Beiträge von Wildrose

    Ich trage die Omnipod-Pumpe jetzt - glaube ich - im 6. oder 7. Jahr. Mein 1. PDM hat sich erst weit nach Ablauf der Garantiezeit verabschiedet und auch mit dem jetzigen hab ich bisher keinerlei Probleme.

    Wäre die Frage ob Du irgendwas anders machst als wir? Nimmst Du den PDM auch zum BZ -messen?


    Ausserdem könnte es auch sein, daß man innerhalb der Garantie PDMs als Ersatz bekommt, die schon eine Weile am Lager waren und die Pufferbatterie nicht ganz neu ist? Immerhin werden die ja ohne eingelegte AAA ausgeliefert.


    Na wir werden wohl die Frage nicht endgültig beantworten.

    Hallo Reiner,

    na ich habe ja immer noch die Hoffnung, das die PDM auch mal länger halten. Allerdings solange anstandslos getauscht wird, würde ich mich damit abfinden, da die Teile ansich ja relativ robust sind.

    Warnzeichen für einen baldigen Ausfall war immer ein PDM-fehler Uhrzeit beim Batteriewechsel. Seitdem wechsel ich die Batterie nur beim Podwechsel, somit kann diesen (Pod) Ausfall auch vermeiden.

    Interessanterweise haben alle PDM in meinen 10 Jahren Pod, eine andere Todesursache aufzuweisen. Entweder plötzlicher Herztod oder langsames Sterben, einer ließ sich auch immer wiederbeleben und dient als Notfallreserve.

    ich sehe aktuell keinen Vorteil für mich auf die Dash zu wechseln, da mein Hauptproblem "Hautstellen" damit nicht gelöst wird.

    Mein Durchschnitt der letzten 7 Tage liegt bei 13,6 (bzw.245) - (von 4,3-22,7 mmol) 25% im Zielbereich. Ich habe kaum gegessen.


    Was ist passiert? Erst hatte ich einen Pod, der an einer blutigen Stelle saß, der nächste hat Insulin unter dem Pflaster verloren. Ich habe die Werte erst gestern wieder einigermaßen runterbekommen (unter 14mmol). Aber ich habe auch gemerkt wie schwer mir akuter Stress zugesetzt hat.

    Da wußte ich nicht, ob der Stress oder der Pod das Problem ist (sonst hätte ich früher gewechselt). So schlechte Werte mit leichtem Gewichtsverlust hatte ich schon ewig nicht mehr und das 1 Woche vor dem Quartalstermin;):saint:. Mal sehen wieviel 1 Woche am HbA1c ausmacht.

    Nunja, passiert und vielleicht ist das mal ein Beitrag für alle die nicht immer im grünen Bereich liegen.

    Hmm...DiaExpert nennt es "Pauschalverordnung" und die TK bewilligt Hilfsmittel für den Zeitraum eines Jahres. Von irgendwelchen Betragsgrenzen oder Abruffristen ist da nirgendwo die Rede.

    Scheint also tatsächlich diverse Modelle zu geben - sonst wäre das ja auch langweilig!


    Lg Hubi

    Noch spannender wird es wenn Pumpenzubehör (in meinem Fall Pods) und Teststreifen jeweils anders gehandhabt werden und der Patient (in dem Fall ich) nichts davon weiß:saint::/ ....

    Aber wenigsten bekommen wir alles zum überleben, das scheint ja zumindest in Deutschland nicht so ein Problem zu sein.

    ich hatte auch so eine Diskussion (siehe Omnipodthread) und habe von meiner KK gesagt bekommen, das die Lieferanten sowieso nicht zeitnah abrechnen und daher das "ausschöpfen" wohl garnicht nachprüfbar. Ich habe mich ein 2. Mal beim Lieferanten gemeldet und schwubbs waren die fehlenden Pods da (ich habe mich allerdings auch gefragt, ob das ein neues Geschäftsmodell wird und wer meine fehlenden Pods wohl bekommen hat;))

    Da wäre ich mit Tipps wie „BZ unter 90 unbedingt vermeiden“ etwas vorsichtig, wenn sie nicht von Fachpersonal kommen und einen bestimmten individuellen Grund haben.

    (hast mich wohl falsch verstanden und zitiert) ich habe oben geschrieben, mehrere Hypos am Tag mit BZ unter 90 vermeiden, damit meine ich auch milde Hypos aber durch Bolusinsulin, die BSD senkt den BZ sowieso noch mit ab, daher würde ich in meiner Pumpe nicht den Zielwert für Korrekturen so niedrig setzen (bei mir sind es 6mmol bzw. 120) , es ist einfach nachweislich, da bereits ab der 2.Hypo innerhalb eines Tages die Wahrnehmungsschwelle absinkt, man kann es mit CGM ausreizen und ständig gegenfuttern, aber angenehm ist es trotzdem nicht und schon garnicht für eine 10jährige die ersten Tage in der Schule.


