Beiträge von Hydra

    Hallo,


    nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Messgenauigkeit am ersten Tag und den häufigeren Kalibrierungsaufforderungen (im Verglich zum Enlite) verstehe ich mich heute mit meinem Guardian Sensor 3 ganz gut. Wegen meiner stark schwankenden BZ-Werten möchte der Transmitter nach der Initialisierung nach 3 -3 -6 dann alle 12 Stunden kalibriert werden. Das ist halt sein Sicherheitsprogramm. Mittlerweile ist das Routine und stört mich nicht mehr. Die Messgenauigkeit hat sich deutlich verbessert, je länger ich das System genutzt hatte. Laut der Medtronic-Tante läge dies daran, dass der Sensor lernt mit meinen Schwankungen umzugehen.


    Ein paar Tipps der Medtronic-Tante haben mir geholfen:

    • Sensor setzen, aber erst nach 30 Minuten mit dem Transmitter verbinden (besser noch den neuen Sensor 1-2 Stunden vor Ablauf des alten setzen - Jaaa, ich weiß, das lässt sich nicht immer timen). Kalibrierung geht bei mir dann schneller und die Messgenauigkeit am ersten Tag ist super geworden. Hintergrund soll sein, dass der Sensorfaden nach dem Setzen noch nicht gut mit der Zwischenzellflüssigkeit durchtränkt ist. Das gäbe die Messunterschiede in den ersten Stunden. Ich habe mit dieser Vorgehensweise meine Messungenauigkeiten stark reduziert.
    • Bei größeren Unterschieden zwischen BZ- und SG-Wert nicht gleich eine Zwischen-Kalibrierung durchführen, sondern einfach öfters BZ messen und nichts machen. Irre, nach spätestens 2 Stunden gleicht sich das ohne Kalibrierung an. Vorher habe ich versucht das Problem mit häufigerem Kalibrieren in den Griff zu bekommen, hat nicht funktioniert. Verstehen tue ich das zwar nicht, mir aber ehrlich gesagt egal solange es funzt. Ich kann diese BZ-Messungen auch gut in meinen Tagesablauf einbinden, ohne dass es mich all zu sehr stört.

    LG

    Ute

    man kann den Automatikmodus ausstellen - dann geht das wohl ganz genau wie eine andere Pumpe - oder irre ich mich!?

    nest

    Ja kann man. Wenn man den Automodus ausschaltet, kann man die 670 G praktisch als 640 G nutzen. Das ist auch wichtig, da es im Automodus nicht möglich ist einen Dual- oder Verzögerungsbolus abzugeben. Das ist eine wichtige Funktion für mich und war das entscheidende Kriterium um von der 640 G auf die 670 G umzusteigen (wenn meine 640 G ihren Geist aufgibt).


    LG

    Ute

    Das war am 30. Mai. Incl. Genehmigungsverfahren bei meiner Krankenkasse (Folgeverordnung) fand ich jetzt nicht, dass dies ungewöhnlich lange gedauert hätte.


    Nun ist das Starterset mit einem Sensor da. Die Lieferung der neuen Sensoren ist auch schon angekündigt. In 4 Tagen setze ich mal einen neuen Sensor, damit ich die Empfangsbestätigung mit der Bestätigung der einwandfreien Funktionstüchtigkeit absenden kann. Dann werde ich allerdings erst mal meine alten Sensoren aufbrauchen. Das verschafft mit etwas Luft, falls ich Sensorausfälle habe.


    Mal sehen, wie oft der neue Sensor bei meinen schwankenden SG-Werten kalibriert werden möchte.


    Lieben Gruß

    Ute

    Mein Versorgungszeitraum war abgelaufen. Ich musste also neu einreichen. Ich hoffe, dass 14 Sensoren á 6-14 Tage ausreichend sein werden, um im Lieferengpass versorgt zu sein. Wird schon klappen.


    LG

    Ute

    Hallo,


    ich überklebe meinen Enlite-Sensor mit Suprasorb F Folienverband. Dieser lässt sich Rückstandsfrei sowohl von meiner haut, als auch von meinem Sensor wieder entfernen und klebt bei mir zuverlässig 14 Tage und mehr.


    LG

    Ute

    Hallo,


    bei meiner Bestellung bei DiaExpert vor 3 Wochen war auch schon von dem Lieferengpass die Rede. Ich bekam dann 2 Päckchen. Eins mit den Kathedern und Testsreifen und eins mit den Reservoiren gleichzeitig.


    Man braucht tatsächlich mittlerweile ein kleines Lager für Pumpen- und Sensorenzubehör sowie Teststreifen, Pflaster etc. Mit den mitgelieferten Batterien versorge ich den kompletten Haushalt (Uhren, Wecker, Wetterstation, etc.)


