Film zur Fastenstudie

  • Egal was vom "spirituellen" Teil denkt - es sollte JEDEM zu Denken geben, dass "Fasten" in AFAIK jeder Kultur/Religion einen Platz hat.


    Ich verstehe kontrolliertes Fasten eher als "Jogging für die Fettreserven". Da werden beim Fasten halt Pölsterchen angegangen, von denen du zuvor nichts wusstest. Wie beim Yoga - sieht scheisse aus, aber da tun dir auch Muskeln weh von deren Existenz du zuvor nichts geahnt hast.

    --
    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.

  • Ja, der freiwillige zeitweise Verzicht auf Nahrung ist in den verschiedensten Religionen zu Hause, nicht zu letzt im Christentum: Jesus ging der Erzählung nach 40 Tage in die Wüste zum Fasten bevor er sich Taufen lies! Und natürlich fasten auch Tiere auf unterschiedlichste Art und Weise- er Winterschlaf ist eine Form von Fasten, die Pinguine fasten sehr lange und zahlreiche Forschung wurde an Tieren gemacht und man konnte eben sehen, dass sie vom Fasten profitierten. Und der Menschen hat eigentlich nie in einem nahrunsmässig derartigen Überfluss gelebt, dass er jeden Tag drei Mahlzeiten essen kann- es gab lange Zeit immer Phasen, in denen nicht so viel zu Essen zur Verfügung stand und der Menschen hat genau Mechanismen, damit umzugehen, eben die Umstellung auf die ketogene Energieversorgung: Ketone liefern die Energie, so lange keine Glucose vorhanden ist und es stellt sich nun immer mehr heraus, das Ketogene Phasen eben sehr gesundheitsförderlich sind, und ja, am besten sind die verschiedenen Formen des intermittierenden Fastens. In unserer war aber das Spannenden, dass die Leute erleben konnte, dass sie fasten können und im Anschlug daran den Mut hatten, selber zu fasten oder eben auf Intervallfasten umzusteigen....

  • Wozu Fasten ? keine Studie belegt das man das machen sollte, alles nur Kopf Sache.

    Das bezweifle ich. Es gibt zu allem Studien. :bigg

    Und nur weil es Kopfsache ist, ist es ja nicht automatisch abzulehnen.


    Vielleicht möchte ja auch jemand aus anderen Gründen fasten, die nichts mit Diabetes zu tun haben. Und bislang stand der Diabetes dem Fasten im Wege, weil die meisten Ärzte das als Kontraindikation ansehen.


    Mein großes Aha-Erlebnis aus 2 Tagen Fasten war die Erkenntnis, dass ich trotz Diabetes nicht alle 4 Stunden etwas essen muss, um am Leben zu bleiben. Das hat mir etwas mehr Vertrauen in die lebenserhaltenden Funktionen meines Körpers gegeben. Das finde ich psychisch sehr wertvoll.

    φ macht auch Mist.

  • Mein großes Aha-Erlebnis aus 2 Tagen Fasten war die Erkenntnis, dass ich trotz Diabetes nicht alle 4 Stunden etwas essen muss, um am Leben zu bleiben. Das hat mir etwas mehr Vertrauen in die lebenserhaltenden Funktionen meines Körpers gegeben. Das finde ich psychisch sehr wertvoll.

    Ja, Ove, das ist genau die Überraschung, die viele erlebt haben - es geht! Darauf hin haben sie nun die Freiheit, eigenständig zu entscheiden ob sie Essen oder Fasten, ob im Intervall 8:16 oder 2:5 oder 1:1 oder für 5,7 oder 10 Tage....Das war psychische auch sehr wertvoll! :)

  • Liebe Leute, hier zum Anang mal nur die Publikationen der Mitglieder der Ärztegesellschaft für Heilfasten:

    Leitlinien zur Fastentherapie. 

    Forsch Komplementärmed Klass Naturheilkd Heft 9: 189-198, 2002

    Aktualisierte Fassung im Jahr 2013 :

    Wilhelmi de Toledo F, Buchinger A, Burggrabe H, Hölz G, Kuhn C, Lischka E, Lischka N, Lützner H, May W, Ritzmann-Widderich M, Stange R, Wessel A, Boschmann M, Peper E, Michalsen A.

