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Ihr Onlineshop für Diabetikerbedarf und Insulinpumpen
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Die Wildnis ruft

  • Choupette85
  • 2. Januar 2026 um 13:50
Ihr Onlineshop für Diabetikerbedarf und Insulinpumpen
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1. offizieller Beitrag
  • Choupette85
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    • 2. Januar 2026 um 13:50
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich überlege, mir einen lange gehegten Traum zu erfüllen und eine Grönlandreise zu planen. Ich liebe die Natur, Eisberge, Schnee, Wale, schroffe Landschaft... Der Plan ist, im Sommer ein paar Tage in Ilulissat zu verbringen, 5000 Einwohner, in kleinem Hotel o.ä., von dort aus Tagesausflüge und Aktivitäten. Und ich würde allein reisen.

    Mit meinem Diabetes war ich schon viel unterwegs, auch in Island und mehrmals bei -20 Grad in Lappland und Norwegen. Kälte und Abgeschiedenheit kenne ich also schon ein bisschen, auch das Alleinreisen. Allerdings bin ich keine "Survival-Expertin" :)

    Ich war immer total locker, hatte meine Pens am Körper und Traubenzucker in der Tasche und immer ist alles gut gegangen. Ich hab mir nie einen Kopf gemacht und alle möglichen Aktivitäten ausprobiert.

    Nun habe ich gelesen, dass die medizinische Versorgung in Grönland (außer in der Hauptstadt Nuuk) kaum vorhanden ist. D.h., im Notfall müsste man allein klarkommen- definitiv ein Unterschied zum Festland. Das macht mir jetzt doch plötzlich etwas Kopfkino. Vielleicht auch, weil ich zu Beginn von Corona in Südamerika in einem kleinen Dorf festsaß und seitdem weiß wie es sich anfühlt, Panik wegen der Insulinversorgung zu haben.😉 Von meinem Lebensmotto, mir vom Diabetes nichts mürbe machen zu lassen, möchte ich aber eigentlich auch nicht abrücken.

    Ich denke, dass ich zur Vereinfachung in der Zeit auf ICT umsteigen würde, da weniger Ausrüstung, weniger Technik-Abhängigkeit und weniger Gefahr von Ketos. Genug Medikamente einpacken, Auslandsreisekrankenversicherung, Snacks, Hypohelfer (Baqsimi). Und dann einfach drauf vertrauen, dass der Rest gut geht...(?). Keine Ahnung, woher diese Bedenken plötzlich kommen.

    Hat jemand hier vielleicht Erfahrung mit Reisen nach Grönland in der geplanten Form? Oder noch Tipps/Ideen? Von AusserBetrieb habe ich hier gestern z.B. einen tollen Bericht von einer Antarktis-Kreuzfahrt kurz nach der Diagnose gelesen. Fand ich sehr cool, dass Du das so durchgezogen hast!

    Viele Grüße von der (reisefiebrigen) Choupette 😀

  • wolf64
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    • 2. Januar 2026 um 14:13
    • #2

    Mit Grönland nicht, aber mit anderen Reisen in kalte Regionen.

    Ich habe das auf Reisen immer so gehalten, dass ich alles mindestens doppelt dabei hatte, Insulin x 3-4, am Besten auf mehrere Gepäckstücke verteilt. Und zum Sensor ausreichend Teststreifen als Ersatz einpacken.

    Ich war auch häufiger im Winter im hohen Norden. Bislang ist mit dem Insulin noch nie etwas passiert, im Koffer hält sich das auch bei tiefer Kälte eine ganze Zeit warm.

    Das einzige, was mir passiert ist, ist dass mir ein Pen abhanden gekommen ist. Nach 5 min war der Ersatz am Start.

    Mit Pumpe würde ich das so machen, dass ich ein zweites Smartphone mitnehme und das vorinstalliere, so dass ich bei Verlust einfach wechseln kann - für Sensor und für die Pumpe. Auf die Pumpe verzichten würde ich nicht.

    Und dann hast du ja noch das ganze ICT Zeugs dabei, falls die Pumpe mal ausfallen sollte. Ich glaube, da kannst du sehr entspannt sein und die Reise in vollen Zügen genießen.

