Sind meine Inselzellen tot?

  • Es tut mir leid, ein sehr langer Text ... Ich hoffe, dass mir dennoch jemand helfen kann ...


    Ich bin Typ 2 und trage seit 2004 eine Insulinpumpe. Ganz selten hatte ich mal Werte nach dem Essen von über 12 (ca. 200)

    Dank der Insulinpumpe hatte ich immer einen sehr gleichmäßigen Verlauf und kaum Hypos. Ebenso brauchte ich sehr wenig Insulin. 8 IE Basal und Mahlzeiten Faktoren waren 1 - 0,5 - 1 Der HbA1c war stets super. (ICT lief ungleichmäßiger)


    Seit ca 2 Jahren, vielleicht auch schon etwas länger, klappt bei mir überhaupt nichts mehr. Die Insulindosis hat sich immens erhöht (ohne, dass ich zugenommen hatte, ich war schlank, die Zunahme an Gewicht kam dann erst mit den höheren Insulin Dosen, mein Gesamtbedarf zurzeit Bolus + Basal beträgt je nachdem wie viel ich esse, um die 55 bis 70 Einheiten) und ich habe starke Schwankungen von Hyper zur Hypo und umgekehrt. Wenn ich mich bei den BEs verschätze, lande ich ganz schnell bei 22 (ca. 400) wobei mir himmelangst wird. (Vorher hatte es überhaupt nichts ausgemacht, wenn ich mich mal verschätzt habe) Ebenfalls befinde ich mich nach der Korrektur auch schnell mal im Keller. (meistens finde ich aber den Fehler) Mich gleichmäßig im grünen Bereich zu halten, ist äußerst anstrengend geworden. Dank Libre und dem dadurch schnellen reagieren können, ist es mir gelungen von einem HbA1c 9,6 auf 7,0 zu kommen. (er war in den letzten Jahren immer um die 8


    Der Blutzuckerverlauf vom Libre schien auch sehr aufschlussreich in der DIA Praxis gewesen zu sein, denn ich soll unbedingt meine Basalrate mit dem Pen spritzen, wenn ich die Pumpe mal nicht tragen sollte. (ich hatte in letzter Zeit öfter mal ein kleines Ampullen Problem und die Pumpe deshalb manchmal einige Stunden nicht tragen können) und ich soll die erhöhte Basalrate nicht mehr nutzen, die ich bekommen habe, weil niemand mehr so richtig weiter wusste. (KH Einstellung kam für mich nicht infrage, nur ambulant)


    Auf meine Bitte hin, mal einen Test zu machen, was meine Bauchspeicheldrüse noch bringt, (dass sie nicht mehr volle Leistung brachte, weiß ich ja schon länger) wurde mir von der Diabetesberaterin gesagt, es sei nicht die Regel. Arzttermin habe ich erst im Oktober wieder. Und da ich ja sowieso schon die bestmögliche Therapie habe, glaube ich auch nicht, dass sie es machen werden. Ich habe ja keine Ahnung, was so ein Test eventuell kostet, ob es daran liegen könnte oder ob der Aufwand nur zu hoch ist.


    Ich habe mir Metformin verschreiben lassen, da man ja so viel Gutes davon hört. Doch außer bauchgrummeln verspüre ich keine Wirkung. Die Schwankungen sind geblieben. Wenn das bauchgrummeln zu unangenehm war, ich sie dadurch ein paar Tage nicht genommen habe, viel das überhaupt nicht auf.


    Was mir auch aufgefallen ist, wenn ich längere Zeit hohe Werte habe, senken sie sich nicht wieder von alleine ...es läuft dann ganz nach Basalrate ausgeglichen weiter ... :(

  • Wenn dein Arzt es nicht macht, weil du schon auf Pumpe bist, such dir einen neuen Arzt. T1 und T2 sind unterschiedlich genug, Pumpe hin oder her, dass man es nicht auf "Och, passt schon" sitzen lassen sollte. Der Bluttest auf die Antikörper kann mit dem normalen Blutabnehmen mitgemacht werden.

  • Auf meine Bitte hin, mal einen Test zu machen, was meine Bauchspeicheldrüse noch bringt, (dass sie nicht mehr volle Leistung brachte, weiß ich ja schon länger) wurde mir von der Diabetesberaterin gesagt, es sei nicht die Regel.

    Was sei nicht die Regel? Dass die Bauchspeicheldrüse aufgibt? oder dass solch ein Test gemacht wird?