    Fasting therapy – an expert panel update of the 2002 consensus guidelines.

    Forsch Komplementmed. 2013;20(6): 434-43. doi: 10.1159/000357602. Epub 2013 Dec 16

    Download als PDF (Deutsch): FoKoMed_AEGHE Leitlinien_Juni_2002

    Download als PDF (English): Fasting Therapy – an Expert Panel Update of the 2002 Consensus Guidelines www.karger.com/Article/Pdf/357602

    ——————————————————————————–

    Literatursammlung medizinisches Fasten / Fastentherapie

    Publikationen von Mitgliedern der ÄGHE

    nach Jahrgang

    Kleimaier, F., Klatte, C., Stange, R. et al. Fasting: the Switch of Life – Tagungsbericht zum 18. Internationalen Kongress der Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung e. V. (ÄGHE). Bundesgesundheitsbl 62, 1384–1390 (2019). https://doi.org/10.1007/s00103-019-03030-9

    https://link.springer.com/arti…s00103-019-03030-9#citeas

    Wilhelmi de Toledo F, Grundler F, Bergouignan A, Drinda S, Michalsen A.

    Safety, health improvement and well-being during

    a 4 to 21-day fasting period in an observational

    study including 1422 subjects. PLoS ONE 2019, 14(1): e0209353. DOI https://doi.org/10.1371/journal.pone.0209353

    Michalsen A

    Aufbruch in der Fastentherapie – Vom Heilfasten zum Intervallfasten, Scheinfasten und periodischen Fasten – Ein Überblick. Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018; 50: 163-167

    DOI https://doi.org/10.1055/a-0778-2847


    Kessler CS, Stange R, Schlenkermann M, Jeitler M, Michalsen A, Selle A, Raucci F, Steckhan N

    A nonrandomized controlled clinical pilot trial on 8 wk of intermittent fasting (24 h/wk). Nutrition 46 (2018) 143–152



    Kronsteiner W, Hölz W Eigenverantwortung stärken – Erfahrungen bei Diabetes mellitus Typ 2. Neurol Rehabil 2016; 22(1): 35–42

    Hottenrott K, Chiappa AC, Semler E, Lorenz S

    Evaluation des Gesundheitsfastens nach dem Konzept der Deutschen Fastenakademie (dfa). Zeitschrift für Komplemenärmedizin zkm 2/2016, DOI: 10.1055/s-006-31461

    Michalsen A.

    Anti-Aging durch Heilfasten. Zeitschrift für Komplemenärmedizin zkm 2015; 6: 26–29

    Beer AM, Ismar LE, Wessely DK, Pötschke T, Weidner B, Wiebelitz KR

    Retrospective long-term comparison of naturopathic fasting therapy and weight reduction diet in overweight patients. Evid Based Complement Alternat Med. 2014;2014:453407. doi: 10.1155/2014/453407

    Michalsen A, Li C

    Fasting Therapy for Treating and Preventing Disease – Current State of Evidence. Forsch Komplementmed. 2013;20(6):444-53. doi: 10.1159/000357765. Epub 2013 Dec 16

    Wilhelmi de Toledo F1, Buchinger A, Burggrabe H, Hölz G, Kuhn C, Lischka E, Lischka N, Lützner H, May W, Ritzmann-Widderich M, Stange R, Wessel A, Boschmann M, Peper E, Michalsen A.

    Fasting therapy – an expert panel update of the 2002 consensus guidelines. Forsch Komplementmed. 2013;20(6): 434-43. doi: 10.1159/000357602. Epub 2013 Dec 16

    Lischka E

    Fasten bei Fibromyalgie. zkm 2013;1: 18-21

    Drinda S, Kronsteiner W.

