Beiträge von Brombär

    Halloli,


    das ist aber nicht das einzige Netzwerk - es gibt noch:


    http://www.diabetes-warnhunde.de/


    Dieses ist aus einer Arbeitsgruppe der Deutschen Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes - Landesverband NRW entstanden,
    wo sich Trainerinnen und Betroffene zu Workshops zum Thema "Qualitäts- und Ausbildungsstandards für Diabetes-Warnhunde" getroffen haben.


    Auf Dauer ist das Ziel eine Richtlinie, wie für die Blindenführhunde zu entwickel, so dass die Krankenkassen eine Grundlage für eine (Teil-)Finanzierung haben.
    Wir aus der Selbsthilfe wollten halt auch Kriterien, die wir den Betroffenen an die Hand geben können, so dass diese eine Schule auswählen können.


    Momentan werden Daten für eine wissenschaftliche Studie gesammelt zur Anzeige des Hundes im Vergleich zum CGM.
    Viele Ablehnung seitens der Ärzte und Krankenkassen basieren darauf, dass es keine deutschen Studien zu der Anzeigesicherheit gäbe.


    Gruss ... SAbine

    Halloli,



    ich habe Allergien auf Hausstaub und Spitzwegerich - Reaktion erfolgt mit extrem juckenden Stellen auf der Hand zwischen Zeigefinger und Daumen
    und bei größeren Dosen mit Schnupfensymptomen inkl. Niesen.
    Meine Schilddrüsenwerte werden regelmäßig von meiner Diabetologin geprüft - bis jetzt immer mittig im Normbereich.
    Neben meiner Typ-1-Diabetes habe ich sonst nichts, was in die Kategorie fällt.


    Gruss ... Sabine

    Halloli Philbert D.,


    leider leider sind die Typ-2-Diabetiker im Kinder- und Jugendalter immer häufiger.


    Studien aus dem Jahr 2004 gehen rund 210 Neuerkrankungen pro Jahr aus.
    Damals hatten 1,6 % der deutschen Kinder und Jugendliche einen diagnostizierten Typ2
    und 7 % hatten schon Glukosestoffwechselstörungen.


    Bezogen auf die Gruppe der 0 bis 19 Jährigen (Anzahl : 15.081.000) am 31.12.2010 nach dem Bundesamt für politische Bildung
    sind dies rund 1.050.000 junge Menschen mit Glukosestoffwechselstörung und 241.000 diagnostizierte Typ2er.


    Ich finde, diese Zahlen leider nicht wenig und es werden immer mehr.
    Wo bleiben die Präventionsprogramme in Schulen und Kindergärten? Wann wird sich die Politik über solche Zahlen klar?
    Ich freue mich auf das nächste Parlamentarische Frühstück im Landtag NRW, wo u.a. wir von der Deutschen Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes
    mit den dortigen Politikern über diese Zahlen und die grundsätzliche Notwendigkeit eines Diabetesplan Deutschland informieren und diskutieren.


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    zu Veri183:
    Ist doch schön, wenn man hört, dass man sich keine Sorgen machen muss. Ansonsten ist das halt die Sorge der Mutter um das (hier schwangere) Kind.
    Ansonsten sehe ich das ähnlich wie Du, Schwangerschaft und Geburt sind keine Krankheiten, sondern natürliche Vorgänge (Achtung bös - wie Stuhlgang und Tod),
    an den sich wie bei allen Umstellungen der Körper gewöhnen muss. Es ist halt schön, wenn nicht wie in ganz früheren Zeiten, Mütter und/oder Kinder dabei sterben müssen.


    Zu Simi_99:
    Die Seiten kenne ich, aber da steht die direkte Aussage von Dir so nirgend drin, deshalb frage ich nach einer konkreten Untersuchung.
    Und im Bezug zu Veri183 Wissen ist halt Macht, da ich keine Kinder habe, wird sich die Frage bei mir nicht stellen, ob meine Tochter einen Schwangerschaftsdiabetes
    wahrscheinlicher bekommen kann, aber ich bin eine Wissenssammlerin, gerne auch belegt mit wissenschaftlichen Untersuchungen.


