Beiträge von House

    ich habe die 34 Namen auch gelesen.

    Ja, alles klar, für mich war der Expertenrat eine zeitlang diese 34 Leute ;)

    Ich hätte ja auch anstelle der Autorin geschrieben "Rat der Experten:"


    Gendra

    Ja, Du das hattest recht mit deiner Interpretation.Sorry!


    Nun, selbst wenn die Autorin das mit den mind, 70% letztendlich falsch übernommen hat und ich somit falsch wiedergegeben habe, kann ein mind. 70% TIR nicht verkehrt sein. ;)

    Und im Grunde kann ich hinter ihren Aussagen nur voll stehen, unabhängig davon wie mein HbA1c ist.


    HbA1c beim Arzt war dann übrigens 5,4 (ohne Pumpe und ohne Loop, allerdings mit CGM).

    Boah wie geil! Wie geht das denn, wenn der Normalwert bei <5,7% liegt?

    Und Du bist ganz sicher das Du Diabetes hast? Denn danach dürftest Du ja eigentlich gar kein Diabetes haben. :rofl:rofl:rofl Wer weiß vielleicht bist Du sogar nur ein Simulant???

    Sorry, aber da kann ich einfach nur noch sarkastisch sein.


    Damit hast Du dann selbst den Beweis erbracht,daß der HbA1c nichts taugt.


    Naja wie auch immer, sei stolz und klopf Dir auf die Schulter! Für mich weiterhin nichts erstrebenswertes oder gar beneidenswertes.

    Vielleicht mal die Augen auf machen? Was glaubst Du wem die 34 Namen am Anfang gehören?

    Und wenn so Deine Meinung ist, dann weiß ich nicht was ich davon halten soll ;)

    Ich denke mal Rom bezog sich darauf, dass diese Empfehlung von 70% bzw. > 70% TIR gar nicht in dem Konsensuspaper erwähnt wird. Auch ich habe sie dort (trotz Suchfunktion) nicht gefunden. Der einzige Treffen für "70%" ist, dass mindestens 70% der CGM-Daten vorhanden sein sollen.

    Ich sprach aber, in dem oben genanten Zitatabschnitt, nicht von den

    70%. Sondern da ging es rein um den Expertenrat, wie auch in dem von mir zitierten Abschnitt von Rom... Kannst ja nochmal nachlesen...

    Deswegen, in diesem Punkt Falschinterpretation ;)


    Insofern "machbar" sind diese Ziele schon. Es hängt eben, wie ich oben schon geschrieben habe, davon ab, was man dafür "opfern" möchte.

    Und wo ist dann die besagte Lebensqualität, wenn man sein Leben ganz (oder zumindest doch einen verdammt großen Teil, mal ganz zu schweigen von den Arztbesuchen und von der Selbsttherapie) nach dem Diabetes ausrichtet um diese Ziele zu erreichen? Und zur Selbsttherapie gehört sicher nicht, das man sein Leben nach dem Diabetes ausrichtet...

    Zumal man z.B. unregelmäßige Arbeitszeiten oder gar Schicharbeit nicht mal eben so ändern kann...


    Ich meine mein Hba1c bzw. TIR könnte auch noch auch ein klein wenig besser sein, aber ich bin nicht bereit meinen Sport oder mein Essen danach auszurichten. Ich denke aber, nun mit dem CGM auf einem guten Weg zu sein. Und meinem nächsten Wert bekomm ich sowieso erst Anfang Oktober, aber mir ist der TIR auch wichtiger geworden...

    Hoffentlich kommt nächstes Jahr die 670G!


    haku  

    Übrigens, der Zeitraum für den Wert (bis 30.9.) geht über das Ende der Umfrage (27.09.) hinaus ;)

    Was ist eigentlich mit Leuten die ihren Wert (für 3/2019) erst Anfang Oktober bestimmen lassen? Die können den dann noch nicht einmal eintragen.

    Diesen "Expertenrat" findet man aber nur im Artikel auf der Blood Sugar Lounge. In dem zugrunde liegenden und dort zitierten internationalen Konsenspapier ist davon meiner Meinung nach nichts geschrieben.

    Vielleicht mal die Augen auf machen? Was glaubst Du wem die 34 Namen am Anfang gehören?

    Und wenn so Deine Meinung ist, dann weiß ich nicht was ich davon halten soll ;)


    Für mich persönlich würde ich 70% TIR (70-180) nicht als Ziel definieren, obwohl ich gerne recht kohlenhydratreich esse.

    Moment, die Rede war nicht von 70%, sondern von mindestens 70%!! Kleiner entscheidener Unterschied!

