Beiträge von hakaru

    Hi Mokka,


    ja, es ist in jedem Fall besser, den defekten Sensor aufzuheben. Ich musste per Telefon mal die Nummer am Seitenrand ansagen und dann den Sensor einschicken.


    Seltsame Fehlermeldung. Hatte ich zum Glück noch nie. War der vielleicht mit einem sehr kurzen Ablaufdatum versehen? Die Packung hast Du wahrscheinlich nicht mehr?


    LG und viel Erfolg mit dem neuen Sensor!


    hakaru

    Es gab jüngst ein neues Typ-2-Mitglied, das aktiv mit Telefonnummer und Internetpräsenz einer Gruppe auftrat. Ich denke, es geht unter anderem darum. Wäre sicher angebracht, erst einmal zu fragen, ob das hier erwünscht ist.

    Denn ja, in der Hauptsache sollte das Forum schon von Leuten mit Insulinpflicht genutzt werden.


    Unsere ansässigen Typ 2er sind gar nicht gemeint, denke ich. :) Mir ist da noch kein Beitrag als unpassend aufgefallen.

    Ich kenne die Teile noch aus den Anfangsjahren in der Arztpraxis. Privat hatte ich zum Glück nur immer Stechhilfen.


    Für die TE dürften Lanzetten auch eher problematisch sein, weil sie doch mal schrieb, ein großes Problem mit dem Anblick von Blut zu haben. Die Lanzetten sind schon sehr speziell. :wacko:

    Das ist mir beim allerersten Sensor passiert. Aber tatsächlich auch nur bei dem Sensor, danach nie wieder.

    Da ich damals noch öfter blutig gemessen habe, konnte ich gut vergleichen. An der Messgenauigkeit hat sich keine negative Auswirkung gezeigt und der Sensor hat auch zwei Wochen durchgehalten.

    In einem der FGM-Threads hatte seinerzeit jemand Fotos von einem ähnlich blutigen Setzen gepostet, insofern war ich nicht ganz unvorbereitet. Blöd war es trotzdem, weil ich zur Unterstützung beim ersten Sensor auch noch meine Mutter dazu geholt hatte. Für sie sah das recht dramatisch aus, glaube ich. :hmmz:

    Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde Tresiba in den USA zuerst nicht zugelassen, da hierzu Studien fehlten, die jetzt aber nachgereicht wurden.

    Ja, Tresiba stand seinerzeit unter Verdacht, ein höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse aufzuweisen. Oder anders gesagt, die US-Behörden wollten das erst geklärt haben, bevor das Insulin zugelassen wurde.

    Soweit ich informiert bin, wurden diese Bedenken nicht bestätigt.


    Mit dem Vertrauen in neue Medikamente ohne Langzeiterfahrungen ist es nun immer so eine Sache. Manchmal spielt der Kopf nicht mit, obwohl der Verstand es eigentlich besser weiß.

    Ich habe z. B. längere Zeit Lantus gespritzt und bin dann durch den Krebsverdacht verunsichert worden. Ich kann mir jetzt dreimal einreden, dass nichts dran ist... ich möchte nicht mehr unbedingt Lantus oder Toujeo spritzen.

    Ich weiß nicht, ich weiß nicht... ob diese Überlegungen zielführend sind. :pupillen: Ganz viele von uns hatten gar nicht die Zeit, darüber nachzudenken, wie sie sich nun am besten in den Finger pieken, um die erste eigene BZ-Messung hinzubekommen.


    Du erwägst doch nicht ernsthaft, Blut von einem blutigen Ausschlag zur Messung zu nutzen?

    Mit den Blutwerten ist es manchmal aber auch zum Mäusemelken. Ich habe noch keinen Arzt dazu bewegen können, den Vitamin D-Wert bei mir zu messen.

    Von zweimal im Jahr Kontrolle ohne Aufforderung kann ich nur träumen. *seufz*

    Wenn ich dann so lese, dass manche mit täglich 5000 IE im Normbereich liegen, dürften die mir empfohlenen 1000 IE tgl ja wahrscheinlich so gut wie nix bewirken. :( Nehme im Winter schon von allein 2000.

    Wann macht eine Messung eigentlich mehr Sinn - vor oder nach dem Sommer? :confused2

    Dass ich 2015 nach dem Umstieg auf Tresiba auch erst einige Wochen mit Achterbahn hatte, ist mir nicht in Erinnerung. Aber da bei mir z. B. tatsächlich die SD öfter mal spinnt, habe ich selten wirklich langfristig glatte Striche auf dem Display.

    Das einzig Beständige ist der Wechsel oder so... :arghs: Mittlerweile warte ich echt ab, ob es sich nicht doch noch wieder von alleine bessert, wenn ich andere Faktoren ausschließen kann.

    Und, das ist bei mir auch oft der Fall: Je mehr ich mich ärgere, desto blöder wird's. Sich ganz bewusst ehrgeizig drum kümmern wollen, führt dann nicht unbedingt zu besseren Werten.

    ~~~~~~

    Kann es zeitlich mit einer neuen Patrone vom Fiasp zusammentreffen?

    Mich macht die drastische Reduzierung vom Bolus (Fiasp?) stutzig. Ich würde vermuten, dass sich zu dem Zeitpunkt etwas im System geändert hat, was noch unbekannt ist.

