Beiträge von Hubi

    Hubi Noch ein Grund mehr, dafür mehrere Smartphones einzusetzen, eins mit der (gepatchten) LL zum Starten und mit xDrip hintendran, wenn gebraucht - ein zweites mit OOP und xDrip / L2BT. Was man gerade nicht braucht, bleibt aus.

    Ein funktionierendes S4mini kostet in der Bucht idR unter 25€...

    Ja, nee, ein Androide im Haushalt muss einfach reichen. ;) Ich schleppe parallel noch mein iPhone für's Privatleben herum, das reicht mir. Derzeit hause ich außerdem auf unserem Segelboot, wo dieser ganze elektronische Devicekram auch erstmal mit Energie und Aufmerksamkeit versorgt werden will und ich alle Mühe habe, mich überhaupt an das Wechseln der Pumpenkatheter zu erinnern.

    Immerhin hat das Fallback auf OOP2 ja reibungslos funktioniert. Ansonsten überlebe ich auch mal 14 Tage ohne xdrip+ und Loop - wenn auch ungern.


    Kappa: genau richtig verstanden - OOP2 hat den Aufbau einer Bluetoothverbindung zwischen Sensor und gepatchter LL-App gestört bzw. diese zuerst "gekapert". Also genau andersrum als allenthalben befürchtet. Aber offenbar kann man das Problem mit einer Rolle rückwärts zu OOP2 trotz bereits gestartetem Sensor wieder einfangen.


    Wieder was gelernt!


    LG Hubi

    Ich habe hier mal eine putzige Beobachtung aus dem letzten Sensortausch. Die letzten paar Sensoren liefen mit OOP2-xdrip+; Start mittels gepatchte LL-App; diese nach dem Sensorstart sofort deinstalliert.


    Aufgrund anderer Ärgernisse wollte ich auf eine alte xdrip+ Version zurück, die ich im Winter mit der gepatchten LL-App als Datentransmitter verwendet hatte. Also beim Sensorwechsel xdrip+ Version getauscht, Sensor wie immer mit gepatchter LL-App gestartet, diese aber weiterlaufen lassen.

    Komisch, keine Werte in xdrip+. Weitere Beobachtung: die LL-App, die den Sensor gestartet hatte, bekam keine BT-Verbindung zu diesem hin (kann man gut mit der Alarmfunktion/Signalverlust feststellen). Erstaunlich....rumgesucht, Phone neu gestartet, schließlich mal die OOP2-App vom Telefon geworfen. Alles nichts geholfen.


    Final ist mir gedämmert, dass es genau andersrum lief, als in der OOP2-Doku betont wird: in diesem Fall hatte OOP2 der gepatchten LL-App sofort nach dem Start die BT-Verbindung geklaut. Ein Neuinstallieren von OOP2 und Umstellung auf neuere xdrip+-Version mit OOP2-Einstellung hat dann endlich BZ-Werte ins xdrip+ (und denn Loop) gebracht.


    Fazit: wer gerne mal zwischen den möglichen Varianten für die Kopplung des Libre2 wechselt, muss auch dann vorsichtig sein, wenn er/sie mal aus irgendwelchen Gründen weg von OOP und zurück zur gepatchten LL-App will.


    Falls es mal jemandem hilft - ich vergesse es sonst wieder. ;)


    Lg Hubi

    Ich habe die FS Teststreifen auch längere Zeit als Referenz für den Libre im Einsatz gehabt. Selbe Beobachtung: die Freestyle TS streuen deutlich. Aus diesem Grund nutze ich inzwischen nur noch das AC Guide zum Kalibrieren des Sensor; da liegen zwei Messungen immer sehr dicht beisammen, was bei mir vertrauensbildend wirkt ;). Allerdings kann man die letzten Freestyle TS aus dem Vorrat ganz gut verwerten, indem man pro Messung mehrere verwendet und das Mittel nimmt. Zumindest besser als wegwerfen.


    Seitdem ich die FS Teststreifen auch nicht mehr auf Rezept bekomme, kaufe ich mir auf Eigenrechnung, was ich gut finde. Der Grund war sowieso nur mögliche Reklamationen bei Abbott aufgrund falscher Meßwerte, was ich mir bis dato nie angetan habe.


    LG Hubi

    Hmm...DiaExpert nennt es "Pauschalverordnung" und die TK bewilligt Hilfsmittel für den Zeitraum eines Jahres. Von irgendwelchen Betragsgrenzen oder Abruffristen ist da nirgendwo die Rede.

