Beiträge von Hubi

    An der Gegend kann's nicht liegen - ich bin ein nach Rhein-Main (Frankfurt) eingewandertes Nordlicht. ;)

    Zumindest vor 10 Jahren wäre ich sehr gern irgendein "Standardfall" gewesen, nur um besser zu verarbeiten, was denn nun mit meiner Gesundheit schief gelaufen ist. Die gute Nachricht ist, das gibt sich. Irgendwann ist es ok, einfach die eigene Version von DM zu haben. An der Spannweite der Insulinmengen hier im Forum sieht man ja auch sehr gut, wie unterschiedlich die Herausforderungen sein können. Der eine kämpft mit der Frage, wie er seine Unmengen Insulin überhaupt reinbekommt, andere dagegen diskutieren über Pens mit Dosiergenauigkeit von 0,1 IE.

    Trotzdem viel Erfolg beim AK-Test und was auch immer noch folgt!


    Lg Hubi

    So ähnlich war ich auch unterwegs, Ketone 3+, HbA1c (immer nur) von 11, erniedrigtes C-Peptid, aber keine Antikörper. Wurde eher mangels besserer Ideen als Typ 1 diagnostiziert; aber als Erwachsene mit langsamem Verlauf.


    Damals haben wir noch auf drei Mody Varianten getestet, die aber alle ebenfalls negativ waren. Da ich zu der Zeit privat versichert war, weiß ich, dass das sehr teuer ist. Sollte man m.E. also nur bei begründetem Verdacht und Einfluß des Ergebnisses auf die Therapie und ggfs. wegen der Vererbung an Kinder machen.

    Bei mir war das damals auch eigentlich Unsinn, da ich sowieso Insulin gebraucht habe und wir die mit DM1 vergesellschafteten Autoimmunerkrankungen in der Familie öfter haben. Aber der Doc wusste vorher auch nicht, was der Luxus kostet. ;) Vermutlich wollte er sowas auch mal sehen...


    Lg Hubi

    Man kann sich auch ganz gut mit der Ausschlußmethode weiterhelfen:


    - Antikörper pos. und keine Neigung zur Resistenz: Typ1 oder LADA

    - Antikörper neg. und Insulinresistenz: Typ 2

    - Antikörper pos. und Insulinresistenz: Doppel-Diabetes (Typ 1und Typ 2)

    - Antikörper neg. und Gen-Test auf MODY pos: MODY


    Alles andere ist die diabetische Resterampe, bei der es nach Indizien geht:

    - Antikörper neg., und Insulinmangel bei hoher Insulinempfindlichkeit: Typ 1 (weil es sonst keiner besser weiß)


    Zum MODY-Gentest wäre noch zu sagen, dass der reichlich teuer ist (mehrere TEUR).


    Viel Erfolg bei der Identitätskrise...ich hatte die anfangs auch recht ausgeprägt.


    Lg Hubi

    Ich hatte diese schwer vorhersagbaren Eigeninsulinausschüttungen nach dem Essen auch; irgendwann kriegt man mit Glück ein Gefühl dafür, wann damit zu rechnen ist. Was aber nicht hieß, dass ein Käsefondue als Fettbombe ein Selbstläufer gewesen wäre - dafür brauchte es mehrere Boli, ganz wie ohne Restfunktion.


    Genau wie manch andere hatte ich von Anfang an auch Basal, allerdings eher "zum schonen". Ich habe die Dosis daran festgemacht, ob ich in der zweiten Nachthälfte den BZ passend hatte oder schon zu niedrig. Offenbar kann man auch mit geringen Mengen Basal und Eigeninsulin nachts unterzuckern. Dabei galt für mich:

    - mehr Basal = bessere Tagesverläufe, aber ggfs. grenzwertig niedrig nachts

    - weniger Basal = Hang zum Chaos tagsüber, aber friedliche Nächte


    Lg Hubi

    Gewonnen...es ist schließlich ein in Spanien erworbener Leser - den kann man natürlich nicht mit einem deutschen Softwareupdate aktualisieren (wtf??).

    Das ganze hat allerdings erst funktioniert, nachdem ich die offenbar veraltete Libre-Software von meinem Laptop entfernt habe. Und dann mit Hilfe der spanischen Downloadseite, deren Mail ich im Urlaub um ein Haar gelöscht hätte.