    Hast Du z. B. Probleme mit der Schilddrüse? Deren Gemütszustand ändert sich gern mal zum Jahreszeitenwechsel.


    Hast Du Geduld abzuwarten? Manchmal spinnt ja auch irgendwo was rum, ohne dass wir den Auslöser finden können. Ich hatte im Januar / Februar über längere Zeit sehr krasse "Zackenbarsche" im Verlauf. Wusste aber zum Großteil nicht, woran es liegen könnte. Eine Mitursache waren unangenehme Hypos im Vorfeld, so dass ich später bei Hypos wahrscheinlich ohne Verstand zu viel gefuttert habe und es dann immer schlimmer wurde mit dem Auf und Ab.

    Seit einiger Zeit ist der Spuk nun wieder vorüber und der Verlauf bei mir sieht wieder wesentlich ruhiger aus.

    Ich habe da diesmal nur abgewartet und nichts unternommen. Will also sagen, mitunter bleibt es unerklärlich, geht aber von al!ein weg. Aber da erzähle ich Dir ja nichts Neues, das kennst Du ja mit 20 Jahren Dm auch. :)


    Ergänzung: Ich bin im Dezember 2018 wieder mit Tresiba gestartet. Erst klappte es ganz gut, aber dann kam ziemlich schnell diese bekloppte Phase mit dem Auf und Ab. Da war ich schon frustriert darüber, dass der Wiedereinstieg mit Tresiba nicht so verlief, wie ich es von den Erfahrungen zuvor erwartet hatte. Dachte, es läge nun doch irgendwie bald an meinem Alter... :hmmz: (werde 44)


    Mir fällt das jetzt gerade auf, weil es bei mir ja dann auch eine Zeitlang nach Tresibabeginn auftrat. Wie gesagt, inzwischen ist es ruhiger geworden.

    Aber hm, vielleicht gibt es doch größere Anpassungsvorgänge im Körper bei Umstellung auf Tresiba? Ominös. :confused2

    Ich spritze es morgens. Als ich 2015 damit angefangen habe, riet der Doktor zur morgendlichen Spritze, weil ich unter Levemir zu häufigen UZ in der 2. Nachthälfte neigte und der Arzt vermutete, die morgendliche Dosis Tresiba ist dann zum nächsten Morgen hin leicht "auslaufend", also schwächer während der hohen Insulinempfindlichkeit.

    Ich bin dabei geblieben, habe aber im Laufe der Jahre und insbesondere beim Absetzen im Mai 2018 gemerkt, dass es über Tage hin gleichmäßig wirkt.

    Der Zeitpunkt scheint wirklich schnuppe zu sein, nur nicht unter 8 Stunden laut Beipackzettel.

    Ich habe keine Ahnung, ob diese Kampagne nun für Aufklärung sorgt. Hier oben im Norden der Republik hängen keine Plakate etc. und kein Mensch redet darüber.


    Eine kurze Googlesuche aus Langeweile und Neugier brachte mir eben einen offenen Brief von Ärzten an Frau Prof. Ziegler.

    Vielleicht für den einen oder anderen interessant: https://www.google.de/url?sa=t…Vaw1-Nc_F1CuLdMSMXHX762pD


    Vom 21. Februar 2019.

    Ich denk mal, die Aktion hat ihre 50 Tage nun aber auch so oder so bald geschafft. :arghs:

    Als ich im vergangenen Mai Tresiba ausgeschlichen habe, spritzte ich am Donnerstag früh die letzte komplette Dosis. Am Tag darauf waren nur noch vier Einheiten im Pen. Bis Sonnabend Mittag lief dennoch alles glatt mit 'nur' Tresiba.

    Was ich sagen will: Dass morgens gespritztes Tresiba am Vormittag kurz eine Lücke reißt, glaube ich eigentlich nicht. Die Basalversorgung ist wirklich sehr langanhaltend.

    Ich kenne das, was Du schilderst mit dem Start nach niedrigen Nuchternwerten, aber auch. Weiß nur leider nicht, wo der Grund liegen wird.

    Vielleicht doch eine stärkere Gegenregulation auf die tiefen Werte, mit denen Fiasp (bei mir) nicht klarkommt.

    Morgens kann ich Fiasp aber auch sowieso deutlich vor dem Essen vertragen, damit der Gipfel sich nicht zu böse auswächst.


    (Die Erfahrung mit dem Ausschleichen passt auch zur Frage von sokrates.)

    Nicht jeder Pen eignet sich für jede Insulinsorte. Es müsste erst einmal klar sein, welches Insulin Du verwenden sollst.

    Einige wenige Pens sind mit allen Sorten kompatibel, denke ich, z. B. der Pendiq.


    Korrigiert mich bitte, wenn sich daran was geändert haben sollte.


    Auch, wenn man den Knopf vielleicht nicht lange drücken muss, sollte der Pen noch mehrere Sekunden an der Stelle gehalten werden.

    Ich bin ja im Dezember 2018 zum 2. Mal mit Tresiba eingestiegen (6 Monate Intermezzo mit Levemir) und kann mich erinnern, dass der erste Tag mit Tresiba nicht berauschend war. Die Werte lagen zu hoch. Musste mit Fiasp korrigieren. Tresiba kann am ersten Tag noch nicht voll wirken, denke ich. Schon am 2. Tag sah es besser aus und wirklich ändern würde ich erst an der Dosis nach drei oder vier Tagen.