Beiträge von Hubi

    Spätestens wenn im Kh deine Insulintherapie durch das Personal übernommen wird wirst du recht bald eine Insulinresistenz entwickeln.

    Da sprichst Du eine meiner düstersten Phantasien an:

    Zwecks Behandlung narkotisiert werden und das BZ-Management abgeben müssen. - Und dann mit einer Hypo oder Ketoazidose verrecken. :pfeil:

    Auch wenn die übliche BZ-Einstellung in der Klink hier sicher nicht auf Begeisterung stoßen dürfte: Auf einer Intensivstation ist man normalerweise schon in der Lage, den Stoffwechsel ohne schwere Entgleisungen stabil zu halten. Notfalls eben per Insulinperfusor.

    Dazu würde mich interessieren, wie man auf einer Intensivstation den BZ misst?


    Lg Hubi

    Klingt doch super! Bei mir war das so, dass verkürzen/verlängern eigentlich nicht relevant war. Schien auch nicht zum Konzept zu gehören; die Anschlusstherapie wird ambulant gemacht. Ich würde mich einfach mal auf genau den Zeitraum einstellen, der laut Plan vorgesehen ist.

    Nebenbei bemerkt: ich schlafe auch nicht gut, wenn ständig irgendein Typ Licht anmacht und anfängt, an meinem Finger rumzupulen. Ausschlafen kann man danach zuhause mit der perfekt passenden Einstellung. ;) Ist definitiv kein Wellnessurlaub.

    Wir durften für die Messungen gern selber eigene Stechhilfen verwenden und es gab immer genug Zeit, weil man dafür ein bisschen Schlange stand vor dem Laborraum. Da ergeben sich auch viele Gesprächsanlässe mit den Mitpatienten, das kann ganz informativ und lustig sein. Hatte was von Klassenfahrt... :bigg


    Lg Hubi

    So ähnlich lief das bei mir im März bei der Pumpenersteinstellung auch. Allerdings als "Intensivkurs Pumpe" nur eine Woche. Es gab einen festen Stundenplan, der aber genug Luft zwischendrin hatte. Nach Abmeldung/Rücksprache durfte man auch mal raus, allerdings (logisch...) nicht während der Basalratentests.

    Ich habe dort meine eigenen Katheter/sonstiges Zubehör benutzt, Insulin hatten sie da, man bekam eine eigene Ampulle mit Namen im zentralen Kühlschrank. Einfach mitbringen, schadet ja nichts.

    Es wurden für die Therapieanpassung regelmäßig BZ-Messungen (blutig) mit dem Labormessgerät gemacht; eigene Sensoren nur für Trends/persönlichen Bedarf/Gegencheck. Ich würde mich mental auf den einen oder anderen Pieks gefaßt machen, aber vielleicht reicht denen eine gelegentliche Prüfung BZ-blutig gegen Sensor in diesem speziellen Fall aus.


    Aber ich vermute, die sind in Bad Mergentheim komplizierte Fälle gewöhnt. Ich würde da einfach mal anrufen für die Detailfragen. Wird dich bestimmt weiterbringen - bei mir war das definitiv so! ;)


    Lg Hubi

    Vielleicht sollte Abbott aus den Daten ein multiplayer Onlinespiel machen. Jeder Tag, den du in der "besseren Hälfte" verbringst gibt dir nen Punkt. Biste unter den 10% besten bekommste von mir aus 2. Und irgendwann eben ein Badetuch oder ne Rolle Klopapier.


    Es gibt so viele Scheissspiele, da kommts auf eins mehr oder weniger auch nicht an ;)

    Ruf farmen bei der Fraktion "Abbott"...DAS hat noch gefehlt. :rofl


    Lg Hubi

    Mein Eindruck ist, dass es beim Libre2 in letzter Zeit häufiger "Algorithmuswarnungen" gibt. Für mich sind das solche plötzlichen, deutlichen Abwärtstrends (oder auch aufwärts), die überraschend kommen. Überraschend deshalb, weil man vielleicht einen leichten Abwärtstrend erwartet hätte, aber kein schnelles Abtauchen des BZ-Wertes mit Alarm.

