Beiträge von Hubi

    6,4 und ein Rezept, mit dem ich nach einer Pumpe ersuchen kann. Freue mich auf eine neue, intensive Brieffreundschaft mit der TK.


    Formal ist soweit alles noch halbwegs ok, aber der Aufwand wird langsam absurd. Ich passe ca. 3 mal die Woche die Basalmenge an und rate bei den Bolus- und Korrekturfaktoren nur noch herum. Vermutlich hält mich nur noch das Semester Mess-, Steuer- und Regeltechnik über Wasser. :ohno:


    Lg Hubi

    Bei mir gibt's eigentlich zwei TIR/Wertebereiche, zwischen denen ich herumeiere:

    - "Wohlfühl-TIR" (für mich alltags entspannt): 80-160 mg/dl

    - medizinische/Standard TIR: 70-180 mg/dl


    Alles, was sich länger außerhalb meines Wohlfühl-Bereichs bewegt, geht mir alltags irgendwann auf den Wecker. Die Wander-/Sport-/Segel-TIR wäre bei mir eher so um die 140-200 mg/dl, jedenfalls, wenn's ernst wird. Wobei sich das beim Segeln anders als beim Wandern häufig von selbst passend einstellt - wenn das Wetter echt mistig wird, kommt auch mal etwas Streß dazu. Und schon ist man vor Hypos sicher... :rolleyes:


    Lg Hubi

    Wegen des Problems, dass bei den Sensoren die Batterien nicht lange genug durchhalten: wie macht ihr das, habt ihr die Alarmfunktion immer an? Derzeit experimentiere ich damit, nur nachts einen Alarm zu nutzen und frage mich, wie sehr das die Sensor-Batterie stresst. Am Lesegerät-Akku merkt man's schon deutlich.


    Lg Hubi

    Ein schöner Beitrag zur Frage, wie man BZ-Ziele und Lebensqualität austarieren kann. Diese Frage muss ja jeder für sich selber beantworten, und entsprechend unterschiedlich fällt der Anspruch an die eigene Therapie aus.

    Ich stelle übrigens regelmäßig fest, dass ich mit vollem Magen meinen BZ nahezu nicht sinnvoll einschätzen kann. Auch Hypos merke ich dann deutlich später.


    Lg Hubi

    Ove : ich bin ja schon einfach nur froh, dass es noch jemanden gibt, der auch so absurd geringe Basalmengen spritzt nach einer ähnlichen Zeit seit DIagnose... Bei mir passen solche Pauschalbemessungen auch nie.


    Lg Hubi

    Das ganze Shopsystem bei Abbott könnte mal jemand etwas kundenfreundlicher machen. Jedes Mal der Regentanz, dass die Lieferung garantiert dann kommt, wenn man im Urlaub ist. Warum können die das nicht halbwegs präzise vorher ankündigen und eine Möglichkeit schaffen, den Versand zu verschieben oder umzuleiten? Nö, wir Deppen sind ja immer da. So ein chronisch Kranker hockt 24/7 zu Hause!


    Lg Hubi

    Ups...also ich habe ab Sonntag das Vergnügen, auf die 2er Sensoren umzusteigen. Nach euren Berichten werde ich mal schrittweise vorgehen:

    - Batterieprobleme: erstmal ohne Alarmfunktion testen

    - Filterung/Ausstieg des Sensors bei unplausiblen Werten: lieber weiterhin den Sensor 24 h vor Aktivierung setzen.


    Mal sehen, ob das was bringt... :hmmz:

    Lg Hubi

    Kann ich bestätigen. Mein gerade abgelaufener Urlaub war BZ-mäßig auch kein Ruhmesblatt. Bei mir hat es viel damit zu tun, ob sich die Tagesmenge BE merkbar erhöht (was fast immer der Fall ist). Diesmal war es jedoch eher Stress - wir hatten beim Segeln mit teils recht viel Wind zu tun und so eine Nacht vor Anker bei heulendem Wind an der Felsküste ist im Wortsinne spannend.

    Vielleicht kommt auch noch hinzu, dass man sich im Urlaub nicht unbedingt "abschießen" will und daher eher konservativ schätzt/spritzt. Ich vermute, dass das bei mir unbewußt passiert. Erst wenn ich gelernt habe, dass es wirklich mehr Insulin sein muss, werde ich mutiger. Bis das mit Basalanpassung etc richtig gegriffen hat, ist der Urlaub halb rum...


