Impfungen... mal wieder

  • Impfungen sind immer ein wichtiges Thema. Angesichts der aktuellen Debatte um die Impfpflicht bei Masern mache ich doch nochmal das Thema auf.


    Nachdem ich nach 1970 geboren bin und in meinem Ausweis nur eine Imfung gegen Masern und Mumps finden konnte, habe ich inzwischen die empfohlene 2. Impfung (MMR) nachgeholt. In meiner Hausarztpraxis scheint ein Erwachsener, der nach der Impfung fragt ein Exot zu sein, aber bekommen habe ich sie dann.


    Das Mittel verursacht beim Spritzen ein ziemliches Brennen :pflaster:. Aber ansonsten gab es keine Nebenwirkungen, kein Fieber, keine Impfmasern, kein ....


    Nun für dieses Leben sollte ich wohl nun vor Masern geschützt sein.


    Vielleicht guckt der Eine oder Andere an dieser Stelle in seinen Impfpass, nicht vergessen die nötigen Imfungen bei Zeiten aufzufrischen!

    Fuhh, für heute genug Menschen in den Wahnsinn getrieben. Morgen ist auch noch ein Tag :bigg

  • Mein Impfstatus ist 2015 aktualisiert worden. Da habe ich auch eine Tetanus-Impfung bekommen, die wohl lange lange überfällig war. Das kann ganz schön schief gehen wenn man das schleifen lässt. Ein wichtiges Thema!


  • Masern betrifft hauptsächlich Kinder. Deswegen sind Erwachsene auch Exoten...


    Ich kann in meinem Impfpass (zu Kinderzeiten) nichts draüber finden. Da steht nur TBC, Diphterie, Tetanus und Polio drin.


    Schau mal lieber ob Du gegen Keuchhusten (Pertussis), Kinderlähmung (Polio), Diphterie und Tetunus einen aktuellen Schutz hast.

    Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
    Und immer gerne respektlos :D


    Bayer Crop Science (Ex-Monsanto) sät und spritzt den Tod

  • Schau mal lieber ob Du gegen Keuchhusten (Pertussis), Kinderlähmung (Polio), Diphterie und Tetunus einen aktuellen Schutz hast.

    Wurde letztes Jahr als 4fach Impfstoff geimpft;)

    Fuhh, für heute genug Menschen in den Wahnsinn getrieben. Morgen ist auch noch ein Tag :bigg

  • Masern betrifft Kinder und nach 1970 geborene, da diese oft nur einmalig geimpft wurden und sich inzwischen herausgestellt hat, dass diese Personen keinen ausreichenden Impfschutz haben.


    Wer die Masern schon hatte, benötigt natürlich keine Impfung mehr.

    Fuhh, für heute genug Menschen in den Wahnsinn getrieben. Morgen ist auch noch ein Tag :bigg


  • Wurde letztes Jahr als 4fach Impfstoff geimpft;)

    Dito, vor zwei Jahren.


    Da ich ganz sicher Windpocken und ich glaube auch Röteln bereits hatte, kann es gut sein das ich auch Masern bereits hatte.

    Wobei ich aber gar nicht weiß, ob man dann anschließend auch lebenslang immun ist :confused2 und Wikipedia scheint da auch nichts darüber zu wissen.

    Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
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    Bayer Crop Science (Ex-Monsanto) sät und spritzt den Tod

  • Meiner damaligen Ärztin ist letztes Jahr aufgefallen, dass ich bei den Masern auch eine Lücke hab. Die zweite Impfung fehlte. Also haben wir das fix nachgeholt. Plus grad noch FSME gemacht. Also die erste von dreien, mittlerweile bin ich durch und hab paar Jahre Ruhe. Ists mir wert.

  • Wenn man die Windpocken als Kind hatte, kann man als Erwachsener Gürtelrose bekommen.


    Ich hab 2013 Gürtelrose gehabt und da ich dann auch den Jackpot gezogen hatte, nämlich die Pickel quer durchs Gesicht übers Auge, musste ich eine Woche ins Krankenhaus. :arghs:

    Hier gibt es sogar irgendwo noch einen Thread darüber.


    LG

    zuckerstück

  • Bevor ich alle Beiträge lese .

    Ich schreibe folgendes..


    Ich vermute das Impfungen auch ein

    Typ1 mit Autoimmunerkrankung zu tun sein können..

    Eben ist das die Spritze dafür, dass Immunsystem zu stärken..

    Aber auch zu durcheinandermachen.


    Was sagt Ihr ..

    Kann das auch nicht an Typ1 mir Autoimmunerkrankungen eine Ursache haben?


    Ich habe 2 Jahre regelmäßig Impfungen gekriegt von HNO..wegen Polen.

