Beiträge von hakaru

    Gratuliere! :thumbsup:


    Die DiaSchwester meines Internisten erzählte mir vorhin von den neuesten Entwicklungen in D und ich hatte schon den Eindruck, Tresiba wird vorerst nur sehr zurückhaltend verordnet. :pupillen::patsch: Jetzt seit der G-BA-Entscheidung sieht's wirklich nicht gut aus. Aaaarrrrgggghhh. :-o

    Seit Jahresbeginn besitzt die Praxis ein Gerät zur HbA1c-Bestimmung, von daher dauert's nur 5 Minuten, bis ich den Wert bekomme. :-) An sich finde ich die richtigen Laborwerte zuverlässiger, aber wenn die Werte jetzt immer direkt vor Ort bestimmt werden, ist die Vergleichbarkeit zum Vorquartal ja auch gegeben.
    Sonstige Laborwerte sind normalerweise am nächsten Tag im Computer.

    Ich freu mich gerade. :) Ich war vorhin im Labor und hab meinen ersten HbA1c unter Tresiba erfahren. Glatte 6,0 % (zuvor 6,5 und mehrfach 6,6). Ich dachte, ich hätte mich verhört. Nach nur fünf Wochen Tresiba hatte ich nicht mit so einer deutlichen Verbesserung gerechnet, zumal ich auch annahm, die Hypos unter Levemir hätten die früheren Werte nach unten verfälscht.
    Vernünftige Nachtverlaeufe machen eben viel aus.
    Hach, ich liebe Tresiba. :love:


    Seit ich Tresiba habe Unterzuckere ich nicht mehr wegen der Basis.
    Nur bei falschem Bolus.


    Jepp, geht mir auch so. :)


    Meine HbA1c-Werte liegen seit langem bei 6,6 oder 6,5, also nicht mal so schlecht. Wenn der Wert so bleibt, ich aber weniger Schwankungen drin habe, wäre ich zufrieden.


    Ich mag mich noch nicht so wirklich um Tresiba sorgen. Vor Jahren hatte ich Angst um NovoRapid und Lantus, da gab's dann 'ne Lösung...

    Julmond, ich stimme Dir zu: Der Junior ist klasse. :) Finde es auch schade, dass er nicht mehr zu haben ist. Ich fand auch den kleinen Innovo gut, aber den gibt's ja auch schon seit Jahren nicht mehr.
    Ich nutze den Echo fürs NovoRapid und will demnächst das Tresiba wieder mit dem Junior spritzen. Beim Langzeitinsulin kann ich auf die Speicherfunktion verzichten. Mein erster Junior litt irgendwann an "Farbverlust", sonst war er noch gesund und munter. Ich will mal hoffen, dass der Junior an sich laaaaange hält.


    LG,


    hakaru

    Huhu Molly,


    danke für die HbA1c-Angabe. Danach hatte ich schon mal fragen wollen, ob sich bei den Tresiba-Nutzern der ersten Stunde am HbA1c was gezeigt hat. Deine Verbesserung finde ich toll. :thumbsup:
    Ich hoffe in Sachen Kostenerstattung noch das Beste. Was sonst noch bliebe, wäre vielleicht ein Privatrezept und Selbstzahlen. Für Tresiba würde ich das wohl tun, zumal ich zum Glück einen geringen Bedarf habe. Ich würde sehr ungern wieder zurück zu Levemir gehen wollen. *seufz*


    Liebe Gruesse,


    hakaru

    Ich hoffe, dass Novo Nordisk sich nicht aus Deutschland verdrängen lässt mit Tresiba und so wie dereinst bei den anderen Analoga eine Lösung gefunden wird. Solange sie die USA noch nicht als Markt für Tresiba haben, ist das Interesse an deutschen Patienten vielleicht größer als die drohenden finanziellen Einbußen bei Rabattvertraegen. ?(


    Generell ist es natuerlich ein Elend, was IQWiG und G-BA seit Jahren in Sachen Insulinanaloga veranstalten. Gab's nicht seinerzeit eine Postkartenaktion, als es um die Erstattungsfaehigkeit der kurzwirksamen Analoga ging? Ich fürchte allerdings, im vorauseilenden Gehorsam haben viele Ärzte gleich die Finger von Tresiba gelassen, so dass die Gruppe der Anwender in D noch gar nicht allzu groß ist. Mein DiaDoc hält z. B. nichts von Tresiba. (ich hab's zum Glueck von meinem Endokrinologen bekommen)

    Autsch. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich mein Tresiba nicht wieder hergeben wollen. :wacko:
    Mein Arzt hatte aber im Juni schon mal angedeutet, dass die Kostenfrage erst noch wieder geklärt werden muss.

