Beiträge von StillerTeilnehmer

    Hallo,


    wie, wo bringe ich meine Pumpe unter, ist eine sehr individuelle Sache und es gibt unzählige Möglichkeiten.
    Ich z.B. trage seit dem ersten Tag die Pumpe in einer kleinen Sport-Tasche, welche ich ums Fußgelenk hefte.
    Diese Tasche war für das klassische „Handy“ gedacht, welches man beim Sport mit dieser Tasche um den Arm hefen kann.
    Diese Tasche passt auch ums Fußgelenk, die Bedienung ist natürlich suboptimal.
    Vorteil: man kann problemlos aus den Klamotten springen und nichts von dem ganzen Pumpenkram ist sichtbar.


    Beim Sport, Laufsport, packe ich die Pumpe in einen Trinkgurt (z.B. Nathan), der auch eine Tasche hat für Schlüssel und anders Zeugs, wie z.B. Pumpe.


    Mit Gruß

    Hallo,


    soweit ich mich erinnere, konnte die Paradigm 512 umgestellt werden, aber leider nicht auf U40 Insulin.
    Meiner Erinnerung nach konnte man zwischen U100 und U50 umstellen.
    Und welcher Apotheker mischt Insulin an?
    Ich denke, dass das Insulin von einem Pharmahersteller produziert bzw. speziell angemischt wird.
    Aber wird der Hersteller auf irgendwelche „Sonderwünsche“ reagieren?
    Ich denke auch nicht, dass irgendein Pharmahersteller seine Betriebsgeheimnisse offen legt und einen Apotheker
    sein Insulin extern herstellen lässt.
    Mir scheint eine Umrechnung deshalb die einfachste und beste Lösung zu sein.



    Mit Gruß

    Hallo,


    hier wurde die Möglichkeit eines kaputten Insulins schon aufgeführt.
    Ein Faktor 4 bei einem Insulin hat immer eine außergewöhnliche Ursache.
    Leider ist Insulin sehr empfindlich, sodass man unbedingt auf die Herstellervorgaben achten sollte.
    Nicht nur Temperatur kann ein Insulin zerstören, auch Licht ist problematisch, speziell UV-Licht.
    Moderne LED-Lichtquellen haben ungefiltert dummerweise immer einen Blau-UV-Peak,
    also eine ungewollte UV-Spitze, die Insulin schnell zerstören kann.
    Warum niemand aus der Klinik ein mangelhaftes Insulin in Betracht zieht, ist mir fraglich.
    Wie auch immer, hier kurz der Text zu den Lagerbedingungen:
    _____________________________________________________


    6.2 Inkompatibilitäten


    Wenn andere Arzneimittel zu Levemir hinzugefügt werden, kann dies zum Abbau von Insulin detemir führen, z. B. wenn diese Arzneimittel Thiole oder Sulfite enthalten. Levemir sollte nicht zu Infusionslösungen hinzugefügt werden.


    Dieses Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.


    6.3 Dauer der Haltbarkeit


    Vor dem ersten Öffnen: 30 Monate.


    Während des Gebrauchs oder bei Verwendung als Ersatz: Das Produkt kann für maximal 6 Wochen gelagert werden.


    6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung


    Vor dem ersten Öffnen: Im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C). Vom Kühlelement fernhalten. Nicht einfrieren.


    Während des Gebrauchs oder bei Verwendung als Ersatz: Unter 30°C lagern. Nicht im Kühlschrank lagern. Nicht einfrieren.


    Die Patrone im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.


    Für Aufbewahrungsbedingungen des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3


    6.5 Art und Inhalt des Behältnisses


    Eine Patrone aus Glas (Glasart 1) mit einem Kolben (Brombutylgummi) und einem Gummiverschluss (Brombutylgummi/Polyisopren) mit 3 ml Lösung.


    Packungsgrößen: 1, 5 und 10 Patronen. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.


    6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung


    Nadeln und Levemir Penfill dürfen nicht mit Anderen geteilt werden. Die Patrone darf nicht wieder aufgefüllt werden.


    Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht, wenn Sie feststellen, dass die Lösung nicht klar, farblos und wässrig ist.


    Einmal gefrorenes Levemir darf nicht mehr verwendet werden.


    Der Patient muss angewiesen werden, die Nadel nach jeder Injektion zu entsorgen.


    Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.