    Scheint also tatsächlich diverse Modelle zu geben - sonst wäre das ja auch langweilig!


    Lg Hubi

    Nicht unbedingt. Abrechnungstechnisch ist es i.d.R. so, dass sie pro Monat bis xxx Eur von der KK bekommen, Abrechnung erfolgt wie beim Arzt zum Quartalsende.


    U.U. müssen sie also für das Folgequartal in Vorleistung gehen, wenn in einem Quartal mehr als 3 x xxx durch den Kunden abgerufen wurde. Zusätzlich gibt es in so einem Fall das Problem des Lieferdatums/Rechnungsdatums und bis wann das eingereicht/abgerechnet sein muss.


    Das ist nicht viel anders als in jeder anderen Geschäftsbuchhaltung oder einer Steuererklärung. Wenn man die Paschale für haushaltsnahe Dienstleistungen voll, aber weitere Rechnungen hat, kann man die dann nicht im nächsten Veranlagungsjahr geltend machen.

    Das überrascht mich jetzt. Ich hätte erwartet, dass bei einer Jahrespauschalverordnung nicht einzeln pro Quartal irgendwelche Mengen mit der Kasse abgerechnet werden. Man sollte natürlich genug Kapazität bei der Lagerhaltung haben - aber das gilt für den normalen Versandhandel ja genauso, nur dass in diesem Fall die in einem Jahr ungefähr zu liefernde Menge sogar schon vorher bekannt ist.

    Wenn man das als Unternehmen nicht sauber abbilden kann, sollte man m.E. keine Jahrespauschalverträge abschließen.


    Lg Hubi

    Jetzt mal im Ernst - das kann denen doch schnurzegal sein, ob ich alle 5-6 Monate einmal 6 Packungen Katheter abrufe oder brav und artig alle drei Monate angedackelt komme. Dazu haben die den Verbrauch pro Pauschalverordnung ja irgendwo in der Datenbank stehen. Wie kommt man auf so einen Unfug?


    Lg Hubi

    Das machen wohl einige Versandhändler so, um Geld zu sparen. Der Händler wird und muss dir alles schicken, was du brauchst. Nur nicht mehr auf einmal. Die bekommen eine Pauschale von der KK für alles Pumpenmaterial in dem Zeitraum und denken sich offenbar, dass wir bunkern, wenn wir wie sonst bestellen. Dafür ist bei der Jahrespauschale auch kein weiteres Rezept beim Pumpenmaterial mehr nötig. Ich bestelle das einfach in deren Webshop und klicke Rezept oder Dauerverordnung an.


    5 auf einmal zu bekommen war bei mir nach Jahren bei dem einen Händler plötzlich ein sehr konfliktreiches und nicht immer erfolgreiches Unterfangen. Ich habe deswegen dann den Händler gewechselt, aber der nächste macht es auch so (die sind nur nicht so pampig in der Kommunikation).


    Ich habe mich jetzt dran gewöhnt. Wie oft du bestellst, liegt ganz individuell an deinem Verbrauch. Wenn die Kanüle nach einem Tag zu ist, braucht man halt nach einem Monat wieder 3 Packungen.

    Das nervt mich gleich extra: wir sind ja immer alle schön zu Hause und haben nichts besseres zu tun, als ständig Diabetes-Gedöns nachzuordern. :cursing: Dahinter steckt zugegeben ein persönliches "Lifestyle-Problem" meinerseits, aber mich ärgert dieses Menschenbild.


    Sorry, das musste mal raus.


    Trotzdem schönen Sonntag zusammen, Hubi

    Hängt das nicht auch davon ab, ob man Stahl oder Teflon verwendet? Mir hat man in der Schulung eingebimst, dass man Stahl alle 1-2 und Teflon 2-3 Tage wechseln soll. Bislang habe ich ergo Stahl 2 Tage, Teflon 3 Tage benutzt.

    Wenn ich nur Teflon benutze, komme ich ergo über einen Monat gerade so mit einer Packung hin. Bei Stahl logischerweise nicht, dafür sind die auch einen Hauch günstiger im Preis. Sollte also dem Versand betriebswirtschaftlich egal sein.

    Medizinisch betrachtet ist die Diskussion doch genauso wie bei den Pen-Kanülen: man soll regelmäßig wechseln und alle denken dabei eher an faule Diabetiker als an knausrige Versorger/Kassen und warnen vor Gewebeschäden bzw. nachlassender Wirksamkeit des Insulins.


