Und heute aus der Serie "Mein Zucker ist ein A*loch"... Sport.

  • Ich hab ein kleines Roggenbrötchen 50gr. mit etwas Butter und Fleischwurst gegessen!!

    Pizza beim Italiener oder selbst gemachte habe ich vor 27 Jahren zu letzt gegessen!!

    Ab und zu gibt es mal TK Pizza:saint:

    Pour en arriver la

  • Ich hab ein kleines Roggenbrötchen 50gr. mit etwas Butter und Fleischwurst gegessen!!

    Gut, das ist jetzt nicht ungewöhnlich, wenn du dich nicht total verrechnet hast, sollte es eigentlich keinen Ausreißen nach oben geben.


    Das Problem ist, dass man immer wieder mal solche Fälle hat, jeder kennt das, deshalb führt m.E. an einem AID-System (Automatische Insulin Dosierung) kein Weg vorbei, selbst da ist es manchmal noch so (s.o.), dass es ausreißt, aber eben nicht so heftig und wesentlich kürzer.

    Seit 5/14: DANA Insulinpumpe (inkl. Android-App); seit 3/17: AndroidAPS/Closed Loop; seit 28.7.18 AAPS 2.0 mit SMB ; seit 5.12.18 G6 nativ in XDrip+ bzw. AAPS; seit 26.9.2020: 100% UAM per Lyumjev (KEIN direkter Bolus, KEINE KH-Angaben mehr, Loop im Vollautomatik-Modus!)
    DANA-Facebook-Seite

  • kann man diesen Thread nicht mal umbenennen - finde den Namen so unappetitlich, dass ich gar nicht reinschauen will!

    Naja, ich kanns auch bleiben lassen.....................8)

    nest

  • Das ist nun schon das zweite Mal in diesem Jahr, das ich diese erschreckende Erfahrung machen musste.

    Der BZ fällt und fällt und oben rein geht nach 2x TZ in Wasser aufgelöst, und noch nen Löffel Pulver in den Mund, nichts mehr, weil es mir hoch kommt. =O<X

    Der BZ stieg von 52 etwas an auf 73 um dann wieder zu fallen. Mehr TZ und Tropy Fruti, mir war so elend.

    Nach etwas über 1std stieg er dann endlich wieder, na klar zu hoch. X/

    Die letzte Insulingabe lag länger als 2 Std zurück und hat normal nicht diese Auswirkungen. Leider gab der Loop mir schön Insulin dazu, da er vorher schon im minus IOB war und das ja permanent auszugleichen versucht. :hechel:X/

    Das würd ich ihm gern aberziehen, dann müsste ich dann nicht immer der Loop ausschalten.

    Das passiert ja nicht andauernd sondern nur ab und an. Wenn mein BZ wieder mal plötzlich viel weniger Insulin als normal benötigt.


    Diese Unterzucker die sich dann nicht abfangen lassen wie sonst, wo mir zu allem Überfluss noch speiübel ist, sind echt erschreckend. :pupillen::/

    Und natürlich immer nachts, schlaftrunken. :(:gutenmorgen:

    Mein Schädel lässt grüßen. :|8)



    Wenn ich kann bin ich immer nett. Bin ich nicht nett, kann ich gerade nicht. 8o




    DanaRS 08/19 - nightscout 10/19 - Dexcom G6 + AAPS + xdrip 11/19 - Closed Loop 02/20 - SonyXA2 - SonySWR50


  • Hallo,


    vielleicht sollte die Programmierung der Technik insgesamt mal überdacht werden, damit sich solche Niedrigwertigkeiten nicht aufbauen können.

    Du kannst nur von Glück sprechen, dass dein Körper noch eine Art von Gegenregulation besitzt, sonst wärst Du in eine heftige Bewusstlosigkeit geraten.

    Solch eine Bewusstlosigkeit ist schlimmer als die Übelkeit.

    Ich hoffe, Du weißt woher die Übelkeit herrührt?

    Wenn nicht, dann darfst Du davon ausgehen, dass dein Körper durch den Blutzuckerabfall die Reißleine gezogen hat und außergewöhnliche Mengen an Glukagon ausgeschüttet hat, damit die Leber Glukose freigibt.

