Beiträge von hakaru

    Ich hab es erst jetzt gelesen, als die Notsituation - zum Glück! - schon entschärft war, aber beim Lesen des ersten Beitrags ging mir glatt die Düse vor Angst. Wirklich toll, dass Lilimaus so schnell helfen konnte. :)

    Bin jetzt echt erleichtert und froh, dass es unseren IC gibt. :laub


    Alles Gute, Hobbit, und bloß keine weiteren Überraschungen in dieser Form mehr! :arghs:

    Markus99 Die Alternative wären Humaninsuline z.b Actrapid und Prothaphane

    Das hab ich mich dann eben gefragt, ob Humaninsulin zu keiner oder geringerer AK-Bildung führt. :confused2 Ein fremdes Eiweiß ist es doch auch.

    Hat Dr. Teupe begründet, warum ausgerechnet NovoRapid so aggressiv wirken soll? Ist länger her, dass ich das Thema eingehender verfolgt habe. Andere Analoga hat er bevorzugt eingesetzt oder gab es in seiner Therapie gar keine Analoginsuline?

    Allgemein fürs Immunsystem und fürs bessere Befinden hat er tatsächlich einige Substanzen empfohlen, die ich mir aber nicht gekauft habe.

    Na ja, der war zu dem Zeitpunkt schon auf einer ziemlich "schrägen" Schiene in Richtung Alternativmedizin. Für die Blutwerte war er aber noch zu gebrauchen.


    Wie ich mich ohne Insulin hätte behandeln sollen, schrieb er nicht. Zur persönlichen Auswertung habe ich mir dann keinen Termin mehr geben lassen.

    Ja eben. :wacko: Deshalb habe ich darüber dann gar nicht groß nachgedacht. Und wie oben geschrieben, mein Insulinbedarf ist seit Jahren unverändert niedrig. 11 Einheiten Basal ist ja nun nicht die Welt und bei Bolus ist es ähnlich moderat.


    Was der Doktor sich damals gedacht hat, weiß ich nicht. War auch eine etwas eigenartige Type. :woot: Er hatte aber ein großes Budget und konnte umfassende Laborwerte testen, die damals auf der Suche nach Allergien nicht verkehrt waren. Deshalb war ich dort hingeschickt worden.

    DerWurstkuchen : Großes Dankeschön für die gute Erklärung! :)


    Noch kurz zu meinem positiven AK-Nachweis damals im Labor: Der Immunologe, bei dem ich war, empfahl in seinem Bericht ernsthaft, die Therapie mit Insulin zu überdenken. :arghs: Bei Typ 1-Diabetes, was ihm bekannt war. :hmmz:

    Die Aussage meiner anderen Ärzte, dass diese Antikörper nun mal auftreten (können), sobald man fremdes Insulin im Körper hat, hat mich dann sehr beruhigt.

    Also dran denken sollte man bei bestimmten Fragestellungen schon, aber es wird doch eher was seltenes sein.

    Ich habe 2011 auf der Suche nach Allergenen eine recht umfangreiche Labordiagnostik bekommen. Dabei sind auch sehr, sehr geringe Mengen an Antikörpern gegen Insulin gefunden worden. Die Ärzte erklärten es damit, dass dieser Wert bei jedem, der Insulin spritzt, positiv anzeigt.

    Mein Insulinbedarf ist gering und ich habe diesen gefundenen AKs keine Bedeutung zugemessen. Zu der Zeit spritzte ich über zehn Jahre NovoRapid und Lantus/Levemir. Heute Fiasp und Tresiba ohne Probleme in kleinen Dosierungen.


    Dr. Teupe hatte seinerzeit, wenn ich mich richtig erinnere, gerade NovoRapid als besonders auffällig befunden. Ganz ehrlich, für mich ist das eine Einzelmeinung.


    Was Ava sagt, kenne ich auch so. Insulinwechsel, wenn nicht unbedingt notwendig, sollte man besser sein lassen.

    Arakon, das hilft Dir jetzt leider in keinster Weise, aber ich finde Deine Verläufe irgendwie auch ein bisschen sympathisch. :blush: Ich bewundere immer die Leute, die sich über Wochen stabil an ihre Einstellung halten können. Bei mir läuft das auch selten über so lange Zeit gleich (gut). :pupillen: Aber ich schiebe das dann auf allerlei "Beiwerk", das ich nebenbei noch habe.


    Jedenfalls, alles Gute für Dich und möge sich hoffentlich eine Lösung jenseits der Pumpe finden. Auch da ticken wir ähnlich. :bigg

    Lilimaus : Nein, ich bezog mich da nicht auf die Tropfengröße von NovoPen und Pendiq. Isirany hatte im Beitrag über mir diese Anmerkung zur unterschiedlichen Konzentration und Menge (Volumen) von 100er und 200er gemacht. Das klingt für mich durchaus überlegenswert.

    Kleinere "Insulinpfützen" werden ja schneller aufgenommen.