  • Marani
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    • 2. Januar 2026 um 16:35
    • #3

    was bringt dir Baqsimi, wenn du alleine reist? Ich dachte immer, das sei für den Partner, damit er/sie im Notfall helfen kann.

    Ich würde mir zumindest in grönländisch aufschreiben, dass ich Diabetiker bin und evtl Hilfe brauche, ansonsten kann ich nix intelligentes zu beitragen (aber falls du Fotos von Walen machst, schick mir gerne ein paar. Ich LIEBE Wale :love:)

    Blutzucker ist die Autobahn, Gewebszucker ne Nebenstraße!

  • Hubi
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    • 2. Januar 2026 um 17:51
    • #4

    Cooler Plan! :blume

    Mir fällt noch ein, sich vielleicht eine Sensorsetzstelle anzutrainieren, die man dann gut mit Klamotten abdecken kann, damit du jederzeit einen Wert bekommst.

    Ich würde die Ypso an deiner Stelle vermutlich eher mitnehmen, falls du keine Neigung zu verstopften Kathetern hast. Allerdings mehr Gepäck als gleich auf ICT-only zu setzen. :/

    Für längere Segeltörns (Offshore) habe ich mir die letzten zwei Jahre für den Notfall zusätzlich Tresiba verschreiben lassen, so dass ich zusätzlich zur alten Pumpe noch ein ICT-Backup dabei hatte. (Habe ich nicht gebraucht, deshalb ging das Tresiba vor Weihnachten an "Insulin zum Leben".) Solange man eine Idee von der Basalmenge und etwas Erfahrung hat, kann man m.E. auch ad hoc auf ICT gehen (ich hätte die letzte Basalrate in IE als Dosis genommen und toleriert, dass ich mit BZ-Puffer ins Bett muss und zu hoch aufstehen werde wg. Dawn-Phänomen).

    Ansonsten hätte ich auch nur die üblichen Tipps. Vielleicht noch über alternative Kommunikationsmittel nachdenken? Backup-Telefon und ggfs. Ersatz-SIM-Karte? Planst du, außerhalb von Mobilfunk-Empfang zu sein? Da gibt es heutzutage Möglichkeiten, evtl. Starlink für unterwegs?

    :venti

  • Marani
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    • 2. Januar 2026 um 18:16
    • #5

    was sagen die Sensoren zu so extremen Temperaturen? Klar, man ist angezogen, wenn ich aber lese, dass der L3 schon teilweise beim laufen gehen in dt. "Wintern" den Geist aufgibt, stimmt mich das nicht sehr zuversichtlich

    Blutzucker ist die Autobahn, Gewebszucker ne Nebenstraße!

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    • 2. Januar 2026 um 18:28
    • #6

    Und denkt bitte daran, wenn Ihr mit Pumpe unterwegs bist, das CamAPS alle 14 Tage spätestens ins Internet muß. um den Sicherheitsschlüssel zu aktualisieren.

    Ich weiß nicht ob das mit der Loop-losen Software auch der Fall ist. Vielleicht mal bei der Pumpenhotline nachfragen. Und nicht vergessen, wenn ihr mylife CamAPS 14 Tage nicht genutzt hat, ist der neue Start quasi ein Neustart. Also vorher die PDF aus den Statistiken ausdrucken und mitnehmen.

    Frei nach Loriot, ein leben als T1 ohne CGM und mit begrenzter Anzahl an Teststreifen ist möglich, aber nicht erstrebenswert.

  • AusserBetrieb
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    • 2. Januar 2026 um 18:30
    • #7
    Zitat von Marani

    was sagen die Sensoren zu so extremen Temperaturen? Klar, man ist angezogen, wenn ich aber lese, dass der L3 schon teilweise beim laufen gehen in dt. "Wintern" den Geist aufgibt, stimmt mich das nicht sehr zuversichtlich

    Dem Eversense macht es nichts aus. In Skandinavien trage ich auch immer Zwiebellook. Wie das mit Dexcom oder FS3 wäre, keine Ahnung. Der Roche Sensor verträgt die Temperaturen auch ganz gut.