    _________________________________________________________________________



    In dem obigen Text wird auch angedeutet, dass das Insulin von den Kühlelementen ferngehalten werden muss,
    weil im normalen Kühlschrank unterschiedliche Kühlzonen gegeben sind.
    Ich z.B. habe an der Stelle, wo das Insulin liegt, ein seperates Thermometer aufgestellt, damit ich die effektive Temperatur
    an dieser Lagerstelle ersehen kann.



    Mit Gruß

    Mein Problem ist nur, dass eine Erhöhung von 4 auf 5 IE ein Plus von 25% ist.... Heute war schon mal eine Keksrunde am Nachmittag erforderlich, da können aber auch Wechseljahres-Hormonschwankungen reingegrätscht haben. Habe da so meinen Verdacht. Wie soll ich da denn jetzt irgendwas in Sachen Basal dingfest machen? :rolleyes:


    Lg Hubi


    Hallo,


    woher Schwankungen im Einzelnen stammen, ist oft schwerlich festzustellen.
    Wenn aber nur 4 oder 5 Einheiten basales Insulin benötigt werden, dann wird es sicherlich schwierig.
    Leider haben so kleine Mengen keine 24-Stunden-Wirkdauer.
    Im Weiteren wurden beim Lantus sehr deutliche Schwankungen von Tag zu Tag nachgewiesen.
    Das bedeutet, dass das Lantus jeden Tag eine deutlich andere Wirkung haben kann.
    Toujeo basiert auf dem gleichen Verzögerungsprinzip wie Lantus, ob die deutlichen Schwankungen des Lantus durch die Veränderungen verschwunden sind, ist fraglich.
    Wie auch immer, man sollte diese Insulinvariable mit berücksichtigen.
    Vielleicht ist die ICT-Therapie-Variante bei solch geringen Basalmengen und den möglichen Insulinschwankungen insgesamt zu überdenken.


    In den Arzneimittelinformationen (Anhang) des Toujeo wird bei Umstellung von Lantus auf Toujeo ca. 10-18% Erhöhung empfohlen.
    Bei einer kleinen Basalmenge sind die Sprünge aber größer als empfohlen, deshalb ist vielleicht ist eine Rücksprache mit dem Arzt sinnvoll.


    Mit Gruß

    Hallo,


    vielleicht ein kleiner Hinweis zu einer Dosiserhöhung bei einer Umstellung von Lantus auf Toujeo.
    In den offiziellen Unterlagen findet man dazu einen kleinen Hinweis, aber der ist etwas missverständlich formuliert.
    Ich habe mal in meinem Fundus gekramt und eine kleine Berechnung zu der Umstellung gefunden.
    Diese Berechnung ist aus den gemittelten Daten des Herstellers abgeleitet und zeigt ungefähr, wie sich eine Dosiserhöhung gestalten könnte.
    Leider hat Lantus ein deutliches Wirkmaximum, sodass viele während dieser Zeit mit BEs nachhelfen was eine Dosisumrechnung verfälscht.
    Im Anhang kann man in etwa sehen, was bei einer Umstellung ausgeglichen werden muss (die Berechnung ist aus den Integralen abgeleitet,
    kein normaler Mensch macht sich die Mühe und berechnet Integrale, um irgend etwas umzurechnen, auch nicht die Pharmaindustrie).


    Mit Gruß

    Oh je, scheint ein bekanntes Problem zu sein, in der Schulung hatten wir es nur kurz angesprochen.
    Habe nun neben Abendessen und Kuchen sowie Schokolade noch 2 Stücker Christstollen gegessen mit Puderzucker.
    Nun zeigt der BZ 115.


    Mich ödet das an, so kann doch kein Mensch Abnehmen..


    Danke für eure Antworten

    Hallo,


    ich kann mir gut vorstellen, dass deine BZ-Werte bzw. deine Glukosewerte von dem Freestyle-Monitor stammen(?).
    Leider habe ich die Erfahrung machen müssen, dass meine Sensoren sehr unpräzise sind und die Blutwerte nach dem Sport nicht so dramatisch sind, wie vom Freestyle angezeigt.
    Teilweise zeigt das Freestyle bei mir in der Nacht andauernd „Niedrig“ an, obwohl die paralelle Blutmessung sich im Bereich 100mg/dl bewegt.
    Ich persönlich finde das (für mich) bedenklich, auch frage ich mich, ob das System mir wirklich noch einen Vorteil bringt.
    Aber sicherlich wollen sich die Muskeln wieder auffüllen nach dem Sport, ich habe sehr gute Erfahrung mit Haferflocken gemacht. Diese werden einen extrem hohen Eiweißanteil besitzen, sodass der BZ in der Nacht nach dem Sport relativ konstant bleibt. Konstant, weil ich den Eiweißanteil nicht mit Insulin abdecke, und den Bolus etwas reduziere.


