Umstell-Thread weil Insuline vom Markt genommen werden

  • Weils um deren Ersatz geht? Ich häng aktuell an Levemir, werde mich aber versuchsweise auf Tresiba umstellen.

    Vielleicht kann man einen "Umstell-Thread" daraus abtrennen?


    Die Kurzzeitinsuline aus dem Titel bzw. deren Einstellung sind eher kein echtes Problem, da Ersatz eine sogar bessere WIrkkurve aufweist. Levemir ist bezüglich der Wirkkinetik deutlich anders als Lantus/Toujeo sowie eben Tresiba.


    Oder die eingestellten Insuline haben schlicht keine Bedeutung mehr - weil technisch komplett überholt.

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    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.


    Übrigens: "Wären Adam und Eva Chinesen gewesen, hätten Sie den Apfel weggeschmissen und die Schlange frittiert...."

    Einmal editiert, zuletzt von Grounded ()

  • Ja, ich nutze ebenso Levemir, wenn ich auf temporär auf ICT umsteige. Danke Grounded für den Tipp mit Tresiba, werde mich hier kundig machen, ob das eine Alternative für mich sein kann.

    "Umstell-Thread" ist eine gute Idee.

    Easy come, easy go.

  • Früher unter ICT bzw bei Pumpenpause hatte ich eine sehr gute Toujeo/Levemir Kombi für mich entwickelt. Das kann ich in Zukunft dann vergessen.

    Mit Tresiba komme ich überhaupt nicht klar ... zu wechselhafte Lebensweise. Von daher werden Pumpenpausen in Zukunft mit höheren Werten oder Weckerstellen (für Korrekturen in der Nacht mit LumLum) für mich die Konsequenz sein.


    Weiß jemand ob Levemir weltweit nicht mehr geliefert wird?

    Wenn man Knäckebrot isst, hört man nicht was die anderen Menschen um einen herum sagen. Ich esse jetzt sehr oft Knäckebrot! Knäckebrot ist super! :S

  • Ja, so ein Hybrid mit zwei Basalinsulinen war auch mein Gedanke. "Strich" Tresiba um in der Nacht bzw. früh morgens nicht in einen Basalmangel zu laufen (die kleinste am Tag je Stunde benötigte Dosis ist die richtige) und Levemir mit seinem ausgeprägten Wirkbuckel, aber eben kurzen Gesamtlaufzeit früh morgens, damit ich meinen höheren Tagesbedarf abdecken kann.

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    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.


    Übrigens: "Wären Adam und Eva Chinesen gewesen, hätten Sie den Apfel weggeschmissen und die Schlange frittiert...."

  • Weiß jemand ob Levemir weltweit nicht mehr geliefert wird?

    Weltweit kann ich dir nicht sagen, aber in Österreich wird es auch eingestellt!


    Ich hatte unter ICT Toujeo, nicht optimal, vor allem nachts nicht, aber für eine kurze Pumpenpause werde ich dies nutzen.

    Von Tresiba hat mir mein Diateam wegen meinem sehr schwankenden Basalbedarf abgeraten.

  • Ich war zum Jahresbeginn von meinem Arzt auf das modernere Tresiba umgestellt worden und bin damit überhaupt nicht klar gekommen.


    Nachts und am Schreibtisch alles super. Aber sobald Feierabend war, stürzte ich in den Unterzuckerbereich.


    Deswegen bin ich jetzt erstmal wieder zu Levemir zurück und habe keine Idee, wie es weitergehen soll.

  • So ging es mir früher mit Lantus mit noch einigen unschönen Erfahrungen, die mich in der Konsequenz zur Pumpe geführt haben.

    Vielleicht ist das perspektivisch auch für dich eine Lösung.

    Easy come, easy go.

  • Mein Basalbedarf war extrem asymmetrisch. 13 IE Levemir morgens, 4 nachts... wie soll ich das mit nem anderen Insulin hinkriegen?

    Blutzucker ist die Autobahn, Gewebszucker ne Nebenstraße!

  • Ich war zum Jahresbeginn von meinem Arzt auf das modernere Tresiba umgestellt worden und bin damit überhaupt nicht klar gekommen.

    Bei mir habe ich eine ähnliche Befürchtung - nachts sehr wahrscheinlich 1a, aber tagsüber Basallücke sowie "Schätz die KH, deinen tagszeitabhängigen Faktor plus das fehlende Basal" (also nix mehr Typ"wenn du im Homeoffice sitzt, passt alles").


    Hab mich in den 10 Jahren nun erst einen Tag wegen T1D krankgemeldet (rasende Kopfschmerzen nach nächtlichem UZ), aber auch deswegen werde ich die Umstellung nicht "nebenbei" machen.


    Aktuell werde ich 2-3 Nächte die Woche durch den UZ Alarm rausgebimmelt. Fehlende Nachtruhe mit mal 6-7 Stunden am Stück Schlaf (belastbar, nicht zufällig) wäre langfristig gesehen auch wieder gut.