    Wenn man Knäckebrot isst, hört man nicht was die anderen Menschen um einen herum sagen. Ich esse jetzt sehr oft Knäckebrot! Knäckebrot ist super! :S

  • Hallo-Welt
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    • 2. Januar 2026 um 18:36
    • #8

    Echt? Mein Eversense ist schon mehrfach mit "zu kalt" ausgestiegen. Aber eher bei Regen mit T-Shirt. Im Winter noch nicht.

  • Choupette85
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    • 2. Januar 2026 um 18:43
    • #9
    Zitat von wolf64

    Mit Pumpe würde ich das so machen, dass ich ein zweites Smartphone mitnehme und das vorinstalliere, so dass ich bei Verlust einfach wechseln kann - für Sensor und für die Pumpe. Auf die Pumpe verzichten würde ich nicht.

    Und dann hast du ja noch das ganze ICT Zeugs dabei, falls die Pumpe mal ausfallen sollte. Ich glaube, da kannst du sehr entspannt sein und die Reise in vollen Zügen genießen.

    Das klingt vernünftig, danke! Ein Zweit-Smartphone ist ein guter Tipp. Das werde ich auf jeden Fall machen. :thumbup:

  • AusserBetrieb
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    • 2. Januar 2026 um 18:46
    • #10
    Zitat von Hallo-Welt

    Echt? Mein Eversense ist schon mehrfach mit "zu kalt" ausgestiegen. Aber eher bei Regen mit T-Shirt. Im Winter noch nicht.

    Im Sommer bei starkem Wind im T Shirt hatte ich das auch mal. Im Winter reicht schon ein gutes langärmliges Funktionsshirt. Da steigt er nie aus.

    Thema Starlink - aus beruflicher Erfahrung kann ich sagen, man braucht Strom für das Teil und ganz leicht ist die Schüssel auch nicht. Wir haben zwar so ein Kombigerät mit Akku, da trägst quasi ne mobile Herz Lungen Maschine mit rum :bigg

    Island hat übrigens sehr gute Netzabdeckung. Grönland weiß ich gar nicht mehr so genau.

    Wenn man Knäckebrot isst, hört man nicht was die anderen Menschen um einen herum sagen. Ich esse jetzt sehr oft Knäckebrot! Knäckebrot ist super! :S

  • Choupette85
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    • 2. Januar 2026 um 18:47
    • #11
    Zitat von Marani

    was bringt dir Baqsimi, wenn du alleine reist? Ich dachte immer, das sei für den Partner, damit er/sie im Notfall helfen kann.

    Das schon, aber es würde ja im Notfall auch helfen, wenn man übers Essen nichts aufnehmen kann, z.B. bei Übelkeit. Also wenn der BZ in den Keller ginge und ich wäre allein und merke, das Licht geht gleich aus, würde ich mir das auch selbst reinziehen als letzte Maßnahme ;) War aber bisher nicht nötig.

    Zitat von Marani

    Ich LIEBE Wale :love:)

    Ich auch!! :love:

  • Choupette85
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    • 2. Januar 2026 um 18:56
    • #12
    Zitat von Hubi

    Cooler Plan! :blume

    Mir fällt noch ein, sich vielleicht eine Sensorsetzstelle anzutrainieren, die man dann gut mit Klamotten abdecken kann, damit du jederzeit einen Wert bekommst.

    Ich würde die Ypso an deiner Stelle vermutlich eher mitnehmen, falls du keine Neigung zu verstopften Kathetern hast. Allerdings mehr Gepäck als gleich auf ICT-only zu setzen. :/

    Für längere Segeltörns (Offshore) habe ich mir die letzten zwei Jahre für den Notfall zusätzlich Tresiba verschreiben lassen, so dass ich zusätzlich zur alten Pumpe noch ein ICT-Backup dabei hatte. (Habe ich nicht gebraucht, deshalb ging das Tresiba vor Weihnachten an "Insulin zum Leben".) Solange man eine Idee von der Basalmenge und etwas Erfahrung hat, kann man m.E. auch ad hoc auf ICT gehen (ich hätte die letzte Basalrate in IE als Dosis genommen und toleriert, dass ich mit BZ-Puffer ins Bett muss und zu hoch aufstehen werde wg. Dawn-Phänomen).