    Gruss ... Sabine


    PS: Augusta Luise, ich wünsche Deiner Tochter alles erdenklich Gute für die Schwangerschaft, Geburt und das Leben mit dem neuen Erdenbürger

    Halloli Simi_99,


    woher weiss Du das, so grundsätzlich find ich das nicht logisch, dass mit den Gründen für Typ 1 und 2 zu begründen.


    Ich kenne einige Schwangerschaftsdiabetikerinnen, die danach einen Typ 1 Diabetes bekommen haben.
    Außerdem gibt es Veröffentlichungen, wo 30 % der Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes nach 10 Jahren einen Diabetes, meist Typ 2 (1 damit nicht ausgeschlossen) entwickeln.
    Als Risikofaktor für Schwangerschaftsdiabetes wird Diabetes im engeren Familienkreis angegeben (leider nicht mit Typ-Angabe).


    Dazu kommt die geringe Wahrscheinlichkeit von 3 bis 5 %, dass die Kinder von einem Typ1-Elternteil auch einen Diabetes Typ 1 entwickeln.


    Gibt es zu Deiner Antwort eine wissenschaftliche Abhandlung oder sonstige Untersuchungen? Falls ja, bitte Titel und Autor oder Link - würde mich interessieren.


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    grundsätzlich stimme ich Traute voll zu. Ich bin selber klein und etwas pummelig, aber Gott sei Dank mit einem hohen Selbstbewusstsein gesegnet, so dass ich meinen eigenen Weg gehe
    und auch keine Probleme mit meinem Übergewicht habe und der gewichtsspezifischen Sticheleien und Ungerechtigkeiten.


    Aber das dies ein neues Problem sei - das ich nicht lache - :


    Ich selber hatte ca. vor 10 Jahren eine Bekannte (Typ1 Diabetikerin) mehrfach ins Krankenhaus gekommen, wegen der selbst hervorgerufenen Ketoazidosen.
    Mein Gefühl sagte, dass war nicht weil sie schlank sein wollte, sondern weil sich die Leute insbesondere ihr Freund sich mehr um sie kümmerten, wenn sie am Boden lag.
    Angebote das ich und mein Mann gerne mit ihr reden würden und auch nachts telefonisch kontakttierbar seien, halfen nichts, da wir nicht die Personen waren,
    deren Aufmerksamkeit sie wollte. Sie hatte dann in einer Klinik in Aachen während eines solchen Aufenthaltes eine psychologische Therapie.
    Danach hat sie sich von ihrem Freund getrennt und ist aus Aachen unbekannt weggezogen und danach habe ich nie mehr was von ihr gehört.
    Ich hoffe sie hat den Absprung geschafft.


    Für mich zählen aber auch die Typ2-Diabetiker, die sich einer Insulintherapie verweigern, da das Insulin ja fett macht ebenso in diesen Diabetes psychologischen Bereich.
    Grundsätzlich macht ja nicht das Insulin fett, sondern die Nahrungsmenge, die damit dann besser verwertet werden kann.


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    am Ende des Artikels wird als möglicher Grund nicht der Diabetes, sondern ein Mangel an Kalzium und Vitamin D während Kindheit und Jugend vermutet,
    neben langfristigen bzw. wiederholte überhöhtem Blutzuckerspiegel, was zu einer schlechteren Knochenqualität führt und dies zu den häufigeren Knochenbrüchen.


    Achtung die Daten der Studie kommen aus Grossbritannien und da weiß man aus Berichten von Jamie Oliver, dass die Schulverpflegung nicht gerade gesundheitsfördernd ist.


    Ich finde, da spielen zu viele Faktoren eine Rolle, dass dieser Rückschluss zwischen Diabetes und Knochenbrüche so einfach gezogen werden sollte,
    besonders weil nicht jeder Diabetiker langfristig und wiederholt überhöhte Blutzuckerspiegel hat und auch nicht angebenden wird wie lang der BZ überhöht sei muss
    oder bei den Probanden war, dass es zu diesen Knochenbrüchen kam. In meinen Augen eine schlecht ausgewertet Studie (soweit dies aus dem Artikel entnehmbar ist).


    Ich habe innerhalb meiner 45 Jahre Diabetes keinen einzigen Knochenbruch gehabt und die drei Jahre davor kann man nicht rechnen, da mir einige Knochen bewusst bei einer Operation gebrochen
    bzw. verletzt wurden.