    Die Plausibilität der Fastentherapie bei Diabetes mellitus Typ 2. zkm 2013; 3: 50–54

    Michalsen A, Li C, Kaiser K, Lüdtke R, Meier L, Stange R, Kessler C

    In-patient treatment of fibromyalgia: a controlled nonrandomized comparison of conventional medicine versus integrative medicine including fasting therapy. Evid Based Complement Alternat Med 2013;2013:908610.

    Stange R, Pflugbeil C, Michalsen A, Uehleke B

    Therapeutic fasting in patients with metabolic syndrome and impaired insulin resistance. Forsch Komplementmed 2013;20:421–426.

    Li C, Ostermann T, Hardt M, Lüdtke R, Broecker-Preuss M, Dobos G, Michalsen A

    Metabolic and psychological response to 7-day fasting in obese patients with and without metabolic syndrome. Forsch Komplementmed 2013;20:413–420.

    Boschmann M, Michalsen A

    Fasting Therapy – Old and New Perspectives. Forsch Komplementmed 2013;20:410–411

    Drinda, S. /Wilhelmi de Toledo, F

    “Heilfasten erhöht die «International Normalized Ratio» bei Gesunden stärker als eine ovo-lacto-vegetarische Diät.”. In: Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin. 14(1). Seite 46-49, 2012

    Abendroth A; Michalsen A; Lüdtke R; Rüffer A; Musial F; Dobos G; Langhorst J

    Changes of Intestinal Microflora in Patients with Rheumatoid Arthritis during Fasting or a Mediterranean Diet. Forsch Komplementmed 2010;17(6):307-313

    Lützner H, Wilhelmi de Toledo F

    Fasten als Erlebnis, medizinische Prävention und Therapie; in Stange R, Leitzmann C (Hrsg): Fasten und Ernährung als Therapie. Springer Berlin 2010, 317 S.

    Michalsen A

    Prolonged Fasting as a Method of Mood Enhancement in Chronic Pain Syndromes: A Review of Clinical Evidence and Mechanisms. Curr Pain Headache Rep (2010) 14:80–87

    Michalsen A

    Mediterrane Ernährung; S 199-206 in: Stange R, Leitzmann C (Hrsg): Fasten und Ernährung als Therapie. Springer Berlin 2010, 317 S.

    Schmidt S; Stange R; Lischka E; Kiehntopf M; Deufel T; Loth D; Uhlemann C

    Unkontrollierte klinische Studie zur Wirksamkeit ambulanten Heilfastens bei Patienten mit Arthrose./ Uncontrolled clinical study of the efficacy of ambulant fasting in patients with osteoarthritis. Forsch Komplementmed 2010;17(2):87-94


    Stange: Chronisch entzündliche Erkrankungen; S 301-312 in: Stange R, Leitzmann C (Hrsg): Fasten und Ernährung als Therapie. Springer Berlin 2010, 317 S.

    Lützner H

    Fasten- und Ernährungstherapie: 40 Jahre Erfahrung. Books on Demand 2009, 316 S.

    Michalsen A, Frey UH, Merse S, Siffert W, Dobos G

    Hunger and Mood during Extended Fasting Are Dependent on the GNB3 C825T Polymorphism. Ann Nutr Metab 149, 2009

    Stange R, Pflugbeil C

    Fasten im Rahmen einer naturheilkundlichen Komplextherapie der Polymyalgia rheumatica. Forsch Komplementärmed 2007;14(4):235-239

    Michalsen A

    Ernährungstherapie und Therapeutisches Fasten in der Naturheilkunde. GanzheitsMedizin 2007; 19 (5): 260-268

    Wilhelmi de Toledo F

    Heilfasten; in Koula-Jenik H, Kraft M, Miko M, Schulz RJ (Hrsg): Leitfaden Ernährungsmedizin. München, Elsevier, 2006, pp 242–249.