    Wenn Arakon nun aber vorher auch schon gesplittet auf zwei Stellen hat, würde dieses Argument wohl entfallen. Sehr schade. :hmmz: Müssen wir weiter nachdenken. :)

    Das 200er gibt es nur im Fertigpen. Der NovoPen kam ins Spiel, weil ich nach dem Pen fragte, mit dem er zuvor das 100er gespritzt hatte.

    Aber wenn der NovoPen einwandfrei funktioniert, scheidet das ja als Ursache aus.


    Hm, die unterschiedliche Menge ml finde ich jetzt gerade einen interessanten Aspekt. Arakons Menge Tresiba ist ja nicht so winzig, eventuell macht das dann schon einen Unterschied zwischen 100er und 200er in der Aufnahme? :confused2


    Wenn die Frage von einer Diabetikerin käme, hätte ich noch Zyklus- oder andere Hormonprobleme als Übeltäter vorgeschlagen. Aber das kommt bei Männern so massiv ja nun doch nicht in Betracht. ;)


    Rätselhaft.

    Als Tresiba schon vom Markt verschwunden war, habe ich aus dem Kühlschrank meiner Praxis zwei Fertigpens in 200er Konzentration geschenkt bekommen und dann verwendet. Man durfte die Einheiten nicht umrechnen, das weiß ich noch. Ansonsten habe ich zwischen den 100er Patronen und den 200er Pens keinen Unterschied bemerkt.

    Kann vielleicht Dein 100er Pen einen Schäden (gehabt) haben? War das ein NovoPen?

    Pumpe will ich nicht.

    Levemir hat auch seine Macken. Damit hatte ich 2x täglich ne massive Basallücke, das ist auch keine gute Option.

    Markus99 : 2x täglich hab ich schon gemacht, machte so gut wie keinen Unterschied.. natürlich jeweils nur die halbe Dosis.

    hakaru : Wäre evtl. nen Versuch wert, aber dann müsste ich auch die Dosis verdoppeln, oder?

    Ich würde nicht verdoppeln. Tresiba reicht ja tatsächlich über 40 Stunden und Deine Dosis ist ja auch nicht so gering.

    Hast Du mal in den Vortrag reingeguckt, den ich weiter vorn genannt hatte? Dort wurde so ein Schema vorgestellt, hauptsächlich genutzt bei Leuten, wo z. B. ein Angehöriger unregelmäßig zum Spritzen kommt. Also abwechselnd morgens und abends bzw. auch mal völlig versetzt (nur nie unter 8 Stunden Abstand!)

    Ich hatte beim Absetzen von Tresiba festgestellt, dass ich mit seinerzeit 10 Einheiten wirklich zwei Tage lang stabil gewesen bin.

    Am 2. Tag nachlegen, wenn der BZ ansteigen sollte, geht ja immer.

    Ist aber nur eine Idee, ich hab keine Ahnung, ob es was nützt. :blush: Nur wie gesagt, ich würde nicht mehr IE spritzen.

    Stimmt, das geht gar nicht. :hmmz: Irgendwann will man abends ja auch zu Bett gehen, so dass noch später auch nicht in Frage kommt.

    Ah gut, danke. Ich spritze gegen 7 Uhr und bei mir ist es eher vor 16:00 Uhr. Wird dann bei mir wohl nicht unbedingt mit Tresiba zusammenhängen.


    Ist aber wirklich blöd bei Dir. Abends spritzen und morgens dann zum Tal hin frühstücken passt auch nicht?

    Arakon, wie viel Stunden nach der Injektion kommt der Nachmittagscrash bei Dir?

    Mir fällt gerade auf, dass ich oft nachmittags im Verlauf absinke, allerdings hatte ich das bisher mit dem Mittagsbolus an Arbeitstagen in Verbindung gebracht.

    Es ist auch nicht zwingend jeden Tag gleich bei mir, nicht so, wie bei Dir. Aber wenn der Arzt das öfter beobachtet, würde mich jetzt mal interessieren, nach wie viel Stunden Tresiba so reinhauen könnte.

    Ich kenne es z. B. so, dass ein LADA zum Zeitpunkt der Manifestation nicht soweit entgleist, dass es zur Ketoazidose kommt. Wenn also ein Erwachsener mit Ketoazidose auffällig wird, liegt der klassische Typ 1 vor. Oder bei den anderen, sehr typischen Symptomen wie Polyurie oder Riesendurst.

    LADA verläuft langsamer und ist anfangs normalerweise nicht insulinpflichtig.

    In diesem Vortrag wird es so beschrieben, dass LADA wegen der Autoantikörper immunologisch dem autoimmunen Typ 1 nahekommt, aber wie Typ 2 therapiert wird. Ob das eine Einzelmeinung oder Konsens ist, weiß ich jetzt nicht.

    Update LADA, Prof. Dr. Nanette Schloot (runterscrollen)


    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/mediathek.html


    Zwischendurch kommt viel Studienauswertung, aber einige Sachen sind ganz interessant.