Welche Nachteile hat der Dexcom 6?

  • Der vielgepriesene Dexcom, aktuell Dexcom 6-Sensor, hat für uns relativ Außenstehende (z.B. Guardianträger, FGM-Nutzer) nur die rosarote Seite!

    Gibt es auch Nachteile?

    Z.B. Transmitter, Pflaster, Größe, Genauigkeit, Verlängerung etc?

    Vielleicht könnt ihr mal kurz davon berichten!

    nest

  • Der einzig wahre Nachteil für mich ist die Laufzeit von 10 Tagen, somit ist der Sensorwechsel immer an einem anderen Wochentag.

    Kleinere Nichtigkeiten: Nur am Bauch zugelassen, trotzdem kann man ihn natürlich an vielen anderen Stellen tragen. Aufwärmzeit von 2h in der man den viel geliebten Loop nicht nutzen kann und öfters mal für die ersten paar Stunden recht wild schwankende Werte. Der Setter ist ein vergleichsweise riesiges Stück Plastikmüll.

    Zu Transmitter, Pflaster, Größe und Genauigkeit kann ich kein einziges negatives Wort verlieren. Das Verlängern ist natürlich off-label-use und von der Transmitter-Generation abhängig.

  • Das mit nicht jede Smartphone &Smartwatch koppeln kann. 😡

    Große WUNSCH von mir.😉


    Aller rest ,wie mit Müll und Tragedauer hmm...(mach ich wenn zu hause bin ):nummer1:

    doch ist mir egal. 🤔

    Genaukeit naja...kann man nach Wunsch kalibrieren .:bigg

  • Moin,


    das ist schön zu lesen, ich bin nach 3 Jahren Freestyle Libre demnächst auch mit dem G6 unterwegs.
    Die Rezensionen der iOS App lesen sich allerdings nicht so schön. Ich hoffe ja insgeheim, dass sich da nur die Nörgler Luft gemacht haben und alle, die zufrieden sind, sich einfach nicht geäußert haben.

  • Eine steigende Zahl von usern berichtet davon, dass die Setznadel beim Setzvorgang ins Gewebe schießt und dort bleibt. Danach muss man den Sensor mühsam entfernen und reklamieren und einschicken. Gerade für Kinder ist das eine echte Tortur, weil die Nadel ja noch schräg im Gewebe steckt und ordentlich piekst. Es gibt Nutzer, denen das mit zwei oder drei Sensoren passierte. Ich kenne persönlich davon Betroffene. Bilder sind auf facebook reihenweise zu finden.


    Beim Setzen kommt es häufiger als beim G5 oder G4 zu (teils heftigen) Blutungen, weil die Nadel mit Karacho ins Gewebe geschossen wird. Es kann helfen, den Sensor beim Setzen von der Setzstelle weg zu ziehen. Blutungen und blaue Flecken durfte ich selbst erfahren. Aber auch diesbezüglich findet man Bilder auf fb und sicher auch sonst im Netz.


    Die jetzt auf dem Markt befindlichen Transmitter SN 8G oder 8H fallen häufiger schon deutlich vor Laufzeitende aus.


    Bei Kontakt mit Sonnencreme bricht recht schnell die Plastikumrandung des Sensors und der Transmitter wird nicht mehr gehalten. Dexcom schreibt in der Anleitung, dass Sonnencreme sofort zu entfernen ist, die auf den Sensor kam. Im Sommer hatten diverse user berichtet, dass der Sensor zerbrach.

  • Das mit auftretenden Blutungen und blauen Flecken kann ich bestätigen. Ich versuche die Setzhilfe so vorsichtig wie möglich aufzusetzen.

    Wenn die Blutung trotzdem auftritt, versuche ich sie mit trockenem Zellstoff zu entfernen um dann trotzdem noch korrekte Werte zu bekommen.


    Außerdem scheine ich jetzt auch eine Sensorcharge erwischt zu haben, bei der ab Tag 7 häufig stundenlange Sensorfehler auftreten. Das nervt mich ziemlich, weil ich nun wieder ein Testgerät zB beim Einkaufen dabei haben muss, da ich niedrige Werte nicht rechtzeitig bemerke. Da ich noch einen Transmitter der alten SN benutze, liegt es wohl eher an der derzeitigen Sensorcharge.

    Einmal editiert, zuletzt von Ava ()

  • helmama


    Alles schön und gut:wacko:


    Die frage ist nicht nach der von andere Berichte und Gerüchten zu erzählen 🤔


    Was dich selbst betrifft als Dexcom Träger.