    Mit Gruß

    StillerNichtTeilnehmer :)
    Wenn etwas schief geht und man landet nach der Studie im Krankenhaus, zahlt dann die normale Krankenkasse? Stelle mir das kompliziert vor wenn sich erst nach Jahren Komplikationen zeigen die sich dann nicht mehr eindeutig der Studie zuordnen lassen..



    ...


    Hallo,


    zahlt bei einer Schädigung die Krankenkasse?
    Ehrlich gesagt, das weiß ich nicht, aber keine Kasse zahlt, wenn es einen Verursacher gibt.
    Man nehme einen Unfall auf dem Weg zur Arbeit, dann zahlt die Berufsgenossenschaft des Arbeitgebers, wenn man in einem Beschäftigungsverhältnis steht.
    Bei einem Autounfall zahlt auch der Verursacher, meist über seine KfZ-Haftpflicht.
    Aus meiner Sicht wird bei einer Schädigung der Initiator der Studie verantwortlich sein.
    Nur bei einer Medikamentenstudie ist die Haftungssumme sehr begrenzt, warum auch immer.
    Ich habe beim Lesen der Studieninfo die Haftungssumme durch die Anzahl der Probanden geteilt und bin auf eine Summe um 100.000 Euro gekommen (Erinnerung).
    Faktum ist aber, dass beim ersten Vorfall die Sache wohl gestoppt wird, sodass wahrscheinlich mehr Schadensersatz den Betroffenen zur Verfügung bleiben könnte.
    Aber ich möchte keinen Nachweis führen müssen, wenn erst nach Jahren Probleme auftauchen. Aber ist dann das Medikament nicht vielleicht schon auf dem Markt und ist dann der „Fehler“ nicht mehr in der Medikation?


    Mit Gruß

    Hallo,
    kann mir irgendwie nicht vorstellen, das sich das Finanziell lohnt. Das trägt doch gerade die kosten die ich haben würde, oder?
    Gruß
    Udo

    Hallo,



    die Frage: Lohnt sich das? - muss jeder für sich selbst beantworten.
    Aber vielleicht mal eine Übersicht, wie sich eine Studienteilnahme gestaltet.
    In meinem Fundus habe ich ein Studienangebot gefunden, im Anhang sind die Daten
    zu sehen. Das Geschwärzte ist privat oder läßt Rückschlüsse auf Beteiligte zu, deshalb
    entfernt. Es ging bei der Studie um ein Konkurrenzprodukt zum Lantus.
    Für diese Studie wurden damals knapp 4000 Taler bezahlt.
    Es ist so, dass diese Summe schon fast das Maximum darstellt, denn es gibt klare
    Gesetzesvorlagen, die eine Obergrenze für die Bezahlung bzw. Aufwandsentschädigung
    festlegt. Diese Studie war der erste gezielte Kontakt des Wirkstoffs mit dem Menschen,
    deshalb auch die Höhe der Entschädigung.
    Man wird vor der Studie auf den Entwicklungsstand des Wirkstoffs hingewiesen, diese
    Information hatte bei dieser Studie einen ungefähren Umfang von 120 DIN A4 Seiten (Erinnerung).
    Und es ist leider wichtig, dass ein Wirkstoff vor der Markteinführung erforscht werden muss, dafür
    braucht man Menschen, die bereit dazu sind.
    Aber ich finde es jämmerlich, wie schlecht das Risiko versichert ist. Der Gesetzgeber
    hat eine Höchst-Entschädigungsumme festgesetzt für einen möglichen Schaden bei einer
    solchen Medikamentenstudie. Diese kleine Summe muss alle betroffenen Probanden entschädigen,
    darüber hinaus gibt es nichts mehr von den Verantwortlichen, außer sie tun das freiwillig.
    Diese Versicherungssumme hat mich abgeschreckt, die hat aber der Gesetzgeber begrenzt.



