Beiträge von hakaru

    Ich habe keine Ahnung, ob diese Kampagne nun für Aufklärung sorgt. Hier oben im Norden der Republik hängen keine Plakate etc. und kein Mensch redet darüber.


    Eine kurze Googlesuche aus Langeweile und Neugier brachte mir eben einen offenen Brief von Ärzten an Frau Prof. Ziegler.

    Vielleicht für den einen oder anderen interessant: https://www.google.de/url?sa=t…Vaw1-Nc_F1CuLdMSMXHX762pD


    Vom 21. Februar 2019.

    Ich denk mal, die Aktion hat ihre 50 Tage nun aber auch so oder so bald geschafft. :arghs:

    Als ich im vergangenen Mai Tresiba ausgeschlichen habe, spritzte ich am Donnerstag früh die letzte komplette Dosis. Am Tag darauf waren nur noch vier Einheiten im Pen. Bis Sonnabend Mittag lief dennoch alles glatt mit 'nur' Tresiba.

    Was ich sagen will: Dass morgens gespritztes Tresiba am Vormittag kurz eine Lücke reißt, glaube ich eigentlich nicht. Die Basalversorgung ist wirklich sehr langanhaltend.

    Ich kenne das, was Du schilderst mit dem Start nach niedrigen Nuchternwerten, aber auch. Weiß nur leider nicht, wo der Grund liegen wird.

    Vielleicht doch eine stärkere Gegenregulation auf die tiefen Werte, mit denen Fiasp (bei mir) nicht klarkommt.

    Morgens kann ich Fiasp aber auch sowieso deutlich vor dem Essen vertragen, damit der Gipfel sich nicht zu böse auswächst.


    (Die Erfahrung mit dem Ausschleichen passt auch zur Frage von sokrates.)

    Nicht jeder Pen eignet sich für jede Insulinsorte. Es müsste erst einmal klar sein, welches Insulin Du verwenden sollst.

    Einige wenige Pens sind mit allen Sorten kompatibel, denke ich, z. B. der Pendiq.


    Korrigiert mich bitte, wenn sich daran was geändert haben sollte.


    Auch, wenn man den Knopf vielleicht nicht lange drücken muss, sollte der Pen noch mehrere Sekunden an der Stelle gehalten werden.

    Ich bin ja im Dezember 2018 zum 2. Mal mit Tresiba eingestiegen (6 Monate Intermezzo mit Levemir) und kann mich erinnern, dass der erste Tag mit Tresiba nicht berauschend war. Die Werte lagen zu hoch. Musste mit Fiasp korrigieren. Tresiba kann am ersten Tag noch nicht voll wirken, denke ich. Schon am 2. Tag sah es besser aus und wirklich ändern würde ich erst an der Dosis nach drei oder vier Tagen.

    Mit Typ 1-Diabetes bin ich weit und breit der einzige in der Familie. Ich denke auch nicht, dass mich schon früh jemand als "Hochrisikokind" erkannt hätte. Es gab ja keine familiären Anhaltspunkte, die auf einen Typ 1 hingewiesen hätten.

    Wenn a world without 1 einstmals Typ 1 verhindern will, müssten wahrscheinlich alle Neugeborenen getestet werden? :confused2

    Häufiges Scannen finde ich nicht bedenklich. Gerade in manchen Situationen verschafft das Sicherheit und Vertrauen. :)

    Schwieriger ist es, gewisse hohe Werte so hinzunehmen und nicht sofort darauf zu reagieren. Damit bringt man oft nur unnötige Unruhe ins System. Manchmal übertreibt das Libre nach oben hin gern mal bei mir und erst im Nachhinein betrachtet war die Zacke dann doch nicht so böse. :ahahaha:

    Ich denke, es läuft ein neues Verfahren nach dem AMNOG. Im ersten Jahr kann der Hersteller den Preis selbst festlegen. Wenn dann im Verfahren kein Zusatznutzen festgestellt wird, muss das Präparat für den Preis angeboten werden, den die GKV sich vorstellt.