    (große bzw.kleine nachteil ist)

    Gruß

    Markus 😊

  • Bei Kontakt mit Sonnencreme bricht recht schnell die Plastikumrandung des Sensors und der Transmitter wird nicht mehr gehalten. Dexcom schreibt in der Anleitung, dass Sonnencreme sofort zu entfernen ist, die auf den Sensor kam. Im Sommer hatten diverse user berichtet, dass der Sensor zerbrach.

    Echt jetzt=O!!

    Dann Wünsche ich allen Dexcom G6 Trägern einen schönen Sommer:regen!!;(

    Und ich packe besser mehrere Ersatzsensoren in meinen Koffer für den Urlaub ein:/, denn ohne Sonnencreme, dass geht dort nicht!!!

    Pour en arriver la

  • Die Genauigkeit de G6 ist sehr gut.


    Bei mir war das Pflaster ein Nachteil. Es hat mit Jucken angefangen und mit einem Nässen aufgehört. Die Zusammensetzung des Pflasters hat sich zum Vorgänger geändert.

    Menschen lügen aus vielerlei Gründen, aber niemals ohne Grund.

  • Ich bekomme keine Jucken mehr

    Obwohl am anfang der Tragezeiten

    Von Dexcom G6 schon probleme hatte..😬

    GSD.hat jucken und schmolzen (sehe Bilder von früher Erfahrungen von DexcomG6),wie auch immer das heißt aufgehört..😊😉

    Einmal editiert, zuletzt von Markus99 ()

  • Der vielgepriesene Dexcom, aktuell Dexcom 6-Sensor, hat für uns relativ Außenstehende (z.B. Guardianträger, FGM-Nutzer) nur die rosarote Seite!

    Gibt es auch Nachteile?

    Z.B. Transmitter, Pflaster, Größe, Genauigkeit, Verlängerung etc?

    Vielleicht könnt ihr mal kurz davon berichten!

    nest

    Zur Zeit trage ich den 23. oder 24. G6-Sensor. Zum Glück kann ich zu deiner Nur-zu-den-G6-Nachteilen-Frage nichts beitragen.

    Mein Sternzeichen ist Diabetiker mit Aszendent Typ1 ...

  • 2 Punkte sind beim Libre besser:


    1. Längerer und schräg sitzender Sensorfaden. Damit größere Wahrscheinlichkeit kleinste Gefässe zu treffen beim Setzen und zu nah am Muskel zu sitzen an inoffiziellen Körperstellen.


    2. Setzapparat

  • Ich kann nichts negatives berichten. Hab ihn jetzt ein Jahr. Einziges Manko ist, dass er teilweise nach ein paar Tagen abgeht, wenn ich viel im Wasser war. Aber wenn ich das weiss, z,B im Urlaub kann man ihn problemlos zusätzlich fixieren. Ganz davon abgesehen, wird jeder Sensor ersetzt, der abgefallen ist.


    Gruß

    Wer nichts weiß muss alles glauben. Maria von Ebner- Eschenbach

  • Hallo nest ,

    ich sehe für mich auch keine Nachteile.

    Die Pflaster halten bisher immer, keine Allergie den Kundendienst musste ich noch nie in Anspruch nehmen, die Werte sind bei mir super genau.


    Das alles auch im Vergleich zum Navigator 1.5, Navigator 2.0, Libre und Dexcom G4. Bis auf den vorübergehenden Ausflug zum Libre nutze ich seit knapp 10 Jahren CGMs.



    @all

    Bitte denkt daran, dass dies hier eine Umfrage ist und schweift nicht zu sehr in Diskussionen über Sonnencremes o.ä. ab, nutzt dafür andere bestehende Threads im Unterforum CGMS. Das „Ergebnis“ der Umfrage sollte auch für später Lesende und Interessierte nachlesbar sein.

    Danke.

    "Echte Männer essen keinen Honig, echte Männer kauen Bienen!"

  • Im Vergleich zum G4 empfinde ich dass G6 nach nun fast 1 Jahr praktischer und leichter zu benutzen.

    Ein großer Teil geht auf die Setzhilfe, die Anfangs doch das ein oder andere Problem hatte. Doch die technischen Probleme scheinen weniger geworden zu sein.


    Anfangs hatte ich doch das ein oder andere Problem, es stand z.B. das warten mit dem Neusetzen des neuen Sensors nicht drin. Da hatte ich das Problem trotz stoppen des alten Sensor und starten des neuen, erkannte das System nicht den Wechsel.


