Gehirn von T1 Kindern "abnormal"

  • Würde es das? Ich lese dort "dynamische Veränderungen im Glukosespiegel", und würde das als "auf-und-ab" deuten, nicht jedoch den absoluten Pegel.

    Dass zu hohe und zu niedrige BZ die kognitive Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, ist nicht ganz neu, nur die Möglichkeiten, das zu quantifizieren, sind wohl umfangreicher geworden.

    Low carb bis hin zu no carb sollte bei Kindern sicher nicht zum Goldstandard werden, ist aber in Einzelfällen (z.B. anderweitig nicht therapierbare Epilepsie) durchaus üblich, und zumindest mir sind keine - über die direkten Auswirkungen der ep. Anfälle hinaus freilich - negativen Auswirkungen der no-carb-Diät bekannt.

  • Die Information, die für mich aus dieser Studie wichtig ist, ist die Tatsache, dass das Hirn der T1DM-Kinder selbst im Ruhe -Modus nicht abschaltet- kein Wunder, das ist das was wir seit ewigen Zeiten kennen: Keine Pause und immer auf Hab Acht Stellung, weil es sonst Unter- oder Überzucker hagelt - genau das Argumente, mit dem ich die Fastenstudie durchgeführt habe.....Wenigstens eine Pause von den mahlzeitenbezogenen Berechnungen....


    BB

  • Und angesichts der positiven Effekte von Low Carb bei Epilepsie sowie Nutzung von Ketokörpern als Ersatzbrennstoff bei "Glucosemangel" im Gehirn (siehe auch Fasten) würde ich auch eher auf die Schwankungen im Spiegel als Ursache setzen. Dass hohe BZ Pegel für die Nerven nicht gerade "gut" sind ist nachgewiesen.

    --
    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.

  • Zitat:

    selbst im Ruhe -Modus nicht abschaltet- kein Wunder, das ist das was



    .:thumbup:

    ... Und die ewige Angst im Nacken, die Kontrolle zu verlieren... Stress den man selber nur noch unterschwellig mitbekommt!

    Denken hilft ! :/


    Glaub nicht alles was Du denkst. :party:


    "Wenn du tot bist, dann weißt du nicht, dass du tot bist.

    Es ist nur schwer für die anderen.


    Genauso ist es, wenn du blöd bist“.:rofl:thumbup:




    Wenn ich kann bin ich immer nett. Bin ich nicht nett, kann ich gerade nicht. 8o

  • Für mich übrigens das Beste an Low Carb. Kannst auch mal 6-8h quasi abschalten, es passiert mangels Gradient und substanziellen Mengen Bolusinsulin nebst "hab ich gut geschätzt" und "wie ist wohl heute die Sensitivität" nicht wirklich was.

    --
    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.

  • Naja um die komplexen Zusammenhänge der Diabetes Behandlung zu verstehen muss das Kind ohnehin überdurchschnittlich intelligent sein, und dann hat es ohnehin Probleme sich in die Gemeinschaft seiner überwiegend lernbehinderten Mitschüler zu integrieren.

    Was low carb betrifft mache ich das auf Arbeit jetzt auch, dadurch bin ich viel relaxter...

    Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen 😷

  • Geht eher in die Richtung "früher war alles besser, selbst die Zukunft!"

    --
    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.

  • und dann hat es ohnehin Probleme sich in die Gemeinschaft seiner überwiegend lernbehinderten Mitschüler zu integrieren

    Wieso bitte sind die Mitschüler eine Kindes mit TD1 überwiegend lernbehindert? Hab ich da was nicht mitbekommen?

    Okay das war ein bisschen überspitzt formuliert.

    Aber Menschen die besonders dumm sind konsumieren gerne Kohlenhydrate,

    und wenn man darauf verzichten muss wird man schnell zum Außenseiter...

    Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen 😷

  • Na man lernt hier eben viel, schon der Anblick eines Pausen Brotes hat meinen Blutzucker deutlich erhöht.

    Eine bifi oder zwei hartgekochte Eier sind auch sehr lecker.

    Der Zucker steigt mit keinem oder wenig Insulin um 8-30 mg/dl.

    Das wird zum Feierabend korrigiert und richtiges Abendbrot gibt es zu Hause.

