Kaputte TactiPens

  • Hallo zusammen. Ich habe jetzt den dritten TactiPen in Folge der nach wenigen Monaten seinen Geist aufgibt. Der erste hat irgendwann erst gehakt und dann gar nicht mehr ausgelöst und bei den beiden anderen hält die Kappe einfach nicht mehr. Ich habe jetzt unten um die Patronenhülse Klebeband gewickelt - so fällt die Kappe wenigstens nicht mehr ab. Aber eigentlich kann es das nicht sein.


    Kennt das von Euch jemand? Und welchen Pen könnte ich stattdessen nutzen - ich spritze Apidra. Der Berlipen müsste doch eigentlich gehen oder auch die Pens von Lilly? Auf noch einen TactiPen habe ich keine Lust mehr und auch nicht auf Fertigpens.

  • Bei meinen TactiPens hält die Kappe auch nicht mehr. Da ich sie nur fürs Basal-Insulin verwende und nicht mit mir rumschleppe, stört mich das nicht.


    Das "Haken" hat mich auch jahrelang leicht genervt. - Bis ich neulich mal herausgefunden habe, dass ich die Mechanik mit meinem eigenen Zeigefingerballen immer blockiert habe. (Beim Testspritzer in die Luft hakte nämlich nichts.)

    Vielleicht liegt bei Dir ein anderes Problem vor, aber bei mir lag es daran.

    φ macht auch Mist.

  • Hallo, mein TaciPen ist jetzt auch kaputt und das nach weniger als 3 Monaten. Er lässt sich nicht mehr einwandfrei runterdrücken, sondern nur mit sehr viel Kraft und dann alles auf einmal. Bin gerade auf Reisen in Serbien und hier gibt es leider keinen Ersatz :( noch probiere ich es damit, wenn es nicht mehr geht, muss ich auf die Ersatz-Einwegpens zurückgreifen. Nochmal würde ich mir den PEN auch nicht holen. Ich spritze Lantus und weiß auch nicht, welche anderen Pens es gibt. Die Qualität ist aber wirklich schlecht, das habe ich mir direkt am Anfang schon gedacht, leichtes Plastik und z. B. nicht mit dem stabilen EchoPen von NovoNordisk zu vergleichen... Ärgerlich

  • Mein Doc hat nur mit den Augen gerollt als ich ihm den kaputten Pen gezeigt habe und hat mir ein Rezept für den Allstar Pro von Sanofi gegeben. Offensichtlich hört er das öfter...

  • Auch wenns Plastikmüll ist - die "Flexpens" von Novonordisk haben in der Hinsicht Vorteile. Weil die genau für eine "Patrone" benutzt werden. Geht einer kaputt, nimmste eben den Nächsten.

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    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.

  • von einem neu in der Uniklinik diagnostizierten und eingestellten Diabetiker habe ich erstaunt erfahren, dass man dort nur die 1 x Pens empfiehlt und verschreibt, die anderen wären viel zu ungenau, weil evtl. ausgeleiert.

  • Hallo, mein TaciPen ist jetzt auch kaputt und das nach weniger als 3 Monaten. Er lässt sich nicht mehr einwandfrei runterdrücken, sondern nur mit sehr viel Kraft und dann alles auf einmal. Bin gerade auf Reisen in Serbien und hier gibt es leider keinen Ersatz :( noch probiere ich es damit, wenn es nicht mehr geht, muss ich auf die Ersatz-Einwegpens zurückgreifen. Nochmal würde ich mir den PEN auch nicht holen. Ich spritze Lantus und weiß auch nicht, welche anderen Pens es gibt. Die Qualität ist aber wirklich schlecht, das habe ich mir direkt am Anfang schon gedacht, leichtes Plastik und z. B. nicht mit dem stabilen EchoPen von NovoNordisk zu vergleichen... Ärgerlich

    Zu der Frage, welche anderen Pens es für Lantus gibt:

    • JuniorStar, der Dosen in Schritten von 0,5 Einheiten abgibt.

    • ClikStar, TactiPen, Autopen 24, AllStar oder AllStar Pro, die Dosen in Schritten von 1 Einheit abgeben.


    aus: https://www.patienteninfo-serv…sloesung-in-einer-patrone

  • Machama

    Gab's da irgendwie ne Grundlage dafür? Kann mir das kaum vorstellen, zumindest meine Echo Pens sind viel "knackiger" einzustellen als diese schwabbeligen Flexpens. Spätestens wenn man halbe Einheiten braucht, kommt man da eh an Grenzen. Ich hab schon das Gefühl, dass die bei meinem Echo funktionieren.

  • Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, deshalb war ich ja so überrascht. Aber ich lasse mich gern auf einen neueren Stand der Wissenschaft bringen. Deshalb würde mich interessieren, ob diese Meinung noch mehr vertreten.

    Bin mir nämlich auch nicht sicher, auf welchem Stand meine diabetol. Praxis grundsätzlich ist, die raten nämlich zB. total von kurzen Nadeln ab, obwohl sonst überall empfohlen. Neuste Erkenntnisse oder total veraltet???


    Die Begründung der Berater in der Uniklinik war eine mögliche Ungenauigkeit wegen Ausleiern, mögliche Fehler beim Patronenwechsel und keine Patronen aus Glas als Vorteil. Aufgrund der dortigen Erfahrungen wurden auf jeden Fall, um das Auslösen einer Ketoaszidose zu verhindern, alle fehlerträchtigen Methoden und damit die Mehrwegpens -trotz Bewusstseins hinsichtlich Nachteilen wie Müll und Platz- bei Typ1-Diab. abgelehnt. Und nicht nur bei Anfängern, weil ja auch "alten" Diabetikern Sachen passieren, mit denen man nicht rechnet (Insulin verwechselt, sich nicht daran erinnern können, ob man bereits gespritzt hat etc. ).

  • Zumindest das letzte Argument spricht aber gegen Wegwerfpens...

    Und was das Glas angeht, das ist auch im Fiasp-FlexTouch (und ich habe schon überlegt, die Patrone daraus zu befreien und in einen Echo zu verpflanzen). Sonst wird doch immer davon abgeraten, Insulin längere Zeit in Plastik aufzubewahren?

    Und Ungenauigkeit: dann müssten wir auch über den an der Nadel hängenden Tropfen reden, und Schätzfehler sowieso...