Aber es gibt auch Leute die an Lungenkrebs sterben und nie geraucht haben oder du geht über die Straße und dir fällt ein Ziegel auf den Kopf... wissen tun wir doch allle nicht, was uns mal erwartet oder eben auch nicht.


    Schuldigung ich schwafle... ;)


    Wie Du sagst, ist es wichtig, das Du dich wohl und gut fühlst ! Und das man vielleicht nicht zu weit weg von dem "Ziel" ist einen ordentliche Hba1 hinzubasteln.


    Druno Genau - das meine ich ja, ich traue nur der Statistik, die ich selber gefälscht habe. *zwinker*


    Und der ist doch super der Hba1, den hätt`ich auch gerade gern.. ( 7,6) :(


    Aber vielleicht wird es dann mit der dana besser.

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  • bierernst

    Da hast Du natürlich auch wieder Recht :bigg... und Du bist ja schon einige Jahre dabei, sowie ich auch und die Filme kenne ich auch noch aus den ersten Schulungen... da haben wir uns in der Klinik immer drum gedrückt, wenn es ging ;)


    Und ich denke, wenn es verschiedene Meinungen gibt, die alle die absolute Wahrheit verkünden, liegt sie vielleicht irgendwo in der Mitte.

    D.h. ein Hba1 von über 8 würde mir schon zu denken geben - aber auch da lasse ich mich gerne belehren.


    Glückwunsch, daß Dir das so gut gelungen ist, ohne Spätfolgen zu leben... wirklich sehr sehr schön :laub

  • wobei ich Studien grundsätzlich erstmal nicht traue, aber das ist ein anderes Thema

    Da kommt erschwerend hinzu, dass vermutlich nur die wenigsten von uns tatsächlich Studien lesen. Ist ja auch meist keine so wirklich unterhaltsame Lektüre. Konsequenz daraus ist jedoch, dass wir maximal zu wissen kriegen, was man uns wissen lassen möchte, sprich: Was ein Patient erfährt hängt auch zum Großteil von der Intention dessen ab, der vermeintlich allwissend die 'Wahrheit' verkündet. Erinnert irgendwie an den alten Witz, in dem Reagan und Breschnew einen Wettlauf machten. Reagan gewann, Breschnew verlor. In der Sowjet-Presse stand am nächsten Tag: Wettlauf zwischen Regierungschefs. Breschnew erreichte ruhmreichen zweiten Platz. Reagen wurde nur Vorletzter.

    und die Filme kenne ich auch noch aus den ersten Schulungen... da haben wir uns in der Klinik immer drum gedrückt, wenn es ging

    Und das ist nun noch mal einen Schritt weiter von den Studien entfernt. Da steht eine eindeutig erzieherische Absicht im Vordergrund, bei der auch gern mal 'Fakten' auftauchen, die mit der Realität so viel zu tun haben, wie eine Forelle mit der Sahara. Ein Beispiel dafür ist ein Klassiker, den wohl die meisten kennen: Die in hübschem Anthrazit gestaltete Raucherlunge, sei es in Schulbüchern, auf Zigarettenschachteln oder in Ausstellungen, die es so real gar nicht gibt. Und das, obwohl Michael Tsokos, Facharzt für Rechtsmedizin und Professor an der Universität Hamburg, bei Markus Lanz freimütig erzählte, dass entsprechende Exponate schlicht angestrichen wurden. So etwas hat dann mit Wissenschaft für mich rein gar nichts mehr zu tun, sondern heißt in meinem Vokabular arglistige Täuschung. Sowas treibt bestenfalls den Zynismuspegel hoch.


    Liebe Grüße vom Arbyter

    Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht!

  • bierernst

    Glückwunsch, daß Dir das so gut gelungen ist, ohne Spätfolgen zu leben... wirklich sehr sehr schön

    Hallo Lililymaus, ja das habe ich mir fast gedacht, dass Du bei der Dauer deines Diab. diese tollen Filmchen und Bilder auch kennst. ;) Wir konnten es nie schwänzen, da wir einen Stempel bei der Visite im Tagebuch vorweisen mußten, sonst konnten wir nach hause fahren...:pupillen: ( in 11 Jahren 14x gehabt den Stempel :help: - nenne ich Indoktrination ! )


    Da hast Du mich offensichtlich mißverstanden, ich habe nicht gesagt ich hätte keine - ich habe gesagt für die Dauer bin ich gut weg gekommen.;);)

    Also bissel was hab ich auch an Spätfolgen.... aber wie fast alles könnte es deutlich schlimmer sein. :)


    @Arbyter


    Jepp - genau die Bilder von den Lungen -davon träume ich heute noch manchmal und von den Augenhintergrundbildern.

    Tja und manchmal muß man auch seine Ärzte schlau machen, das kann man aber nur, wenn man selber informiert ist.

    Internet sei dank, heute kein Problem mehr. Vor 20 Jahren war das da wesentlich schwieriger an Neue Infos zu kommen, das war mehr so hören sagen. :bigg

    Macht dich "DAS" glücklich ?


    Wenn ich kann bin ich immer nett. Bin ich nicht nett, kann ich gerade nicht. 8o