    Die Werte sind seit dem wirklich super.

    Und ich bin wie gesagt weniger gestresst.

    Klar mögen Kinder Gummibärchen und Schokolade, aber mit unserer Krankheit ist das Teufelszeug und man muss schon viel Willenskraft haben um das zu verstehen.

    Für Kinder mit Typ 1 sicher schwer

    Was die Auswirkung besonderer Ernährungsformen auf das Gehirn und den gesamten Körper betrifft, halte ich vegane Ernährung für den noch nicht entwickelten Körper für gefährlicher.

    Liegt aber im Trend der Zeit, in unserem Supermarkt wurde der Fleischstand abgeschafft.

    Wie sagte Helmut Kohl vor dreißig Jahren :

    Keiner soll zum Schlächter gehen...

    Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen 😷

  • T1 Kinder und Eltern werden in Klinik schon auf normale Ernährung getrimmt. Die müssen lernen damit klar zu kommen.

  • Aber Menschen die besonders dumm sind konsumieren gerne Kohlenhydrate,

    und wenn man darauf verzichten muss wird man schnell zum Außenseiter...

    Nur weil man etwas nicht genauso macht wie du, ist man nicht gleich lernbehindert oder dumm.


    LG

    zuckerstück


    Edit:

    Zitat


    Zutatenliste von Bifi:

    Schweinefleisch, Rindfleisch, jodiertes Speisesalz, Traubenzucker, Gewürze, Stabilisator Natriumcorbat, Konservierungsstoff Natriumnitrit, Buchenholz-Rauch.

    Wenn du es als Zeichen für Intelligenz wertest, sowas zu essen, dann steh ich zu meiner "Dummheit" und esse lieber einen Naturjoghurt mit geschnittener Banane.

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

    Zitat stammt aus dem Jahr 1972 von der kanadischen Autorin und Filmemacherin Alanis Obomsawin

  • Guten Morgen Zuckerstück


    Vielleicht habe ich meine Erfahrungen auf meiner Arbeitsstelle zu sehr auf dieses Thema übertragen.

    Da kann man natürlich interessante Sozialstudien betreiben was den Zusammenhang zwischen Bildung und Ernährung betrifft.

    Das sich das teilweise auf die Kinder vererbt ist logisch.

    Das gute an dem Job ist, daß einem oft der Appetit vergeht, da reicht ne Bifi, und ich unterzuckere nicht.

    Dir wünsche ich auf alle Fälle nen guten Appetit, zum Glück habe ich heute noch mal frei...

    Also keine Bifi:)


    Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen 😷

  • Kontroverse Diskussionen lassen einen manchmal nachdenklich werden.

    Der Ursprung der Diskussion war ja die Auswirkung von ketogener Ernährung auf die Entwicklung des Gehirns, mir fielen sofort die Eskimos ein, ein Mythos der jetzt bei mir zerstört ist.


    https://pinkpoisononpaleo.blog…s-eskimo-marchen.html?m=1


    Also wieder keine Antwort auf die ursprüngliche Frage, aber trotzdem sehr interessant.

    Was die ständige Berechnung von Insulin Dosen entsprechend der Nahrung betrifft, trägt das sicher zur besseren Entwicklung des Denkvermögens bei,

    wie beispielsweise das beherrschen mehrerer Fremdsprachen.

    Das wäre dann aber der am Schluss thematisierte psycho-soziale Aspekt.

    Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen 😷

  • Dir wünsche ich auf alle Fälle nen guten Appetit, zum Glück habe ich heute noch mal frei...

    Also keine Bifi :)

    Dann kann ich meinen labberigen Naturjoghurt jetzt also wieder einpacken und Weihnachtskekse essen. Jetzt guckt ja keiner mehr zu.:bigg


    LG

    zuckerstück

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

    Zitat stammt aus dem Jahr 1972 von der kanadischen Autorin und Filmemacherin Alanis Obomsawin

  • Die Information, die für mich aus dieser Studie wichtig ist, ist die Tatsache, dass das Hirn der T1DM-Kinder selbst im Ruhe -Modus nicht abschaltet- kein Wunder, das ist das was wir seit ewigen Zeiten kennen: Keine Pause und immer auf Hab Acht Stellung, weil es sonst Unter- oder Überzucker hagelt - genau das Argumente, mit dem ich die Fastenstudie durchgeführt habe.....Wenigstens eine Pause von den mahlzeitenbezogenen Berechnungen....