    Und wenn man wenige Jahre vor der Pubertät schon mit schweren Einschränkungen des Essens und Lebens zu kämpfen hat, kann die Akzeptanz dann komplett in den Keller gehen, wenn die Hormone zuschlagen, meine Tochter ist jetzt endlich raus aus der Pubertät und ich weiß, das schon harmlose Sachen zur Eskalation führen. Aber da muß eben jeder seine Erfahrungen machen, ich halte es für schwierig und fragwürdig, das Maß von Erwachsenendiabs (die hier oft überehrgeizig sind) auf eine 10jährige zu übertragen (low carb z.B.)

    ich meine es sind 2,5 h eingestellt. Die BSD arbeitet vermutlich wirklich noch mit, deshalb korrigieren wir auch nur selten „gegen“ den Pod, wenn wir davon ausgehen, zuwenig gespritzt zu haben.

    Aber selbst wenn wir mal zuviel korrigieren, der EEA (Ess-Ess-Abstand :blush:) von meiner Tochter ist meist kürzer, als die Wirkdauer des Insulins. Da werden Überkorrekturen automatisch abgefangen.

    2,5 h (Novorapid???) sind eigentlich zu kurz (4h sind besser) , bei kleinen Boli passt es, aber ab 5-6IE kommt es dann zu Fehlern, die sich dann gerade bei kurzen Abständen des Essens addieren und eine Dauerhypo verursachen können. Um Ruhe reinzubekommen, wären 3-5 Mahlzeiten am Anfang sinnvoll, einen Zwischensnack mit wenig KH kann man aber auch einbauen.

    Mehrere Hypos bzw BZ unter 90 am Tag solltet ihr vermeiden, da dann die Zuckerspeicher geleert werden und eine schwere Hypo wahrscheinlicher wird.

    Bei den Drogerien gibt es leckere Eiweißriegel oder Müsliriegel, die aber noch etwas KH haben - kann sie vielleicht ohne Bolus snacken. Statt TZ Saftpäckchen mitgeben oder Gummibärchentütchen, TZ sind für die Tasche und als haltbare Notfallreserve ok, aber für die Zähne Mist. Wenn meine Tochter betroffen wäre, würde ich schauen, daß sie möglichst das essen kann, was sie gern mag und ihr BZ nicht Achterbahn fährt (das ist ein sehr unangenehmes Gefühl, welches man vermeiden sollte).


    Ich bin ein großer Fan der Ernährungsdocs, vielleicht ist da auch für Euch was dabei, was schmeckt;)

    https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/rezepte/rezeptdb224.html

    S nach 30 min rauf auf über 200, korrigieren wollte der Pod nicht. Stimmte wohl auch, denn dann ging es gemächlich wieder talwärts auf 125.

    Das wird noch spannend mit der Schule. Und Mutters im Homeoffice vor dem Handy wie die Katz vor der Maus....8o

    Was habt ihr für eine Wirkzeit des Insulins eingestellt?

    Bitte nicht (vor allem nicht bei möglicher Remission) innerhalb von 3h nach Bolus (besser 4h)korrigieren. Wenn Deine Tochter erst 3 Monate Diabetes hat, kann es sein, das die BSD noch mitarbeitet und höhere BZ "korrigiert". Alles Gute!

    I


    Reiner und Wildrose - hat bei euch der Mehrmengenantrag geklappt? Und wenn ja, wie wurde das denn begründet?


    Ich bin grad echt verägert deswegen X(

    Ich habe bisher keinen Antrag gestellt, ich hatte ja das Problem das mein Lieferant einfach gekürzt hatte... ich hab der KK geschrieben und die haben gesagt, das es Quatsch ist ... aktuell komme ich mit den normalen Mengen aus, da ich noch knapp unter den 200IE liege und oft auf die 8h verlängere (wenn es möglich ist). Mein Ziel ist es eher, das der Insulinbedarf nicht weiter steigt (also weniger fressen:bigg).

    Hallo Azalee,

    das kann bei auch durch eine Gegenregulation entstehen. Passiert bei mir bei mir auch, da würde ich nicht als die Typ2typsiche Resistenz einstufen sondern, daß schlichtweg zuviel Glukagon temporär im Kreislauf.

    Ich habe es auch beobachtet, selbst wenn ich strikt achte, wieviel ich bei einer Hypo esse bzw. gleich nachinsuliniere, der BZ hängt dann zwischen 200-300 rum.

