Beiträge von Cindbar

    Welche Einstellungen? Und welcher Adblocker funktioniert wirklich, ohne dass man sich damit Malware installiert?

    Ich habe uBlock Origin installiert. Das ist eine Eine Open-Source-Software unter der GPL Lizenz, da ist demzufolge also keine Malware enthalten.


    Wenn immer ich mal Web Seiten auf einem PC sehe, der keinen Blocker installiert hat, wundere ich mich, wie man sich so etwas antun kann. Da findet man ja den Inhalt mehr.


    Ich bin eher bereit für werbefreie Inhalte Geld zu bezahlen, als auf zu Gunsten eines Seitenbetreibers den Blocker auf seiner Seite auszuschalten.


    Malware bekommst du übrigens eher auf deinen PC, wenn du die malwareversuchte Werbung anzeigst, als wenn du sie blockierst.

    Wenn du großen Blödsinn in einfacher Sprache schreibst, bist du damit erfolgreicher, als wenn du die Wahrheit kompliziert schreibst.


    Beispiele, z.B. Zeitung mit vier groß geschriebenen Buchstaben, brauche ich wohl nicht zu nennen, oder?

    Das finde ich interessant und würde ich auch gern mal probieren. Aber wo/wie machst du das (mit dem Pen, mit einer Spritze)?


    Ist die Insulinsensitivität intravenös identisch, kann man also bei Korrekturen den gleichen Faktor nehmen wie immer?

    Nur mit einer Spritze, weil man den Kolben vor dem Reindrücken zurückziehen muss, um zu sehen, ob man die Vene überhaupt getroffen hat, oder durchgestochen hat. Wenn man nicht in die Vene trifft ist das zwar nicht gefährlich, aber wirkt dann halt nur so langsam wie normal gespritztes Insulin. Die Spritzen für i. v. soll man deshalb auch nur einmal benutzen und wirft sie danach weg.


    Keinesfalls den üblichen Faktor verwenden. Ich habe z. B. einen Insulin Tagesbedarf von ca. 70 Einheiten Insulin und spritze i. v. höchstens 4 Einheiten und nur bei sehr hohen BZ.Werten, also höher als ca. 280 mg/dl. Dann geht der BZ hypofrei in kurzer Zeit auf Normalwerte, außer es herrscht gerade eine erhöhte Insuinresistenz, dann geht der BZ etwas runter und danach gleich wieder hoch. (Bei Infektion, Cortison u.s.w.)


    Wie dass funktioniert, hat mir mein/e Diabetolog*in beigebracht. Wenn du Pech hast (>99% aller Diabetologen), erklärt er/sie dich nur für verrückt, wenn du danach fragst.

    Eine zukünftige Zusammenarbeit von Tandem und Abbott wurde heute bekanntgegeben: Abbott and Tandem exploring new integrated Solutions und als deutsche Übersetzung.


    Solange es die t:slim X2 in Deutschland nicht gibt, nützt uns InsulinClubber das natürlich noch nichts.


    Hier noch ein Text, den Tandem am 23. September auf Twitter gepostet hat:

    Zitat

    Thanks for your interest! We have distribution agreements in Australia, Bahamas, Czech Republic, Denmark, Italy, New Zealand, Norway, South Africa, Spain, Sweden, and the UK. We haven't disclosed which other countries we'll be going to. Sorry we don't have more info.


    Vielen Dank für Ihr Interesse! Wir haben Vertriebsvereinbarungen in Australien, den Bahamas, der Tschechischen Republik, Dänemark, Italien, Neuseeland, Norwegen, Südafrika, Spanien, Schweden und Großbritannien. Wir haben nicht bekannt gegeben, in welche anderen Länder wir gehen werden. Leider haben wir keine weiteren Informationen.

    Das könnte ich beim Frühstück auch machen, wenn es sein muss.

    Du könntest beim Frühstück auch mal versuchen statt einer veränderten Bolusgröße den Pump-Ess-Abstand zu vergrößern. Kann allerdings sein, dass das mit Fiasp in deiner Pumpe nicht geht, weil du dann schon vor dem Essen unterzuckerst.


    Warum hast du überhaut Fiasp in der Pumpe, das ja offensichtlich für dein Frühstück eine viel zu kurze Wirkdauer hat? Hast du am Anfang Normalinsulin in der Pumpe gehabt und hattest damit eine andere Basalratengrafik?