    Leider war ich heute morgen zu ungeduldig und habe den neuen Sensor schon mit meinem eigentlich in Betrieb befindlichen deutschen Leser gestartet, der für's Update zu alt ist. Meine Hoffnung war, dass der neue Sensor wieder ordentliche Werte misst.

    Seitdem ich die letzte Lieferung Libre 1 Sensoren angefangen habe, habe ich offenbar einen Offset von +40 mg/dl, zumindest bei Werten ab 120 mg/dl aufwärts. Wie das nach unten hin aussieht, habe ich noch nicht genau verstanden. Scheint mir so zu sein, dass die letzte Generation Libre1 Sensoren das Update braucht, um die Kalibrierung vernünftig zu machen.

    Das hätte ich jetzt auf die letzten paar Wochen Libre 1 auch nicht mehr gebraucht...


    Lg Hubi

    Mein Lesegeräte-Update hat leider auch nicht geklappt - trotz Geräteversion 2.2.9 0.94. Das Update scheitert an derselben Fehlermeldung "inkompatibles Lesegerät". Die einzige Erklärung, die mir dazu noch einfällt, ist, dass dies ein in Spanien gekauftes Gerät ist. Vielleicht machen die noch irgendwas mit länderbezogenen Einstellungen...?

    Ich ruf da morgen mal an. Darüberhinaus ist es auch schon fast obsolet, da ich nur noch 3 weitere Libre 1 Sensoren habe und es danach sowieso mit einem Libre 2 Leser weitergeht.


    Irgendwie verbringe ich gefühlt zuviel Lebenszeit damit, irgendwelche Geräte zu betüddeln, damit sich in meinem kleinen Technikzoo alle glücklich fühlen. :hmmz:


    Lg Hubi

    @Wunderweltoffen...ich bin mir nicht sicher, ob ich gleich ein ganzes Buch dazu lesen wollen würde; käme im Zweifel drauf an. Schreib mir gern mal den Titel - ggfs. per PN.

    Aber wo mehr als 1,5 Segler zusammenkommen, ist ja immer Platz für Erfahrungsaustausch. Daher gern auch deine wichtigsten Tipps und Erfahrungen direkt hier im Forum. Eventuell können wir dafür einen Thread unter "Sport und Hobby" aufmachen. Wir hatten beispielsweise schon mal eine Diskussion, ob eine Insulinpumpe auf See eher stört oder genau das richtige ist.


    Urgs, ich muss endlich packen... ciao! :)


    Lg Hubi

    Wir reisen am Sonntag nach Vigo/Galizien. Boot wieder ins Wasser werfen, putzen, Segel drauf, Wassertank desinfizieren, Futter bunkern, etc.pp. und dann hoffentlich gemütlich bis nach A Coruna segeln. Zwischendurch haben wir eine Woche meine Schwester und meine Nichte dabei. Mein Wunsch wäre trockenes Segelwetter und dass die neue Crew nicht allzu oft an der Reling hängt! :blerg:


    Allen Reisenden gute Erholung und viele schöne neue Eindrücke!


    Lg Hubi

    Was geht denn hier ab? :ohno:

    Nach meiner Wahrnehmung haben einige nur versucht, zu erläutern, warum manche Arztpraxen restriktiv mit Rezepten umgehen. Egal...


    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auch innerhalb dieser Budgetierung innerhalb der GKV in Zusammenarbeit mit Ärzten sinnvoll Rezepte bekommen kann, die über den Quartalsbedarf hinaus gehen. Dazu muss man aber ziemlich viel selber planen. Das System ist überhaupt nicht auf Flexibilität ausgelegt - der ordentliche chronisch Kranke ist ja immer zu Hause (was sollte er/sie auch sonst anderes mit seiner/ihrer Lebenszeit anfangen?) und macht alles schön nach Schema F.


    Aber es hat ja schlussendlich geklappt, Ersatzinsulin zu bekommen. Sicherlich eine interessante Erfahrung, die ich mir aber trotzdem unter "nicht nachmachen" vermerke... ;)


    Lg Hubi

    Dann warte mal ab, bist du ein paar Monate im Ausland bist, dann wird's schwieriger; insbesondere, wenn die Option "heimfahren und selber regeln" nicht geht.