    Was mich an der Setzhilfe ziemlich stört ist der ganze Müll für das setzen eines Sensors. Schade das es da noch keine wieder verwertbare Setzhilfe , wie es die u.a. für Katheter gibt.


    Grüße

    Markus

  • Ich kann nach einem halben Jahr noch immer keine Nachteile des G6 entdecken. Ich stelle den G6 aber in Vergleich zum Enlite den ich vorher hatte.


    Hin und wieder kommt es mal vor dass es blutet nach dem Setzen. Aber das war beim Enlite mindestens genauso häufig der Fall. Ausfälle sind extremst selten, ein Sensor hat 4 Tage zu früh aufgegeben, das Pflaster ist gegen Ende der Laufzeit manchmal nicht mehr zuverlässig, aber dabei muss man bedenken, dass ich hier nicht zusätzlich überkleben muss. Aber das ist wirklich jammern auf hohem Niveau. Ich sehe für mich keinen Grund, hier von wirklichen Nachteilen zu sprechen.


  • Aufwärmezeit konnte kurzer werden und genaukeit bisschen besser ohne kalibrieren zu müssen. Bei mir ist am Anfang und am Ende Sensoren Laufzeit.


    Bessere ,oder schreib ich lieber Einfache apps zb.3 in 1 funktioniert.

    Fazit :bigg

    FSL+Dexcom =fast perfekte CGM:bigg

  • Für die jenigen, die den Sensor nicht zusätzlich mit dem Handy koppeln wollen, sehe ich das Lesegerät bzw. dessen Informationsgehalt als "Nachteil".

    Von der Pumpe mit Enlite war ich es gewöhnt, auch mal zu Zeitpunkt xy guggen zu können, wie genau da mein gemessener Sensorwert war. Das funktioniert so nicht mit dem Lesegerät.

    Die Skalierung lässt sich nur zwischen 300 und 400mg/dL unterscheiden.

    auch wenn man Essen oder Einheiten eingibt, sieht man diese nicht an dem Graph im Lesegerät.


    ich löse das mit xdrip am Handy. Ich glaube aber, was ich bisher so gelesen hab, ist das keine Option für dich. Bei mir läuft aktuell noch beides parallel, weil es am Handy keinen Mehraufwand bedeutet bzgl. Starten etc.

  • Größter G6 Nachteil ist, dass der Sensor nach exakt 10 Tagen einfach keine Werte mehr misst (bzw. der Transmitter nach 10 Tagen stur nach einem neuen Sensor verlangt). Mich warnt xDrip+ leider nicht davor, sodass ich manchmal schon etwas überrascht einige Stunden ohne Werte auskommen musste, weil ich keinen "Schuhkarton" mit Ersatzsensor dabei hatte. Bei dem Dexcom G5 lief der Sensor einfach immer weiter, lediglich die Werte wurden immer ungenauer. Da hatte ich den Wechsel aber selbst in der Hand.

    Zweiter Nachteil: Der schmalere Transmitter hält nicht mehr so lange wie noch beim G5. Nach 90 bis 100 Tagen ist Schluss. Der G5er schaffte manchmal mehr als doppelt so lange. Auch hier leider keine "Low Battery"-Warnung von xDrip+ mehr wie noch beim G5.

    Dritter Nachteil: Der neue Applikator ist riesig. Ganz schön viel Plastikmüll. Mir hat die Sensorapplikation vom G5 nicht wirklich schlechter gefallen. Der Applikator vom G6 fühlt sich an wie ein vollautomatisches Markierungsgerät für Rinder. Alles passiert in einem Rutsch von selbst, ich habe selber keine Kontrolle mehr, wie schnell die Kanüle in die Haut kommt. Wie andere schon berichtet haben, hatte ich auch schon mal eine seltsam verkantete Kanüle mit viel Blut. Das war unangenehm, passiert aber eher selten.

    Das Pflaster ist genauso gut oder genauso schlecht wie beim G5. Ich habe damit nicht die Probleme, wie andere sie hier schildern.


    Unter dem Strich ist für mich das G6 trotzdem ein Fortschritt zum G5. Das automatische Nachziehen von verpassten Werten und die schlankere Bauform sind fein, aber unschlagbar ist das nicht mehr zwingend notwendige Kalibrieren. Manche Sensoren laufen bei mir 10 Tage ohne eine einzige Kalibrierung und die Werte stimmen.

    Einmal editiert, zuletzt von clem017 () aus folgendem Grund: Ergänzung