Beiträge von sera

    Hallo zusammen,


    ist die im PDM gespeicherte ID dasselbe wie die Seriennummer auf dem Karton?
    Mit welcher Nummer lässt sich das Gerät genau zuordnen?
    Die Seriennummer müsste doch auch fortlaufend und einmalig pro Gerät sein oder?


    Viele Grüße

    - Insulinmenge ... große Mengen sind nicht linear zur BE-Menge zu berechnen, ab einer gewissen Menge kippt das Ganze
    - Wärme/Kälte
    - Glykämischer Index, Fett- und Proteininsulinierung
    - Tageszeitlich unterschiedliche Insulinsensivitäten
    - Einfluss anderer Medikamente auf Insulinsensivität
    - Wert u. Tendenz z. Zeitpunkt d. Insulinierung ganz bes. im Hinblick auf Resistenzen
    - Gewicht
    - Bewegung
    Oh, mei da gibt es vieles ...

    Hallo Nadavi,


    gut, dass die Lesbarkeit von dir auf den Tisch gebracht wird.
    Mit den ganzen Pumpen ist vieles ein Kompromiss, weil keine Einzige wirklich perfekt ist.
    Was mich allerdings bei der Omnipod total nervt, dass bei einem so wichtigen Alltagsgegenstand der Lesbarkeit so wenig Priorität zugestanden wurde.


    Für Sehbeeinträchtigte ist es sogar quasi unmöglich im Sonnenlicht überhaupt zielgenau eine Einstellung vorzunehmen.
    Solche Fehlentwicklungen oder Einsparungen am Display kappier ich echt nicht. Ich behelfe mir provisorisch, indem weiß mit wlchem Tastendruck und wie oft ich zur gewünschten Einstellung komme. Keine ideale Situation.
    Wenn schon alles aufs Visuelle ausgelegt ist, sollte man doch meinen, dass hier das Bestmögliche verwendet wird.
    Meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Entwicklung beim PDM zur Wischtechnik wie beim Smartphone geht. Super, damit ist die Omnipod dann für mich nicht mehr nutzbar.

    Was ist eigentlich "Selbstwirksamkeitserleben"?


    Das ist irgendwie untergegangen.
    Selbstwirksamkeit ist ein wichtiger Faktor im Leben bei allem was wir anpacken besonders in schwierigen Lebenslagen. Glaube ich daran etwas bewirken zu können, werde ich mich entsprechend für mich oder eine Sache einsetzen. Bin ich eher zögerlich und mache die Erfahrung, dass ich mich anstrenge wie doll und es kommt wenig oder nichts dabei heraus, könnte ich zu dem Schluss kommen, ich kann an der Sache/Situation/Problem eh nichts ändern und werde mich entsprechend passiv verhalten. Was wiederum meine passive Haltung nur verstärkt.


    Vielleicht hat ja von Euch noch jemand griffige Beispiele.

    nikp
    1. Link http://www.diabetes-heute.uni-duesseldor…tml?TextID=3836
    -> "Aber auch die Häufigkeit des Typ 1 Diabetes nimmt in Deutschland zu. So ist die Neuerkrankungsrate von Kindern und Jugendlichen in den letzten 20 Jahren um rund 3,5 bis 4,5 Prozent pro Jahr angestiegen. Mit einer Steigungsrate von fünf bis sieben Prozent sind besonders häufig Kinder betroffen, die jünger als fünf Jahre sind. Als mögliche Ursachen für den Anstieg werden derzeit Umwelteinflüsse und andere Faktoren diskutiert."
    2. Link http://www.diabetes-heute.uni-duesseldor…html?TextID=929
    -> "Resümee


    Epidemiologische Daten sind nicht nur unverzichtbar, um die Verbreitung einer Krankheit zu kennen, sondern auch um den medizinischen Versorgungsbedarf abschätzen zu können. Verschiedene bevölkerungsbasierte Studien zeigen, dass derzeit rund 7% der deutschen Bevölkerung an einem bekannten Diabetes mellitus leiden. Aufgrund des in der Vergangenheit beobachteten Prävalenzanstiegs kann man davon ausgehen, daß derzeit rund 6 Millionen Bundesbürger zuckerkrank sind. Davon werden etwa 2,5 Millionen mit oralen Antidiabetika und etwa 1,6 Millionen Betroffene mit Insulin behandelt. Gut belegt ist ferner, daß die Inzidenz des Typ 1 Diabetes im Kindes- und Jugendalter in den letzten Jahrzehnten weiter zugenommen hat. Da auch die Gesamtprävalenz des Diabetes mellitus in nächster Zukunft steigen wird, ist ein noch gezielterer Einsatz der begrenzten finanziellen Mittel unumgänglich. Verläßliche epidemiologische Kenndaten zum Diabetes mellitus werden aus diesem Grund zunehmend an Bedeutung gewinnen.



    Prof. Hans Hauner,
    Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin der Technischen Universität, München


    Quelle: Modifiziert nach einem Artikel in Deutsche Medizinische Wochenschrift, 123 (1998), 777-782"


    Wenn ich es dir vorsingen soll, gib Bescheid nikp.

    Ich habe nur milden Diabetes. Daher spritze ich auch nur das milde Insulin - Novorapidchen und Lantüßchen. Und habe nur ganz zarte Meßstreifen für mein Pinkfarbenes Bluzuckermeßgerätchen. Und ich muss auch nicht zum Diabetologen bei uns erledigt das die Reinemachefrau mit. :ugly:


    Herrlich :D

    Ohne mich mit Tresiba auszukennen, da ich bei ICT mit NovoRapid und Levemir unterwegs war, eine andere Idee.