    In diesem Forum tummeln sich übrigens mehrheitlich Typ1-Diabetiker.

    Mit solch einer typ-2-spezifischen Frage könntest Du in einem anderen Diabetiker-Forum mehr Erfolg haben.

    Einige Details dieser Erkrankungen verhalten sich doch sehr unterschiedlich.

  • C-peptid wäre der Test zur Messung Restproduktion. AK sind ja nur eine Ursache.


    Die Frage ist: Was bringt es dir zu wissen "Sie haben X komma Y C-peptid." ? Würde es deine Therapieentscheidungen beeinflussen?

    Das sind zwar Fragen die man sich stellt aber so richtig bringt es einen einer guten BZ-kontrolle nicht näher. Manchmal ist Restproduktion problematisch weil die BSD unberechenbar plötzlich Insulin raushaut, vermutest du etwas in der Richtung? (Liest sich nicht so?)

    Dein Problem sind doch momentan eher die BZ-Schwankungen und sekundär evtl der gestiege Insulinbedarf.


    Das man die Basalrate flexibel ändert/erhöht ist ja gerade ein Vorteil der Pumpen. Da ist mir unklar was der Arzt gemeint hat.

    Wenn man die Pumpe ablegt muss das "verpasste" Insulin natürlich per Pen ersetzt werden, das ist ganz normal...


    Hattest Du denn richtige Schulungen? Oder ist das untergegangen weil du als T2 da irgendwie reingerutscht bist?

  • Ich sehe das ganze nicht als Typ 2 Thema , weil spätestens bei fehlender Restproduktion der Bauchspeicheldrüse gibt es kaum noch einen Unterschied zu

    Typ 1.

    Eine Insulinresistenz durch hohe Werte ist normal,das Gegenmittel heisst zuerst Insulin,dann ein bisschen "hungern" ,dann passt das ganze wieder.

    Die Wirkung von Fett und Eiweiß muss ich leider auch berücksichtigen.

    Stress erhöht natürlich auch stark den Zucker, dass wird oft negiert , man will ja aktiv am Leben , vor allem am "Arbeitsleben " teilnehmen.

    Für mich ein unlösbarer Widerspruch, abends ein Pickel am Fuß , ab zum Notarzt oder ins Krankenhaus, Chefchen wird sich freuen.

    Angst und Panikattacken vor schweren Unterzuckerungen sorgen auch für gute Laune.

    Die kommen natürlich am Arbeitsplatz kaum vor....

    Metformin hilft mir auch nicht , außer bei Verstopfung, seit ich auf Grund meiner Erkrankung nicht mehr arbeite haben sich meine Werte drastisch verbessert und mein Insulinbedarf ist deutlich gesunken.

    Vielleicht musst du ja auch Fett und Eiweiß mit berücksichtigen ,ich weiß das ist schwierig und umstritten, aber bei mir funktioniert es.

    Wie sagte meine Diabetes Beraterin:

    " In was für merkwürdigen Foren sind Sie denn unterwegs?".....

    Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen :bigg

  • Ove

    Danke für deinen Ratschlag. Dann gehören ja deiner Meinung nach Typ 1 Lada mit einer noch langen Restfunktion auch nicht hierher? Und deine Bauchspeicheldrüse hat von jetzt auf gleich aufgehört? Nix Remission? Es gibt genauso viele unterschiedliche Typ 2er wie es auch unterschiedliche Typ 1er gibt. Ich kenne leider überhaupt niemanden mit Typ 2, dessen Krankengeschichte der meinen gleicht und die es auch in jungen Jahren bekommen haben. Ich habe mich nicht zum Spaß wieder hier angemeldet. Ich habe große Schwierigkeiten meinen Blutzucker zu stabilisieren und erhoffe mir hier ganz ehrlich Hilfe und keine Abwertung des Typ 2 die so schon mit einem Haufen Vorurteilen zu kämpfen haben. Hättest Du mir geschrieben, wie du gemerkt hast, dass deine Remission vorbei war, wäre ich dir sehr dankbar gewesen.


    @molle

    So ist es. Wenn nichts mehr kommt, gibt es keinen Unterschied.


    Ich spreche sehr gut auf Insulin an, deshalb auch das hoch und runter. Wäre eine starke Resistenz im Spiel, würde das, denke ich, nicht so klappen oder? Also, wenn ich das so an meiner Schwangerschaft denke ...

