Beiträge von Hubi

    Ich vermute, der Widerspruch beruhte einfach auf Standardreaktion (kann man ja mal probieren; ein HbA1c unter 7 ist ja aus deren Sicht ne super Sache... Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die MDKs der Regionen sehr unterschiedlich beurteilen, da habe ich wohl schlicht Pech gehabt.


    Normalerweise läuft es ja bei fast allen so, dass erst die Pumpe ausgewählt wird, und dann das Rezept für genau die Pumpe via Händler bei der Kasse eingereicht wird. Aus irgendwelchen Gründen scheint mein Diadoc das anders zu handhaben. Ergo gab es ein Rezept für eine Insulinpumpentherapie, das habe ich mit den geforderten Unterlagen zur Kasse geschickt. Dann die Ablehnung und der Widerspruch mit detaillierter Begründung vom Doc und eine weitere Erläuterung von mir. (Ich habe mich allerdings immer auf 1 DIN A4 Seite beschränkt, da ich davon ausgehe, dass die Bearbeiter solcher Unterlagen nicht viel Bock auf Textwüsten haben und sowieso nach einer Seite mental aussteigen.) Nach der Genehmigung habe ich dann die Pumpe final ausgesucht und mit der Kostenübernahme der TKK beim DiaExperten bestellt.

    Das hat sich alles ziemlich hingezogen - eventuell hat mein Diadoc nicht dran geglaubt, dass das was wird oder er macht das immer so. Keine Ahnung. Andererseits spart man sich die ganze Detailauswahl einer Pumpe, so lange man nicht sicher ist, ob sie überhaupt bezahlt wird.

    Egal wie, da muss man halt durch und häufig scheint das ja auch ganz flockig zu laufen.


    Lg Hubi

    Ich würde vermuten, Schichtdienst mit Bereitschaft nachts in Verbindung mit Hyponeigung, die man nicht mit herkömmlichen Basalinsulinen beheben kann, wird schon viel bringen.

    Bei meinem Pumpenantrag habe ich argumentiert mit ständigen Schwankungen in der Insulinempfindlichkeit durch Wechseljahre, nächtliche Hyponeigung und sehr hoher Insulinempfindlichkeit und daher Dosierungsprobleme mit dem Basal. Trotzdem ist der ganze Kram bei der GKV bzw. beim MDK erst nach Ablehnung/Einspruch genehmigt worden. ich glaube, das ist sehr vom Einzelfall und der beurteilenden Person abhängig. Gut strukturierte Unterlagen sind aber ganz sicher von Vorteil.


    Btw, Katheterprobleme habe ich so gut wie nie, ich nutze sowohl Teflon als auch Stahl.


    Lg Hubi

    (...)

    Also die Rohwerte die xDrip von der gepatchten App erhält, sollten die gleichen sein, die man auch beim Scannen in diesem Moment sehen würde.

    Die Vorausberechnung (oder Übertreibung) ist da dann auch mit drinnen, wird aber durch die Glättung wieder etwas abgemindert. Aber gerade bei starken Anstiegen geht auch die geglättete xDrip-Kurve weiter nach oben, als das, was man später im LibreLink Bericht sehen würde.

    Weißt du das sicher? Wenn in xdrip+ der finale Anzeigewert aus LibreLink ankommt, warum sollte man dann etwas, was seitens Hersteller schon statistisch glattgebügelt wurde, nochmal glätten? :/ Das leuchtet mir jetzt nicht so ein.


    Lg Hubi

    Ok, danke, das bringt mich weiter. :)

    Die Verzögerung beim xdrip+ ggü LibreLink ist mir auch aufgefallen. Allerdings habe ich zusätzlich die Vermutung, dass Abbott die Kurve extrapoliert und das Ergebnis, also den Trendwert, als aktuellen Messwert anzeigt. Man sieht ja öfter mal, dass vermeintliche Messwerte vom Sensor in LibreLink später wieder aus der Kurve eliminiert werden, weil sie so nie eingetreten sind.