    Hast du schon ausprobiert das Basal 2-3 Stunden vorher zu spritzen, um zu gucken, was passiert? Für mich deutet das Stagnieren bei 250 darauf hin, dass es generell von der Dosis passt, nur der physiologische Anstieg vor dem Schlafengehen wird nicht aufgefangen. Der geht bei ICT oft unter oder wird anders kompensiert.

    Worüber ich mich wundere, ist das vollständige Fehlen der Erhebung und Diagnose potentieller psychischer Belastungsfaktoren, denn im Gegensatz zu genetischen oder viralen Ursachen können psychologische Stressoren auch später noch bearbeitet werden, und so mit ggf, die Lebensqualität erhöhen oder auch das Risiko weiterer (Ko-) Morbiditäten senken.


    Vielleicht wird dem Rechnung getragen, dass psychische Stressoren nicht eins zu eins identifizierbar sind. Bei dem einem genügt die Scheidung der Eltern, um aus der Bahn geworfen zu werden, ein anderes Kind ist als Waise im Heim aufgewachsen und wird später Arzt ohne Grenzen.

    Was meint Ihr dazu? Hat das Thema für Euch irgendeine Relevanz? Leider kann ich Euch die jüngste Publikation zu diesem Thema - Prof.Dr. med. Kruse et al: Extrembelastung in der Kindheit-ein Risikofaktor für die Entwicklung von DM, Diabetologie 2017,Nov 28 - nicht zusenden, da die Datei zu groß ist. Ich habe die Publikation aber liegen und sende sie gerne auf Anfrage zu.


    Mich hat das Thema vor einiger Zeit beschäftigt, und ich hatte dazu meine eigene kleine Theorie entwickelt. Bei allen Schlüssen, die man dabei zieht, ist es für mich wichtig, ob mir die Erkenntnis in meiner konkreten Lebenssituation weiterhilft oder noch mehr Konfusion und damit Belastung bringt.

    Angesichts dessen, dass Autoimmungerkrankungen generell und ganz besonders der Typ1 Diabetes bei Kindern und Jugendlichen (aber nicht nur, Stichwort LADA) zunehmen, wird das Phänomen Insulin-Purging daher genauso vermehrt bei (Kinder )Ärzten und Psychologen auf den Tisch landen.


    Ich halte das jedoch für eine Art "Bewältigungsstrategie", die sich lediglich auf den ersten Blick diabetesspezifisch zeigt, ursächlich damit aber nur sekundär etwas zu tun hat.


    Natürlich kann man sich darüber Gedanken machen, ob beispielsweise ein diabetischer Teenager mit normalen entwicklungsbedingten Selbstwertunsicherheiten und der nicht so einfachen Aufgabe des lebenslangen Diabetesmanagements anfälliger für psychische Belastungen wird und als Folge diverse Störungen entwickelt.


    Was den erfahrenen Diabetesbetroffenen aufstößt, der mal mehr oder weniger wahrnehmbar Diabetes unaufgeregt in sein Leben versucht zu integrieren, sind die reißerischen Fragestellungen und Berichterstattungen.


    Ich wünsche für die Abschlussarbeit, dass ein ausreichender Rücklauf mit aussagekräftigen Daten zusammenkommen.

    Zum Frühstück Hinerki?
    Ich sitze grad beim Frühstück - frisch gepressten O-Saft, Kräutertee und Salami- u. Käsevollkornbrot.
    Ja, ja diese Zeit passt eher zu deinem Essen *g*

    Heute gabs das erste selbstgemachte Low Carb Eis. 500ml Buttermilch mit 50g Eiweisspulver (Cappu) und Back.Kakao durch die Eismachine gescheucht. Lecker, etwas zu sehr gefrorern... Aber kaum KH eben ;)


    Und wie hat's geschmeckt?


    Bei mir gibt es bald einen Kartoffelsalat aus blauen Kartoffeln, zieht noch durch.

    Es gibt tatsächlich Fälle, in denen der Arzt bzw. Diabetesberater ein Teil der BE absichtlich mit der Basal abdeckt.


    Aus welchem Grund?

    Aber wenn die Basal ja sonst stimmt, wie geschrieben muss da ja erst einmal nichts gemacht werden. Überprüfen kann man es natürlich. Es ging jedoch ja ursprünglich mal um die Basalerhöhung am Morgen


    Irgendwo fängt man immer an. Es gibt eben einige Auffälligkeiten und ein nützlicher Effekt von Optimierung ist, dass an den richtigen Schrauben gedreht das ganze besser läuft. Ich könnte wetten, dass das Basal richtig verteilt mit einigen Insulineinheiten weniger auskommt.

    Hallo sultanine,


    berücksichtigst du bei der Berechnung d. Insulinierung tageszeitlich unterschiedliche Insulinsensivitäten?


    Mein BE-Faktor unterscheidet sich in dem vorn dir benannten Zeitraum um 0,2 IE, dass kann bei vielen BE sehr schnell einen Unterschied von mind. 1 IE haben. Und eine ganze Einheit zu unterschiedlichen Tageszeiten kann einen Riesenunterschied machen.
    Arbeitest du ganztägig mit lediglich einem BE-Faktor?


    Und toll, dass es Fortschritte gibt. Ist schön, wenn etwas vorwärts geht, gell?

    Hier noch grob eine Übersicht, die eine Einordnung unterstützen kann:


    ab 2 Uhr in der Früh wird mehr Insulin benötigt
    ab 9 Uhr ca. wird man wieder Insulin sensitiver
    ab 15 Uhr etwas weniger
    ab 21 Uhr ca. fängt die Insulin sensitivste Zeit