    Mit Gruß

    Hallo,


    wie schon von "mikewue" geschrieben, die Firma "Profil" ist seriös und handelt nach gesetzlichen Vorgaben.
    Alles was die Firma leistet ist gesetzlich vorgeschrieben, auch die Bezahlung.
    Die Tarife für die Probanden stehen im Gesetzbuch, leider auch die maximale Schadensabsicherung, die ist allerdings jämmerlich.
    Ich möchte keine Empfehlung abgeben, aber wenn finanzieller Bedarf besteht, dann würde ich die Studien-Information NICHT lesen.
    Diese Info gibt z.B. auch Auskunft zum Entwicklungsstatus des Produktes und bei einer "sehr guten" Bezahlung ist das immer ein sehr früher Entwicklungszeitpunkt.
    Ich habe dummerweise die Studieninfo immer gelesen (mehr studiert), danach habe ich immer abgelehnt.
    Die Sudieninformation ist auch vertraulich, darf nicht kopiert werden und darf den (Lese-)Raum auch nicht verlassen, sodass man sich kaum beraten kann.


    Ich habe immer gekniffen, ich habe scheinbar auch als einziger die Info verschlungen wie einen Roman.
    Die alten Hasen haben diese Infos nur kurz durchgeblättert und abgezeichnet, dass sie gelesen haben und informiert wurden.


    Viel Erfolg

    Könnt ihr mir bitte sagen, von welchem Werk hier die Rede ist? Ich kann im Thread keine Angabe finden und der Link funktioniert leider nicht mehr. :regen

    Hallo,


    wenn ich mich recht erinnere, zeigt oder zeigte die verlinkte Seite Abbildungen aus dem Teupebuch, konkret Seite 393 ffm.
    Die Abbildungen waren sogar vom Autor (Teupe) legitimiert.


    Mit Gruß

    Hallo,


    wenn es sich bei den Studien um Medikamententests handelt, dann gibt es ein paar Grundsätzlichkeiten.
    Kein Pharmaunternehmen darf die Wirksamkeit der eigenen Medikamente selbst nachweisen.
    Den Nachweis der Wirksamkeit muss ein unabhängiges Unternehmen durch Test-Studien aufzeigen. Für Insulinprodukte sind einzig die "Clamp-Studien" zulässig.


    Da es sich bei den Studien um neue Produkte handelt, gibt es immer auch ein Risiko für gefährliche Nebenwirkungen.
    Das Risiko für gefährliche Nebenwirkungen erkennt man an der Aufwandsentschädigung. Je höher die Entschädigung, desto höher das Risiko.


    Im Weiteren ist es so, dass man vor der Teilnahme über die (Medikamenten)Studie informiert wird (viel lesen). Danach wird man gesundheitlich durchgecheckt.
    Bitte beachten, dass bei diesem "Check" auch explizit auf Drogenkonsum getestet wird.
    Abschließend wird ein Studienvertrag abgeschlossen, ein amtlicher Lichtbildausweis ist dafür zwingend erforderlich, also nicht vergessen das Teil.


    Ob man zur Studie zugelassen wird entscheidet der Gesundheitszustand (Blut u. Urin usw.), sollte man gesund sein, dann werden die persönlichen Vertragsunterlagen zum Ethikrat nach Freiburg geschickt.
    Der Ethikrat entscheidet in letzter Instanz, ob man an der Studie teilnehmen darf.


    Ich kenne z.B. das Unternehmen "Profil" aus Neuss, welches für die Pharmaindustrie arbeitet, daher habe ich auch die oben aufgeführten Informationen zu den Medikamentenstudien.


    Mit Gruß

    Hallo,


    wollte hier nur einen kleinen Nachtrag einbringen zu meinem vorherigen Post, der den Aufbau eines Katheters dargelegt hat.
    Die Info zum Katheter habe ich aus diesem Forum, dort hat ein Materialtester einen Katheter mal untersucht und fotografiert.
    Ich konnte den Link nur nicht finden, deshalb habe ich die Daten des "Fadens" aus meinem Fundus abgelichtet und hänge die betreffenden Katheter-Bilder, inklusive ein paar beschreibenden Sätzen, an.
    Die Bilder zeigen einen aufgeschnittenen Katheter, man kann die beiden Schläche sehen und daraus vielleicht Schlussfolgerungen zu der Problemstellung dieses "Fadens" ableiten.


    Mit Gruß

    ... Das sieht gilbig aus, vielleicht ist es eine fehlerhafte Materialmischung die auf Komponenten im Insulin Reagiert.



    ...