    Trotzdem weiterhin viel Erholung - let it be! ;)


    Lg Hubi

    Wir liegen derzeit hinter dem Cap Finisterre in Galizien / Spanien vor Anker und sitzen den doch recht heftigen Nordwind aus. Morgen geht's weiter mit dem Segeltörn Richtung Süden. Superschön in Galizien, wer es mal nach Nordspanien schafft, sollte sich das unbedingt ansehen.

    Übrigens zum Thema Segeln - es ist normal, dass Segelboote für Langfahrt Solarzellen, Wind- und/oder Hydrogeneratoren an Bord haben. Anders kommt man mit den verfügbaren Kapazitäten an Diesel nämlich nicht weit. Trotzdem würde ich für viel Geld keine Ozeanüberquerung auf einer Hochsee-Regattayacht machen! :huh: Das musste nach der ganzen Thunberg-segelt-Hype mal raus...


    Lg Hubi

    Diese Howorka-Basalversorgung ist durchaus interessant, das habe ich auch mal gelesen, allerdings unter "höhere Kunst" abgelegt. ;)

    Fiasp hat auch noch Vorteile bei "regular carb" in Kombination mit Kantine, weil SEA da doch sehr unpraktisch ist. Aber auch Novo hat bei mir vorgestern abend was anderes bewirkt als gestern; mit einer Differenz von 100 mg/dl anders. Da ist vermutlich nicht das Insulin dran schuld. Vielleicht war's der Mondstand.

    Aber ich will hier nicht den Thread spoilern mit einer Fiasp-Diskussion (sorry!).


    Also allseits viel Glück...

    Lg Hubi

    Hubi


    also ganz ehrlich: Mir war dieses Austüfteln zu mühsam! Alleine, den SEA herauszufinden bei immer wieder veränderten Bedingungen fand ich nervig - ich hatte auch immer wieder starke Abstürze nach dem Essen, die dann wieder eingefangen werden mußten - insgesamt lief alles viel unruhiger bei mir und so bin ich nach einigen Wochen zum Novo zurückgekehrt, achte da mehr auf einen passenden SEA und komme besser klar. Fiasp verwende ich jetzt als Aufstehinsulin und zur Korrektur oder wenn es mal passiert, daß ich überraschend was essen möchte und den SEA nicht einhalten kann oder vergessen habe oder bei sehr schnellen KHs.


    Die rasante Wirkung bei Arakon kann ich mir auch nur dadurch erklären, daß das Fiasp in ein kleines Blutgefäß gelangt ist....

    Lilimaus Geht mir im Grunde genauso. Ich nehme Novo derzeit für abends, überlege aber, mittags auch wieder Novo statt Fiasp zu nehmen (kommt darauf an, was es zu essen gibt). Leider ist Novo vor dem Essen von der Wirkung her nicht identisch mit Fiasp nach dem Essen (das war anfangs meine Hoffnung). Aber morgens und für Korrekturen finde ich Fiasp immer noch deutlich besser.

    Aber dauerhaft drei Insulinsorten...? Luxusproblem oder sinnvolle Optimierung? :confused2


    Lg Hubi

    Mal andersrum überlegt: würden bei 40 (VIERZIG!) IE Tresiba nur einmalig 3 BE/KE reichen, um das wieder einzufangen, wenn's unverhofft zum Rapid-Basal mutiert wäre? Ich würde vermuten, da sitzt man eher einen halben Tag mit Colaflaschen rum und misst...?


    Was das Fiasp angeht, habe ich nach Monaten endlich das Gefühl, das Zeug halbwegs verstanden zu haben (zumindest, was meinen DM angeht...). Meine Beobachtung ist, dass die Wirkung nicht unbedingt schneller einsetzt als bei Novorapid, aber ab diesem Zeitpunkt sehr viel heftiger (weil schmalerer Wirkpeak). Daher hat man in einem kurzen Zeitfenster deutlich mehr Wirkung. Wenn man in dem Moment unverhofft mehr Bewegung hat oder das Essen anders verdaut, ist das schon Pech. Daher kommt meiner Meinung nach auch dieser schon öfter berichtete "Dip" in der BZ-Kurve kurz nach dem Essen/Spritzen.


    Lg Hubi

    An der Gegend kann's nicht liegen - ich bin ein nach Rhein-Main (Frankfurt) eingewandertes Nordlicht. ;)

    Zumindest vor 10 Jahren wäre ich sehr gern irgendein "Standardfall" gewesen, nur um besser zu verarbeiten, was denn nun mit meiner Gesundheit schief gelaufen ist. Die gute Nachricht ist, das gibt sich. Irgendwann ist es ok, einfach die eigene Version von DM zu haben. An der Spannweite der Insulinmengen hier im Forum sieht man ja auch sehr gut, wie unterschiedlich die Herausforderungen sein können. Der eine kämpft mit der Frage, wie er seine Unmengen Insulin überhaupt reinbekommt, andere dagegen diskutieren über Pens mit Dosiergenauigkeit von 0,1 IE.

