Beiträge von Hubi

    Ich habe gestern bei der Hotline die Auskunft bekommen, dass die Libre 2 Sensoren extrem sensibel auf unplausible Werte reagieren und im Zweifelsfall abschalten und dann die Meldung kommt, man solle einen neuen Sensor setzen. Da braucht man im übrigen auch kein Gespräch mit der Hotline abwarten, sondern halt möglichst einen zur Hand zu haben, damit man schnell für Abhilfe sorgen kann. Man verbessere die Algorithmen, die diese (Not)abschaltung veranlassen zur Zeit.


    Ich hab mich gefragt, ob ich jetzt immer einen zweiten Sensor mit mir rumschleppen sollte. Dann aber meinen gesunden Menschenverstand wieder eingeschaltet und mich selbst darauf besonnen, dass ich früher ja auch mal eine Stunde einkaufen überlebt habe, ohne zu messen. Gut wäre halt, Messstäbchen dabei zu haben. Sollte man ja sowieso, falls man bei einem gescannten Wert misstrauisch ist, ob er wirklich dem Körpergefühl entspricht.


    Mein Sensor wird übrigens problemlos ersetzt.

    Danke für die Infos - Verbesserung von Algorithmen klingt immer gut. Insgesamt ist es sehr erfreulich, was sich beim BZ-Messen inzwischen an Fortschritten für den 08/15 Diabetiker tut.


    Die Frage nach dem Sensoren-Ausfall habe ich mir auch schon gestellt, aber bislang aus Faulheit keine Teststreifen/Meßgerät mitgeschleppt. Vielleicht lege ich mir das mal ins Büro; hat den Charme, dass man im Zweifelsfall noch sicher mit Fahrrad/Auto nach Hause kommt.


    Lg Hubi

    Geht mir auch so. Ich habe es bis kurz vor die Keto ausgereizt, bis ich mal zum Arzt gelatscht bin. Störungen im Stoffwechsel gab's aber schon Jahre vorher - das weiß ich aber auch erst, nachdem ich mich hier ein wenig in die Materie eingelesen habe (Stichwort gestörte Glucosetoleranz und Sekretionsstarre). Aber wech is wech...


    Bei mir ist es seit Diagnose so gewesen, dass ich immer mehr Bolus als Basal gebraucht habe. Und Basal tags mehr als nachts. Aber ohne beides ging's seitdem nicht mehr.


    Lg Hubi

    Ich habe gerade meinen Widerspruch bei der TK laufen. Auch hier ist der HbA1c ok, aber der Basalbedarf schwankt unvorhersehbar wg. Wechseljahreshormonchaos. Da bräuchte es eine ad hoc Anpassungsmöglichkeit beim Basal, dann wäre schon viel geholfen. Und dann noch nachts ein BZ-Tief in der zweiten Nachthälfte, was schwierig auszubügeln ist. Bin gespannt, ob das reicht; das Ergebnis sollte demnächst da sein.


    Viel Erfolg!

    LG Hubi

    Danke an alle für die Infos - ich schaue mich auch gerade um und freue mich ebenfalls über die schöne Rundumschau durch das aktuelle Pumpenangebot! :thumbup:


    Lg Hubi


    Edit: July95 : ich gehe demnächst zu einer Veranstaltung vom Diashop, wo Pumpenmodelle vorgestellt werden, die von denen vertrieben werden. Das ist sicherlich eine Marketingveranstaltung, aber es hilft bestimmt schon, neben der reinen Auswahl nach Funktionalität so ein Ding mal selber in die Hand zu nehmen.

    6,4 und ein Rezept, mit dem ich nach einer Pumpe ersuchen kann. Freue mich auf eine neue, intensive Brieffreundschaft mit der TK.