    Huhu Ihr,


    ich bin im Juni auf Tresiba aufmerksam gemacht worden, bekam im Juli zwei Fertigpens zur Probe und habe im September während meines Urlaubs die Umstellung von 2x tgl. Levemir auf 1x morgens Tresiba gewagt. Ich nehme es jetzt also seit gut vier Wochen und reihe mich ein in die Gruppe der Tresiba-Fans. :) Ich finde es faszinierend zu sehen, wie gleichmäßig sich der BZ unter Tresiba verhält. Waehrend ich früher unter Levemir oft an mir und meinen Rechenkuensten gezweifelt habe, stelle ich heute fest, dass es weniger an meinem Unvermögen als vielmehr an der doch schwankenden Levemirwirkung lag. Jetzt mit Tresiba sind die Werte ganz oft wirklich vorhersehbar. *freu*


    Vom Insulinbedarf her bewege ich mich in aehnlichen Groessenordnungen wie Du, Kerstin. Hatte zuvor 8 IE Levemir am Morgen und 5 IE zur Nacht, wobei ich mit relativ hohen Werten in die Nacht gehen musste, um nicht zu unterzuckern. Nach unbemerkten nächtlichen Hypos hatte ich das Problem hoher Werte am Vormittag. :( Die Empfehlung meines Docs lautete 10 IE Tresiba am Morgen. Das funktioniert derzeit gut. Die bisher gemessenen Nachtwerte liegen erstaunlich stabil zwischen 5,6 und 6,2 mmol/l. Zum Morgen hin (zwischen 6 und 7 Uhr, bevor ich spritze) steigt der BZ dann etwas an, aber das kann ich tolerieren. Mit 11 IE Tresiba lag ich nachts schon etwas tiefer, den Versuch habe ich dann vorerst wieder beendet. Werde es aber sicherlich noch mal in Angriff nehmen. Momentan geniesse ich erst mal die ruhigeren Nächte.


    Meine DiaBeraterin hatte vorher von gut einer Woche BZ-Durcheinander bei der Umstellung gesprochen. Letztens erzählte sie, dass der NovoNordisk-Vertreter empfahl, die Dosis erst nach gut zwei bis drei Wochen zu beurteilen. Ich denke, man sollte Tresiba schon ein wenig Zeit geben, bis sich alles einspielt. Einen Versuch ist es wert, wenn man mit der aktuellen Therapie nicht mehr zurecht kommt.


    Liebe Gruesse,


    hakaru


    PS: Auf der Suche nach den ersten Berichten zu Tresiba fand ich folgende Seiten ganz interessant bzw. hilfreich:


    http://www.diabeteshandboken.s…/12.-insulinerna-13754595
    (Ist zwar schwedisch, aber die Grafik kann man ja ohne Probleme erkennen :))
    http://diabetologie-eidenmueller.de/neues-insulin-tresiba/
    http://pusarnig.wordpress.com/2014/06/29/tresiba-ich-warte/
    http://www.medicalforum.ch/docs/smf/2013/48/de/smf-01718.pdf
    http://www.google.de/url?sa=t&…wuw&bvm=bv.77648437,d.bGQ

    Nochmal die Frage: wenn die auf eine Einweisung bestehen, können die es nicht einfach so im Internetshop an jeden verkaufen. Muss man doch evtl. ein Privatrezept vom Doc einreichen?


    Sieht fast danach aus, ja. Und wenn die Kasse das System nicht bezahlt, muss man das Beratungsgespräch womöglich auch privat bezahlen. :pupillen: Ohne Zertifikat kein Gerät...

    Abbotts Ehrgeiz, sich mit den Kassen zu einigen, mag dann auch davon abhängen, wie das Geschäft anlaeuft. Ist ja auch denkbar, dass man auf Verordnungen gar nicht angewiesen ist, weil sich genug Selbstzahler finden.
    Und da Abbott auch noch im Teststreifenhandel mitmischt, fahren sie eben zweigleisig. Wobei ich das nicht als Kritik an Abbott meine. Ist ja ihr gutes Recht, Gewinne zu machen.


    Hobbit, da könntest Du Recht haben mit den fehlenden Daten zur Therapieverbesserung. Lebensqualität an sich zählt ja wieder nicht als Kriterium.

    Solange die "Konkurrenz" auf dem Teststreifensektor nichts aehnliches auf den Markt bringt, werden die entsprechenden Firmen vermutlich auch ein Wörtchen mitreden wollen und den Kassen was einflüstern... ;(


    Ob denn wirklich ein Grossteil der Leute zukuenftig auf eigene Kosten ein FGM dauerhaft nutzt? ?(

    @Frau Holle: Ich glaube, ich scheitere mit einer deutschen Mailadresse bei der Registrierung. Zum Shop selbst komme ich jedenfalls nicht. :-/ (In einem niederlaendischen Blog las ich eben nun auch Oktober als Starttermin)


    Das teure One touch Ultra Smart wurde seinerzeit auch kaum zum Testen rausgegeben, wenn ich mich recht erinnere. In größeren Mengen unters Volk geschmissen werden wohl nur die einfacheren Messgeräte.


    Dass die aktuellen Libretester jetzt keinen Sensor kaufen können und doch noch mal wieder zum Pieksen zurückkehren müssen, hatte Abbott bestimmt nicht so geplant. Euer erster Sensor müsste doch nun ablaufen?