    Die Sache mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen hat ja schon eine lange, unrühmliche Geschichte. Bei Interesse google mal "Gesundheitskarte". Ich bin schon froh, dass es inzwischen wenigstens Ansätze für eine elektronische Krankenakte gibt, auch wenn das offenbar noch ein Ding einzelner Krankenkassen ist. Wenn man mal einem Arzt dabei zugesehen hat, wie er in der knapp bemessenen Patientenzeit mit seiner IT kämpft, verliert man allerdings etwas den Optimismus.


    Lg Hubi

    Was für unerklärliche Abstürze? Das ist das normale Leben insulinempfindlicher Personen! ;)

    Irgendwas hat deine Resistenz reduziert und dein Eigeninsulin hat sich regeneriert (Achtung, wilde Spekulation). Keine Sorge, das gibt sich schon wieder.


    Lg Hubi

    Da hätte ich spontan einen lustigen Einfall: einfach ausprobieren und dem Forum die Ergebnisse des Versuchs mitteilen. Dann wissen wir zukünftig alle, wo das Ende von laissez-faire in Sachen "mein Insulin muss das abkönnen" ist.


    Lg Hubi


    PS: Wir sind uns aber schon grundsätzlich darüber einig, dass man so eine Suchfunktion auch ruhig mal ausprobieren kann, oder?

    Ihr habt ja im Grunde schon alles gesagt. Ich freue mich auch, direkt vom Autor von diesem Buch erfahren zu haben und habe damit einen Plan, was ich im nächsten Urlaub gern lesen will! :)


    Lg Hubi

    Ich mache mir nur gesondert Gedanken, wenn ich auf die seltene Idee komme, bei Sommerhitze wandern zu gehen, weil ich mir dann nicht sicher bin, wie warm es ggfs. im Rucksack wird. Sonst wie alle anderen - der Pen bleibt aus der Sonne, sonst nichts weiter.


    Lg Hubi

    Das ist ein ganz fieser Gedanke, aber leider naheliegend.

    Dann investiere ich halt in ein paar passende Aktien und kaufe mein Insulin von der Dividende... :ball

    Wobei mir einfällt: bis die soweit sind, hocke ich womöglich im Pflegeheim und es wird bezahlt, weil dann die Pflege viel einfacher wird und nur noch die Hälfte kostet. Weiß gerade gar nicht...Spielverderber. ;)


    Lg Hubi

    Wegen mir sofort...auch als Beta-Tester. :ugly:

    Mir wäre schon geholfen, wenn der smarte Stoff kleinere Bolus-Schätzfehler oder tagesformabhängige Varianzen im Bolusfaktor ausbügeln würde. Nur noch einmal am Tag spritzen und einfach aufs Rad steigen ohne Bedenken wäre natürlich der Megahit. Und das ganz ohne einen Haufen Technik-Klimbim.


    Lg Hubi

    Man automatisiert das Spritzen mit dem Pen doch sowieso. Da kann man sich direkt nach dem Abdrücken doch angewöhnen, inwendig bis 10 zu zählen, gern länger.


    @Fellnase: schon eine Diabetes-Schulung gehabt? Ist wirklich unbedingt nötig und dort werden solche Dinge auch besprochen.


    Lg Hubi

    Ich vermute inzwischen, der Unterschied liegt eher darin, wieviel Insulin nach längerer Zeit noch wirkt. Das scheint bei Fiasp deutlich weniger zu sein als bei der vorherigen Generation an Analog-Bolusinsulinen. Je nach Dosis und Sensibilität merkt man mehr oder weniger von der Spätwirkung, die nach mehr als drei Stunden noch besteht.

    Stelle ich mir so vor - just my cents.


    Lg Hubi

    ...sofern man denn die Wahl hat. Wenn ich richtig informiert bin, braucht man zumindest bei der GKV für ein "richtiges" CGM eine ärztliche Begründung. Oder nicht...?

    Für PKV und Selbstzahler ist das natürlich was anderes, da ist fröhliches Shoppen angesagt.


    Lg Hubi