    Hallo,


    der Schlauch sieht etwas fragwürdig aus, wäre schön, wenn man erfahren könnte, warum dieser so ausschaut.
    Aber Faktum ist, dass der Katheterschlauch aus zwei Schläuchen besteht, und der Außenschlauch bekommt keinen Insulinkontakt. Der innere Schlauch ist mikrometerfein, besitzt keine Weichmacher und ist resistent gegen Insulin.
    Der Außenschlauch besitzt Weichmacher und würde bei Insulinkontakt das Insulin zerstören.
    Es sollte also so sein, dass der Außenschlauch auf etwas reagiert, was auch immer das sein mag.


    Mit Gruß

    Hallo Geri,


    Zitat von Kraftbude.com: "Der Grund, warum Insulin im Bodybuilding angewendet wird, liegt fast ausschließlich am Wachstumshormon. Insulin selbst ist kein Hormon, das allein verabreicht in wunderhafter Muskelzuwächsen resultiert. Vielmehr handelt es sich bei Insulin um einen Aktivator, der die muskelaufbauende Wirkung von anabolen Steroiden, IGF-1 und insbesondere dem Wachstumshormon deutlich heraufsetzt."


    Gruß


    Hallo,


    sicherlich ist Insulin zellaufbauend, und Insulin steht auf der Dopingliste.
    Aber warum steht Insulin auf der Dopingliste?
    Wenn man sich die Historie anschaut, dann gab es seinerzeit keine Prüfung der Anti-Doping-Organisation, welches Insulin eine "Muskel"-aufbauende-Wirkung besitzt.
    Es ist nur auf die Liste gerutscht, weil der russische Verband angefragt hat, ob Insulineinsatz verboten ist.
    Sofortigst ist das Insulin in die Liste aufgenommen worden, geprüft hat das zu der Zeit niemand!


    Komischerweise ist in einigen Studien und in einigen Doktorarbeiten die muskelaufbauende Wirkung wiederholt widerlegt worden.
    Insulin soll den IGF-Rezeptor beeinflussen, aber diese Beeinfussung ist viel zu gering, um eine Wirkung hervorzurufen.
    In der amtlichen Arzneimittelinformation von Glargin, Toujeo ist dies dargelegt.
    Das Gleiche (wortgleich) steht auch in der Arzneimittelinformation zu dem neuen ultraschnellen Insulin.
    In Studien der Biochemie findet man die ungenügende Stimulation dezidiert dargelegt.


    Ist Insulin wirklich muskelaufbauend, bloß weil es pausenlos wiederholt wird?
    Gibt es eine Studie zum Insulindoping?
    Sicherlich ist jede Studie zum Insulindoping unethisch und wird untersagt, aber wo ist der Beweis?
    Und benutzt der wirkliche Profi nicht gleich direkt Wachstumshormon?


    Wie auch immer man die Sache sieht, eine Ärztin sollte bei Kindern zum Thema Doping den Ball flach halten.

    Gibt es eigentlich irgendwelche Studien, die eine solche massiv BZ-steigernde Wirkung der (nächtlichen) Gegenregulation nach unbehandelten Hypos (keine KH-Aufnahme, keine Glukagonspritze o.ä.) belegen? Mir erscheint es irgendwie seltsam, dass eine unbehandelte Hypo tagsüber eine unbehandelte Hypo mit niedrigen BZ-Werten bleibt, nachts aber der Körper ein derart potentes Gegenmittel zur Verfügung hat, das er anscheinend weitgehend ungesteuert einsetzt, so dass es zu erheblicher Überregulation kommt.


    Hallo,


    Gegenregulation, was ist eine Gegenregulation?
    Alle Diabetiker haben eine gestörte Gegenregulation, eine gesunde Gegenregulation kann die Ausschüttung von Insulin einstellen, schon dieser Insulinstopp lässt den BZ wieder ansteigen.
    Leider soll bei ca. 40% der langjährigen Diabetiker (Diabetes seit Jahrzehnten), die schon eingeschränkte Gegenregulation nochmals verschlechtert sein.
    Auch ich gehöre zu denen, die nur eine sehr schleppende Gegenregulation haben, aber diese - meine - Gegenregulation weckt im letzten Schritt Tote auf.
    Und diese Gegenregulation tritt nicht nur in der Nacht auf, sondern immer auf eine dauerhafte Hypo (= BZ unter 70mg/dl), die nicht ausreichend behandelt wurde.
    Logischerweise ist das Risiko einer unbemerkten Hypo in der Nacht höher als am Tag.
    Und Faktum ist, dass eine sehr eingeschränkte Gegenregulation einige Stunden braucht, um erste Wirkung zu zeigen, dann aber einen extrem langen Nachlauf hat.
    Ich weiß auch gar nicht, ob es zu dem Thema "Gegenregulation" viele Studien geben kann, weil eine solche Studie im Grenzbereich wahrscheinlich unethisch ist und vom Ethik-Rat wohl untersagt wird.
    Ich kenne nur den Quellverweis aus dem Teupebuch: "Innere Medizin der Gegenwart 4, Endokrinologie Teil A.", das Kapitel in dem T-Buch zeigt besondere Ümstände bei Hypoglykämien auf. Zeigt die Maßnahmen eines Organismus mit gestörter Gegenregulation auf, das BZ-Steigerungspotential und die Behebung des Nachlaufs solch einer Gegenregulation.
    Wie schon erwähnt, nicht jeder muss eine (deutlich) gestörte Gegenregulation haben, zudem (soll) es einige Jahrzehnte dauern, um solch eine Störung zu entwickeln.
    Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine gestörte Gegenregulation auch ultimativ sein kann, das kann extrem böse werden.