    Trotzdem viel Erfolg beim AK-Test und was auch immer noch folgt!


    Lg Hubi

    So ähnlich war ich auch unterwegs, Ketone 3+, HbA1c (immer nur) von 11, erniedrigtes C-Peptid, aber keine Antikörper. Wurde eher mangels besserer Ideen als Typ 1 diagnostiziert; aber als Erwachsene mit langsamem Verlauf.


    Damals haben wir noch auf drei Mody Varianten getestet, die aber alle ebenfalls negativ waren. Da ich zu der Zeit privat versichert war, weiß ich, dass das sehr teuer ist. Sollte man m.E. also nur bei begründetem Verdacht und Einfluß des Ergebnisses auf die Therapie und ggfs. wegen der Vererbung an Kinder machen.

    Bei mir war das damals auch eigentlich Unsinn, da ich sowieso Insulin gebraucht habe und wir die mit DM1 vergesellschafteten Autoimmunerkrankungen in der Familie öfter haben. Aber der Doc wusste vorher auch nicht, was der Luxus kostet. ;) Vermutlich wollte er sowas auch mal sehen...


    Lg Hubi

    Man kann sich auch ganz gut mit der Ausschlußmethode weiterhelfen:


    - Antikörper pos. und keine Neigung zur Resistenz: Typ1 oder LADA

    - Antikörper neg. und Insulinresistenz: Typ 2

    - Antikörper pos. und Insulinresistenz: Doppel-Diabetes (Typ 1und Typ 2)

    - Antikörper neg. und Gen-Test auf MODY pos: MODY


    Alles andere ist die diabetische Resterampe, bei der es nach Indizien geht:

    - Antikörper neg., und Insulinmangel bei hoher Insulinempfindlichkeit: Typ 1 (weil es sonst keiner besser weiß)


    Zum MODY-Gentest wäre noch zu sagen, dass der reichlich teuer ist (mehrere TEUR).


    Viel Erfolg bei der Identitätskrise...ich hatte die anfangs auch recht ausgeprägt.


    Lg Hubi

    Ich hatte diese schwer vorhersagbaren Eigeninsulinausschüttungen nach dem Essen auch; irgendwann kriegt man mit Glück ein Gefühl dafür, wann damit zu rechnen ist. Was aber nicht hieß, dass ein Käsefondue als Fettbombe ein Selbstläufer gewesen wäre - dafür brauchte es mehrere Boli, ganz wie ohne Restfunktion.


    Genau wie manch andere hatte ich von Anfang an auch Basal, allerdings eher "zum schonen". Ich habe die Dosis daran festgemacht, ob ich in der zweiten Nachthälfte den BZ passend hatte oder schon zu niedrig. Offenbar kann man auch mit geringen Mengen Basal und Eigeninsulin nachts unterzuckern. Dabei galt für mich:

    - mehr Basal = bessere Tagesverläufe, aber ggfs. grenzwertig niedrig nachts

    - weniger Basal = Hang zum Chaos tagsüber, aber friedliche Nächte


    Lg Hubi

    Gewonnen...es ist schließlich ein in Spanien erworbener Leser - den kann man natürlich nicht mit einem deutschen Softwareupdate aktualisieren (wtf??).

    Das ganze hat allerdings erst funktioniert, nachdem ich die offenbar veraltete Libre-Software von meinem Laptop entfernt habe. Und dann mit Hilfe der spanischen Downloadseite, deren Mail ich im Urlaub um ein Haar gelöscht hätte.


    Leider war ich heute morgen zu ungeduldig und habe den neuen Sensor schon mit meinem eigentlich in Betrieb befindlichen deutschen Leser gestartet, der für's Update zu alt ist. Meine Hoffnung war, dass der neue Sensor wieder ordentliche Werte misst.

    Seitdem ich die letzte Lieferung Libre 1 Sensoren angefangen habe, habe ich offenbar einen Offset von +40 mg/dl, zumindest bei Werten ab 120 mg/dl aufwärts. Wie das nach unten hin aussieht, habe ich noch nicht genau verstanden. Scheint mir so zu sein, dass die letzte Generation Libre1 Sensoren das Update braucht, um die Kalibrierung vernünftig zu machen.

    Das hätte ich jetzt auf die letzten paar Wochen Libre 1 auch nicht mehr gebraucht...


    Lg Hubi