    Ich strebe da in normalen Zeiten eher mindestens 95% an. Im Urlaub kann es dann auch mal 90% als Ziel sein. Und außerdem bedeutet für mich ein Ziel auch nur, dass ich anstrebe es zu erreichen und nicht, dass ich es immer erreichen muss. Falls das Ziel nicht erreicht wird, ist das auch kein Beinbruch aber der/ein Anstoß über die Behandlung nachzudenken.

    Die Zahlen sind zwar ehrgeizig, aber in meinen Augen schon fast wieder unrealistisch. Und ist ein Ziel nicht immer etwas was man zwar anstrebt, aber letztendlich nicht weiß ob man es auch erreicht?


    Hast Du jemals diese 90/95% erreicht und über einen Zeitraum auch gehalten (und ich meine jetzt nicht etwa durchschnittlich)? Da habe ich meine Zweifel. Also warum so etwas überhaupt erst setzen?


    Selbst mit einer Minimed Medtronic 670G Hybrid-Closed-Looped Pumpe dürften solche Ziele nicht ganz einfach sein, wie die Studien zeigen.

    Wie die ÄrzteZeitung Online schrieb, hat sich bei Erwachsenen/ Jugendlichen die tägliche Zeit im Zielbereich von 67 auf 72% erhöht. HbA1c initial von 7,4 auf 6,9%. (104 jugendliche und erwachsene Probanden, Zeitraum ~12.000 Nutzungtage, im Link stehen auch die Teilnahmekriterien)


    Da dies sicherlich nicht bei allen Probanden so war, muß man wohl wieder von einem Durchschnitt ausgehen.

    Wenn du eine Fehlfunktion des Transmitters hast, kann im Rahmen dieser Fehlfunktion natürlich auch die Datenspeicherung schief gehen.

    Dann scheint bei meinen letzten Sensoren wohl grundsätzlich auch eine Fehlfunktion des Transmitters vorgelegen zu haben. Ansonsten ist so eine Stückelung der Daten kaum zu erklären...


    Okay mal andersherum gefragt, hat denn schon mal wer nächtliche Verbindungsabbrüche gehabt über mehrere Stunden (weil nicht neukalibririert wurde), doch die Daten waren später wieder vorhanden?

    Bei mir jedenfalls nicht, deswegen bezweifel ich auch noch die Aussage von Medtronic...

    Was ich aus meiner Erfahrung bis jetzt sagen kann ist, alle Abbrüche länger als eine halbe Stunde und dann mit anschließender neuer Init. und Neukalibrierung hat einen Datenverlust zur Folge. Ja, selbst beim Batteriewechsel der Pumpe hab ich hinterher 'ne minimale Lücke.

    Nun die Konzerne sind halt an Gesetzen, Regeln, Vorgaben und Genehmigungsverfahren gebunden und sind unter Umständen auch haftbar zu machen. Deswegen weiß ich nicht, ob Deine Sichtweise nicht vielleicht etwas einseitig ist?

    Gleich noch eine Frage zum Enlite Sensor.

    Da wird geschrieben:

    Die Verbindung zwischen Sensor und Transmitter wurde optimiert, um die lückenlose Datenübertragung noch besser gewährleisten zu können. Falls die Verbindung dennoch unterbrochen ist, speichert der neue Guardian™ 2 Link Transmitter die Daten bis zu 10 Stunden.



    Wenn der Transmitter die Daten angeblich bis zu 10 Stunden speichert, warum hab ich bei meinen letzten Sensoren, Verbindungsabbrüchen und Neukalibrierungen trotzdem Lücken?

    Kein Abbruch war übrigens länger als 5 oder 6 Stunden.


    Markiert ist der 3. und 4. August.

    Mein Fazit: Eine Sensor-Charge ist selten schlecht oder gut, es liegt mehrheitlich am Liegeplatz.

    Nun da habe ich letztens andere Erfahrungen gemacht.

    3 Sensoren, alle eine Charge, aus einer Box und immer Probleme gehabt. Nachts Aussetzer, verkürzte Lebenszeit

    Siehe

    Guardian Sensor 3 und Link 3 Transmitter für 640G


    Seit gestern trag ich den vierten und hatte gleich am ersten Tag auch wieder einen Aussetzer mit Neukalibrierung...

    Das mit dem Umsetzen hatten wir schon. Mach ich nicht, ist mir auch zuviel Gewurschtel. Allein schon den Faden wieder in die Nadel zu bekommm. Ne. das brauch ich nicht. Von Hygiene will ich gar nicht erst sprechen...


    BTW

    Weiß zufällig jemand den Durchmesser der Führungsnadel des Sensors?

    Also wenn ich mir das anschaue (anhand der Wunde), sind das geschätzte 1-1,5 mm.

    Wow, doch so lange?


    Obwohl ich da meine Bedenken hätte, die gleiche Stellen so lange abgeklebt zu halten. Aber ist 'ne andere Sache...

