Beiträge von Hype

    Ich benutze einen DIY Loop, habe auch dadurch zugenommen obwohl mein Hba1c sogar besser geworden ist und mein Insulinverbrauch annähernd gleich geblieben ist im Vergleich zur ICT..

    Vielleicht liegts an anderen Faktoren..

    Ich frage mich, ob man mit Ketose überhaupt Probleme mit einer Hypoglykämie bekommen kann?

    Ich glaube, das eine Hypoglykämie in Ketose noch gefährlicher sein kann, also ohne, besonders wenn die Hypoawareness gestört ist & man niedrige Werte erst am ganz unterem Ende der Skala bemerkt.


    Hingegen kann es natürlich sein, das Ketonkörper das Gehirn sogar schützen, bei weniger starken Unterzuckerungen.

    Ist also ein zweischneidiges Schwert.

    Ketose und Ketoazidose sind zu unterscheiden.

    Ketoazidosen entwickeln sich bei absoluten Insulinmangel. Eine Ketose, z.b. bei einer ketogenen Ernährung ist nichts schlimmes.

    Messe auch ab und an meine Ketone. Werte bis 3 mmol sind normal bei mir.

    Ich hatte einige G6, die in den ersten 12 Stunden total zappelige Werte liefern, mit vielen falschen Hypos...

    Bei den vorher gesetzten hatte ich das bisher nicht. Kann natürlich Zufall sein.

    Ich glaube zumindest nicht, dass der Transmitter die Werte in den ersten 12 Stunden irgendwie "stabilisiert".


    Im Moment lasse ich beim Wechsel immer 2 Sensoren mit Transmitter parallel laufen und switche, wenn der neue stabil läuft. Aber dafür braucht mal halt 2 Transmitter...

    Geht diese Methode mit einem Handy?

    Also ich wurde auf Danone Sahne Joghurt eingestellt. Weiß gar nicht ob es den noch gibt..

    Was man evtl. auch probieren könnte, wären Zwischenmahlzeiten die komplett aus Protein und Fett bestehen, also Fisch (Forelle, Shrimps etc) oder Fleisch, vielleicht kombiniert mit Käse, Nüssen, Avocados.

    Die Frage ist ob Diabetiker hier wirklich die große Zielgruppe sind, oder ob man nicht viel mehr an Leute denkt, die sich ketogen ernähren.


    Ich messe auch ab und zu meine Ketone, da ich kohlenhydratarm esse, aber so spannend finde ich diese Werte nicht.

    Letzter Kommentar zu diesem Thema

    Als Behaviorist müsstest du dann aber auch wissen, dass das von mir beschriebene klassische Verhaltenstherapie also Behaviorismus ist, keine freundsche Psychoanalyse und auch keine Tiefenpsychologie (mit diesen beiden Therapieformen kann ich auch nix anfangen). Und die Hautarbeit liegt bei dieser Konfrontationstherapie auf der Konfrontation, für den Erfolg muss diese aber ordentlich vor- und nachbereitet werden.


    Und ja, der Mensch kann sich an vieles gewöhnen, aber eine nicht kleine Menge an Menschen entwickelt aus Krieg, Vertreibung, Naturkatastrophen, Gewalt oder Tod ein Trauma. Das ist auch eine schwerwiegende Verletzung, jedoch nicht körperlich, sondern der Seele. Wie bei einem Beinbruch braucht man Therapie (Gips, ggf. OP), dass ist im Fall von Traumata halt eine Psychotherapie. Manche trauen sich dazu jedoch nicht oder wollen auch nicht und leiden weiter still vor sich her.

    Die Verhaltenstherapie die in Deutschland von den Krankenkassen bezahlt wird, ist die kognitivie Verhaltenstherapie.

    Kognitiv weil da viel an 'Glaubenssätzen' oder ähnlichen Humbug gearbeitet wird.

    Die Psychotherapeuten, die ihre Klienten in angstbestzte Situationen begleiten, findest Du eher selten, denn das würde ja arbeit bedeuten.

    Stattdessen diskutiert man stundenlang über mögliche Gründe der Phobie.


    Jetzt mal ehrlich, sowas bringt doch alles nix. Man muss tun, vor was man sich fürchtet. Darüber reden bringt nichts.

    Der User AusserBetrieb hat offensichtlich weniger Probleme mit einer Insulinpumpe als mit täglichen Injektionen.

    Wenn ihm eine Pumpe Entlastung bringt, sehe ich keinen Grund ihm diese abzuraten, vor allem weil mit dem DASH und dem kommenden Omnipod 5 die Möglichkeit zum Loopen besteht.