    LG

    Ute

    Hallo,


    ich war 2005 in Bad Hersfeld in der Vitalisklinik. Die Klinik ist m.M. nach für M. Crohn und Menschen, die eine künstlichen Darmausgang haben sehr zu empfehlen. Wie das so ist in der Reha bilden sich kleine Grüppchen. In meiner waren eine M. Crohn Erkrankte, eine mit einer Magentasche (weiß nicht mehr wie das richtig hieß), und 2 mit künstlichem Darmausgang. Diese wurden nach ihren Aussagen sehr gut versorgt. In dieser Hinsicht findest du wahrscheinlich keine bessere Klinik


    Das Haus war allerdings damals in keinem guten Zustand. Im Bad fiel der Putz von der Decke. Die Bäderabteilung war antiquiert. Ich hab ema auf die Webseite geschaut, da scheint sich wohl einiges getan zu haben.


    Um Neu-Diabetiker hat man sich auch gut gekümmert. Ich als "alter Hase" wurde jedoch relativ allein gelassen. Mein Bedarf an intensiver Betreuung wurde nicht gesehen. BZ-Werte und BZ-Verläufe von zu Hause wurden angezweifelt, was nicht einer null-acht-funfzehn-Diabetologie entsprach wurde als "das kann ja gar nicht sein" abgewiegelt. Mir wurde in einer Gruppen-Diabetesschulung der Mund verboten, weil ich es gewagt habe, der schulenden Diabetesberaterin zu widersprechen, da meine Erfahrung eben nicht dem Lehrbuch entsprach. Ich habe den Rest der Kur dann auf die Diabetesbetreuung verzichtet und mich sportlich betätig und mich in Entspannungstechniken geübt. Ich bin nicht vorzeitig abgereist (das gibt eine Meldung an die Krankkasse), sondern habe sogar noch um 1 Woche verlängert. Warum? Eine Stationsschwester, die mich heulend im Flur erwischt hat, hat mir sehr dazu geraten, auf den mich aufnehmende Arzt zu warten, der derzeit im Urlaub war. Das Gespräch mit diesem Arzt hat dann 2 Stunden gedauert. Als er die in der Reha abgelaufenen BZ-Verläufen sah, war für ihn von wegen "das geht doch gar nicht" keine Rede mehr. Er hat sich extra nach dem regulären Dienst nochmals Zeit genommen, um mit mir mögliche Ursachen zu ergründen und mir Tipps gegeben, wie ich Ursachen eingrenzen oder ausschließen kann. Denn eine Erklärung dafür hatte er nicht, aber den dringenden Appell an mich, dass ich mich auf die Suche machen muss herauszufinden, was mir so dermaßen die BZ-Einstellung verhagelt. Ein paar Ideen, was es sein könnte, hat er mir mitgegeben. Das war letztendlich ein entscheidender Ansatz meinem BZ-Chaos auf die Spur zu kommen. Dieser Arzt hat mir auch als erster geraten auf die Pumpe umzusteigen. OK. Dafür habe ich dann noch 3 Jahre gebraucht. Da kann aber die Klinik nichts für.


    Was die Ergotherapieabteilung betrifft, war diese gut ausgestattet. Damals konnte man sich in den Abendstunden auch ohne Anleitung künstlerisch betätigen. Auch für sportliche Betätigung gab es in den Abendstunden Möglichkeiten. Die Küche war ausgezeichnet. Es wurden jeden Tag 3 Gerichte angeboten. Auch wer wegen Übergewicht eine bestimmtes Gericht essen sollte, konnte sich aus dem Komplettangebot individuell was zusammenstellen. Es gab eine Salatbar, frei wählbare Brotauflagen und vieles mehr. Die Lehrküche war auch gut, man konnte sogar eigene Rezepte einbringen.


    Das ist meine persönliche Erfahrung aus 2005. Ich hoffe sehr, dass die Klinik mittlerweile ihr Diabeteswissen deutlich verbessert hat. Für M. Crohn, Colitis ulcerosa und Stomaversorgung ist die Klinik nämlich wirklich zu empfehlen. Und das Bad dürfte mittlerweile renoviert sein.


    Lieben Gruß

    Ute

    Hallo,
    Laut einem Infobrief von Medtronic, den ich gestern erhalten habe, ist ab dem 28. Januar 2019 der Guardian Sensor 3 und Guardian Link 3 Transmitter für die 640G verfügbar.
    Neuerungen:

    • 7 Tage Tragedauer
    • zugelassen für das Tragen am Arm


    Voraussetzung für Umstieg:

    • noch laufender Versorgungszeitraum für die Enlite Sensoren (von der Krankenkasse genehmigt) - Genehmigungszeitraum
    • Verordnung zur Fortsetzung der Therapie im Anschluss an den Genehmigungszeitraum


    Ich werde 4-6 Wochen vor dem Ende meines Genehmigungszeitraums mit einem Schreiben an eine neue Verordnung erinnert mit allen Informationen zur Rezeptausstellung und weiterem Vorgehen.
    Na, dann werde ich in ca. 4 Monaten mal umsteigen. Hoffentlich laufen diese Sensoren genauso gut wie meine Enlite Sensoren.