    Ich muss seit langem alles Bolen, mit Naschen zwischendurch, ohne Bolus, ist da nix mehr. Eiweis bekomme ich mit dem Multiwave in den griff.


    Pelzlöffel

    Leider haut sie nichts mehr urplötzlich raus. :( Wenn man 20 Jahre damit umgehen gelernt hat, kommt man ganz gut damit zurecht und vor allem lernt man auch diese kleine Annehmlichkeit zu schätzen. Habe ich mal die Pumpe abgelegt bin ich nicht bis ultimo angestiegen, da konnte ich mich ganz gut, für eine gewisse Zeit, auf die Restfunktion verlassen. Das kann ich jetzt nicht mehr. Ändert sich das, wird man, oder werde ich zumindest, unruhig. Und ja, ich suche dann nach Gründen. An der Therapie wird sich sicherlich nichts ändern. Aber ist nicht: "Wissen besser als nicht wissen"?


    Ich hatte immer Einzel Schulungen, weil ich weder bei Typ 1 noch bei Typ 2 rein passte :( und die wurde auf meinen Bedarf ausgerichtet.


    Marina1981

    Da ich eine Zeitlang sogar untergewichtig war, wurde ich sehr oft auf Antikörper getestet. Es war immer dasselbe Ergebnis. In meiner Familie gibt es viele Typ 2 Diabetiker und deshalb bin ich auch einer. Zuerst Typ 2a normalgewichtig, jetzt Typ 2b. Allerdings haben es in meiner Familie alle im Alter erst bekommen und sie spritzen höchstens einmal am Tag Basal oder nehmen Tabletten. Da gibt es niemanden der mir helfen könnte.

  • Beitrag von Marina1981 ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Hast Du denn mal einen richtigen Basalratentest gemacht? Wenn die BR stimmig ist, wären als nächstes die KH-Faktoren und dann die Korrekturfaktoren zu prüfen. Ist ein etwas mühsamer Weg, würde aber vielleicht mehr Licht ins Dunkel bringen - irgendwo ist da ja der Wurm drin - ich hatte auch länger das Problem, dank Libre viel zu schnell und stark zu korrigieren, was dann eine elende Schaukelei nach sich zieht.

    Low Carb wäre ein nächster Vorschlag, um einfach mal zu sehen, wie das läuft, denn Deine Insulinmenge ist ja nicht gerade niedrig.... vielleicht erstmal abends die KHs weglassen, um zu sehen, wie nachts die Verläufe sind

    Mit diesem Vorgehen müßtest Du auch nicht bis Oktober warten.... alles schön dokumentieren und dann mit der Diaberaterin besprechen ;)

    Alles Gute!


    EDIT: Ich schwöre ja in solchen Phasen der Neueinstellung auf Knäckebrot! - Klar man muß es mögen, aber es läßt sich sehr gut und genau berechnen, man kann einiges draufpacken und vor allem: Bei Vollkornknäcke hat man einen schön langsamen Verlauf - mir hilft das sehr :)

    Einmal editiert, zuletzt von Lilimaus ()

  • EDIT: Ich schwöre ja in solchen Phasen der Neueinstellung auf Knäckebrot! - Klar man muß es mögen, aber es läßt sich sehr gut und genau berechnen, man kann einiges draufpacken und vor allem: Bei Vollkornknäcke hat man einen schön langsamen Verlauf - mir hilft das sehr :)

    Knäckebrot essen wir oft , auch Pumpernickel und ich habe meistens morgens gute Werte.

    Bin heute extra zu einem Super Markt in Friedrichsfelde gefahren um sieben Pakete

    " Finn Crisp" zu kaufen Sonderanangebot 1.19:)

    Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen :bigg

  • @Lilymaus

    Ja das ist alles gemacht worden, sogar ganz korrekt mit Abwiegen und am 2. Besprochen wurden. Ich hatte ja eine noch höhere Basalrate, weil das Insulin wurde immer mehr angehoben (Bolus + Basal) damit die Werte mal in einen ordentlichen Bereich kommen. Ich denke durch das viele Insulin habe ich auch zugenommen. Da der Verlauf im Libre jedoch anders war als gedacht, wurde das alles wieder rückgängig gemacht.