    Da hilft nur abwarten und korrigieren (vorsichtig), wenn man zuviel Insulin nachschiebt, rutscht man bloß nochmal in die Hypo.

    Bei mir ist der Spuk meistens nach 6-12h vorbei.

    Ich sehe es aber positiv, mein Körper ist noch in der Lage selber Glukagon zu produzieren.

    Resistenz ist anders: man liegt tagelang zu hoch und braucht auch höheren Bolus zu jeder Mahlzeit.

    Ja das Gehirn legt in solch einer prekären Situation Organe und Funktionen still die nicht zum Überleben wichtig sind.Eine Art Notlaufbetrieb.

    Das Gehirn ist der größte Glukoseverbraucher im Körper. Vermutlich wird das eher vom vegetativen Nervensystem gesteuert und so kommt es eben auch im Gehirn zu Ausfällen, während die Restblutglukose den Kreislauf solange wie möglich am Laufen hält (Bewußtlosigkeit, aber kein Atem - und Herzstillstand).

    Ich empfinde daher hypobedingtes Herzrasen und Schwäche in den Beinen als wesentlich bedrohlicher als das Wuschi-Gefühl im Kopf.

    An diejenigen, deren Zunge neuerdings taub war im UZ:

    Habt ihr in letzter Zeit einen Insulinwechsel gehabt?



    Ich hatte während meiner Zeit mit Humaninsulin ganz andere Hyposymptome als danach mit Novorapid.

    ich kenne diese Hyposymthome (taubes Gefühl Zunge) eher aus den Actrapidzeiten oder war es Levemir? Ach schon lange her. Falls ich jetzt eine Hypo habe - was selten ist - ist es eher ein Wattegefühl im Kopf und das überfordert sein von allem - begleitet von Heißhunger. Was ich früher nicht hatte, ist das eine milde Hypo entweder mit leichter Übelkeit oder großem Appetit einher kommt. Vermutlich fällt mir das aber eher auf, weil ich früher ständig Magen oder Darmprobleme hatte und jetzt nicht mehr ;)

    Wildrose

    In welchem Jahr bist du denn weg vom CGM?

    Vielleicht probierst du es in ein paar Jahren nochmal?

    Die Geräte entwickeln sich ja rasant weiter. Ich höre zum Beispiel inzwischen kaum noch Klagen, dass der Sensor durchs Draufliegen zu niedrig misst. Diese Klagen waren vor 5-10 Jahren gefühlt häufiger.

    Ich war 2010 unter den ersten Nutzern in D. :), das war eine Freude aber unter ICT. Ich war über die Genauigkeit positiv überrascht und habe oft weit über 14 Tage verlängert.

    Dann kam 2011 die Omnipod und nach Einstellung ging die Notwendigkeit zurück noch ständig zu überwachen.

    Vor ca. 2 Jahren (oder 3) habe ich einen neuen Versuch mit Dexcom gestartet und bin sehr enttäuscht gewesen, daß sich die Laufzeit und Genauigkeit eher verschlechtert hatte. Hinzu kam, das Pod und Sensor dieselben Hautbereiche brauchen und ich von den Pflastern gereizt wurde. In Summe bin ich nachwievor ein Fan der neuen Technik, sehe aber keinen richtigen Vorteil für mich gegenüber Fingerpieks. Und mein Schlaf trägt sehr zum Wohlbefinden bei.:urlaub

    Wobei die Ärztin selbst im Interview gesagt hat, dass das nicht so verstanden werden darf, dass Sensoren sinnlos sind. Man soll nur bei Symptomen sich nicht auf den Sensor verlassen und lieber einmal öfter blutig gegenmessen. (Wer macht das nicht?)

    Ich bin u.a. wieder weg vom CGM, weil das System mehr Hypos hatte als mein Körper bzw. diese so spät registriert hatte, dass ich dann schon mit Gegenessen lange fertig war, bevor das System angeschlagen hat. Noch schlimmer: lange Hypoalarme die durch die Verzögerung im Zwischenzellwasser einen noch lange unnötig genervt haben. Hypoalarme durch draufliegen;(

    Ich muß aber dazu sagen, ich habe eine gute Hypowahrnehmung und daher war der Nutzen vom CGM für diesen Zweck bei mir nicht gegeben.

    Letztendlich habe ich dann dem System nicht mehr vertraut.

    Als "sinnlos" kann man die Sensoren trotzdem nicht betrachten, da wir in der Übergangsphase zur künstlichen BSD eine Steuerungsgröße brauchen.

    Akzeptieren bedeutet ja nicht 'gut finden'. Diabetes zu akzeptieren, bedeutet einfach die unangenehmen Seiten ertragen zu lernen, alles mit dem Ziel einer besseren Einstellung.