    Leider aber soviel Glukagon, dass Übelkeit aufgetreten ist.

    Ich möchte nur hoffen, dass deine Leber ausreichend Glukose gebunkert hat, nicht dass z.B. durch eine Low-Carb-Ernährung die Speicher dort nur marginal befüllt sind und die Leber die Freigabe verweigert hat.

    Wenn die Leber die Glukagonfreigabe verweigert, dann ist sie leer, was auch durch langes Fasten oder extremen Sport der Fall sein kann.

    Weil soetwas öfter auftritt, sollte man vielleicht ein paar Therapie-Änderungen vornehmen bzw. die Programmierung überarbeiten.


    Mit Gruß

  • Ja, danke. Ich ha heute schon den ISF und die Basalrate überarbeitet.

    Mit dem übelsein kommt bei mir meistens vom Magen - Darmtrakt.

    Meistens hab ich aber auch weniger als 40g KH am Tag. Ich weiß nicht ob das so gut ist. Für den BZ ist es klasse aber reicht es für den Leberspeichen?

    Ich weiß es nicht. Dazu kommt, daß mein durchschnittlicher BZ sich stetig verbessert. Heißt, das der Mittelwert viel niedriger ist als vor einem halben Jahr noch.


    Wenn ich kann bin ich immer nett. Bin ich nicht nett, kann ich gerade nicht. 8o




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  • Setzt du eigentlich nen Hypo-Temp-Target wenn du im Unterzucker was isst?

    Dann sollte der Loop zumindest zurückhaltender mit einer Korrektur bei wieder ansteigenden Werten sein. Evtl auch in den Einstellungen den Ziel-BZ des Temp-Targets etwas raufstellen.

  • Wenn die Basalrate weitestgehend passt, aber der BZ abschmiert, obwohl nur noch ein kleines Stückchen des letzten Bolus da sein dürfte, dann tippe ich mal auf eine zu kurz eingestellte Wirkdauer des Insulins. Welches Insulin benutzt du und welchen Typ hast du bei AAPS eingestellt?

  • Gendra


    Zum Temp Target für Hypo, ja und nein. Meistens ist es meinem Loop Wurst was ich mache und ihm sage, wenn IOB im minus ist, deswegen stelle ich ihn dann solang ab.


    YPOC

    Humalog mit DIA 5 Std., ganz normal.


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  • Mit der Veo und dem Humalog hab ich eine Wirkzeit von 3 Std und hab damit nie solche UZ gehabt. :(


    Ich les das nochmal nach.

    Aber wenn es das wäre, dann würde ich doch ständig Unterzuckern... Und nicht nur ab und an mal so heftig. :|


    Wenn ich kann bin ich immer nett. Bin ich nicht nett, kann ich gerade nicht. 8o




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  • Mit der Veo und dem Humalog hab ich eine Wirkzeit von 3 Std und hab damit nie solche UZ gehabt.

    Das liegt daran, dass der Bolusrechner dort mit einer anderen Wirkkurve rechnet. Oft wird einfach linear runter gerechnet (die DANA macht es glaube ich auch), d.h. bei einer DIA von 3h ist nach 1h noch 66% IOB, nach 2h 33% und nach drei Stunden ist es dann durch.


    Bei AAPS hingegen wird eine andere Kurve genutzt, die dem Wirkprofil des Insulins enspricht (siehe hier). Dort in der Kurve ist auch nach 1h nur noch 66% des Insulins und nach 2h ca. 33% des Insulins vorhanden (die lilane Linie). Aber eben nach 3h auch noch ein wenig (ca. 10%) und selbst nach 4h und 5h sind noch ein paar Prozent da.


    Im normalen Alltag ist das relativ egal, weil die ersten 2h relevant sind und da kommt wie du siehst, trotz der unterschiedlichen Wirkzeit, bei beiden Rechnern das gleiche raus.

    Die paar Prozent die am Ende noch übrig sind, gehen im normalen (non-Loop) Alltag in den täglichen Schwankungen unter.