    Ansonsten hätte ich auch nur die üblichen Tipps. Vielleicht noch über alternative Kommunikationsmittel nachdenken? Backup-Telefon und ggfs. Ersatz-SIM-Karte? Planst du, außerhalb von Mobilfunk-Empfang zu sein? Da gibt es heutzutage Möglichkeiten, evtl. Starlink für unterwegs?

    Ja, vielleicht sollte ich einfach beides mitnehmen. Sensor setze ich immer am Arm und der ist ja eigentlich immer gut gewärmt unter den Klamotten. Und für die ICT hätte ich dann ersatzweise alles da: Ich habe sogar noch eine ganze Packung Levemir im Kühlschrank, die quasi mit Ende des Urlaubs abläuft. Das könnte dann sozusagen seine Abschiedstournee sein ;(

    Ein Zweithandy ist sicher sinnvoll wenn die Pumpe mitkommt. Fürs Telefonieren sollte denke ich nicht extra was nötig sein, ich würde mich auch immer in der - wenn auch kleinen - Zivilisation aufhalten bzw. bei geführten Touren (Boot), wo man zwar keinen Empfang hat aber Ortskundige dabei.

  • Choupette85
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    • 2. Januar 2026 um 19:00
    • #13
    Zitat von Marani

    was sagen die Sensoren zu so extremen Temperaturen? Klar, man ist angezogen, wenn ich aber lese, dass der L3 schon teilweise beim laufen gehen in dt. "Wintern" den Geist aufgibt, stimmt mich das nicht sehr zuversichtlich

    Ich bin eh eine Frostbeule und habe gute Winterfunktionskleidung. Da dürfte es nie zu kalt drunter werden. Ich glaube im Sommer herrschen da auch so Temperaturen wie bei uns im Winter, also nicht -20. Trotzdem muss das normale Messgerät auf jeden Fall auch mit.

  • Choupette85
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    • 2. Januar 2026 um 19:02
    • #14
    Zitat von D a U

    Und denkt bitte daran, wenn Ihr mit Pumpe unterwegs bist, das CamAPS alle 14 Tage spätestens ins Internet muß. um den Sicherheitsschlüssel zu aktualisieren.

    Ich weiß nicht ob das mit der Loop-losen Software auch der Fall ist. Vielleicht mal bei der Pumpenhotline nachfragen. Und nicht vergessen, wenn ihr mylife CamAPS 14 Tage nicht genutzt hat, ist der neue Start quasi ein Neustart. Also vorher die PDF aus den Statistiken ausdrucken und mitnehmen.

    Ah, vielen Dank! Das hatte ich nicht mehr auf dem Zettel, aber so lange bin ich nicht weg bzw. im Hotel gibt es auch Internet. Aber Neustart wäre wirklich nicht gut ^^

  • AusserBetrieb
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    • 2. Januar 2026 um 19:09
    • #15
    Zitat von Choupette85

    Ich bin eh eine Frostbeule und habe gute Winterfunktionskleidung. Da dürfte es nie zu kalt drunter werden. Ich glaube im Sommer herrschen da auch so Temperaturen wie bei uns im Winter, also nicht -20. Trotzdem muss das normale Messgerät auf jeden Fall auch mit.

    Im grönländischen Sommer ist es selten unter 0 Grad. Wir waren einmal im Mai und einmal im September. Im Schnitt zwischen 5 und 15 Grad. War allerdings das letzte Mal 2018 da also vor Diagnose.

    Island, Norwegen, Finnland und Estland war ich seitdem. Auch im Winter bei bis zu -30 Grad. Mit der richtigen Ausrüstung alles kein Problem. Ich bin allerdings immer auf ICT für die Touren umgestiegen.

    Wenn man Knäckebrot isst, hört man nicht was die anderen Menschen um einen herum sagen. Ich esse jetzt sehr oft Knäckebrot! Knäckebrot ist super! :S

  • Marani
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    • 2. Januar 2026 um 19:17
    • #16

    wenn du das Messgerät mitnimmst (sinnvoll) und es kalt ist, nimm vielleicht Handwärmer mit, sonst wird das evtl. nix mit dem Blutstropfen :D

    Blutzucker ist die Autobahn, Gewebszucker ne Nebenstraße!