    Die Basalrate läuft optimal. Am Ende der Schwangerschaft brauchte ich um einiges mehr an Insulin und ich hatte nie solche Schwankungen. Vor allem nie solche hohen Werte und da war sicherlich eine ordentliche Resistenz dabei. Nur mal um eine BE verschätzt und ich schieße gen Himmel. Und das kannte ich halt 20 Jahre lang nicht, weil mir meine Bauchspeicheldrüse immer geholfen hat. Und da das alles angefangen hatte, wo ich noch nicht übergewichtig war vermute ich, dass meine Bauchspeicheldrüse eben nichts mehr tut, oder zumindest fast nichts mehr.


    Ich liebe Kohlenhydrate. Obst, Brot, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, darauf kann ich leider nicht verzichten. Auf alles andere, wie Fleisch und Wurst schon. Käse mal ausgenommen den liebe ich genauso. Mit Low Carb kann ich leider gar nicht.

  • Verstehe - dann scheint Deine BSD tatsächlich nicht mehr viel zu tun.

    Naja, Low Carb heißt ja nicht No Carb 😉

    Ansonsten bleibt wahrscheinlich nur, die geliebten Carbs als langsame zu futtern, also bei Brot und Reis als Vollkorn, Kartoffeln vorgekocht und abgekühlt, danach wieder erwärmt - das geht auch gut mit Nudeln, damit der Anstieg nicht so schnell ist. Fett bremst auch, also z.B. Nudeln mit Käse oder Kartoffeln als Gratin.


    Welches Insulin hast Du denn in der Pumpe? Ist es denkbar, daß Du darauf nicht mehr gut ansprichst?

  • Lilimaus

    Humalog

    Hm, ich glaube daran kann es nicht liegen, mein Korrekturfaktor bringt mich ins Zielbereich, wenn ich mich mal wieder verschätzt habe, außer ich korrigiere zu schnell dann bin ich wieder unten. Der hat sich aber auch nicht verändert. Da habe ich keine Ahnung, ob es daran liegen könnte ... Ich habe eigentlich nicht das Gefühl, dass ich auf das Insulin nicht ansprechen würde.

  • Woher kommt eigentlich dieser Trend, neuerdings jedem eindeutigen Typ 2er einreden zu wollen, er hätte vielleicht auch einen Typ 1? Auf die Idee kam doch nicht mal alma selbst. Und selbstverständlich gibt es auch nach Erlöschen der eigenen Insulinproduktion noch große Unterschiede zwischen Typ 1 und Typ 2. Es bleiben zwei verschiedene Krankheiten mit anderen Pathomechanismen, anderen Therapieoptionen und anderen Folgeerkrankungen. Das soll keine Diskriminierung sein, es heiß auch nicht, dass Typ 2 Diabetiker "selbst schuld sind" oder sonst irgendwas. Es heißt einfach nur, dass es verschiedene Krankheiten sind und bleiben.


    Richtig zum Kotzen finde ich, sorry wenn ich das so offen formuliere, den Leuten einzureden, die Teilnahme am Arbeitsleben wäre grundsätzlich schlecht für einen Diabetiker. Es hat ja jeder Verständnis, wenn jemand Probleme am Arbeitsplatz hat, bei denen in einigen Fällen sicher auch der Diabetes eine Rolle spielen kann. Und es gibt ja auch die Möglichkeit, diese Probleme hier Forum zu diskutieren.

    Aber man muss nicht bei jeder Gelegenheit ständig dafür werben, sich als Diabetiker selbst als quasi arbeitsunfähig anzusehen. Viele von uns, gerade die Typ 1er, kämpfen im Gegenteil darum, nicht ungerechtfertigterweise am Arbeitsplatz oder schon bei der Einstellung als weniger leistungsfähig eingestuft zu werden, was für einen großen Teil von uns eben einfach nicht zutrifft.

    Es gibt übrigens auch kaum einen Typ 1 Diabetiker, der wegen einem Pickel am Fuß "zum Notarzt muss", wo wir ja gerade bei Unterschieden zwischen Typ 1 und Typ 2 waren. Und Angst und Panikattacken vor schweren Unterzuckerungen dürften auch bei den wenigsten an der Tagesordnung sein.

  • Woher kommt eigentlich dieser Trend, neuerdings jedem eindeutigen Typ 2er einreden zu wollen, er hätte vielleicht auch einen Typ 1?

    das gehört jetzt eigentlich nicht in diesen Thread - aber eine interessante Frage.