    Ich habe 2 mal in Jahr dauer Schnupfen gehabt, die mit Nasenspray nicht zu bewältigen wahr..

    Mit kleine Pillen die ich geschluckt habe wahr belästigen, aber alles in ordnung gewesen.


    Warum ich mit meine Eltern damals Impfungen mit gemacht haben ist für mich bis heute ein Rätsel..


    Kann es sein das ich mein Immunsystem durcheinander gemacht habe ,dass ich als gesamt Paket mit Typ 1 Autoimmunerkrankung bekommen habe🤔🤨


    Was sagt Ihr für das Thema in Rahmen Impfung Pass :pinch:

    Einmal editiert, zuletzt von Markus99 ()

  • Impfen finde Ich auf jeden Fall sinnvoll, für mich und für die Gesellschaft. Damit kann man die Ausbreitung stoppen und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können werden auch besser geschützt.

    Meinen Diabetes habe ich mit 12 J. nach einer sehr schweren Windpockeninfektion bekommen. Die Ärzte meinen,dass das typisch nach Infektionskrankheiten ist. Ohne Windpocken hätte ich irgendwann wahrscheinlich auch Diabetes bekommen, vielleicht wären mir aber die ersten Jahre ohne BZ-Gerät, Pens und mit CT erspart geblieben.

    Meine Tochter habe Ich auf jeden Fall geimpft.

  • Ich gehöre zu der Fraktion, die Masern durchgemacht haben, und das so schlimm, das es mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist. Meine Mutter hat beim Ausbruch des Diabetes damals gesagt, dass sicherlich die schwere Masernerkrankung ca. 1 Jahr vorher ursächlich ist. Kein Arzt hat es bis heute bestätigt, aber ich denke auch das das Immunsystem dadurch und evtl. einer Veranlagung getriggert wurde.

    Ansonsten achtet mein Hausarzt penibel auf den Impfstatus. Bereits bei meinem ersten Besuch bei ihm hat er sich meinen Impfausweis angesehen.

    Ich habe ein einfaches Rezept, um fit zu bleiben - Ich laufe jeden Tag Amok.

    Hildegard Knef

  • Kann es sein das ich mein Immunsystem durcheinander gemacht habe ,dass ich als gesamt Paket mit Typ 1 Autoimmunerkrankung bekommen habe🤔🤨

    Hallo, die Impfungen schulen das Immunsystem gegen Fremdes. Bei einer Autoimmunreaktion greift es dagegen eigene Körperzellen an.

    Der Typ 1-Autoimmunprozess läuft zudem langsam über Jahre unbemerkt ab, das "Hinzulernen" bei Impfungen geschieht dagegen in wenigen Tagen (Wochen).

    Ich gehe allein wegen diesen 2 unterschiedlichen Systematiken daher von keinem Zusammenhang zwischen Typ1 und Impfen aus.


    Nicht vergessen: wenn wir Menschen mit Kinderlähmung, Diphterieschäden et c. kennen würden oder bspw. Keuchhusten bei Erwachsenen allgegenwärtig wären würden wir uns der Vorteile von Impfungen sehr viel bewusster sein.

  • Nicht vergessen: wenn wir Menschen mit Kinderlähmung, Diphterieschäden et c. kennen würden oder bspw. Keuchhusten bei Erwachsenen allgegenwärtig wären würden wir uns der Vorteile von Impfungen sehr viel bewusster sein.

    Oh ja, einer meiner Freunde aus der Grundschule hatte eine ältere Schwester, die wegen Kinderlähmung ein körperliches und geistiges Wrack war.


  • Weniger vermuten, mehr lesen. :batman:

    https://www.pei.de/DE/infos/fa…abetes-mellitus-node.html

  • Ja auch ich hatte alle Kinderkrankheiten und da wir mit 6 Kindern zu hause waren kann ich mich daran gut erinnern weil es jeder bekommen hat

    Impfen schützt einem und die adern vor Ansteckung

    In der Ruhe liegt die kraft :nummer1:

  • Dort steht drauf über Impfungen in Babys Alter. Ich habe von Allergie Impfung geschrieben in Jugendliche Alter.

    Ich vermute nur dass auch eine Auslöser sein kann..

    Muss man nicht dafür alle Beiträge zu lesen.

    Sorry! Ich hab ,noch keine zeit und lust ..:wacko:

  • Hallo zusammen,


    vorweg:

    ich bin grundsätzlich aus den hier bereits genannten Gründen eine Impfbefürworterin und lasse mich auch nach der Diagnose z.B. jährlich gegen Grippe impfen. Außerdem habe ich es seit Jahren aufgegeben - da es an meiner Tatsache DT1 nichts ändert - nach dem Grund der Erkrankung zu fragen.


