Preisgestaltung Dexcom G7

  • Meine Kostenträger sind aufgrund eines Beamtenverhältnisses die Beihilfestelle NRW und für den Rest eine PKV.

    Seit ca. 4 Wochen warte ich auf die Zustimmung der Beihilfestelle auf die Befürwortung der Kostenübernahme des Nachfolgemodells Dexcom G7., anstelle des bisher vor Jahren genehmigten G6.

    Zwecks Vorlage bei den Kostenträgern wurde mir von Dexcom Deutschland ein Kostenvoranschlag für den Jahresbedarf I. H.v. 3.727,08 Euro zur Verfügung gestellt. Im Store bei Dexcom wird der Jahresbedarf mit 3.228 Euro ausgewiesen, die Firma Mulicare Centrum in den Niederlanden, Gouda, bieten ihn für 2.575,44 Euro an und die Firma Mercala BV ( niederländische Kapitalgesellschaft mit Nebensitz in Biederitz, Deutschland) für 2.611,52 Euro.

    Wo bitte schön ist da eine seriöse Kalkulation erkennbar? In den Niederlanden herrschen natürlich andere Besteuerungssysteme als bei uns.

    Ich berichte dies aber auch deshalb, weil mir „der Hut hochgeht“, wenn Mitstreiter bei diesen Preisen hier ihre CGM- Systeme zwecks Abgleich parallel testen und sie die Kosten, die uns alle betreffen, wenn die Kostenträger mit Einsparungs-Eigenanteilen drohen, anscheinend nicht im Blick haben.


    L.G.


    Peter


    Das ist die Antwort von Dexcom, die ich heute, 06.08., erhalten habe:

    vielen Dank für Ihre E-Mail.


    Gerne möchten wir erläutern, dass die Preise in unserem Webshop und die Preise, die im Rahmen einer Bestellung über unseren Kundenservice bzw. eines individuellen Angebots gelten, voneinander abweichen können.


    Die Preisgestaltung eines Angebots berücksichtigt verschiedene Faktoren, beispielsweise den konkreten Versorgungsweg, die Abrechnungsmodalitäten, individuelle Serviceleistungen sowie weitere vertrags- und auftragsbezogene Rahmenbedingungen. Daher ist ein direkter Vergleich zwischen einem individuellen Angebot und den im Webshop veröffentlichten Preisen nicht immer möglich.


    Auch Preisvergleiche mit anderen Anbietern sind nur eingeschränkt aussagekräftig, da sich Leistungsumfang, Serviceangebote, Vertragskonditionen, Lieferbedingungen sowie enthaltene Zusatzleistungen unterscheiden können.


    Wir verstehen, dass die von Ihnen festgestellten Preisunterschiede Fragen aufwerfen. Die von Ihnen am 23.06.2026 erhaltene Angebotskalkulation wurde auf Grundlage der für Ihren Vorgang geltenden Konditionen erstellt.


    Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung!


    Ich konnte bisher von individuellen Serviceleistungen nichts spüren und einen Vertrag haben die nur mit mir und nicht mit einer KV.

    Wenn ich den Dexcom Sensor wegen seiner Zuverlässigkeit nicht so schätzen würde -ich habe bisher z. Bsp. überhaupt keine Unterbrechungen oder Ausfälle in der Verbindung mit CamAPS Fx- und diese Kombi läuft bei mir hervorragend- dann würde ich mich von diesem Unternehmen ( Dexcom Deutschland ) nachhaltig verabschieden.


    L.G,


    Peter

    Einmal editiert, zuletzt von PeCo ()

  • Habe soeben nachgeschaut in meiner KK-App. Meine Kasse zahlt im Rabattvertrag mit Dexcom im Jahr 1.213,80 Euro für meine Versorgung mit dem G7.

  • Ich berichte dies aber auch deshalb, weil mir „der Hut hochgeht“, wenn Mitstreiter bei diesen Preisen hier ihre CGM- Systeme zwecks Abgleich parallel testen und sie die Kosten, die uns alle betreffen, wenn die Kostenträger mit Einsparungs-Eigenanteilen drohen, anscheinend nicht im Blick haben.

    Was ist denn, deiner Meinung nach, die Alternative, um eine fundierte Entscheidung für ein System zu treffen? Oder meinst du jetzt nicht einmal zwei Sensoren parallel laufen lassen, sondern über Wochen? Letzteres fände ich auch relativ verschwenderisch.


    Ich denke, der Test der Nutzer ist auch weniger das Problem bzw. der größte Kostentreiber, sondern eben die Gewinnmaximierung der Hersteller und Pharmafirmen. Wieviel Marge die haben, wird deutlich, wenn man zum Beispiel mal die deutschen Preise moderner und (hier) sehr teurer Zytostatika mit den Preisen in Indien vergleicht.

  • Wow.... die Preisunterschiede sind ja extrem.

    Gruß Hans :hihi:


    Pumpe seit über 41 Jahren und es ist erst die siebte.....

    Und seit 7 Jahren E-Auto Fahrer

  • bei mir kosten manchmal die G4 Sensoren 680 Euro, manchmal 815 Euro. (je immer 10 Stück..)
    Die Beihilfestelle zahlt, was auf der Rechnung steht. (Beihilfe des Bundes)

  • Habe soeben nachgeschaut in meiner KK-App. Meine Kasse zahlt im Rabattvertrag mit Dexcom im Jahr 1.213,80 Euro für meine Versorgung mit dem G7.

    Woran erkennst Du in der App, dass das ein Rabattvertrag/preis ist? Ich habe bei mir geschaut und bin deutlich über Deinen Preis

    - und wenn es nicht mehr schlimmer geht, dann wird es nicht mehr schlimmer -

  • Woran erkennst Du in der App, dass das ein Rabattvertrag/preis ist? Ich habe bei mir geschaut und bin deutlich über Deinen Preis

    Ich habe den Rabattvertrag vorliegen. Der ist öffentlich.


    Ergänzung: Im Rabattvertrag ist Dexcom als Vertragspartner drin und somit ist das wohl der Rabattpreis, der in der App von der Kasse aufgeführt wird.

  • Hi,


    nur weil deine Kostenträger sich über den Tisch ziehen lassen, sollen andere nicht den eigenen Nachweis erbringen dürfen, ein funktionierendes Produkt durch direkten, eigenen Vergleich zu finden?


    Die Preisgestaltung und Variabilität ist bei den Sensoren ganz offensichtlich genau so absurd wie bei anderen gesundheits bezogenen Produkten und Leistungen, vor allem im globalen Vergleich gesehen.


    Preis des G7 für meine Kasse liegt zwischen den genannten Beträgen hier, gerade nicht mehr genau im Gedächtnis - ist mir auch egal, ich habe ihn nicht ausgehandelt und kann ihn nicht beeinflussen.



    Beim Libre z.B. hat man ziemlich schnell zu viele Sensoren, mit ein paar Reklamationen und einer leichten Überversorgung als Basis (im Gegensatz zur leichten Unterversorgung beim G7).

    Und ich persönlich kann nur jedem empfehlen mal 2 Sensoren gleichzeitig zu testen und dabei regelmäßig blutig zu kontrollieren.

    Nur so kann man feststellen, was für grob falsche Werte ein Sensor unter Umständen bei einem abliefert...

    Einmal editiert, zuletzt von SeIex ()

  • Ich konnte ohne Genehmigung vom G6 auf den G7 umsteigen. Weder Beihilfe noch KK haben da Probleme gemacht. Die Genehmigung von der KK ist auch nicht befristet.

    Der Kapiervorgang wurde leider abgebrochen!