    Im ersten Anlauf 2014/15 hat Novo Nordisk sich damit nicht zufrieden gegeben und das Produkt in D vom Markt genommen. D ist quasi Referenzland im Pharmabereich, der hier erzielte Preis dient anderen Ländern als Vergleichswert. Außerdem decken sich ausländische Pharmahändler in D mit preiswerten Medikamenten ein. Das alles war Novo Nordisk zu riskant, weshalb sie trotz anfänglich anders lautender Zusicherung letztendlich den Opt Out vorgezogen haben.

    Diesmal sind die Dänen hoffentlich schlauer und handeln rechtzeitig Rabattverträge aus, so dass es auf die Einschätzung des Zusatznutzens womöglich gar nicht mehr ankommt.


    https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3225/

    Hi Frank, ich hab jetzt die sechs Seiten Deiner Geschichte gelesen.

    Vergiss mein Posting oben, es ist ja dann alles schon nebenan erörtert worden.

    Viel Erfolg natürlich weiterhin!

    wenn es denn wirkt? Praktisch ist es ja, es nur alle 24 Stunden spritzen zu müssen.

    Ich bin von den 8 IE Einstieg jetzt mit Steigerung alle 3 Tage (erst in 1er, jetzt in 2er Schritten) auf heute 23 IE. Die Nüchtetnwerte liegen jedoch in den bisherigen 4 Wochen von der IE Menge her unabhängig (inzwischen ja verdreifacht) unverändert zwischen 140 und 160.

    Hi Frank,


    Du bist, wenn ich es richtig mitbekommen habe, noch neu mit Insulin unterwegs und misst per Fingerpieks. Deine Nüchternwerte sind trotz der deutlichen Erhöhung der Tresibadosis nicht besser geworden? Hast Du schon mal nachts zwischen 2 und 4 Uhr den BZ getestet oder sehr früh am Morgen? Nicht, dass Du Dich inzwischen nachts in den Unterzucker katapultierst und der BZ als Folge dann in den Morgenstunden wieder ansteigt. Wie ist es denn tagsüber so unter Tresiba, auf welcher Höhe liegt der BZ längere Zeit ohne Essen?

    Man kann sich auch an zuviel Insulin "gewöhnen", also ich würde nicht ohne nächtliche Kontrollen die Tresibadosis stetig erhöhen.

    Wäre eigenartig, dass es bei Dir sonst so gar keinen Effekt hat. Kannst Du den Arzt noch mal fragen?


    Viel Erfolg!


    hakaru

    Hi Karli,


    ich lese das erst heute. Hast Du inzwischen etwas zum positiven verändern können?

    Ich fand eben eine Zielvereinbarung der KV Westfalen Lippe (beispielhaft, ohne Kenntnis des Wohnorts) beim Googeln. Demzufolge gibt es diese komische Regelung, dass mehr Biosimilars verordnet werden sollen. Natürlich aus Kostengründen, wie andere User hier auch schon schrieben.

    Allerdings steht da auch drin, bevorzugt bei Neueinstellungen und im Einzelfall bei Abwägung Wechsel. Die pauschale Vorgehensweise in einer Kinderambulanz finde ich höchst fragwürdig!

    Hoffe, Du kannst das noch abwenden.

    Wie ist es denn mit dem KiA, könnte der Rezepte ausstellen? Oder behandelt Euch die Dia-Praxis dann nicht weiter?


    https://www.google.de/url?sa=t…Vaw09QUHPEwsg93OC6o_TWKzL



    Viel Erfolg!

    LG,


    hakaru

    Die Diagnose gab es anlässlich einer ausgeprägten Ketoazidose zwei Wochen nach meinem 25. Geburtstag. Ich bin vorher wahrscheinlich monatelang mit hohen Werten rumgelaufen. :arghs:

    War ziemlich genau 14 Tage in der Klinik mit Einstellung und Schulung und wurde dann zu Pfingsten entlassen. Nach den Feiertagen habe ich dann auch schon gleich meinen ersten Besuch in der neuen Praxis absolviert.