    BB


    Wenn du dich für das Thema interessierst, empfehle ich dieses Buch. Im Gegensatz zu solchen Blogs ist das dort alles wissenschaftlich mit Fußnoten hinterlegt. Dort wird auch nicht von strikter ketogener Ernährung ausgegangen, sondern der Schlüssel ist die metabolische Flexibiliät, die unsere Urahnen und noch manche Naturvölker besitzen. Wirklich sehr lesenswert.

    https://www.amazon.de/Perfect-…aul-Jaminet/dp/3132401773


    PS: das Bifi halte ich auch nicht gerade als Inbegriff der guten Ernährung :-) Aber Eier sind topp!

  • Dort wird auch nicht von strikter ketogener Ernährung ausgegangen, sondern der Schlüssel ist die metabolische Flexibiliät, die unsere Urahnen und noch manche Naturvölker besitzen.

    das steht ja aber nicht nur für den Typ1er, das läßt sich auch auf den Rest der Bevölkerung umlegen, wir sind nicht für den Überfluß gebaut.... es gab immer Phasen wo es viel von einem Lebensmittel gab, ob nun der erlegte Hirsch oder die Früchte die irgend wann reif sind. Deswegen sollte ( meine Meinung ) der Mensch ob Diabetes oder nicht nach Jahreszeiten ernähren und das essen was es zu den einzelnen Jahreszeit halt typisch gibt.


    Übrigens habe ich auch mal etwas gelesen in dem es um Krebs und Chemotherapie ging.

    Die überlebenschanchen nach einer Chemo sollen bei Krebspatienten, die Fasten um ein vielfaches höher sein als die mit gesunder Mischkost. Weil dann die Krebzellen wohl deutlich effektiver vom eigenen Körper erkannt und vernichtet werden können, da die Krebszellen auf Grund von Nahrungsmangel sich wohl auch gern selbst zerstören..eben aus dem Mangel heraus... Ich kann das leider nur mit meinen eigenen Worten wieder geben... sorry...

    Aber wenn Fasten, so eine tödliche Erkrankung und eine so anstrengende Behandlung wie Chemo sozusagen "bezwingen" kann, dann kann es ja so schlecht nicht sein.


    Mir geht es gut mit meinem täglichen Teilfasten... vom Abendbrot bis zum frühen Nachmittag gibt es i.R. nichts, dann einen kleinen Joghurt oder Quark und am Abend dann ein ausgiebiges Mahl... wobei mein Magen sich auch mittlerweile auf weniger eingestellt hat.. Hunger hab ich eigentlich nie.

    Denken hilft ! :/


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  • kann man so nicht pauschalisieren mit dem Krebs. Es gibt Tumorarten, die sich auch freuen, wenn das Blut mit Fettsäuren voll ist, und eben welche, die sich über Glukose freuen.

    Interesssant finde ich den Blog von Dr Danenberg, der seinen recht aggressiven Krebs mit gesunder Ernährung in Schach hält und die Prognosen bislang übertroffen hat. https://drdanenberg.com/blog/


    Ketose soll aber recht gut bei Neuropathien funktionieren, da diese dort entzündungshemmend sind.


    Ansonsten bin ich wohl seit 4 Jahren immer wieder in Ketose. Esse auch mal Döner, und laufe mal 20km oder fahre 3 Stunden mit dem Rad. Hebe auch mal schwere Gewichte und hab Spaß im Leben. Max Mustermann war ich vor meiner Diagnose vor 5 Jahren und will da nie wieder hin https://www.strengthfirst.de/k…leben-des-max-mustermann/

  • kann man so nicht pauschalisieren mit dem Krebs

    Das wollte ich auch nicht...sorry.

    Und das kann natürlich von Krebsart zu Krebsart varieren... und dem eigenen Körper natürlich auch.

    War ja auch nicht meine Studie dazu.. ;)

    Denken hilft ! :/


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