    So versteh ich das.

    Akzeptieren bedeutet für mich: dem Schicksal hilflos ergeben ohne Hoffnung auf Änderung


    Ein "akzeptables" Teil von mir ist die outgesourcte BSD (Pumpe) , genauso wie meine Brille oder Inlays. Oder später mal ein Holzbein, what ever . Bei einem Roboter würde man auch eine fehlerhafte Funktion beheben oder ersetzen, aber nicht "akzeptieren".

    Dieser ich muß mich meinen "Schicksal fügen Blödsinn" wird jedem erzählt und ich bezweifle, das es am Wohlbefinden mit einer Krankheit wesentlich was ändert. Das ist einfach eine Verschiebung der Verantwortung für die Situation auf den Patienten. Nach dem Motto selber Schuld, wenn Du es nicht "akzeptierst" .

    Ich akzeptiere es Medizin zu brauchen, weil mein Körper es selber nicht mehr kann. Und ich bin froh, wie weit die Technik ist. Sie könnte aber weiter sein. Man kann sich Steaks und Lachsfilets drucken lassen, aber keine neuen Betazellen - finde den Fehler?


    Trygg ich glaube nicht, das ein Gesunder anders denkt, viele gehen einfach wesentlich sorgloser mit ihrer Gesundheit um und irgendwie finde ich es gut einmal jährlich meinen Zustand überprüfen zu können und bin sehr optimistisch wesentlich besser und gesünder zu leben, als ein Großteil die nichts davon mitbekommen, welche Zeitbomben in ihnen schlummern. Mit jährlich guten Leberwerten säuft es sich einfach entspannter:sekt:

    Manchmal find ich es ganz geil, dass ich so rein fachlich mehr von Sheldon Cooper als von Penny habe. Ich akzeptiere den T1D nicht als einen teil von mir, aber Freiraum gebe ich dem auch nicht. Ist halt so, kannichnixändern, also aufstehen, Mund abwischen, weiter.

    Öhmm naja eigentlich sind wir da ja einer Meinung, aber Du hast offentsichtlich Spaß daran mir zu widersprechen und das möglichst kompliziert zu verpacken. Ich habe den Artikel gelesen und kann beim besten Willen keinen Bezug zum Thema erkennen;):ball:bigg liegt aber vielleicht an meinen mangelnden Fähigkeiten^^


    Ansonsten: ich vergleich mich eher nicht mit Serienfiguren, wenn dann mit RL Personen und Visionären wie Elon oder so. Der würde Diabetes nie akzeptieren und notfalls was erfinden, was die Schwerkraft aufhebt, wenn es den Dm heilen würde:laub

    Der Diabetes gehört nicht zu mir! Never Ever! Da kann man auch gleich ein Furunkel als Körperteil akzeptieren. Diabetes ist eine Fehlfunktion, nicht mehr und weniger. Es regt mich immer auf, wenn man "akzeptieren" soll, um sich wohl zu fühlen. Muss man nicht. Und sich trotzdem wohlfühlen.

    (wie mein Name an der Tür .... lalala)


    Viel Erfolg bei der Arbeit!

    danke, na ich denke es ist ein Kommunikationsproblem, den ich wußte ja garnicht, das ich keine "Rezepte" brauche....


    ... ich wechsel, Bauch, Bauch, Rücken, Rücken, Arm, Arm ... Arm nur in der Langarmzeit... die Stellen am Arm sind irgendwie empfindlicher, am Rücken auch, am Bauch erwische ich manchmal ein Gefäß. Ich vermute, das die vermehrte Hautreizung durch das draufschlafen entsteht. Ist nur eine Vermutung. Die Resorption scheint mir am Rücken am schlechtesten.

    Meistens regeniert sich die Haut innerhalb einer Woche wieder. Danke nochmals!

    Danke, das hilft mir schon mal weiter... ich habe gestern noch an meine KK geschrieben und mal schauen, was die zu der Fehlmenge sagen.


    Aber ruft ihr Euren Bedarf zum Anfang des Quartals ab? Kann ja irgendwie nicht sein, das man einen Monatsbedarf verliert wenn man mal etwas später dran ist....


    Bei mir reichen die 12 Pack noch geradeso, aber mein Bedarf tendiert wegen den Wechseljahren Richtung 200IE und meine Haut will auch nicht mehr so, nach 10 Jahren Pods kleben.... werde ich mal mit meinem Doc besprechen, ob ich dann mal höheren Bedarf anmelde, um auch mal früher zu wechseln, weiß aber nicht ob das für die Haut was bringt oder eher schlimmer wird.:/