    Formal ist soweit alles noch halbwegs ok, aber der Aufwand wird langsam absurd. Ich passe ca. 3 mal die Woche die Basalmenge an und rate bei den Bolus- und Korrekturfaktoren nur noch herum. Vermutlich hält mich nur noch das Semester Mess-, Steuer- und Regeltechnik über Wasser. :ohno:


    Lg Hubi

    Bei mir gibt's eigentlich zwei TIR/Wertebereiche, zwischen denen ich herumeiere:

    - "Wohlfühl-TIR" (für mich alltags entspannt): 80-160 mg/dl

    - medizinische/Standard TIR: 70-180 mg/dl


    Alles, was sich länger außerhalb meines Wohlfühl-Bereichs bewegt, geht mir alltags irgendwann auf den Wecker. Die Wander-/Sport-/Segel-TIR wäre bei mir eher so um die 140-200 mg/dl, jedenfalls, wenn's ernst wird. Wobei sich das beim Segeln anders als beim Wandern häufig von selbst passend einstellt - wenn das Wetter echt mistig wird, kommt auch mal etwas Streß dazu. Und schon ist man vor Hypos sicher... :rolleyes:


    Lg Hubi

    Wegen des Problems, dass bei den Sensoren die Batterien nicht lange genug durchhalten: wie macht ihr das, habt ihr die Alarmfunktion immer an? Derzeit experimentiere ich damit, nur nachts einen Alarm zu nutzen und frage mich, wie sehr das die Sensor-Batterie stresst. Am Lesegerät-Akku merkt man's schon deutlich.


    Lg Hubi

    Ein schöner Beitrag zur Frage, wie man BZ-Ziele und Lebensqualität austarieren kann. Diese Frage muss ja jeder für sich selber beantworten, und entsprechend unterschiedlich fällt der Anspruch an die eigene Therapie aus.

    Ich stelle übrigens regelmäßig fest, dass ich mit vollem Magen meinen BZ nahezu nicht sinnvoll einschätzen kann. Auch Hypos merke ich dann deutlich später.


    Lg Hubi

    Ove : ich bin ja schon einfach nur froh, dass es noch jemanden gibt, der auch so absurd geringe Basalmengen spritzt nach einer ähnlichen Zeit seit DIagnose... Bei mir passen solche Pauschalbemessungen auch nie.


    Lg Hubi

    Das ganze Shopsystem bei Abbott könnte mal jemand etwas kundenfreundlicher machen. Jedes Mal der Regentanz, dass die Lieferung garantiert dann kommt, wenn man im Urlaub ist. Warum können die das nicht halbwegs präzise vorher ankündigen und eine Möglichkeit schaffen, den Versand zu verschieben oder umzuleiten? Nö, wir Deppen sind ja immer da. So ein chronisch Kranker hockt 24/7 zu Hause!


    Lg Hubi

    Ups...also ich habe ab Sonntag das Vergnügen, auf die 2er Sensoren umzusteigen. Nach euren Berichten werde ich mal schrittweise vorgehen:

    - Batterieprobleme: erstmal ohne Alarmfunktion testen

    - Filterung/Ausstieg des Sensors bei unplausiblen Werten: lieber weiterhin den Sensor 24 h vor Aktivierung setzen.


    Mal sehen, ob das was bringt... :hmmz:

    Lg Hubi

    Kann ich bestätigen. Mein gerade abgelaufener Urlaub war BZ-mäßig auch kein Ruhmesblatt. Bei mir hat es viel damit zu tun, ob sich die Tagesmenge BE merkbar erhöht (was fast immer der Fall ist). Diesmal war es jedoch eher Stress - wir hatten beim Segeln mit teils recht viel Wind zu tun und so eine Nacht vor Anker bei heulendem Wind an der Felsküste ist im Wortsinne spannend.

    Vielleicht kommt auch noch hinzu, dass man sich im Urlaub nicht unbedingt "abschießen" will und daher eher konservativ schätzt/spritzt. Ich vermute, dass das bei mir unbewußt passiert. Erst wenn ich gelernt habe, dass es wirklich mehr Insulin sein muss, werde ich mutiger. Bis das mit Basalanpassung etc richtig gegriffen hat, ist der Urlaub halb rum...


