Beiträge von Zuckerbarby

    Zum Thema Traubenzucker, woran merkt man eindeutig, dass man Diabetes hat?


    Wenn man beim Aufräumen in jedem Rucksack, jeder Tasche, jedem Einkaufsbeutel und jeder Jackentasche Traubenzucker findet. :D:D:D:D:D

    Woran merkt man, dass man schon länger dabei ist?

    Der überwiegende Teil davon hat das Mindest-Haltbarkeitsdatum längst überschritten :D:D:D

    Mir geht's wie nest

    Vielleicht liegt es dran, dass ich auch seit 1984 dabei bin :/

    Ich kann mich auch nicht erinnern die letzten Jahre mal nen Wert unter 50 gehabt zu haben. Ich spüre das zuverlässig, meist schon vor ich unter 70 gehe. Mein Hba1c liegt immer so um die 6.

    Grade trage ich nen Sensor von dexcom zur Probe. Einmal hat er bisher Alarm unter 65 gemeldet - da war ich grade dabei die letzte von ein par Weintrauben zu essen weil ich es gespürt hatte das ich mich mit den KEs beim Essen wohl verschätzt hatte...


    Die oben erwähnten Traubenzucker von diaexpert haben wir hier auch. Bisher hab ich ca 2 Tüten im Jahr davon gekauft. 1/3 davon haben aber die Kinder oder der Mann gefuttert, 1/3 is vergammelt oder in der Waschmaschine mitgewaschen worden und 1/3 hab ich beim wandern oder so mal genutzt.


    Seit August ist meine Tochter auch Diabetikerin. Aktuell brauchen wir eine Tüte im Monat - sie is aber ja noch ganz frisch im "Geschäft", macht noch ICT (Pumpenantrag läuft) und hüpft auch mal spontan beim Nachbar am Trampolin (das würde mir jetzt eher nicht einfallen ;)).

    Sind gerade in Südtirol am Kalterer See von unserer Pension aus sieht man die Leuchtenburg. Nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg gemacht und sind dort 1,5 h hingelaufen. Dort oben haben wir eine Weile den Ausblick genossen und sind wieder zurück.


    BZ war heute sehr freundlich mit mir.

    Oh wie schön! Ich hab da als Kind mindestens 10 Jahre lang mit meinen Eltern immer den Urlaub dort verbracht... Könnte zu jedem deiner Fotos eine Story erzählen :love:

    Ich glaub da muss ich demnächst auch mal wieder hin...

    Hast du vielleicht einen Aufsteh-Hügel? Bei mir steigt der Blutzucker um ca. 30mg/dl an, wenn ich aufstehe. Da ich meistens kurz darauf esse, korrigiere ich den angestiegenen Wert und nicht schon vorab.


    Aber sollte es bei dir auch so sein, könntest du den Eating-Soon Vorbolus bei diesem Aufsteh-Anstieg verwenden.

    Den hatte ich in den Schwangerschaften massiv, inzwischen is der minimal vielleicht 10mg/dl, max 15. Vielleicht renn ich den mit 3 Kindern, frühs auch einfach weg.

    Aktuell messe ich nur blutig. Hab immer mal wieder Sensoren getestet, ging nie lange gut. Hab seit längerem jetzt mal wieder einen Versuch gestartet - mit dem dexcom könnte es was werden... warte grade auf den zweiten testsensor. Damit werd ich mal den "eating soon" testen - nur blutig is mir das zu ungenau...

    Gute Idee, aber morgens ist man normalerweise nicht insulinsensitiv, sondern eher resitent.

    Naja, ich brauch eher wenig Insulin. Mein Korrektorfaktor um die Zeit ist 1/50. Im Lauf des Tages korrigiere ich dann mit 1/70

    Wenn ich also mit 90 aufstehe und 0,5 Einheiten abgebe lande ich sehr schnell bei ca 65.

    Bei mir haut Insulin ziemlich rein. Frühs gebe ich nen Sofortbolus, ansonsten muss ich eigentlich immer mit einem verzögerten Bolus arbeiten um nicht im UZ zu landen und das mit Humalog - seltsam ich weiß...

    SEA brauch ich eher selten - hat auch Vorteile...

    Ich mach das fast nie bewusst, aber sehr häufig unbeabsichtigt (mittlerweile ist es mir dann aber bewusst). Die Dosis spielt nämlich (bei mir zumindest) gar keine Rolle. Die Mitwirkung der Leber bzw. der eating soon Effekt wird bei mir auch durch noch wirksame Korrekturen bzw. Boli ausgelöst.

    Danke! Mir geht grade ein Licht auf.

    Wenn ich mit 130 morgens ankomme und noch an der Bettkante nen Korrekturbolus abgebe und dann ne halbe Stunde später frühstücke und bole, verläuft mein Vormittag meist super.

    Wache ich mit 90 auf und esse 30 min später ist der Vormittag meist durchwachsen...

    Hab den Zusammenhang bisher nicht gesehen...

    ein Rätsel weniger...