    Der Loop, der aber eine Prognose für die nächsten 1-2h Stunden treffen muss, der ist auf eine exakte Rechnung angewiesen und da spielen auch die letzten Prozent eine Rolle.


    Du musst bedenken: Damit der Loop gut funktionieren kann, muss er schon bei dem kleinsten Zucken des BZ tätig werden, denn mit der Verzögerung und CGM und Insulin kommt eigentlich jede Reaktion ne gute Stunde zu spät. Daher sind eben die Parameter und auch das IOB entscheidend. Wenn eines oder beide nicht richtig passen, kann man Glück haben und der Loop kriegt den "Fehler" rausgeregelt oder es kann passieren (weil eine Kleinigkeit anders ist), dass er sich aufschaukelt und dann Mist baut.

  • Gendra

    vielen Dank für deine sehr ausführliche und gute Erklärung! :thumbup:

    Ich gehe davon aus, daß ich an einigen Tagen eine zu hohe Basalrate habe. An anderen Tage ist sie wieder zu gering. Ich hab dafür noch keine Lösung gefunden, weil es leider auch keine ganzen Tage sind.

    Das wechselt sich alle 3 - 5 Tage und ich hab keine wirkliche Erklärung dafür.

    Zur Zeit reagiert mein BZ auf die warmen Temperaturen mit niedrigeren Werten.

    Es ist nicht ganz einfach, da mein Magen nicht mehr gut bei Wärme oder anderen Einflüssen... Was die Nahrungsaufnahme auch mal so und mal so laufen lässt. :rolleyes::hechel:


    Wenn ich kann bin ich immer nett. Bin ich nicht nett, kann ich gerade nicht. 8o




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  • Ja, danke. Ich ha heute schon den ISF und die Basalrate überarbeitet.

    Mit dem übelsein kommt bei mir meistens vom Magen - Darmtrakt.

    Meistens hab ich aber auch weniger als 40g KH am Tag. Ich weiß nicht ob das so gut ist. Für den BZ ist es klasse aber reicht es für den Leberspeichen?

    Ich weiß es nicht. Dazu kommt, daß mein durchschnittlicher BZ sich stetig verbessert. Heißt, das der Mittelwert viel niedriger ist als vor einem halben Jahr noch.


    Hallo,


    ich hatte meinen Text schon fertig, und wollte schauen ob ich etwas zum PH-Wert einer Ketose finde bei Wikipedia.

    Diese wenigen Zeilen dort haben mich wirklich entsetzt, sorry, aber der Hba1c ist nicht alles.

    Ich habe meine Zeilen schweren Herzens wieder gelöscht, was soll ich da noch Erfahrungen weitergeben.

    Weißt Du eigentlich, daß Du Dir mit deiner Diät gewaltige Probleme einhandelst? Du bewegst dich unterhalb des Minimums beim Kohlenhydratkosum eines Erwachsenens.


    Mit deiner Diät hast Du nicht nur keine Reserven, sondern produzierst auch andere Probleme für deinen Stoffwechsel.

    Ein Problem, wie das allgemeine "Übelsein" kannst Du unter Wikipedia Ketose (Stoffwechsel) finden.

    Ketose bitte nicht mit "Diabetischer-Keto-Azidose" verwechseln.


    Mit Gruß

  • Weißt Du eigentlich, daß Du Dir mit deiner Diät gewaltige Probleme einhandelst? Du bewegst dich unterhalb des Minimums beim Kohlenhydratkosum eines Erwachsenens.

    Jetzt bin ich neugierig? Was ist denn die minmal benötige KH-Menge eines Erwachsenen?

  • Weißt Du eigentlich, daß Du Dir mit deiner Diät gewaltige Probleme einhandelst? Du bewegst dich unterhalb des Minimums beim Kohlenhydratkosum eines Erwachsenens.

    Danke dir, ich habe das eben nachgelesen. Du hast recht, aber dort wird ja immer von KH getauscht mit Fett gesprochen... das mache ich eigentlich nicht. Ich esse zwar nicht fettarm, aber nicht extra Portionen wie bei der Ätkins Diat z.B.