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    bei meinem Pumpenkatheter gibt es eine Stelle am Bauch links, mehr seitlich, Höhe oberhalb des Bauchnabels wo ich grundsätzlich nur die Hälfte der Wirkung habe.
    Die lasse ich dementsprechend aus.


    Ansonsten ist es wohl eine Frage, wie gut der Zustand des Unterhautfettgewebes ist.
    Schlechte Stellen, wie Orangenhaut oder Spritzbeulen bedeuten schlechte Insulinwirkung.
    Bei mir war es mal der Faktor 2,5 an Menge in meinen Spritzbeulen.


    Ansonsten mal die Haut untersuchen, ob sich da irgendwas unterscheidet von der Haut am Arm.


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    bei mir ist der erste Antrag auch abgelehnt worden, da der medizinische Dienst der TK keine medizinisch Notwendigkeit sah.
    Das habe ich meiner Diabetologin gesagt, da hatte ich die Ablehnung noch nicht schriftlich auf dem Tisch, da ich vorab von der TK telefonisch informiert wurde.
    Meine Ärztin hat sich in Ihrer medizinischen Ehre gekränkt gefühlt, da sie den Antrag über 4 Seiten begründet hat und
    hat sich mit der Ärztin vom med. Dienst TK telefonisch verbinden lassen
    und diese sowas von runtergemacht mit medizinischen Argumenten. Ergebnis: innerhalb von drei Tagen hatte ich den Bewilligungsbescheid.


    Deshalb mein Tipp motiviere Deinen Arzt mit dem med. Dienst zu telefonieren und sich genau begründen zu lassen, warum dieser nicht bewilligt.
    Ggf. klärt sich es dann von selber - oder ihr habt Argumente beim Widerspruch.


    Bei mir war noch das Problem, dass die Ärztin vom med. Dienst eher Ahnung von Typ2 als Typ1 hatte.


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    heute morgen die Zutaten frisch vom Markt besorgt:
    Kalbsleber mit Schmorzwiebeln, Kartoffelpüree + gemischten Salat mit Gurke + Tomate


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    ich freue mich auf
    Wildschweinbraten aus der ausgelösten Keule mit gemischter Pilzpfanne (Kräuterseitling, Portabella, Pfifferlingen) und Semmelknödel.


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    im Gesundheitsbericht 2015 von DiabetesDe - Diabetes Hilfe Deutschland


    http://www.diabetesde.org/file…sundheitsbericht_2015.pdf


    kommt der Artikel "Gesundheitsökonomische Aspekte des Diabetes" auf 21. Milliarden Euro basieren auf einer Datenerhebung der AOK 2009
    mit der Einschränkung, dass die Hochrechnung auf alle Patienten etwas zu viel ergeben könnte, da bei der AOK mehr Diabetiker versichert wären,
    als bei anderen KK. Dieser Wert entspricht 11 % der Krankenversicherungsausgaben und 2/3 der Kosten bezögen sich auf Folgeerkrankungen.


    Menschen mit diagnostizierten Diabetes hätten einen doppelt so hohe Gesundheitskosten wie Nichtdiabetiker.


    Zu diesen Kosten kommt meiner Ansicht nach, aber ich die von Diabetikern, die noch nicht diagnostiziert sind und diese Dunkelziffer liegt bei geschätzt 2,1 %
    (http://www.diabetes-deutschland.de/aktuellesituation.html) mit wahrscheinlich schon vorhanden Folgeerkrankungen.


    Aber egal ob, 14, 21 oder 48 Milliarden Euro, mir sind die Kosten eigentlich schnuppe,
    dagegen alles was eine Krankheit verhindert oder erleichtert kann, ist unterstützend wert - warum nicht gesünderer Lebenswandel.


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    zu Grounded:
    Da hast vollkommen recht.
    Mein letzte belegte Zahl war 48 Mrd. pro Jahr direkte Kosten aus Diabetes (alle Typen) + Folgeerkrankungen.
    Das wären dann für Diabetes rund 30 % der Gesamtkosten.


    Da lohnen Sie vielleicht doch Präventionsprogramm, wo was möglich ist und Forschung für die Ursachen von Typ1.


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    nur mal so grundsätzlich - warum der Pen in den Kühlschrank muss.