    Die Warnung erfolgt offenbar eher auf Basis einer Extrapolation des Trends und im weiteren Verlauf wird die Kurve wieder begradigt, weil der vorausgesagte tiefe (hohe) Wert so gar nicht eingetreten ist. Das scheint beim Libre2 inzwischen deutlich sensibler zu sein, was bei mir verstärkt zu Fehlalarmen führt.

    Ich sehe dann im Protokoll zwar noch den (vermeintlich) zu tiefen Wert, auf der Kurve gibt es dieses Event aber gar nicht mehr.


    aleks.t1d Da du noch keine ewige Erfahrung mit deinem DM hast, würde ich persönlich ungern empfehlen, nächtliche Hypoalarme zu ignorieren. Im Zusammenhang mit Eigeninsulin ist das schwierig zu beurteilen, ob das für deine Situation "safe" ist. Nach Tagen mit Sport oder Abenden mit Alkohol würde ich in der Situation immer KH einwerfen.


    Lg Hubi

    Ich mache das ebenfalls als Kombi: Schlauch wird wöchentlich mit dem Reservoir zusammen gewechselt. Den dazugehörigen Teflon-Katheter benutze ich jedoch, den werfe ich nicht weg.

    Allerdings mache ich das ja auch noch nicht so lange und habe die Hoffnung, dass es bald die OrbitMicro + Dana-Schlauch Kombi fertig zu kaufen gibt. Da finde ich ein größeres Loch pro Woche vertretbar.


    Lg Hubi

    Vermutlich wäre ich plötzlich begeistert von Foodtrucks und Häppchen-Parties...und würde mich auf dem nächsten Weinfest den ganzen Abend quer "snacken". Und man denke erst an den Weihnachtsmarkt (sowas gibt's bestimmt irgendwann wieder...!).

    Einfach den süßesten Cocktail auf der Karte bestellen... :king:


    Lg Hubi

    Ich würde spontan einen großen Eisbecher essen gehen. Und vermutlich danach irgendwann den Zwang verspüren, den BZ zu messen...und dabei Angst haben, dass alles nur Fake News waren.

    Danach bliebe zu hoffen, dass die Lebensstiländerung mindestens soviel Spontanbewegung wie Spontanfuttern zusätzlich hätte.... ;) Und ich glaube, nach höchstens vier Wochen wäre ich die DM-bedingten Verhaltensauffälligkeiten wieder los.


    Schaun wir mal.

    Lg Hubi

    Ich habe direkt mit an der Nadel abkoppelbaren Schläuchen angefangen und dafür nie eine Entlastungsschlaufe geklebt, weil's offensichtlich beim Abkoppeln stört. Diese Entlastungsschlaufe habe ich noch nie vermisst und zumindest bei den OrbitMicro die Erfahrung gemacht, dass eher der Schlauch aus der Kupplung gerissen wird als dass der Katheter rausreißt.

    Muss wohl jeder selber ausprobieren... :pinch:


    Ich betrachte meine "kurzen" 60 cm Schläuche inzwischen eher als Lebensgarantie für die Pumpe. Wenn man das Ding beim Aufstehen im Bett vergisst, baumelt es danach am Katheter und klatscht nicht auf den Boden. Dabei passiert weder mir noch der Pumpe etwas, schlimmstenfalls geht's zu Lasten des Schlauchs.


    Lg Hubi

    Der Grund für das Lesegerät dürfte wohl eher sein, dass nicht jeder insulinpflichtige Diabetespatient ein Smartphone hat! ;)

    Das kann man sich als gut digitalisierter Anwender zwar nur schwer vorstellen, aber jeder Produktanbieter, der irgendeine für das Produkt zwingend erforderliche Funktion auf einem kundenbedienbaren Endgerät benötigt, verliert Umsatz, wenn er keine Alternative zum Smartphone bereithält.

    Die ersten Ansätze zu "App only" sieht man bei den Pumpen, z.B. Dana. Aber ein Sensoranbieter wie Abbott, der es auf den Teststreifen-Markt abgesehen hat, kann sich das nicht leisten.