    Manchmal scheint mir dieser Trend eine Rechtfertigung der 1er zu sein, die die 2er mit Insulin, bei Alma sogar mit Pumpe hier genauso "behandeln" wie die 1er. Aber es sind wirklich 2 Krankheiten und ich persönlich wage es kaum, einem 2er einen Tipp zu geben!

    Bitte entschuldigt, wenn ich das schon mal gemacht habe - aber eigentlich ist es nicht richtig. Fast genauso schwimme ich bei einem LADA in seiner Anfangsphase - das ist auch noch einiges anders.

    Allerdings lernte ich kürzlich eine Mitpatientin auf Reha kennen, die schon jahrelang als Typ 2er behandelt wurde. Keine Ahnung mehr wie lange, aber es reichte aus, dass sie eine Nephropathie und eine Neuropathie bekam. Dass dort festgestellt wurde, dass sie einen Typ 1 hat, war schon der Hammer - also nicht ganz abwegig!

    Sollte sie hier inzwischen auch user sein - bitte bei mir melden - sie ist aus Erding und unsere Reha war Ende Juni - Juli!!

    cd63


    hier noch eine nachträgliche Anmerkung:

    viele lesen bestimmt das Diabetesjournal............

    es nervt mich schon seit Jahren, dass es eine "Mischzeitschrift" ist. Klar wird manchmal in den Überschriften unterschieden zwischen T1 und 2, aber in vielen Artikeln wird alles in einen Topf geworfen, z.B. bei Ernährung............Folgeschäden etc.

    Einmal editiert, zuletzt von nest ()

  • Genau aus diesem Grund, nämlich dass es viele LADA oder Spät-Typ 1er gibt, die aufgrund einer Typ 2er Schublade, die zufällig bei Diagnose offen stand, manchmal oder gar öfter eine jahrelange, falsche Behandlung mit entsprechenden irreparablen Schäden bekommen, würde ich niemals einem Typ 2 er Zweifel an seiner Diagnose ausreden wollen. Gerade auch weil es zwei unterschiedliche Erkrankungen sind, könnte ich jemandem mit Problemen in seiner Therapie niemals raten Ruhe zu geben und mit seiner Diagnose zufrieden zu sein. Klar, wenn alles funktioniert und läuft, ist es am Ende egal wie das Kind heisst. Aber wenn es nicht läuft, kann man gern mal über den Tellerrand schauen.


  • Es gibt übrigens auch kaum einen Typ 1 Diabetiker, der wegen einem Pickel am Fuß "zum Notarzt muss", wo wir ja gerade bei Unterschieden zwischen Typ 1 und Typ 2 waren. Und Angst und Panikattacken vor schweren Unterzuckerungen dürften auch bei den wenigsten an der Tagesordnung sein.

    Danke für die konstruktive Kritik.

    Jeder macht eben seine eigenen Erfahrungen , und in allem steckt ein Stückchen Wahrheit,

    Zuerst die Frage : Warum haben überwiegend Typ 2 Diabetiker diese Probleme mit den Füssen ?

    Antwort: jahrelange schlechte Einstellung des Blutzuckers mit Metformin und Diätempfehlungen , Darüber hinaus wird die Krankheit oft bei Typ 2 viel zu spät entdeckt, und taube Füße hatte ich zum Beispiel schon zur Diagnose.

    Wenn man dann noch extrem verformte Füße hat wie ich ist alles Mist.

    Ich habe meine Diabetologin auf das Problem hingewiesen, und gesagt dass ich spezielle Schuhe brauche , nein die brauchen sie nicht es gibt grosse Schuhe,

    hab ich gekauft, jetzt haben wir das Ergebnis , einen Ulkus ,

    Mich kotzt nur an , dass mir nur 3 Teststreifen am Tag zustehen , und das mir auf

    Arbeit ständig kurze Pausen fürs Blutzucker messen verwehrt wurden.

    Ich habe ja nur Typ 2.

    War übrigens jetzt in einer orthopädischen Werkstatt , und bekomme spezielle Einlagen und Schuhe.

    Klar hat hier jeder seinen eigenen Weg mit Problemen umzugehen,aber ich habe erkannt wo der Fehler liegt, sechs einhalb Stunden ohne Pause an der Kasse zu sitzen mit festen engen Schuhen tuen mir nicht gut, und das andere auch bedingt durch berufliche Tagesabläufe schlechte Zuckerwerte haben kann man leicht in anderen Threads nachlesen.

    Jeder muss halt für sich eine Lösung finden...

    Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen :bigg