    Mit Gruß

    Hallo,


    ich habe keine Erklärung und auch nicht wirklich einen Tipp, ich habe für mich mittlerweilen die Berechnung für Nudeln mit Sauce aufgegeben.
    Ich weiß zwar sehr detailiert, wie ich auf Nudeln reagiere, aber eine gute Verstoffwechselung gelingt mir nur selten.
    Wenn ich Nudeln koche, dann sind mir alle Zutaten bekannt, somit sollte alles bis ins Letzte berechnet werden können, dennoch ist es schwierig.
    Tröstlich für mich war, dass bei einem Treffen bei meinem Arzt jemand eine ähnliche Kurve hatte wie ich, sodass ich mittlerweilen weiß, dass auch andere gleichartige Probleme mit Nudeln haben.
    Meine normale Zubereitung ist nicht sonderlich Fett, die Nudeln sind Standard, alles andere ist frisch, leider beeinflusst diese Art von Nahrungskonglomerat meinen Blutzucker unberechenbar.
    Die ersten Stunden führt die kleinste Insulindosis in eine Hypo, dieses Nahrungskonglomerat hat also einen Glykämischen-Index von Null.
    Logischerweise gebe ich die ersten Stunden kein Insulin ab, nach drei Stunden schaue ich dann, und fange an minimale Insulindosen, ca. 2IE, verzögert abzugeben. Dummerweise brauche ich das nahezu gesamte Insulin für die Mahlzeit erst nach genau 6 Sutunden, das ist bei mir in den frühen Morgenstunden (3.00 Uhr). Faktum ist bei mir, dass ich die Pumpe zur Nacht auf Maximum laufen lasse, aber diese Insulinmenge reicht für die Nudeln nicht aus. Meist (eigentlich immer) wache ich aufgrund des hohen BZ-Wertes auf, und leite dann eine deutliche Korrektur (viele Nudeln = BZ locker bis über 450mg/dl) ein. Im Grunde müsste ich den Bolus nach sechs Stunden setzen, aber die Verstoffwechselung setzt schon etwas früher und anfänglich sehr schleichend ein. Und weil ich immer abends esse, fällt die Verstoffwechselung in den frühen Morgen.
    Es wäre auch möglich die Pumpe umzuprogramieren, sodass diese deutlich größere Mengen abgeben könnte, aber für eine Nudelmahlzeit stelle ich die Pumpe nicht um, das würde unweigerlich in der Folge zu Problemen führen (= potentielle Insulinüberdosierung).
    Wenn ich die Beiträge von anderen Forenmitgliedern lese, dann fühle ich mich wie ein Alien, weil Insulin vor der Mahlzeit für Nudeln wäre für mich das Gleiche, wie das Einleiten einer schweren Hypoglykämie.


    Ich wünsche allen viel Erfolg beim Insulinieren von Nudeln, mit Gruß

    Es geht mir um die wissenschaftliche, medizinische Erklärung, ob es mit dem "Doping" durch hohe Werte nun etwas auf sich hat oder nicht.


    Meiner Meinung nach nicht, denn mehr Zucker im Blut bedeutet nicht, dass der Zucker auch da ist, wo er im Muskel gebraucht wird. Warum ist der Zucker im Blut? Weil Insulin fehlt, warum auch immer.
    Was hat das für Konsequenzen? Meiner Meinung nach eben auch Leistungseinschränkung und damit eher ein Nachteil im Wettkampf, weil die Muskeln und das Gehirn nicht genügend Zucker zum arbeiten bekommen, im schlimmsten Fall (bei uns jetzt nicht) Ketoazidose.