    Das hatte ich am Anfang und das hat sich mit der Zeit immer weniger in meinen Speiseplan eingefügt.


    Ich hatte das schon in einem anderen Thread geschrieben, das ich gerade überdenke, immer einen KH Tag im Wechsel mit einem Low Carb zu versuchen.

    Meine täglichen KH bestehen zur Zeit nur aus Gemüse und Milchprodukten. ( aber keine Kartoffeln )

    Hin und wieder mal Haferflocken mit Heidelbeeren.

    Wenn ich Unterzucker, natürlich die KH für die Behandlung dazu.

    :/

    Zuerst ging es mir damit wirklich gut,( geschätzte 5 - 6 Jahre ), da ich auch eine Fructoseintoleranz habe, lief das recht gut.

    Mitlerweile gehts mir damit nicht so dolle.

    Mein Bauch sieht immer wieder wie die Biaffra-Bäuche der hungernden Kinder aus. ||


    Ich geh Morgen mal Einkaufen...


    Danke dir für den Anstoß. :loveyou:


    Wenn ich kann bin ich immer nett. Bin ich nicht nett, kann ich gerade nicht. 8o




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  • Weißt Du eigentlich, daß Du Dir mit deiner Diät gewaltige Probleme einhandelst? Du bewegst dich unterhalb des Minimums beim Kohlenhydratkosum eines Erwachsenens.

    Hier möchte ich doch auch gerne mal wissen, worauf Du diese Erkenntnis stützt. Ich freue mich auch auf Beiträge von anderen Mitgliedern, die sich schon länger mit Keto beschäftigen, was sie dazu so sagen. Das interessiert mich doch sehr.

    Ich habe hier noch einen Link für interessierte Leser. Unterschied Lowcarb und ketogene Ernährung


    Ich ergänze meinen Beitrag mit diesem Link: Ketogene Diät: Ist die No-Carb-Ernährung gesund?


  • Weißt Du eigentlich, daß Du Dir mit deiner Diät gewaltige Probleme einhandelst? Du bewegst dich unterhalb des Minimums beim Kohlenhydratkosum eines Erwachsenens.

    Jetzt bin ich neugierig? Was ist denn die minmal benötige KH-Menge eines Erwachsenen?


    Hallo,


    die Frage: wieviel Gramm Kohlenhydrate benötigt ein Erwachsener Mensch(?), kann ich nicht beantworten.

    Aber ganz sicher ist, dass eine gewisse Menge erforderlich sein wird.

    Wenn man davon ausgeht, dass vielleicht ein gewisses Minimum in unserm Versorgungsspeicher Leber existiert, dann sollte täglich vielleicht diese Menge mindestens aufgenommen werden, damit dieses Minimum nicht unterschritten wird.

    Worauf sich sofort die Frage nach dem täglichen Verbrauch anschließt.

    Aber der persönliche Verbrauch ist individuell, es gibt da einige Berechnungsformeln.

    Mir scheint, dass die PAL-Formel zur Schätzung der Tagesbilanz aussagekräftig ist oder wäre.

    Aus dieser Formel könnte jeder sein Minimum ableiten.

    Oder aber man könnte über eine Pulsuhr mit Aufzeichnung aufgelegt auf professionelle Trainings-Steuerungs-Stoffwechselkurven den individuellen Bedarf ableiten, aber das macht die Sache nicht einfacher.


    Was mich etwas erschrocken hat an den wenigen Zeilen aus dem Online-Universal-Lexikon, dass unser Körper beim Unterschreiten der Minimummenge sofort gegen eine Übersäuerung kämpfen muss.

    Und ein Faktum dabei ist, sinkt der PH-Wert (Säure-/Basengrad, 7 = Wasser, 0 = Batteriesäure, 14 = Natronlauge; Blut = ca. 7,34–7,42, bei Diabetes ab 7,25 Intensivstation) des Blutes unter Minimum dieses Wertebereiches, wird bzw. muss ultimativ Säure abgebaut werden durch Magenentleerung. Übelkeit ist also ein Indiz, dass unbedingt mehr Kohlenhydrate zugeführt werden sollten, wenn kein Infekt vorliegt.