    Sofern xdrip+ wirklich nur das anzeigt, was zum Zeitpunkt "jetzt" der Wert ist und dann durch die Glättung noch etwas "Trägheit" dazukommt, würde das die Abweichungen gut erklären.


    Noch was zum Kalibrieren:

    Meistens habe ich mit den original Libre-Messwerten nur in den ersten zwei Tagen Probleme, und das auch nur in den extremeren Wertebereichen. Das sind aber genau die Situationen, in denen man ja nicht kalibrieren sollte. Insofern schließe ich daraus, dass ich sowas durch Kalibrierung auch nicht eliminieren kann. Oder?


    Thx & LG Hubi

    Danke...! Vermutlich steht schon irgendwo im Backlog, dass dieser Button ganz super unter einem Menupunkt "Kalibrierung" aufgehoben wäre. Einfach so auf "Sensor stoppen" hauen macht man ja besser nur, wenn man die Konsequenzen vorher kennt (What could possibly go wrong..). :whistling:


    Lg Hubi


    PS: Ach so, noch eine Frage: muss ich xdrip+ jetzt neu kalibrieren, oder kann man das genauso gut ohne betreiben, wenn die Werte passen? Hat jemand eine Infoquelle, was xdrip+ mit den Rohdaten macht bzw. wie es auf die angezeigten Werte kommt? Ist das nur Statistik, oder passiert da noch mehr Magie?

    Wie lösche ich gerade noch mal die Kalibrierung in xdrip+? Sensor stop/start?

    Soeben festgestellt, dass das Ding fahrlässigen Unsinn anzeigt. Wie schön, dass ich noch eine funktionierende Hypowahrnehmung habe. Hätte ich mal lieber auf LibreLink geschaut, wäre ich besser beraten gewesen. :|


    Fazit: noch viel lernen ich muss, bevor damit irgendwas geloopt wird bei mir.


    Lg Hubi

    Die Nightscout Doku fand ich ok für's erste Einrichten, allerdings geht das ja noch von anderen technischen Voraussetzungen aus.

    Beim Benutzen der App mit Libre Sensor hilft das aber nicht viel weiter. Aber das ist auch nicht ganz so wild, wenn das Starten/Stoppen des Sensors richtig klappt, kann man den Rest ja ausprobieren, ohne irgendwas kaputt zu machen.


    Lg Hubi

    Nächstesmal lese ich die Doku.

    Gibt's denn für xDrip eine? ;)

    Wenn du eine findest, sag Bescheid...! :weih Das scheint ja offenbar ein heikles Thema zu sein. Ansonsten habe ich aber jetzt ein besseres Bild davon, was in der App mit Sensor gemeint ist. Scheint wohl das Datenobjekt zum Sensor zu sein, an dem die Kalibrierung hängt. Vom eigentlichen Sensormanagement via LibreLink ist das offenbar unabhängig. Ein Groschen ist schon mal gefallen, ein Anfang...


    Lg Hubi

    Ich habe ein Google-Phone und kriege b.a.w. Updates. Android 11 wird mir seit ca. 2 Wochen aufgeschwatzt. Mein Bauchgefühl geht in dieselbe Richtung, deshalb habe ich es bisher ignoriert. Schaun wir mal.


    Noch eine Anfängerfrage: hat die Funktion "Sensor starten/stoppen" in xdrip+ beim Libre2 als Datenquelle irgendeinen Sinn? Ist das ggfs. nur für Dexcom relevant? Hat mich beim Sensorstart ziemlich verwirrt.


    Lg Hubi

    Wo das hier so ein schöner allgemeiner Thread ist, darf ich auch was fragen?

    Als Android-Noob und xdrip+ Anfängerin frage ich mich gerade, ob xdrip+ und die gepatchte Libreapp mit Android 11 kompatibel sind? Kann ich dieses Androidendings updaten, oder bricht dann die Hölle los und nix geht mehr...? :/


    Lg Hubi

    Danke - das würde allerdings bedeuten, dass Fiasp sogar noch eine Stunde länger wirkt als Novorapid. Das würde mir die IOB Anzeige in der Pumpe allzusehr verfälschen, vor allem, da der Rest, der vielleicht in der fünften Stunde noch wirkt, bei mir nicht relevant/bemerkbar ist.