    Das Datum hab ich noch im Kopf, war der 13. Juni 2000.

    Und das erste Mittagessen, das ich auf der Wachstation serviert bekam, waren Königsberger Klopse. :laub



    (Ich las jetzt einige Seiten mit älteren Beiträgen und musste an Oktober denken... :pupillen:)

    Ich hatte das letzte mal vom Diadoc statt Levemir ein Generika verschrieben bekommen und hatte das erst zu Haus bemerkt. Ich hab dann im Internet gesucht, wer das herstellt und was es kostet. Das Zeugs war erstens gar nicht mehr lieferbar und zweitens nur gut 2 Eure billiger (auf 10 x 3 ml) als das Original.


    Mein Apotheker sagte, wenn das Produkt nicht lieferbar ist, kann er auch ohne den Arzt das Rezept ändern. Und wenn ich nur das Original möchte, dann ist das was-auch-immer einfach gerade nicht lieferbar. ;)


    Ich versuch mal, das ich beim nächsten Besuch Tresiba statt Levemir verschrieben bekomme, zumal das auch für die Kasse wesentlich günstiger ist.

    Mein DiaDoc hatte im Herbst davon gesprochen, dass eine solche Verordnungspraxis im Raum steht und war sehr unzufrieden darüber. Die Generika wirken bei Insulin eben nicht hundertprozentig gleich wie das Original. Er fand es unmöglich, dass der Apotheker dann entscheiden soll, welches Insulin der Patient bekommt und der Arzt letztendlich gar nicht weiß, was der Patient spritzt.


    Interessant zu hören, dass das jetzt tatsächlich schon so umgesetzt wurde. Hoffe, Du bekommst nun auch wirklich ohne Probleme das Insulin, das der Arzt verordnet. (Mit Markenname!)

    Ich lese so selten Herrenmagazine. :woot: Wenn junge* Väter zur Leserschaft zählen, wäre eine Anzeige dort natürlich ebenso gut platziert.

    Die Teilnehmer an den Studien sollen ja möglichst sehr, sehr jung sein und dürfen noch keinen Sch***typ haben.


    * Ergänzung: Jung steht hier in Bezug auf die junge, frische Vaterschaft. Sofern ältere Herren Vater werden, trifft das Gesagte auch auf diesen Personenkreis zu.

    Man muss schon korrekt sein, völlig richtig, Grimmi Grimbart. ;)

    Ich schätze, außerhalb der Reichweite der Städte mit riesigen Plakaten geht das Interesse gegen Null.

    Zielgerichtete Anzeigen in Elternmagazinen oder Frauenzeitschriften wären vielleicht sowieso besser gewesen, um junge oder werdende Eltern zur Gewinnung von Studienobjekten anzusprechen. Die Aufklärung, was hinter Dm Typ 1 wirklich steckt und wie das Leben damit abläuft, ist wohl eher zweitrangig.

    Ich bin auch nach wie vor der Ansicht, dass junge Eltern weder von der Fäkalsprache noch von den Namen mit der 1 tatsächlich motiviert werden, ausgerechnet ihr Kind testen zu lassen.

    an welche Stellen lohnt es sich denn vorzuspulen? 45min halte ich das glaube nicht durch ;)

    Schwer zu sagen. Zwischendurch kommt ja dann die Geschichte um Dr. Heilmanns Tochter Lisas große Liebe. :blush:

    Die Frau mit Diabetes wiederum trifft in der Klinik auch noch ihre Tochter. Wie das Leben so spielt... :bigg

    Ja, ich gebe zu, ich gucke die Sachsenklinik.:blush:

    Heutige Folge: Ein Charcot-Fuß bei einer Erstdiagnose Diabetes. :arghs: Mal abwarten, was das noch wird.

    (ARD, 20:15 Uhr, "In aller Freundschaft")