    Michalsen A, Kuhlmann M, Lüdkte R, Bäcker M, Langhorst J, Dobos GJ

    Prolonged fasting in patients with chronic pain syndromes leads to late mood-enhancement not related to weight loss and fasting-induced leptin depletion, Nutritional Neuroscience, 2006; 00(0): 1–6

    Michalsen A, Hoffmann B, Moebus S, Backer M, Langhorst J, Dobos GJ

    Incorporation of fasting therapy in an integrative medicine ward: evaluation of outcome, safety, and effects on lifestyle adherence in a large prospective cohort study. J Altern Complement Med. 1(4):601-7, 2005

    Michalsen A, Riegert M, Ludtke R, Backer M, Langhorst J, Schwickert M, Dobos GJ

    Mediterranean diet or extended fasting’s influence on changing the intestinal microflora, immunoglobulin A secretion and clinical outcome in patients with rheumatoid arthritis and fibromyalgia: an observational study. BMC Complement Altern Med. 22;5:22, 2005

    Michalsen A, Schneider S, Rodenbeck A, Ludtke R, Hüther G, Dobos GJ

    The short-term effects of fasting on the neuroendocrine system in patients with chronic pain syndromes. Nutr Neurosci. 6(1):11-8, 2003

    Michalsen A, Schlegel F, Rodenbeck A, Lüdtke R, Hüther G, Teschler H, Dobos GJ

    Effects of controlled underfeeding (fasting) on sleep patterns and quality of sleep in non-obese subjects without sleep disorders. Ann Nutr & Metab 47, 194–200, 2003

    Kuhn C

    Die Heilsame Erfahrung Für Körper Und Seele – Heilfasten – Fasten Nach Der Buchinger-Methode: Herder spektrum, 2003

    Wilhelmi de Toledo, F

    “Der Eiweissverbrauch Im Fasten.” In: UGB-Forum. 3. Seite 132-133, 2003

    Wilhelmi de Toledo F: Ist Fasten gefährlich?. Naturarzt Heft 6 2002

    Michalsen A, Weidenhammer W, Melchart D, Langhorst J, Saha J, Dobos GJ: Kurzzeitiges therapeutisches Fasten in der Behandlung von chronischen Schmerz- und Erschöpfungssyndromen – Verträglichkeit und Nebenwirkungen mit und ohne Mineralstoffergänzung. Forsch Komplementärmed Klass Naturheilkd 9, 221-227, 2002

    Müller, H./Wilhelmi de Toledo, F./Lischka, E./Lischka, N./Weidenhammer, W./Melchart, D./Resch, K. -L.: “Ergebnisqualität in zwei naturheilkundlich orientierten Reha-Kliniken. Indikationsbezogene Vergleiche mit dem Sf-36.” In: Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. München: 2002

    Müller H, Wilhelmi de Toledo F, Resch KL: Fasting followed by vegetarian diet in patients with rheumatoid arthritis: a systematic review. Scand J Rheumatol 30, 1-10, 2001

    Müller H, Wilhelmi de Toledo F, Schuck P, Resch KL. Blutdrucksenkung durch Fasten bei adipösen und nichtadipösen Hypertonikern. Perfusion 2001, 14:108–112

    Lützner, H.; Million, H. Rheuma und Gicht. Selbstbehandlung durch Ernährung. Urban und Fischer, München, 2001

    Lützner, H. Hausarzt: Kooperation mit anderen Berufen. Ganzheitliche Diätetik. Symposium MEDICAL, S. 25-26, 2001

    Lützner, H. Heilfasten nach Dr. Buchinger. Erfahrungsheilkunde, Heft 8, S. 451-454, 2001

    Buchinger A: Fasting Therapy, pp 728 – 740. In: Novey DW (eds), Clinician’s Complete Reference To Complementary & Alternative Medicine. St Louis, Mosby, USA 2000, ISBN 0-323-00755-4

    Müller H, Wilhelmi de Toledo F, Resch KL: Systematic review of clinical studies on fasting and vegetarian diets in the treatment of rheumatoid arthritis. Scand J Rheumatol 2000; 17: 87-94

    Lützner H, Wilhelmi de F: Fasten/Fastentherapie. Physiologie des Fastens; in Bühring M, Kemper FH, Mathiessen PF (Hrsg.): Naturheilverfahren und Unkonventionelle Medizinische Richtungen. Springer, Loseblatt-System, Berlin, 1998.