    Lg Hubi


    PS Habe heute morgen einen super Sensor gestartet, wenn der so bleibt, finde ich die neue Charge einen Gewinn... Schau'n wir mal.

    Diese Frage stelle ich mir auch schon länger - der Gedanke war, wenn man CGMS Sensoren nur dann kalibrieren soll, wenn der BZ-Verlauf stabil ist, könnte das ja trotz automatischer Kalibrierung beim Libre auch von Vorteil sein.

    - Versuche 1: Sensorstart abends zum Schlafengehen; stabiler Nachtverlauf, wenig Schwankungen

    - Versuch 2: Sensorstart morgens vor dem Frühstück; pp-Wert bis ca. 170 mg/dl


    Hinsichtlich der Messgenauigkeit fand ich das Exemplar aus Versuch 1 sogar schlechter als den anderen. Aus diesen zwei Versuchen läßt sich aber mangels Wiederholungen sowieso nichts ableiten. Wäre schön, wenn man wüßte, welche Annahmen Abbott zum BZ-Verlauf in der Startzeit trifft bzw. wie sich das auswirkt.


    Lg Hubi

    Habe ich noch nirgendwo gesehen, dass man Werte aus dem Libre-Protokoll wieder rauswerfen könnte. Ich habe den Eindruck, dass die verbesserte werksseitige Kalibrierung den Effekt mitbringt, dass Trends etwas überbewertet werden, so dass man eher mal "Algorithmusalarm" bekommt.

    Der Wert steht dann zwar im Protokoll als Messpunkt, aber die Kurve wird automatisch "begradigt", weil die Prognose so nicht eingetroffen ist. Das ist ärgerlich bis nervig (der Nachtschlaf!!), führt aber immerhin zu einer ganz guten Hyposicherheit.


    Lg Hubi

    Wenn ich gar nicht weiterkomme, könnte das natürlich sein. Ich erwarte bei Nudeln keine ständige 100er Kurve, aber die ganze Nacht bei 160-180 ist mir zu hoch, dann ist i.d.R. auch der nächste Tag gelaufen.

    Und nach zwei-drei Versuchen gebe ich noch nicht so schnell auf. Geht nicht, ist für mich eine zu schnelle Ausrede.

    Es ist keine Ausrede wenn man sich klar macht, wie kompliziert der menschliche Metabolismus ist. Es gibt unzählige Faktoren die man als Diabetiker einfach nicht kontrollieren kann. Egal wie sehr man sich anstrengt.

    Die einzige Möglichkeit ist, auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten.

    Auch wenn ich dir prinzipiell zustimme, denke ich, dass wir uns diese Diskussion (= Nudeln einfach weglassen, wenn man so hohe Ansprüche hat.) hier sparen können. Sie wurde in schon x-fach geführt. ;)

    Mörderplan....zumindest im Nudel-Thread! :bigg

    Ihr könnt ja einen der ellenlangen LC Threads wiederbeleben, ist ja nicht so, dass es dazu nicht immer wieder diskussionsfreudige Mitstreiter gäbe.


    Ich bin immer noch bei den 50/50 3-4h Verzögerung; allerdings befürchte ich, man muss die Soße auch noch ein bisschen weiter differenzieren, wenn's optimal laufen soll.


    Lg Hubi

    Ich bin da vorsichtig - meine Libre2 Sensoren liegen meist im Zielbereich von ca. 80-120 mg/dl ziemlich gut, je weiter davon weg, desto unzuverlässiger. Aus diesem Grund kann ich diese Begeisterung über eine rein lineare Kalibrierung persönlich nicht nachvollziehen.

    Was mir aber wichtiger ist: ich würde niemandem empfehlen, einen Libre2 Wert von 60 mg/dl als "ist bestimmt eher 80 mg/dl" zu ignorieren. Bestenfalls passiert nichts, schlimmstenfalls gibt es Flurschaden, womöglich noch bei Unbeteiligten.


    Lg Hubi