    Aber scheinbar gibt es hier unterschiedliche Erfahrungen.
    Wenn es aber so wäre, dass hohe Werte den Körper auf eine bestimmte Art dopen, dann müssten Diabetiker bei Wettkämpfen sicherlich nachweisen, dass sie eben nicht hohe Werte haben, denn sonst hätten sie ja tatsächlich einen Vorteil.

    Hallo,


    die Frage: gibt es eine wissenschaftliche Erklärung für hohe BZ-Werte im Blut und Leistungszuwachs und die daraus abgeleitete Verbindung zum Doping (?).
    Diese These hat eine Medizinerin ausgesprochen?


    Ich kann gar nicht glauben, dass solch eine Aussage wahr ist, aber zu den Fakten.


    Es handelt sich bei der Belastung um eine Kurzdistanz, welche mit Maximalkraft absolviert wird.
    Es wird dabei immer eine Sauerstoffschuld produziert, eine Sauerstoffschuld produziert immer Laktat, welches dann umgewandelt wird in Glukose. Im Weiteren wird bei der Verstoffwechselung von Laktat zu Glukose der pH-Wert des Blutes deutlich bis extrem gesenkt.
    Es wurden in diesem Faden die Unterschiede zwischen der Ausdauerbelastung, aerob, und der Maximalbelastung, anaerob, aufgezeigt.
    Aber Kinder sind keine sind keine Erwachsene, reagieren Kinder genauso wie Erwachsene auf Maximalbelastungen?
    Kinder können vielleicht noch nicht so extrem auf Maximalbelastungen reagieren wie Erwachsene, weil wahrscheinlich die Muskelmasse noch fehlt.
    Leider ist es so, dass bei längerfristigen Maximalbelastungen eine hohe Blutzuckerwertigkeit unbedingt zu vermeiden ist, weil durch die Laktatbildung der BZ deutlich ansteigt, zudem wird das Blut - je nach Muskelmasse - auch extrem gesäuert.
    Kurzstreckenathleten produzieren bei ca. 30 Sekunden Maximalbelastungen pH-Werte von deutlich unter 7 (durch Studien belegt), sollte schon erhöhte Ketonwerte im Blut vorhanden sein, könnte das sehr nachteilig werden.
    Zur Info, dauerhafte pH-Werte im Blut unter 7,25 sind ein Fall für die Intensivstation.
    Glücklicherweise hat der Körper aber Substanzen um Übersäuerungen abzupuffern, diese Puffersubstanzen sind aber begrenzt.
    Sind die Puffersubstanzen (wie Bicarbonat) aufgebraucht, dann wird es gefährlich. Allerdings wird auch bei gesunden Personen eine Übersäuerung großteilig abgeatmet. Das ist der gleiche Abbauvorgang wie bei jedem Diabetiker, der auf dem Weg zu einer Ketoazidose ist und diesen fauligen Obstgeruch abatmet. Das ist Kohlensäure, die sich im Blut bildet und über die Lunge abgeatmet wird, diese steigert (korrigiert, es wird der pH-Wert gesteigert, in alkalische Richtung) den pH-Wert. Und wenn ein Schnellkraftsportler sich bei/nach seinen Maximalbelastungen übergibt, dann waren die Puffersubstanzen wohl schon aufgebraucht. Das entleeren des Magens ist die ultimative Entsäuerung, eine Tatsache, die auch mit jeder diabetischen Ketoazidose einhergeht.


    Ist ein hoher BZ von 345mg/dl ein Vorteil?
    Wenn man weiß, dass eine Maximalbelastung den Glukosewert steigert und zudem das Blut extrem säuern kann, dann muss man sich fragen, ob da jemand im Studium geschwänzt hat.
    Faktum ist, dass der Muskel ausreichend Brennstoff speichert, um Energie zu produzieren. Das Blut dient nur dazu, den verbrauchten Brennstoff wieder heranzuführen, dieses Nachführen ist für Ausdauersportarten sehr wichtig, aber nicht für Schnellkraftsportler (Sprinter, Gewichtherber, Kugelstoßer und, und, und).
    Es ist ein also ein klarer Nachteil, wenn nicht sogar fahrlässig bzw. potentiell gefährlich, wenn man mit hohen BZ-Werten Maximalbelastungen absolviert.
    Wenn ich als erwachsener Mensch Maximalbelastungen angehe, dann muss ich natürlich meinen BZ hochschrauben, weil ich beim Warmmachen den BZ deutlich senke.
    Bei der anschließenden Maximalbelastung steigt dieser aber dann deutlich bis extrem an, sodass ich die Pumpe 100% laufen lasse und dann bei Bedarf (immer) Insulin (wenig) nachgebe.
    In diesem Zusammenhang ist vielleicht zu erwähnen, dass Studien existieren, die zeigen, dass man mit einem 100m-Vollsprint eine Hypo beseitigen kann.