    Wahrscheinlich entwickel ich auch gerade 'ne Allergie auf das Klebezeug. Nach vier Tagen fing die Stelle an zu jucken und als ich den Sensor dann enfernte, war alles schön rot gefleckt und alte Einstichstellen (Insulinset) haben sich besonders gerötet hevorgetan...

    Ich habe aber das Gefühl das hier die meisten im Forum echt super Werte haben.

    Das dürfte auch daran liegen, dass diejenigen die zufrieden sind eher dazu neigen es hier zu posten also den mit höheren Werten, quasi ein gewisser Bias ;)

    Vielleicht liegt's auch einfach nur daran das viele einfach nicht mit ihren Werten "hausieren" gehen möchten? ;)



    @all

    Nun, wie auch immer das ein jeder mit dem HbA1c sehen mag,

    Fakt ist jedoch, das dieser zudem (mal abgesehen von vielen leichten Hypo- oder sehr hohen Hyperglykämien) auch immer dann unzuverlässig ist, wenn es um eine Anämie, Hämoglobinopathie geht oder wenn nur ein Eisenmangel vorliegt. Angeblich mit eine der häufigsten Mangelerkrankungen weltweit..., wobei besonders Frauen betroffen sind.

    Ich habe gestern mal den Enlite verlängert, weil er so gut lief (sprich nah am BZ) ;) Hat dann noch so 22h gemacht, aber dann war Feierabend.

    Viel länger hält so'n Sensor nicht, oder? Hat jemand den schon wesentlich länger am laufen halten können?

    Nach meinem Anruf am Montagabend bezüglich der Sensoren bei Medtronic (der letzte ließ sich nach zwei Tagen tragen nicht mehr kalibrieren und meldete nach zwei Versuchen Sensorwechsel), will man mir nun zwei Ersatzsensoren zukommen lassen.:thumbup:


    Der kulante Herr, war anscheinend auch alleine an der Serviceline, denn ich bin direkt durchgekommen ohne Auswahl und Warten.

    Ich weiß nicht, ich bekomm immer einen unheimlich dicken Hals, wenn von Studie(n) die Rede ist, aus denen nicht hervorgeht, wie lange hat diese Studie stattgefunden hat, wieviel Teilnehmer etc.p.p. Ganz besonders, wenn ganz allgemein darüber geredet wird, ohne auch nur darzulegen ob es die überhaupt gibt.


    Mit Studien und Statistiken kann man sich in der Regel irgendwo alles hinbiegen...


    Ich sag mal so, wenn es um die Lebensqualität, Lebenslänge geht, ist sicher vieles Abwegungssache, einschließlich des Diabetes.


    So und ich werde jetzt den Rest des Abends (der angehenden Nacht) andersweitig vergnüglich verbringen ;)

    Ja, die Nasen kommen mir auch bekannt vor.

    Das verstörende daran ist für mich auch das die ersten sechs Sensoren einwandfrei liefen.

    Jetzt mit dieser neuen Packung nur Probleme. Auch der dritte nimmt sich da nicht aus, wenn er auch letzte Nacht durchlief.

    Was der davor zuletzt machte, hab ich hier im Beitrag #349 schon geschrieben, doch nun weiß ich auch das ein Isig-Wert von unter 8 auf eine nachlassende Sensorperformance hindeutet.

    So wie es aussieht ist anscheinend ein niedriger Isig-Wert (z.b. 9) auch am Tag durchaus machbar, wo dann die SG und der BZ wieder ziemlich daneben liegen (SG: 155↓↓ , BZ: 223, aktueller Sensor)

    Wow, eure HbA1C sind alle super, bin echt beeindruckt :thumbup:

    Ich kann da nichts Erstrebenswertes oder Beneidenswertes erkennen ;)


    Klar die Ärzte freuen sich immer darüber! Der HbA1c Wert ist eigentlich sowieso schon nicht mehr das A und O der Diabetestherapie. Zumal man sich den auch mit vielen leichten Unterzuckerungen erkaufen kann.


    Vielmehr sollte man drauf schauen, seine BZ Werte möglichst lange in seinem Zielbereich zu halten. Dieser sollte auch nicht zu eng abgesteckt sein, es sei denn man hat schon Folgeschäden.


    Klar, wenn ich mich Tag und Nacht nur um den BZ Wert kümmern würde, würde ich möglicherweise auch mal dahin kommen. Aber will ich das, Nein!

    Der Expertenrat ist derzeit mindestens 70% der Zeit im Zielbereich von 70-180mg/dl (3,9-10,0 mmol/l)

    Meine ganz persönliche Meinung, die jetzt wieder jede Menge Kontras bekommen wird!:P


    Lest das Mal dazu:

    "Zeit im Zielbereich“ statt HbA1c-Wert: Was internationale Experten raten


    Nein, ich bin nicht der/die Autor/in und ich hab auch sonst nichts am Hut mit der Seite.