  • Choupette85
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    • 2. Januar 2026 um 19:19
    • #17
    Zitat von AusserBetrieb

    Im grönländischen Sommer ist es selten unter 0 Grad. Wir waren einmal im Mai und einmal im September. Im Schnitt zwischen 5 und 15 Grad. War allerdings das letzte Mal 2018 da also vor Diagnose.

    Island, Norwegen, Finnland und Estland war ich seitdem. Auch im Winter bei bis zu -30 Grad. Mit der richtigen Ausrüstung alles kein Problem. Ich bin allerdings immer auf ICT für die Touren umgestiegen.

    Cool dass Du Dich auch für diese Länder begeistern kannst. Für mich toppen die einfach alles!

    Ja, daher war ICT auch gleich mein erster Gedanke, da habe ich in diesen Urlauben nur gute Erinnerungen dran. In Schweden haben wir damals eine Hundeschlittentour gemacht bei -20 Grad in einem Höllentempo über zugefrorene Seen. Wenn ich mir vorstelle, da hätte die Pumpe unter den 10 Schichten Kleidung ihren Batterievibrationsalarm gestartet :D oder noch besser das Smartphone irgendwelche Alarme abgegeben- das wär nicht gegangen. Morgens das Basal gespritzt, etwas Bolus und einen Snack, und dann musste das irgendwie für den Tag reichen und falls einem beim Fahren schwindelig geworden wäre, eben irgendwie Dextro aus dem Ärmel holen. :ball

  • Geri
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    • 2. Januar 2026 um 20:36
    • #18

    In Grönland ist es sicher nützlich, in Bezug auf Diabetes autark unterwegs zu sein. Übermäßig viel Hilfe bei Typ 1 ist da nicht zu erwarten. Auch schnelles Ausfliegen ist da nicht gesichert, weil wetterabhängig. Manchmal gehen tagelang keine Flüge. Da ist ICT sicher die beste Wahl. Sensoren müssten bei den Küstentemperaturen gut funktionieren, ich würde aber auch ausreichend Blutzuckerteststreifen mitnehmen. Sollte trotz Vorsichtsmaßnahmen einmal das Insulin einfrieren, verwende es aufgetaut einfach weiter. Bisher hatte ich damit keine Probleme, Gewähr kann ich aber keine geben.

    Vor einigen Jahren habe ich mich, gemeinsam mit drei Freunden, oben auf der Eiskappe absetzen lassen und bin dann 14 Tage in die Berge gestiegen. Da ist man so richtig einsam. Nach 2 Wochen war die Abholung vereinbart, was auch geklappt hat. Ich hatte aber Essen, Insulin und Teststreifen für 5 Wochen mit, da manche vor uns schon mehrere Wochen auf die Abholung wetterbedingt warten mussten. Mein gesamtes Insulin habe ich immer am Körper getragen bzw. in der Nacht im Schlafsack verstaut.

    G017-P1130518b_autoscaled.jpg

    Bei Sonnenschein gemütlich:

    G142-Img_7129_autoscaled.jpg

    Aber es geht auch anders:

    G153-P1130774_autoscaled.jpg

    G039-P1130554b_autoscaled.jpg

    Mit entsprechender Lagerung des Insulins in der Daunenjacke war das alles kein Problem:

    G091-P1130635_autoscaled.jpg

    Viel Spaß in Grönland

    Geri

  • Dirk
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    • 2. Januar 2026 um 21:08
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    • #19

    Leben findet dort statt, wo Du noch nicht warst und das Schicksal erwischt dich immer auf den Wegen, auf denen du versuchst ihm zu entgehen. Beides gute Kalendersprüche 😀

    Machen! Später ist evtl nie...

    Viele Grüße
    Dirk

    typ1sch Leben

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    • 2. Januar 2026 um 21:21
    • #20

    Hallo Geri, vielen Dank für die Tipps und die tollen Fotos!;Das sieht echt beeindruckend aus. Ich hatte schon gelesen, dass du Erfahrung mit so (für mich) extremen Reisen hast. Ich finde das echt mutig, sowas mit Diabetes zu machen. :thumbup:Hast Du denn nie Sorge, dass da irgendwas schief geht?

    Es tut mir jedenfalls gut zu sehen gerade. :)

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