    Was ist Doping?
    Doping ist immer eine illegale Zuführung!
    Ein Weglassen ist also niemals Doping!
    Im Sport existiert die Vokabel Gewicht-machen, Sportler hungern sich in eine niedrigere Gewichtsklasse, um einen Vorteil zu erzielen.
    Das Runterhungern ist auch eine Form von Weglassen, ein Weglassen von Nahrung, das Runterhungern ist aber nachweislich KEIN Doping! Ich habe noch niemals gehört, dass ein Kampfsportler des Dopings bezichtet wurde, weil er sein Körpergewicht von 93 kg auf 76,2 kg reduziert hat. Mich wundert sogar, dass dieser Sportler nicht von der Waage gekippt ist, der muss doch auch noch völlig dehydriert gewesen sein, dies wurde aber niemals als "Gewichtsdoping" betitelt, denn das ist normal im Sport.


    Mit Gruß


    Hallo,


    wie auch immer man den Umgang mit der Pumpenbefüllung sieht, ich habe für mich getestet, ob ich irgendwie festsitzende Luftblasen ins Reservoir bekomme.
    Egal was ich versucht habe, ich habe keine festsitzende Luft ins Reservoir bringen können.
    Ich habe eine unbenutzte 10ml Humalogampulle einmal grob vermessen, mit dem Ergebnis, dass eine neue Ampulle ca. einen Kubikzentimeter (1ml) Luft oder Gas enthält.
    Ich kann im Umkehrschluss mit meinem 1,8ml Reservoir nur ca. 1,8 bar Überdruck erzeugen. Mit einem 3ml Reservoir aber schon ca. 3 bar Überdruck bei einer vollen Insulinampulle (Humalog), das ist ein großer Unterschied.
    Um Luftblasen zu erzeugen, habe ich zweimal 1,8ml Luft in eine neue Ampulle eingeblasen, also 3,6 bar Überdruck erzeugt. Der Stempel des Reservoirs ist so schnell losgeschossen, dass ich diesen bremsen musste. Fatalerweise wäre der Stempel auch aus dem Reservoir geflogen, wenn ich diesen nicht am End manuell fixiert hätte und dabei das Reservoir abgekoppelt hätte.
    Die einzige große Luftblase, die ich dabei erzeugt habe, war die Luftblase an den Dichtungsringen, die auch andere hier im Forum beklagen.
    Die Luftblase ist aber unproblematisch zu beseitigen, diese entsteht zumindest bei mir durch die Geschwindigkeit des Kolbens, erzeugt durch den Überdruck.
    Ich habe auch probiert ein weiteres Reservoir nicht "einzufahren", also Reservoir auspacken, einfachen (1,8ml) Überdruck einspritzen und gekippt laufen lassen. Ergebnis: keine festsitzende Luftblase, super schnell zu einem optimalen Ergenis gekommen.
    Sorry, aber ich habe es nicht geschafft problematische Luftblasen zu erzeugen.
    Und ich habe immer kühlschrankkaltes Insulin verwendet, diese Kälte bzw. Kühle hat einen entscheidenden Nachteil, denn das Insulin dehnt sich aus, wenn es wärmer wird.
    Es wird dabei also immer Insulin in den Katheter gedrückt, das sollte man vielleicht bedenken.
    Und wenn ich ein Reservoir auswechsel, dann hat auch das leere Reservoir keine Luftblasen, bis auf wirklich ganz ganz ganz wenige Ausnahmen.


    Egal wie, ich hoffe und wünsche nur, dass niemand Probleme hat!

    Hallo,


    weil ich schon einmal ein winziges Foto von "meinem" Nachbau hier im Forum angehängt habe und dieses Foto sofort wieder gelöscht wurde, weil ich - nach Meinung der Redaktion - ein Copyright verletzt habe, muss ich leider feststellen, dass die Klinik Althausen "hier" irgendwie involviert ist.
    Wie auch immer, wen es interessiert kann den Faden suchen, ist aber auch sowas von egal.


    Mit Gruß