    Trotzdem weiterhin viel Erholung - let it be! ;)


    Lg Hubi

    Wir liegen derzeit hinter dem Cap Finisterre in Galizien / Spanien vor Anker und sitzen den doch recht heftigen Nordwind aus. Morgen geht's weiter mit dem Segeltörn Richtung Süden. Superschön in Galizien, wer es mal nach Nordspanien schafft, sollte sich das unbedingt ansehen.

    Übrigens zum Thema Segeln - es ist normal, dass Segelboote für Langfahrt Solarzellen, Wind- und/oder Hydrogeneratoren an Bord haben. Anders kommt man mit den verfügbaren Kapazitäten an Diesel nämlich nicht weit. Trotzdem würde ich für viel Geld keine Ozeanüberquerung auf einer Hochsee-Regattayacht machen! :huh: Das musste nach der ganzen Thunberg-segelt-Hype mal raus...


    Lg Hubi

    Diese Howorka-Basalversorgung ist durchaus interessant, das habe ich auch mal gelesen, allerdings unter "höhere Kunst" abgelegt. ;)

    Fiasp hat auch noch Vorteile bei "regular carb" in Kombination mit Kantine, weil SEA da doch sehr unpraktisch ist. Aber auch Novo hat bei mir vorgestern abend was anderes bewirkt als gestern; mit einer Differenz von 100 mg/dl anders. Da ist vermutlich nicht das Insulin dran schuld. Vielleicht war's der Mondstand.

    Aber ich will hier nicht den Thread spoilern mit einer Fiasp-Diskussion (sorry!).


    Also allseits viel Glück...

    Lg Hubi

    Hubi


    also ganz ehrlich: Mir war dieses Austüfteln zu mühsam! Alleine, den SEA herauszufinden bei immer wieder veränderten Bedingungen fand ich nervig - ich hatte auch immer wieder starke Abstürze nach dem Essen, die dann wieder eingefangen werden mußten - insgesamt lief alles viel unruhiger bei mir und so bin ich nach einigen Wochen zum Novo zurückgekehrt, achte da mehr auf einen passenden SEA und komme besser klar. Fiasp verwende ich jetzt als Aufstehinsulin und zur Korrektur oder wenn es mal passiert, daß ich überraschend was essen möchte und den SEA nicht einhalten kann oder vergessen habe oder bei sehr schnellen KHs.


    Die rasante Wirkung bei Arakon kann ich mir auch nur dadurch erklären, daß das Fiasp in ein kleines Blutgefäß gelangt ist....

    Lilimaus Geht mir im Grunde genauso. Ich nehme Novo derzeit für abends, überlege aber, mittags auch wieder Novo statt Fiasp zu nehmen (kommt darauf an, was es zu essen gibt). Leider ist Novo vor dem Essen von der Wirkung her nicht identisch mit Fiasp nach dem Essen (das war anfangs meine Hoffnung). Aber morgens und für Korrekturen finde ich Fiasp immer noch deutlich besser.

    Aber dauerhaft drei Insulinsorten...? Luxusproblem oder sinnvolle Optimierung? :confused2


    Lg Hubi

    Mal andersrum überlegt: würden bei 40 (VIERZIG!) IE Tresiba nur einmalig 3 BE/KE reichen, um das wieder einzufangen, wenn's unverhofft zum Rapid-Basal mutiert wäre? Ich würde vermuten, da sitzt man eher einen halben Tag mit Colaflaschen rum und misst...?


    Was das Fiasp angeht, habe ich nach Monaten endlich das Gefühl, das Zeug halbwegs verstanden zu haben (zumindest, was meinen DM angeht...). Meine Beobachtung ist, dass die Wirkung nicht unbedingt schneller einsetzt als bei Novorapid, aber ab diesem Zeitpunkt sehr viel heftiger (weil schmalerer Wirkpeak). Daher hat man in einem kurzen Zeitfenster deutlich mehr Wirkung. Wenn man in dem Moment unverhofft mehr Bewegung hat oder das Essen anders verdaut, ist das schon Pech. Daher kommt meiner Meinung nach auch dieser schon öfter berichtete "Dip" in der BZ-Kurve kurz nach dem Essen/Spritzen.


    Lg Hubi