    Closed Loop Systeme werden sowieso in ein paar Jahren bei Typ 1 Diabetes 'standard of care' sein.

    Also ja, er sollte unbedingt eine Pumpe beantragen!


    Jetzt zum psychologischen Teil. Hier bin radikaler Behaviorist und glaube nicht, das Labertherapien der freudschen Zurichtung irgendeinen Nutzen haben.

    Es muss hier nichts tiefenpsychologisch aufgearbeitet, angenommen oder analysiert oder sonstwie aufgrund einer omniösen Skala bearbeitet werden.

    Menschen gewöhnen sich an Krieg, Hunger, Tod etc. ohne psychologischen Firlefanz, eben aus dem einfachen Grund weil sie es müssen und lernen damit umzugehen.

    Du liest nicht richtig. Ich würde mit einer Pumpe natürlich auch korrigieren nur entfällt dann pro Korrektur der zusätzliche Anstieg aufgrund der Spritze! Es ist leicht zu sagen wenn man dieses Problem nicht hat! Von daher Thema beendet.

    Dann lass Dir doch eine Pumpe verordnen. Einfach mal beim Diabetologen anfragen, und ihm die Ohren volljammern. Du hast doch selber schon genug Gründe geliefert für eine Pumpe.

    Das überprüft kein Mensch im Detail, also trag ruhig dick auf.

    Hast du eigentlich gelesen was ich geschrieben habe? Ich habe keine Angst vor der Spritze, es geht um den extremen Blutzuckeranstieg aufgrund des Stresses.

    Ja und? Denkst Du ich hab keinen Stress, und mein Blutzucker würde deshalb nicht steigen? Dann korrigiert man halt.

    Das wirst Du so oder so machen müssen, auch ohne Stress. Blutzuckfluktuationen sind ein definierendes Merkmal des (Typ 1) Diabetes.

    Aus diesem Grunde versuche ich die Anzahl zu reduzieren (mit Pumpe fiele das ja auch nicht ganz weg)

    Wie gesagt, das ist die falsche Strategie.


    Den DASH gibts ab 200-300 Euro nach oben bei EBay (wenns dort keinen DASH gibt, musst Du auf den Eros switchen) Dafür bekommst Du 10 Pods. Das reicht für einen Monat (solange alles funktioniert) Das wären die Kosten die auf Dich zukommen.

    Bestelle noch heute, wenn Du solche Angst hast.

    Die Psychologen haben keine Ahnung wie man die ich nenne es jetzt mal so "Nadelphobie" behandeln könnte.

    Das glaube ich nicht.

    Phobien sind ein weit beckartes Feld in der Psychologie. Fakt ist, du musst es mehrmals machen, also Dir eine Spritze setzen. Dann verlernst Du irgendwann Deine Angat davor, oder zumindest nimmt Dein Stress dabei ab.

    Wenn Du das nicht willst oder kannst, kann Dir natürlich auch kein Psychologe helfen. Etwas Willenskraft und die Akzeptanz unangenehme Gefühle auszuhalten bedarf es schon.

    So ist das Leben nun mal. Du wirst frühzeitig an Folgeerkrankungen sterben oder Du lernst Dir eine Spritze zu setzen bei Bedarf. Dazwischen gibt es nichts.

    @ Hype - Schichtbetrieb habe ich zwar nicht, eine klassische 40 Stunden Woche mit geregelten Zeiten allerdings auch nicht. Teilweise klingelt morgens um 6 Uhr schon das Telefon weil irgendwer von der Leiter gefallen ist oder die Hütte brennt und dann muss ich schnell raus auf die Baustelle.


    Hier bis zu 45 Minuten wegen Nadelphobie zu warten geht nicht und ist manche Tage für mich dann Hölle. Ich quäl mich dann da durch und spritze bei solchen Situationen gleich mehr Insulin um Spitzen wegen Stress abzufangen. Unterzucker kommt durch Stress zum Glück bisher nicht vor.


    Mit welcher Begründung hast du die Patchpumpe denn genehmigt bekommen? Oder hast du gleich das Rezept dafür angefragt.

    Wie geschrieben, bei mir war es der 3-Schicht Betrieb. Genauere Angaben habe ich nicht gemacht, meine Praxis hat den Rest erledigt.

    Du kannst Dir auch ein paar Dash Pods bei EBay kaufen, und ein eigenes Closed Loop System basteln.


    Was hat denn diese Nadelphobie bei Dir ausgelöst? Hattest Du mal ein falsche Injektionsstelle erwischt, und Schmerzen gespürt? Ist die Nadel evtl. zu lang? Hast Du einen Pen?