    Darüber hinaus wird auch das zweifelhafte Hormon Ghrelin nachgewiesen beim Unterschreiten,

    welches Wachstumshormone mobilisiert.

    Leider wird auch bei sehr vielen Tumorpatienten ein erhöhter Spiegel von Wachstumshormonen nachgewiesen.


    Wie auch immer, jeder darf und soll beim Thema Ernährung seine eigene Philosophie verfolgen.


    Mit Gruß


  • Wenn man wirklich absolut keine Ahnung vom Thema hat so wie du, dann sollte man lieber gar nichts posten, anstatt sich so einen vollkommenen Schwachsinn zu verbreiten.

  • Vorweg, ich will gar nicht über den Sinn oder Unsinn oder gar die langfristigen Auswirkungen verschiedener Ernährungsformen diskutieren, aber in ein paar Punkten muss ich dir widersprechen.

    Aber ganz sicher ist, dass eine gewisse Menge erforderlich sein wird.

    Wenn man davon ausgeht, dass vielleicht ein gewisses Minimum in unserm Versorgungsspeicher Leber existiert, dann sollte täglich vielleicht diese Menge mindestens aufgenommen werden, damit dieses Minimum nicht unterschritten wird.

    Es gibt eine Reihe von Geweben (z.B. Erythrozyten) die zwingend auf Glukose angewiesen sind, aber genau dafür hat der Körper die Möglichkeit, diese selbst herzustellen (Glukoneogenese) um auch ohne externe Kohlenhydratzufur zurecht zu kommen. Andere Teile des Körper (Gehirn) können sich nach kurzer Zeit auf die Nutzung von Ketonkörper einstellen, so das auch diese nicht mehr auf KHs angewiesen sind. Dementsprechend ist auch eine Versorgung des Körpers möglich, wenn die Glykogenspeicher leer sind.

    Was mich etwas erschrocken hat an den wenigen Zeilen aus dem Online-Universal-Lexikon, dass unser Körper beim Unterschreiten der Minimummenge sofort gegen eine Übersäuerung kämpfen muss.

    Auch während des normalen Stoffwechsels findet ständig eine Autoregulation des Säure/Base-Haushalts statt. Wobei der Körper überschüssige saure Equivalente normalerweise über die Atemluft (CO2, Hyperventilation) sowie über die Niere ausgescheidet. Das Erbrechen bei einer stärkeren Azidose ist dabei eher ein Nebeneffekt und nicht die typische Maßnahme des Körpers um Säuren auszuscheiden.


    Übelkeit ist also ein Indiz, dass unbedingt mehr Kohlenhydrate zugeführt werden sollten, wenn kein Infekt vorliegt.

    Es gibt außer einem Infekt oder Entgleisungen des Säure-Base-Haushalts noch eine ganze Reihe von Gründen für eine Übelkeit. Auch Glukagon selbst, das bei einer Hypo ausgeschüttet wird kann eine Übelkeit verusachen und diese tritt dann unabhängig von der Fülle der Glukoagonspeicher auf (wers testen möchte, der fülle seine KH-Speicher, esse viele KHs und haue sich dann trotzdem mal nen Notfall-Pen rein, das Date mit der Kloschüssel wird auch dann kommen).


    Was unabhängig davon noch wichtig ist:

    Es gibt gravierende Unterschiede zwischen einer Ketose durch Diät und einer diabetischen Ketoazidose.

    Insbsondere kann der Körper bei einer normalen Ketose den pH des Blutes problemlos im Rahmen halten. Umgekehrt kann eine Ketoazidose durch Insulinmangel auch bei großzügiger KH-Zufuhr auftreten. Der kritische Zustand bei einer Ketoazidose entsteht auc nicht direkt durch die Ketonkörper, sondern dadurch, dass die ganze weitere Enzymkaskade zur Speicherung und Verwertung dieser durch den Insulinmangel auch nicht mehr funktioniert.