Welche Blutzucker-Untergrenze vor dem Auto fahren anstreben

  • ... auch wissen will ...

    (Was auch cool wäre, wenn man irgendwie das Navi zur Anzeige eines grenzwertigen oder kritischen BZ bewegen könnte. TMS-Message faken, so dass es wie "Stau voraus" aussieht???)

  • darüber habe ich mir noch nie ernstlich Gedanken gemacht, weil ich ohne CGM die Hypo i.d.R. gespürt habe und mit Hypo nicht Auto gefahren wäre. Habe mich nie so definitiv vor dem Autofahren gemessen, wie das die Vorbildlichen tun - habe noch nie einen Unfall verschuldet...

    Mit CGM werde ich gewarnt, habe immer was zum Futtern in der Handtasche und könnte im Extremfall auch mal halten, oder!? Ich setze mich ruhigen Gewissens mit BZ von 80 ins Auto - ohne Pfeil heißt das ja, dass ich keine Tendenz nach unten habe. Wenn der Pfeil natürlich nach unten zeigen würde, hätte ich ja vorher die Möglichkeit etwas dagegen zu unternehmen.

    Anders wäre mein Ausgangswert beim Schwimmen - aber da bewege ich mich ja auch!

    cd63

  • Mein BZ bewegt sich an normalen Tagen immer zwischen 80 und 130.

    Da traue ich mich auch mit 80-90 ins Auto. Über 90 ist mir aber lieber, auf längeren Fahrten eher über 100.


    Bei meinem stabilen Verlauf habe ich auch kein Problem damit, wenn die letzte Messung schon eine Stunde her ist. - Je länger er Bolus her ist, desto entspannter bin ich diesbezüglich.

  • Das ist doch alles wie immer im Leben mit Diabetes. Nur man selbst weiß wie stabil der Verlauf ist. Wie sich Stress auswirkt oder körperliche Anstrengung. Was man gegessen hat oder eben nicht. Wie sich verschiedene Speisen auf den BZ auswirken..... Das kann man nur selbst wissen und so sollte man auch für sich selbst abschätzen mit welchem Blutzuckerwert man Auto fährt.

    Fest steht man eines du selbst bist ganz allein für dein tun verantwortlich und wenn es knallt wirst du dich auf nichts und niemanden berufen können.

    Da heißt es einfach gesunden Menschenverstand einsetzen. Und wenn das nicht möglich ist kann es sein das der BZ gerade schon zu niedrig ist ;)

    Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
    Kannst du es nicht lösen, mache auch kein Problem daraus!

  • mich würde besonders interessieren, ob der Guardian 3 mit der 670G besser funktioniert. Sollte sich da nichts ändern, ist man mit Sicherheit die ersten beiden Sensortage miserabel dran oder man hat nichts vom Loop.

    Ich bin mir auch sicher, dass man nur über Carelink an seine Daten kommen wird. Medtronic forderte ja das "Ja" eines jeden Nutzers, der die Daten wollte, sie auch für Firmenzwecke freizugeben - also nichts mit Datenschutz. Klar will Medtronic die neuen Nutzerdaten............

    cd63

  • Ich weiß, dass jeder Diabetes anders ist. Und jeder aufgrund seines Verlaufs den Grenzwert für sich selbst setzt.


    Jedoch finde ich es sehr interessant, auch die Kommentare, wo manche erklären, warum sie es so machen. Danke dafür.


    Ich werde nie sagen, okay, wenn 50% über 80 schon fahren, mach ich das auch, sondern ich sehe, dass ich mit meiner Einstellung über 100, es jedenfalls nicht verkehrt mache.

    Hätten jetzt alle geschrieben, sie fahren erst über 120 oder 140 los, hätte ich ggf. meinen Grenzwert auch höher gesetzt.


    Es sollte einfach nur ein Richtwert für mich sein. Danke jedenfalls für all die Antworten. Es ist auch interessant zu sehen wie unterschiedlich es gehandhabt wird.

  • Das muss jeder Diabetiker für sich individuell entscheiden. Du weißt am besten, wie dein Blutzucker verläuft. Wenn du Hypo gefährdet bist oder starke Schwankungen hast, ist es besser ein wenig höher einzusteigen. Läuft er in der Regel gleichmäßig, warum dann sinnlos hochtreiben.