    Ich könnte mich gerade stellvertretend aufregen....


    Lg Hubi

    Allerdings. So eine Studie, allerdings mit Dexcom, hatte das KKH Sachsenhausen in Frankfurt gerade laufen, als ich zur Pumpenersteinstellung da war. Begründung war, dass CGMS für stationäre Überwachung tatsächlich noch nicht zugelassen ist; das ist für Medizinbürokratie-Laien erstmal sehr erstaunlich.


    Kann man nur die Daumen drücken. Sorry für OT.


    Lg Hubi

    Genial. 😎 👍


    Und wieder gibt es eine neue Beschäftigungsaufgabe für meinen Mann. 🤣

    Vielleicht wird doch noch ein beauty contest daraus - das Modell hat ja in einigen Aspekten noch Potential nach oben und Schönheit ist ganz sicher einer davon! :bigg


    Ich wickele das Dings in so ein Minizipperbeutelchen, damit es wegen der Ecken und Kanten nicht irgendwo hängen bleibt. Ist halt direkt aus einer "mal-eben-schnell" Sonntagmittag-Bastelaktion. Sicherlich nicht tauglich für die Freunde der Schlüsselanhänger-Aufbewahrung.


    Lg Hubi

    Moin Hubi ,klingt interessant.

    Gibt es da eine Bastelanleitung?

    Bilder?


    LG

    Ich hab's ja noch nicht mal ausprobiert - meine laufende Batterie hat schon seit Wochen 100%. Sobald wir die Urlaubsreise antreten wird sie aber ganz bestimmt irgendwo im nirgendwo den Geist aufgeben und dann kommt die (hoffentlich) große Stunde von Modell 0.1 des "battery device". 8)

    In der Entwurfsversion - nicht schön, aber im Ingenieurshaushalt sieht man (und frau) das nicht so eng:



    Oben ist ein Schalter, der in meiner Kramtasche auf "off" steht, damit die eigentliche Depassivierungstaste nicht aus Versehen gedrückt wird. Das ist die gelbe Taste auf der Rückseite. Das ganze besteht nur aus einem passend dimensionierten Widerstand und der Taste, die den Stromkreis schließt. Ich drücke die Taste 10 sek, das sollte reichen, um die Passivierungsschicht im Inneren der Batterie zu durchbrechen.

    Es ginge (vielleicht später mal) auch eleganter mit einer Schaltung, die genau solange Strom fließen läßt, bis die Zellenspannung auf Sollwert (100%) ist. Dasselbe versucht die Pumpe auch mit ihrem Batterieprogramm, aber eventuell gibt es da bauseitige Begrenzungen vom Motor.


    Lg Hubi

    Gern - freut mich! War aber der E-Techniker des Hauses nach kurzem Blick in die Spec der Batterie - aber ich sag's gern weiter. ;)


    Ich habe inzwischen für den Zweck ein "special tool" gebastelt bekommen, dass ungefähr dasselbe macht, aber deutlich kleiner ist, so dass ich die Batterie auch unterwegs mit der Methode betriebsbereit machen kann. Motto "der Lötkolben im Haus erspart manchen Ärger..." :bigg


    Lg Hubi

    Aber ohne Bolus und Basal sollte der nicht ins Bodenlose sinken.

    Doch, das macht halt dein Eigeninsulin im Modus "Sekretionsstarre", d.h. nicht mehr auf den aktuellen BZ-Spiegel angepasste Ausschüttung. Der Trigger (Mahlzeit) kann Stunden her sein.


    Lg Hubi

    Bei mir blutet es zwar nicht, aber dafür halten die Inset maximal 36-48h bis das Insulin daneben läuft und das Pflaster nass wird... Ich wüsste gerne, ob es alleine am Lyumjev liegt oder doch an den Kathetern.

    Ich habe gerade die Inset mit Fiasp in Gebrauch und kein Problem mit auslaufendem Insulin. Kann also nur an eurem Teufelszeug liegen...! ;)


    Lg Hubi

    Bei der LC gibt es einen Link... Wer ein iPhone >= 7 hat, kann sich bewerben.


    Im Kleingedruckten steht, dass nur ausgewählte Smartphones und nicht alle OS-Versionen unterstützt werden, dass scheint ähnlich wie beim Dex zu werden...

    Danke!

    In den Testbedingungen steht was von Therapie mit ICT als Teilnahmebedingung... :/

    Na ja - ist ja schwer nachprüfbar.