    Wilhelmi de Toledo, F.: “Fasten Ist mehr als nichts essen.”. UGB-Forum 13, no. Seite 70-73, 1996

    Wilhelmi de Toledo F: Therapeutisches Fasten nach Buchinger und Immunsystem: Erfahrungen und Hypothesen. Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren 5/1995

    Kuhn C: Immunologische Befunde vor und nach 21tägigem Fasten. Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren 8/1995: 610-617

  • Waren bei der Studie eigentlich auch Männer dabei?

    Das ganze sieht für mich recht feminin aus.

  • Nochmals zu meiner Frage, ob man das Fasten auch ohne das Spirituelle etc. machen kann?

    Hallo nest, ach klar doch. Jeder kann sich bei einer Gruppe etwas herauspicken, was ihm/ihr gefällt.

    Das Schöne am Fasten ist doch, dass man etwas völlig Normales macht, der eigene Körper weiß ganz genau, was zu tun ist, wir haben es in unseren modernen Zeiten nur "verlernt" zu Fasten. Es gibt ein paar wenige Spielregeln, die man/frau beachten muss. Auf alle Fälle lernt man sich beim Fasten kennen, was gut tut und was nicht. Es ist beim ersten Mal Neuland, wertvolles Neuland. Und macht hinterher ("Ich muss jetzt was Essen") den Kopf frei und unabhängiger. Das Spirituelle kommt von allein (oder auch nicht, wenn man nicht mag), da beim Fasten sich durchaus Fragen im Kopf einstellen (Warum essen wir eigentlich? Geht doch auch ohne? oder Was ist Wohlstand für mich? Brauche ich das alles?). Fasten ist freiwilliges Verzichten, da kann im Kopf schon etwas in Gange geraten.


    Empfehlen kann ich nur zwei Sachen, die ich für mich als bedeutsam erachte:

    - beim ersten Mal nicht allein zu fasten, schon gar nicht daheim beim Kühlschrank. Das wird schnell ein Rohrkrepierer und man fastet dann leider nie wieder.

    - die Institution, bei der ich fasten möchte, gut anschauen. Da man/frau beim Fasten den Kopf frei bekommt ("Voller Bauch studiert nicht gern" stimmt und vor Prüfungen ist Fasten optimal) nutzen das durchaus auch Sekten/Vereine aus, da man in dieser Zeit offener ist.

  • Waren bei der Studie eigentlich auch Männer dabei?

    Das ganze sieht für mich recht feminin aus.

    Lieber Zuckertyp, wie im Film zu sehen, war von den 20 Typ1ern genau 1 Mann! Es waren zwar drei oder vier angemeldet, aber irgendwie kam bei den anderen etwas dazwischen, häufig zeitlich! Ich würde mich über mehr Männer sehr freuen! In der Referencegruppe gab es auch einen Mann und bei uns im Team auch, wir hatten also insgesamt 3 Männer und 27 Frauen! Ich hoffe, das nächste Mal wird es ausgeglichener! Herzlichst BB

  • Ich habe mich übrigens gewundert, dass der Film so einen "professionell" produzierten Eindruck macht. Hatte zunächst überlegt, ob das eine Doku aus dem Öffentlich Rechtlichen ist.


    Mit welcher Zielsetzung wurde dieser Film gedreht?

    Soll damit noch Lobbyarbeit gemacht werden? ("Lobbyarbeit" bitte ohne negative Wertung verstehen!)

    φ macht auch Mist.

  • Also das der Film nicht wie von Medizinern gedreht aussieht, wundert mich jetzt nicht. Wissenschafts PR ist eigentlich ein fester Budget Bestandteil von Studien. Manche machen PR, manche Projektwebsites und manche eben Filme.