    Nicht wegen das mir schadet

    In der Sinne,dass ich irgendwelche Entzündungen in 40 Jahren bekommen kann.

    Nur wegen spitzen und hypo zu vermeiden und kein Insulin spritzen zu müssen.

    Bei mir Insulin ist unberechenbar Sie bringt mich innerhalb 1st .unter 50mg.

    Ich spritze/pumpe schon seit 42 Jahren Insulin. Das mit den Entzündungen ist Quatsch, den sich der Autor des Buchs deiner Tante ausgedacht hat. Das stimmt einfach nicht.


    Entzündungen bekommst du leicht, wenn du zu wenig Insulin spritzt und immer mit zu hohen Blutzuckerwerten rumläufst. Wenn du aber deine Blutzuckerwerte (mit Insulin) auf Normalwerten hältst, dann bekommst du auch keine ungewöhnlichen Entzündungen. Dass man vom Insulinspritzen Entzündungen bekommt ist falsch.



    Wenn du mit Insulin innerhalb einer Stunde unter 50mg/dl kommst, liegt einfach nur daran, dass du wegen der Remissionsphase nur so wenig Insulin brauchst. Wenn du das schon im Voraus weißt, dass dich ein Insulinbolus innerhalb einer Stunde unter 50mg/dl bringt, dann heißt das nur, dass es nicht unberechenbar ist, sondern dass es berechenbar ist, und deine Insulinmenge zu groß war.


    Du brauchst einfach zur Zeit noch so wenig Insulin, dass es dir vorkommt, dass es unberechenbar wäre. Alle anderen Leute mit Diabetes brauchen halt mehr Insulin als du, und deshalb darfst du auf Tipps mit Insulinmengen, die dir andere Menschen geben, zum Beispiel deine Tante, nicht hören.

    Ja, Markus, das ist eine Meinung die in bestimmten Kreisen behauptet wird und anhand von Beispielen, die im Buch stehen untermauert wird. Das hat aber nichts mit ernsthafter Medizin zu tun, sondern eher mit Verschwörungstheorien und Irrglauben.


    Bei der Homöopathie ist das so ähnlich. Aus Sicht der medizinischen Wissenschaft ist es unmöglich, dass es wirkt. Trotzdem wirkt es bei manchen. Es müssen nicht wirklich die Kügelchen sein, die da helfen, es kann auch der Glauben an die Wirksamkeit sein, mit dem im Körper Selbstheilungskräfte aktiviert werden, dass die Menschen wirklich gesunder werden wenn sie die Tropfen oder Kügelchen nehmen.


    Bei Diabetikern, bei denen die Bauchspeicheldrüse eigentlich noch genügend Insulin produziert, dieses Insulin aber aufgrund von Resistenz nicht mehr ausreichend wirkt, kann so ein Buch die Selbstheilungskräfte auch aktivieren und sie überwinden durch Bewegung und Glauben an die Wirksamkeit des Insulinverzichts eine zeitweise Heilung. (Sie produzieren dadurch nicht mehr Insulin, sondern ihr vorhandenes Insulin wirkt wieder besser).


    Bei Menschen mit Typ-1- oder Typ-3-Diabetes, die kein körpereigenes Insulin aus der Bauchspeicheldrüse mehr haben, kann Homöopathie oder der Glaube an die Aussagen des Buchs nur tödlich enden, wenn sie auf gespritztes Insulin verzichten. Selbst wenn der Wunderheiler etwas anderes behauptet.


    Du bist ja noch in der Remissionsphase. Vielleicht würdest du eine Weile überleben, wenn du auf Insulin verzichtest. Das könntest du sogar noch verlängern, wenn du komplett auf Kohlenhydrate verzichtest.


    Wir anderen, die schon mehrere Jahre unseren Typ-1-Diabetes haben, und keine eigene Insulinproduktion mehr haben, würden bei dem Versuch, auf gespritztes Insulin zu verzichten, schon nach wenigen Tagen sterben. Selbst wenn wir auf Kohlenhydrate in der Nahrung vollständig verzichten.

    Ich glaube das ist kein Fehler, den du entdeckt hast, sondern so gewollt. Ich surfe hier schon seit Jahren immer nur angemeldet. Werbung neben und zwischen den Beiträgen gab es schon immer, je nach dem, ob sie vom Ad-Blocker ausgeblendet werden oder ob man sie trotz Ad-Blocker anzeigen lässt.