    Allerdings

    ist es eine Tatsache, dass ich mich ca. 1/4 Jahr vor der DT1-Manifestation damals gegen Schweinegrippen impfen lassen habe. Ich hielt es für richtig, da ich damals sehr viel Kundenkontakt hatte.

    Ca. 8 Wochen vor der Diagnose hatte ich außerdem einen unglaublich heftigen Magen-Darm-Infekt. Normaler Weise muss ich mich kaum übergeben. Ich kann mich nur deshalb daran erinnern, weil ich mich derart übergeben musste, dass ich dachte, mir zerreißt es dabei die Speiseröhre.


    Meine Laienerklärung:

    Ich habe irgendwo mal - natürlich wesentlich wissenschaftlicher ausgedrückt - gelesen, dass ggf. die Hülle von Viren den Hüllen von Betazellen ähneln können. Das Immunsystem, das die Viren bekämpft, soll wohl die Betazellen dann gleich mit killen, weil es sie nicht unterscheiden kann.

    Vielleicht hat es ja damals durch den unglaublichen Druck beim Übergeben die Viren mit durch den Ausführungsgang in die Bauchspeicheldrüse gedrückt. Mein braves und durch die vorausgehende Impfung getriggertes Immunsystem hat sich dann wohl eifrig an die Arbeit gemacht. Somit: Magen-Darm-Virus erfolgreich gekämpft und Betazellen gleich mit ...


    Wie gesagt: sicherlich keine wissenschaftlich fundierte Erklärung. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass es so gewesen sein könnte. Darüber nachgrübeln bringt ohnehin nichts. Und ohne Impfung und Infekt hätte sich die Manifestation wahrscheinlich ohnehin nur verzögert.


    Musste jetzt einfach mal raus, habe noch nie darüber gesprochen.


    LG Antje

  • Also vor meiner T1 Diagnose vor 5 Jahren hatte ich auch einen Infekt, den ich nicht richtig auskuriert habe. Neuer Job und halt nicht zuhause geblieben. War richtig hartnäckig und ich war wochenlang nicht richtig fit. Man sagte mir damals, dass es da vielleicht einen Zusammenhang geben könne. Aber ne Impfung hatte ich nicht. Vielleicht war ich damals aber auch schon T1 und mein Immunsystem ist dadurch in die Knie gegangen, man weiß es halt nicht.

    Damals hatte ich aber auch viel Stress und desaströsen VitaminD und Magnesiumspiegel. Und einen sehr hohen Zucker / Weißmehlkonsum. Gerade Gluten steht auch im Verdacht, eine Autoimmunreaktion auszulösen da die Antikörper mit den GAD-AK ähnlich sind. Auf alle Fälle verzichte ich nach 5 Jahren immer noch weitgehend auf Gluten und halte meinen BZ penibel zwischen 80 und 120 und habe noch eine nennenswerte Eigenproduktion, die Antikörper scheinen also etwas zurück gegangen zu sein.

  • Beim Lesen Deiner Geschichte, Antje, frage ich mich, mit welchem HbA1c du gestartet bist und was denn bei der Schweinegrippe geimpft wird.

    Oftmals werden ja die Erreger in abgeschwächter Form oder kleiner Dosierung gegeben, damit der Körper eigenständig Antikörper aufbauen kann.

    Dann wäre es, wenn man diese Theorie verfolgt, durchaus möglich, dass dadurch auch Antikörper gegen die beta-Zellen entstanden sind.


    Und dann kommt die Beobachtung von butterkeks, die ich auch so gemacht hatte:

    Man wurde krank (bei dir eben der Magen-Darm-Infekt, bei butterkeks ein Infekt, bei mir war eine Erkältung und im Anschluß eine Blasenentzündung), das Immunsystem war geschwächt und der erhöhte Insulinbedarf konnte durch körpereigene Mittel nicht gedeckt werden.


    Ich persönlich könnte mir aber auch vorstellen, dass wir durch den Streß auch unserem Körper sehr stark zusetzen. Man hat ja doch immer hohen Leistungsdruck, funktioniert einfach. Jeden Morgen zur Arbeit, abends dann noch den Partner zufriedenstellen und die Wohnung in Schuß halten, und Freizeitaktivitäten will man ja auch noch machen.

    Auch wenn man das selber nicht immer als Streß empfindet, so kann es dem Körper aber sicherlich auch zusetzen.

    Aber das ist auch nur eine "wilde" Theorie.


    Ich für mich hatte nie das Bedürfnis zu hinterfragen, woran es liegt. und wenn Impfungen daran "Schuld wären", dann könnte ich es auch nicht mehr ändern für mich. Und für andere: Je nach Krankheit, gegen die man impft, können auch Folgen entstehen, da ist der T1 sicher noch das "Angenehmere".