  • Hallo Bettina, war jetzt einige Monate nicht mehr hier im Forum und habe mir eben den Film angesehen. Kann nur meine Glückwünsche dazu aussprechen und dir für deine Arbeit für alle T1er danken. Wer weiß vllt komme ich ja auch mal in den Genuss einer solchen 'Zeremonie' ;). Ein wenig habe ich mich auch gewundert wie es dazu kam dass die Teilnehmerinnen alle so homogen waren, als hättet ihr speziell bei Waldi-Eltern nachgefragt. :D Hab selbst Waldorf Hintergrund von daher kein Problem damit, aber man merkt das dem Film schon sehr an. ;) Ich finde ihn aber durch und durch positiv! DANKE

  • Lieber Orlando,


    nein, ich habe in allen mir zugänglichen Diabetesforen geworben. Die Zielgruppe war ziemlich heterogen - interessanter Weise. Wir haben Eurythmie und Yoga angeboten, um deutlich zu machen, dass es nicht um die Vermittlung einer Weltanschauung geht, sondern um die Möglichkeit Zugang zu anderen Aspekten des Seins zu bekommen als nur zu den physischen. :) Und auch die waren willkommen, die joggen waren und weder Lust auf das Meditieren noch auf die Eurythmie hatten.


    Die Gemeinsamkeit bestand im Mut etwas "Verbotenes" zu tun - und das in einem möglichst geschützten Raum.


    Wenn Dich unsere Truppe interessiert , schau den ZRM-Kurs an, den wir ausgeschrieben haben. (Heute neu eingestellt) BB

  • Ich habe mich übrigens gewundert, dass der Film so einen "professionell" produzierten Eindruck macht. Hatte zunächst überlegt, ob das eine Doku aus dem Öffentlich Rechtlichen ist.


    Mit welcher Zielsetzung wurde dieser Film gedreht?

    Soll damit noch Lobbyarbeit gemacht werden? ("LobbyarbeLiebe Oveit" bitte ohne negative Wertung verstehen!)

    Liebe Ove,


    ich habe auf dieses Posting gar nicht mehr reagiert: Ja, mein Chef fand dieses Forschungsprojekt so toll, dass er ein professionelles Filmteam engagiert hat und die Filmproduktion finanziert hat - auch natürlich um weitere Drittmittel zu akquirieren, was mir allerdings dennoch bislang nicht gelungen ist. Der Film hat mir sehr viel Arbeit gemacht, weil das Filmteam viel zu wenig Ahnung von der Materie hatten und ich das Script immer wieder stark überarbeiten musste, um alle irreführenden Aussagen auszumerzen (wie Heilung etc....) Bei einem nächsten Mal würde ich gerne vorab ein Drehbuch entwickeln können....


    BB

  • Also das der Film nicht wie von Medizinern gedreht aussieht, wundert mich jetzt nicht. Wissenschafts PR ist eigentlich ein fester Budget Bestandteil von Studien. Manche machen PR, manche Projektwebsites und manche eben Filme.

    Lieber Zuckertyp, wie schon an Ave geschrieben, ich hatte für den Film kein Budget eingestellt, die Studie war überhaupt mit absolutem Low Budget (30 000,- Euro) plus meine Stelle realisiert und wäre ohne die Mitarbeit einer ehrenamtlichen Rentnerin, eine Promovendin und einer Masterstudientin, die über Aspekte dieser Studie ihre Master- bzw Promotionsarbeit schreiben konnten, gar nicht möglich gewesen. Der Film war eine spontane Idee meines Chefs, um diese Arbeit zu unterstützten. Das Geld war eigentlich viel zu wenig. Für die Folgestudie, eine multizentrische, randomisiert-kontrollierte Studie mit 100 Teilnehmerinnen in 4 Zentren habe ich "etwas" mehr Geld beantragt! Da ist dann auch ein Budget für PR Arbeit, aber diesmal kein Film, sondern eine Homepage und die Publikation und Präsentation der Ergebnisse auf den einschlägigen Veranstaltungen, sowie ein Laieninfomaterial zum Fasten und entsprechenden Ernährungsformen vorgesehen. Ausserdem ist die Beteiligung von Betroffenen vorgesehen, es gibt schon 4 Leute, die mitmachen, aber es können auch gerne noch weitere Interessenten im Beirat der Betroffenen mitmachen, dazu lade ich ein, wenn ich die Förderung bekommen sollte.


    BB