    Momentan habe ich es in der Pumpe bei den 4h Wirkdauer belassen, allerdings mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass das IOB zum Ende hin vermutlich weniger ist als von der Pumpe angezeigt. Schade, dass man die Kurven nicht "richtig" hinterlegen kann.


    Übrigens hat mir Fiasp in der Pumpe heute 100% TIR beschert. Und das mit nur wenig Nachhilfe in Form von Apfelsaft beim Frühstücksbolus. Vielleicht paßt Fiasp in der Pumpe doch besser, als es das unter ICT gemacht hat.


    Lg Hubi

    Ich habe gestern mein Fiasp-Experiment in der Pumpe gestartet.

    Auch wenn's nur zum Teil hier reinpaßt: welche Wirkdauer habt ihr dafür konfiguriert? Ich habe es erstmal bei den 4h gelassen, die auch bei Novorapid passen. Allerdings ist ja die Wirkkurve von Fiasp deutlich anders, so dass ich erwarten würde, dass nach 3h kaum noch wirksames Insulin da ist.

    Bei Dana kann man nur ganze Stunden einstellen.


    Lg Hubi

    Ich habe die Pumpe exakt nur die erste Nacht im Bauchgurt gehabt. Das hat mich so genervt, dass ich sofort auf die "liegt so rum" Methode gewechselt habe. Dazu packe ich sie in die Dana-BH-Tasche, weil die sich einfach nett "stoffig" anfühlt, was ich im Bett angenehmer finde. Sorry, das ist etwas OT.


    Ich habe bei der TK eine Pauschalverordnung (1 Jahr). Diese läuft über Diaexpert, könnte aber auch woanders abgegeben werden. Man kann Verbrauchsmaterial damit dann nur über den einen Lieferanten beziehen. Die TK regelt das Pumpenverbrauchsmaterial meines Wissen ausschließlich über diese Pauschalverträge.

    Wenn es das Zubehör für die Tandem nur dort gibt, du aber auch noch andere Sachen brauchst, würde ich das Vorgehen am besten mal mit der Kasse besprechen. Paßt dann mit den üblichen Schema nicht.


    Die teuren Ketonteststreifen von FreeStyle kriege ich auch nicht bezahlt, nur die Urinteststreifen. Das finde ich momentan aber auch nicht problematisch, weil mir (noch?) egal ist, ob ich ein bisschen oder richtig Keto habe. Die Konsequenz ist bei mir dieselbe.


    Lg Hubi

    Das hat mich gerade daran erinnert, wie sich die allerersten Insulingaben im KKH nach der Diagnose angefühlt haben. Das war auch so ein schwummriges Gefühl mit etwas Euphorie vermischt. Das ist so ca. 3-4 mal passiert, danach hatte sich das irgendwie erledigt. Als hätte mein Körper sich an das synthetische Insulin gewöhnt.

    Damals habe ich es darauf bezogen, dass es überhaupt seit Monaten mal wieder genug Insulin für einen halbwegs funktionierenden Stoffwechsel gab. Aber wer weiß?


    Viel Erfolg - ich bin sehr gespannt, wie das bei euch weitergeht. Ich hangele mich derzeit noch von Novorapid zu Fiasp in der Pumpe. Wenn das sitzt, kommt erstmal der Loop, dann vielleicht Lyum-Dings. ;)


    Lg Hubi

    Gefühlt bin ich die letzte, die hier noch mal rauskam...wir sind tatsächlich Mitte/Ende September für drei Wochen in Urlaub geflogen. Und das lief so:


    Flug nach Portugal (Faro): fand ich nicht sehr gut, weil der Flieger voll besetzt war und die Leute ja unbedingt trotzdem maskenfrei (logo) ihr Sandwich mampfen müssen. Habe die FFP2 Maske aufbehalten und die Daumen gedrückt. Fazit: ist gut gegangen. Entweder war kein Infizierter in meiner Nähe, oder diese FFP2 Masken bringen wirklich was. Oder beides. Nebenbei war es auch der erste Flug mit Pumpe, was aber kein Streß war. Ich habe das Ding wohlweislich offen am Hosenbund getragen, damit gleich klar ist, was abgeht.