    Die Aussage, dass Insulin schädlich sei, habe ich auch schon von Leuten mit Typ-2-Diabetes gehört.


    Dann wird es meistens darauf bezogen, dass man bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern mit Insulin zwar die Blutzuckerwerte senken kann, aber nur bei gleichzeitig starker Gewichtszunahme.


    Für diese Menschen ist die richtige Therapie: Weniger essen und viel mehr bewegen. Bei solchen Menschen ist Insulin statt Bewegung und Insulin statt weniger Essen tatsächlich ungesund und schädlich.




    Bei deiner Tante ist es so, dass sie durch ihre für sie neue Low-Carb Ernährung jetzt wahrscheinlich tatsächlich weniger Insulin braucht, als vorher zu den Zeiten, als sie noch die übliche kohlenhydratreiche Ernährung hatte.


    Sie kennt anscheinend nicht die positiven Argumente mit denen sie Werbung für ihre eigene Low-Carb-Ernährung machen kann und versucht es deshalb über den umgekehrten Weg, negative Aussagen über Insulin zu machen. Das ist eine schlechte Art zu kommunizieren, weil das Insulin für dich mit Typ-1-Diabetes ja nicht schädlich ist, sondern lebensnotwendig.




    Trotzdem ist es auch bei Typ-1-Diabetes nützlich, so wenig Insulin zu verwenden, wie möglich, um zum Beispiel nicht zu viel zu essen und zuzunehmen.


    Und auch für uns mit Typ-1-Diabetes besteht die Gefahr, Spätschäden, wie Herzinfarkt oder Durchblutungsstörungen zu bekommen. Als Vorsorge hilft auch bei Typ-1-Diabetes, sich im Alltag viel mehr zu bewegen. (Mit dem Fahrrad zur Arbeit und zum Einkaufen, statt mit dem Auto, zu Fuß statt mit dem Bus u.s.w.) Diese geänderte Lebensweise benötigt auch weniger Insulin.


    Deshalb gilt: Geringer Insulinverbrauch ist immer besser, als hoher Insulinverbrauch. Aber nur solange die Blutzuckerwerte noch stimmen. Schädlich ist das Insulin trozdem nicht.

    Hallo Julia,


    Dass du nicht im DMP-Programm warst, ist nicht so schlimm. Vom DMP wird man nicht gesund.


    Gut ist, dass dein HbA1c runter auf 7,3 gehen soll. Das ist wirklich ein gutes Ziel. Das kann die Diabetesberaterin aber nicht allein machen. Das klappt nur, wenn du mit ihr zusammenarbeitest.


    Du kannst auch immer im Insulinclub fragen, wenn sie etwas von dir verlangt und du weißt nicht, wie du es schaffen sollst.

    Das Posting von Karli möchte ich gerne erweitern. Können die 670G Nutzer/innen bitte mal folgende drei Situationen ausführlich schildern, wie man dabei mit der 670G vorgehen soll/muss? Was macht man vor dem Essen, während des Essens oder nach dem Essen an der Pumpe? Oder muss man gar nichts machen, außer essen?


    1. Hauptmahlzeit: Du möchtest ein normales Mittagessen zu dir nehmen.
    2. Zwischenmahlzeit: Du möchtest drei Stunden nach der Hauptmahlzeit einen Mini-Joghurt mit 1,5 BE essen.
    3. Sport: Du bist morgens gerade aufgestanden, nüchtern und gehst/rennst/radelst vor dem Frühstück in die fünf km entfernte Bäckerei und wieder zurück, um Brötchen zu holen.

    Linoi, Löschen von Nachrichten reicht nicht aus. Du musst danach auch noch den Papierkorb für die Nachrichten leeren, weil die PNs im Insulinclub-Papierkorb genausoviel Platz wegnehmen, wie die noch nicht gelöschten.

    Solche Probleme, dass für ein paar Stunden der ISIG Wert auf unter 10 gesunken ist, und der Sensor sich nicht mehr kalibrieren lässt oder selbst merkt, dass er Tot ist, hatte ich mit den alten Enlite Sensoren aber auch mit den neuen Guardian 3 schon. Meistens ca. einen Tag nach dem Setzen eines neuen Sensors.