    LG
    Ute

    Danke für die Bilder. Hmmm, nee brrrrrr. So genau habe ich mir das noch gar nicht angesehen.


    LG
    Ute
    P.S.: In 2 Tagen muss ich einen neuen setzen. Uff.

    Hallöle,
    vielen Dank an den Admin und die Moderatoren für die Bereitstellung dieses tollen Forums als Austauschplattform. Danke an euch alle, dass man hier gute Erfahrungsberichte und Informationen auf Augenhöhe und auf einem hohen Niveau bekommt. Schön, dass es euch gibt.



    Ich wünsche euch allen ein schönes, ruhiges und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins Jahr 2019. Passt gut auf euch auf.Lieben Gruß
    Ute

    Hallo,
    ich bin mit der Hypoabschaltung sehr zufrieden. Ich brauche keine KH zur Abwendung der Hypo nehmen (zumeist jedenfalls). Die Hypoabschaltungen liegen meist unter 1 Std. Danach muss ich ab und zu korrigieren. Perfekt.
    Meine Sensoren laufen gut. Ich hatte einen Ausfall von 2 Sensoren seit August 2017. Einen Sensor habe ich verloren. Den hatte ich an meiner rechten Flanke gesetzt. Durch die Hitze hatte sich das Pflaster gelöst.Mit der Messgenauigkeit bin ich auch zufrieden. In Bad Mergentheim wurden die Werte dann oft einfach übernommen, da sie so dicht an den BZ-Werten lagen. Große Unterschiede lassen sich mit Kalibrierungen zu ungünstigen Zeiten erklären.
    Bei mir läuft´s wie geschnitten Brot. :laub
    LG
    Ute

    Hallöle,

    hat schon einmal jemand von euch ein Röntgen mit Pumpe und Sensor über sich ergehen lassen?
    Bisher montierte ich immer alles ab, heute habe ich ein nicht notwendiges Routineröntgen abgelehnt, weil ich nicht auf den Sensor verzichten wollte....und das Wiederanschließen vermeiden wollte.
    Reicht die Bleischürze aus, um die Teile zu schützen??
    cd63


    Die modernen Röntgengeräte haben kaum Streuwirkung. Also, wenn ich mir den Fuß röntgen lasse, könnte ich dies, so Sensor und Pumpe in Gürtelnähe liegen, theoretisch auch ohne Röntgenschürze röntgen lassen. Bis zur Gürtellinie streut das Gerät nicht. So weit zur Technik.


    Ich lasse aus Sicherheitsgründen aber dennoch alles mit der Schürze abdecken. So kann ich das auch guten Gewissens kommunizieren, falls bei einem Schaden wieder mal danach gefragt wird, ob man mit den Gerätschaften geröntgt wurde. Die Röntgenassistentin verdreht zwar jedes mal die Augen, weil es eben meist gar nicht notwendig wäre. Das ist mir allerdings egal.


    Allerdings gilt das selbstverständlich nicht fürs MRT. Aber das ist ja wohl sowieso klar.


    LG
    Ute

    Hallöle,
    ich hatte die technische Einweisung über die Diabetesberaterin meines Diabetologen.


    Die Spectrum-Schulung als Gruppenschulung hat die Praxis auf die wichtigsten Bausteine reduziert. Die Praxis hat die Erfahrung gemacht, dass die Schulungsteilnehmer nur an bestimmten Schulungsinhalten interessiert waren und zu den anderen Terminen nicht erschienen sind. Die nicht besuchten Schulungssinhalte wurde dann herausgenommen. Wenn sich die Erwartungen und Wünsche der Gruppe zum Schulungsinhalt mit der Erfahrung der Praxis deckte, wurde auch nur das geschult. Den Rest der Spectrum-Schulung konnte in Einzelterminen mit der Diabetesberaterin nachgeschult werden, wenn dies gewünscht wurde.
    Die Schulung wurde von meiner Krankenkasse bezahlt, da sie mir als Nutzerin eines CGM zustand.
    LG
    Ute

    Hallöle,

    Ich finde es vor allem ganz toll, mit dem Zug nach Venedig zu fahren. Man fährt durch die Lagune, landschaftlich mittelmäßig interessant und kommt in einen typischen, etwas heruntergekommenen, langweiligen Bahnhof im 70er/80er-Jahre-Stil.
    Dann geht man aus dem Bahnhof raus und meint, man sei gerade über Bahnsteig neundreiviertel gegangen: Auf einen Schlag steht man mitten drin in der Renaissance am Canale Grande. Wahnsinn!



    Jaaaaaa! Genau so habe ich das auch empfunden. Leider störten die Vaporettos und motorisierten Wassertaxis das Bild. Ich hätte beinahe an mir runter geguckt, weil ich der festen Überzeugung war in der zeitgenössischen Kleidung dort zu stehen.
    LGUte