    Urlaub in der Ferienwohnung: war vollkommen ungestresst. Es war nicht viel los an der Algarve (Ende Sept zumindest), und die Portugiesen sind sehr rücksichtsvoll und diszipliniert. Das Wetter war super, so dass man immer draußen sein konnte. Das war wirklich nach langer Zeit mal wieder ganz normaler Urlaub.


    Dann per Mietwagen durch Portugal Richtung Norden; immer schön einen Bogen um die Großstädte machen. Dabei hatten wir drei Hotelübernachtungen. Die erste war auf dem Land (Fuchs & Hase...), wir waren die einzigen Gäste, alles gut. Die anderen beiden in Canicada-Geres, einem Nationalpark im Norden Portugals. Wer mal die Gelegenheit hat, hinzukommen, und Natur/Wald/Berge/Wandern mag, sollte sich das mal ansehen...wunderschön! Allerdings hat mich das Frühstück mit einem englischen Paar auf Armeslänge etwas gegruselt.


    Dann nach Spanien/Vigo, wieder Apartment. In Galizien war in der ersten Oktoberwoche die Infiziertenzahl ähnlich wie in Teilen Deutschlands, trotzdem herrschte Maskenpflicht in der Öffentlichkeit, was schon eine Umstellung war. Die Leute gehen dort aber wirklich sogar mit Masken allein/zu zweit am Strand spazieren. In der Stadt erscheint mir das eher sinnvoll... Aber Freitagabend haben sich natürlich trotzdem besonders die jungen Leute in größeren Gruppen an den Außentischen der Tapasbars getroffen. Das ist wohl einfach der Lauf der Dinge, ähnlich wie bei uns. Wir waren sowieso wegen nötiger Bootswartung in Vigo, daher sowieso kein besonderer Bedarf zum Ausgehen.

    Der Heimflug wieder mit FFP2 Maske, aber der Flieger war auch nur noch 20% besetzt.


    Alles in allem war es aber toll, noch mal rausgekommen zu sein und zu sehen, dass der Rest von Europa auch noch da ist.

    Wobei unser vielleicht etwas verrückter Ursprungsplan vorsah, dass wir mit dem Auto bis Galizien fahren und uns unterwegs in Frankreich und Nordspanien ein bisschen was ansehen. Wir fanden fliegen zu gefährlich - das hat sich dann allerdings kurzfristig relativiert... :pupillen:


    Lg Hubi

    Cooles Teil, für mich wäre die Größenreduktion ein super Vorteil. Mein erster 14-Tage-Versuch mit xdrip+ war allerdings eher ernüchternd. Nachdem sich so ein Sensor 1-2 Tage eingependelt hat, ist die Werkskalibrierung bei mir im halbwegs akzeptablen BZ-Bereich bestens ausreichend. Da ist xdrip eher ungenauer geworden, weil ich irgendwann nicht mehr täglich kalibriert habe.


    Vielleicht könnten jetzt die Koreaner mit ihrer Dana mal einen Vertrag mit Abbott machen und die Pumpe mit dem L3 loopen. :weih


    Lg Hubi

    Ich muss dir nach einigen Tagen Beobachtung in Teilen beipflichten. Ich finde allerdings trotzdem, die App ist schneller geworden. Insbesondere der use case "scannen + Protokolleintrag bearbeiten" erscheint mir jetzt flüssiger zu funktionieren. Leider ist es immer noch so, dass die App nach einer gewissen Laufzeit länger zum Scannen braucht.


    Lg Hubi