    Lg Hubi

    Ich kann dazu sagen, dass ich nach gut 10 Jahren immer noch Eigeninsulin habe. Dieses Frühjahr wurde ein c-Peptid-Wert gemacht, der lag bei 0,44 ng (0,8-4,2) bei einem Nüchtern-BZ von 169 mg/dl :blush:.


    Die Frage ist jetzt nur, wie sich das auswirkt. Offenbar kann Restinsulin sehr unterschiedliche Wirkmuster haben. Bei mir war's anfangs eher so, dass ca. 4-6 Stunden nach den Mahlzeiten etwas hinterher gekleckert kam und mir die Kalkulation verhagelt hat. Inzwischen bin ich davon dankenswerterweise völlig befreit und mein Restinsulin macht offenbar eine basale Flatrate, die m.E. die Ursache ist, warum ich nur. ca. 30-35% der TGD als Basalanteil brauche. Dieses wiederum ist am besten "plain vanilla" nach Rennerschema verteilt. Vermutlich würde ich ohne das Restinsulin einfach nur einen fixen Wert auf die Basalrate addieren müssen - schätzungsweise irgendwas um die 0,10 IE/h, das würde grob passen.


    sugardaddy21 Man kann einen latenten Basalmangel auch daran erkennen, dass der BZ bei einer Mahlzeit trotz eigentlich korrektem Bolus raketenartig abgeht. Solange das nicht der Fall ist und er auch bei Bewegung auch unten bleibt, wäre ich tiefenentspannt. Alternativ einfach bald mal wieder eine kleinere Menge morgens spritzen - das kann ja nicht schaden. ;)


    Lg Hubi

    Stimmt - seitdem der Sommer ausgebrochen ist, ist's bei mir auch gefühlt noch etwas schwieriger, den Trend zu erkennen. Immerhin - wenn ich mache, was der Loop will, ist es nicht allzu verkehrt. Trotzdem mache ich auch gerade Finetuning an der Korrekturautomation, sonst muss ich ab und an mit einem Keks die Landung abfedern. ;)


    Lg Hubi

    bierernst könnten da die Wechseljahre grüßen? Auf solches Verhalten optimiere ich ebenfalls mein AAPS, um möglichst stress- und unfallfrei durchzukommen. Leider bin ich nämlich nicht immer die erste, die merkt, dass der Insulinbedarf plötzlich ganz woanders ist. :pupillen:


    Vielleicht magst du mal das AS Modell mit durchschnittliche Sensitivität mal ausprobieren? Das kommt auch ganz gut mit schnellen Änderungen der Insulinsensitivität klar.

    Außerdem hilft es mir, den Loop so zu trimmen, dass er zwar tagsüber bei genug COB sportlich mit SMB korrigiert, nachts aber nur zurückhaltend. Mache ich mit passender Automation.


    Neue Erkenntnisse immer willkommen...!


    Lg Hubi

    Ich habe mit ICT explizit festgestellt, dass die Wirkung von Novorapid sich nach Spritzstelle unterscheidet. Allerdings kann ich nur Bauch vs. Oberschenkel als Vergleich bieten: der Wirkeintritt beim Bauch war merkbar schneller, so dass ich den Oberschenkel teils absichtlich gewählt habe, wenn ich es das Bolusinsulin bisschen verzögern wollte.


    Den Allerwertesten fand ich für den Pen auch sehr unpraktisch... 8)


    Lg Hubi

    Hat hier eigentlich jemand vertieften Einblick in die Kalibrierung von xdrip+ (mit Libre)?


    Ich würde beim Libre gern vermeiden, dass die BZ-Kurve gegenüber der Rohdatenkurve "überschwingt".

    Beispiel Libre vs. blutig weicht nur wenig (5-10 mg/dl) ab: Kurven im Normalbereich dementsprechend mit einem kleinen Offset. Dieser wird allerdings jenseits der 200 mg/dl deutlich größer und nach unten hin analog ebenso.


    Sieht nach etwas Beobachtung aus, als hätte ein hoher Intercept in der Kalibrierungskurve damit zu tun, aber so ganz blicke ich da nicht durch (ich hatte das immer für den Achsenabschnitt der Kurve gehalten). Oder es liegt an der experimentellen Tzachi-Improvements-Version, aber da scheint keiner sowas zu bemängeln. Vermutlich verstehe ich einfach irgendwas nicht ganz....?


    Lg Hubi