    In meiner Pumpe kommt das Insulin auch nicht in den Kühlschrank, wenn es draußen 40° ist.
    Dazu kommt noch, dass ich die Pumpe auch noch "fleischummantelt" im BH trage und meine Körpertemperatur auch nicht unter 36° sinkt.
    Da wird es jedem Insulin heiss. Kein Wirkverlust und das über mehrere Wochen (geringer Insulinbedarf).


    Damals zu ICT-Zeiten hab ich meine Pens sowieso immer mit mir rumgetragen, falls Termine länger dauern und ich dann was brauche
    und nie verminderte Wirkungen gemerkt (auch nicht beim Frankreichurlaub mit mehr als 40°).


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    mein Chef ist so lieb, dass mich für alle medizinischen Termin, ob Diabetes, Zahn, Schulungen oder was sonst so ansteht, freistellt ohne Ausgleich.
    Ich versuch meinerseits alle Termin so zu legen, dass sie nur wenig Arbeitszeit überdecken, z.B. Zahnarzt um 8:00 Uhr,
    so dass ich um 9:00 Uhr ganz normal bei der Arbeit bin.


    Soweit ich weiss hast Du laut Tarifverträge des öffentlichen Dienstes Anrecht auf eine Arbeitsfreistellung :
    siehe : http://www.der-oeffentliche-se…/infoundrat/infothek/1482
    Und das ist kein Bitten mit Duckmäuserisch sein, sondern Dein Anrecht, dafür bekommt der Arbeitgeber ja auch Zuwendungen bzw. Befreiungen,
    wenn er schwerbehinderte Arbeitnehmer in seinem Unternehmen hat.


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    mir ist schonmal ein U40er-Insulin von B.Braun bei hohen Temperaturen (1 Tag Auto bei über 40 Grad mit über 8 Stunden sehr unebener Fahrbahn)
    mikroausgeflockt - was zu nur noch 10% Wirkung geführt hat. Der Hersteller hat mir nachher mitgeteilt, dass dieses Insulin schütteln und heisse Temperatur nicht
    verträgt, ohne den Schütteleffekt wäre dies kein Problem gewesen.


    Das merkt man bzw. Sheldor doch schnell und gravierend. Ansonsten kenne ich Reiseberichte aus der Sahara, wo das Insulin 10 % Wirkverlust danach hatte,
    und das ist ausgleichbar bzw. nicht blutzuckerrelevant.


    Ich denke es gibt viele Baby-Diabetiker, wo so eine Ampulle nach länger liegt (weniger Verbrauch)
    oder Diabetiker aus Ländern, wo ständig solche Temperaturen herrschen (Indien, afrikanische Länder) und dafür sind die Insuline auch ausgelegt.
    Ich würde mir da keine Sorgen machen.


    Gruss ... Sabine

    Halloli,


    den Arztwechsel finde ich eine gute Entscheidung.


    Beim Abschied von Deiner alten Diabetologin würde ich mal fragen - wie sie bei dieser Einstellung zu einer Pumpe
    auf Ihren Internetseiten mit ruhigen Gewissen sagen können, dass Sie Pumpen-Schulungen durchführen.


    Gruss ... Sabine


    Halloli


    Hier mal ein paar Erwiderungen:
    schwere Hypos - bei Pen-Benutzung sind sie wohl gewichtstechnisch leichter, weil man je die Wirkung des Basalinsulin so gut abschalten kann.
    Gewichtsprobleme - so ein Pumpenkörper ist halt schwer, dass wirkt sich bei jeder Wiegung bei Arzt extrem aus
    Eiterabszesse - meist nur einmal und dann auch man auf sowas - man ist ja nicht masochistisch
    zuviele Testtreifen/BZ schätzen - ja ich schätze meinen BZ, besonders wenn er gut ist (schätzen hier als wertvoll achten)
    Karriereruin - vielleicht auch die einzige Möglichkeit in Besprechungen mal selber zu Wort zu kommen
    richtige Funktion nur in Ausnahmefällen - keine Wunder, wenn die Diabetologin mit dieser Einstellung Pumpenschulung anbietet


    Grundsätzlich würde ich den Diabetologen wechseln, wenn er/sie mich nicht unterstützen will und dafür noch nicht mal nachvollziehbare Argumente hat.


    Gruss ... Sabine