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    Übrigens: "Wären Adam und Eva Chinesen gewesen, hätten Sie den Apfel weggeschmissen und die Schlange frittiert...."

  • 13 IE Levemir morgens, 4 nachts...

    Wow :pupillen:


    Ist bei mir bissel anders ...

    09:30 mit 10IE Levemir

    22:30 mit 30IE Levemir


    Wird noch spannend, wenn ich mir was Anderes suchen muss.


    Nur mal eine Frage an die Ex-Tresiba-Nutzer:

    Was hat denn nicht so gut mit Tresiba funktioniert?

    Ich kenne das Tresiba nicht und daher fehlt mir die Vorstellungskraft, warum das bei euch nicht gut war.

  • Tresiba ist ein sehr gleichmäßig wirkendes Insulin. Das bedeutet das Du Probleme bekommst, wenn Du über den Tag sehr unterschiedliche Insulinempfindlichkeit hast. Dann musst Du mit dem Bolus spielen. Das sehe ich bei Dir auch, das Du mit dem Bolus Übertag einen Teil des Basalbedarfs abdeckst.

    Übrigens mit Levemir hatte ich langsam aber sicher in eine Unempfindlichkeit hinein manövriert. Und auch noch durch spritzen in verhärtete stellen. Aber was nehmen, falls die Pumpe mal nicht will? Habe zum Glück nächste Woche ein Termin bei Diabetologen, das könnte ich ja mal ansprechen.

    Frei nach Loriot, ein leben als T1 ohne CGM und mit begrenzter Anzahl an Teststreifen ist möglich, aber nicht erstrebenswert.

  • Aber was nehmen, falls die Pumpe mal nicht will?

    Ich habe für diesen Fall einen Lantus-Pen in Reserve.

    Vor der Umstellung auf Pumpe war das mein Basal-Insulin.

    Wenn es nur darum geht, den Ausfall einer Pumpe zu überbrücken, halte ich Lantus ggü. Tresiba für die bessere Idee, da man nicht so lange Aufbau- bzw. Abbau-Zeiten hat.


    Ich hatte unter ICT Toujeo, nicht optimal, vor allem nachts nicht, aber für eine kurze Pumpenpause werde ich dies nutzen.

    Oder so. :hihi:

    Insulin: Humalog, Hypo-Helfer: Dextro, Tages-Insulinmenge: ~25 IE, Lieblingssetzstellen: CGM am Bauch, Pod am Oberarm, Diaversary: 19.11.

  • Ich war zum Jahresbeginn von meinem Arzt auf das modernere Tresiba umgestellt worden und bin damit überhaupt nicht klar gekommen.



    Ich kam mit Tresiba auch nicht klar.

    Habe dann Toujeo versucht seit dem gehts besser. Auch wenn ich Nachts öfter mal im tieferen Bereich bin.

    Ich nehme etwas von Dir mit ....

    Ich lasse etwas von mir da....

    Ein bisschen später....

    Ein bisschen weiter....

    Vielleicht sehen wir uns wieder....

  • Mein großes Problem ist viel Bewegung am Nachmittag. Mit Levemir klappt das gut. Das spritze ich so, dass dann eigentlich nichts mehr wirkt.

  • Ich kenne das Tresiba nicht und daher fehlt mir die Vorstellungskraft, warum das bei euch nicht gut war.

    Tresiba zieht im Gegensatz zu Levemir einen Strich in den IE/h. Heisst: Wenn du tagsüber eher wenig brauchst, dann wird dir nachts was fehlen. Bei mir umgekehrt: Ich brauch nachts wenig, also werde ich wahrscheinlich(!) tagsüber mit zusätzlichem Bolus korrigieren müssen. Wer allerdings bei Levemir echte Basallücken hat - die werden dann deutlich weniger werden.


    Mit Toujeo wirds effektiv dasselbe Problem sein, Lantus bzw. dessen Biosimilar werde ich wegen der Problematik mit der Spritzstellendurchblutung bzw. "in den Muskel gesetzt" und dann überraschend starkem Wirkeintritt (somit höhere Varianz in der Freisetzung des Insulins) definitiv nicht verwenden.

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    Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.


    Übrigens: "Wären Adam und Eva Chinesen gewesen, hätten Sie den Apfel weggeschmissen und die Schlange frittiert...."

  • Das finde ich interessant. Wie kommt es zu dieser Erkenntnis?

    Weil Du einen sehr starken Unterschied in der Dosis zwischen morgens und abends hast.

    Frei nach Loriot, ein leben als T1 ohne CGM und mit begrenzter Anzahl an Teststreifen ist möglich, aber nicht erstrebenswert.

  • Ich habe auch einen sehr unterschiedlichen Bedarf - zur Nacht gibt es 7 Einheiten Levemir und tagsüber 0-2 Einheiten. Wie ich das mit einem anderen Insulin hinbekommen soll, ist mir schleierhaft. Bin aber auch erst seit zweieinhalb Jahren dabei ...