    Liebe t:slim-Nutzer,

    meint ihr eine 7jährige käme mit dieser Pumpe auch schon klar?

    Meine Tochter nutzt den dexcom und in der Diabetes Ambulanz haben sie uns deshalb die t:slim und die ypso vorgeschlagen.

    Die ypso is von der Bedienung ja sehr simpel, da müsste man aber um die Kombi mit dexcom ausnutzen zu können immer noch ein Smartphone rumschleppen (finde eine 7jährige braucht eigentlich noch keins).

    Bei der t:slim hätte sie halt ein Gerät, das dazu noch am Schlauch hängt, das könnte sie nicht so einfach vergessen mitzunehmen...

    Leider hab ich schon von mehreren Display-brüchen bei Kindern gehört und das Menü kommt mir sehr komplex vor....

    Sie würde ja vermutlich anfangs nur den Bolusrechner selbständig benutzen. Alles andere wäre der Job von uns Eltern...

    Sowas wie control-iq interessiert uns grade (noch) nicht, ist für Kinder ja eh noch nix...

    Hallo,


    sind denn deine Zuckerwerte inzwischen in Ordnung?

    Das man vor der Diagnose abnimmt kommt häufig vor. Zu hohe Werte und mangelndes Insulin fördern die Abnahme.

    Wenn die Werte aber wieder passen und richtig eingestellt sind müsste sich das wieder einpendeln.

    Drücke dir auf jeden Fall die Daumen!

    Das seh ich auch so. Mit genügend Erfahrung braucht man das irgendwann nicht mehr so exakt.

    Bei meiner Tochter (erst seit einem Monat Diabetikerin) schreib ich grade jedes Detail auf - wir müssen ja erst mal rausfinden wie ihr Körper so tickt...

    Hi,

    auf Papier direkt dokumentieren tu ich auch nicht. Aber ich nutze den Bolusrechner meiner Accu Check Combo und steure die Pumpe auch zu 99 Prozent damit. Somit hab ich fast alle Daten drin. Vor dem nächsten Diadoc druck ich mir dann die letzten 2 Monate aus und ergänze mit Hilfe meines Kalenders besondere Daten wie "große Feier", "Wanderung", "krank", "Periode", usw...

    Leider fallen mir dann beim ausdrucken erst Muster auf, z.B. immer 4 Stunden nach dem Sport erhöhter BZ oder so. Versuche es momentan deshalb etwa einmal im Monat auszulesen und wenigstens am PC Muster/Fehler zu finden...

    Das mit der Diabetiker-diät musste ich vor par Jahren auch feststellen. Nur doof, das ich da grade mit Zwillingen schwanger war und schier verhungert bin... Hab dann nen riesen Aufstand geschoben dass ich jetzt dringend was zu essen brauche und wenn ich nicht sofort was bekomme in die Cafeteria runter marschiere (durfte ich nicht weil ich wegen der Schwangerschaft liegen sollte). Die armen Schwestern - ne hungrige Schwangere kann schnell zur Furie werden😁

    War denen eh schon suspekt: frühs kam eine Schwester mit einem BZgerät und einer Stechhilfe aus dem letzten Jahrhundert und wollte messen - hab mich natürlich geweigert und ihr meine Werte von dem Morgen (5, 6 und 7 Uhr) gegeben: "Warum haben sie denn heute schon 3x gemessen?" "Weil das Kortison von gestern besch... Werte macht und ich weder meine Gesundheit noch die meiner ungeborenen Kinder gefährden will!"

    Schließlich haben die hilflosen Schwestern auf mein Verlangen hin einen Diabetologen aus einer Besprechung geholt. Der hat sich 5min mit mir unterhalten und danach durfte ich alle Entscheidungen im Zusammenhang mit Diabetes wieder selbst treffen 8o


    Man braucht wirklich viel Kraft und Selbstbewusstsein als Diabetiker im KH. Wirklich traurig. Nicht jeder der im KH liegt hat das in seinem Zustand...

    Im äußersten Notfall könntest du auch einfach ins nächste Krankenhaus maschieren. Vor ca 20 Jahren hatte ich mal ein Problem mit dem Pen und keinen Ersatz in Reichweite (hätte erst 3 Stunden fahren müssen) und das mitten in der Nacht.

    Hat zwar ewig gedauert bis der Pförtner kapiert hat was ich will und ich zur richtigen Schwester durchgereicht wurde - bin aber dann mit einem neuen Pen (geschenkt) wieder rausspaziert - hatte nur nach einer Einmalspritze gefragt um sicher heimfahren zu können...

    chatti das waren/sind auch meine Gedanken. Ich hab vor fast 37 Jahren angefangen. Auch noch mit festen Essplänen und Spritzschemen. War dann eins der ersten Kinder in Deutschland, die das Insulin lispro (heute Humalog) in ner Studie testen durfte. Das war ein Gefühl von absoluter Freiheit damals: Bolus spritzen und losessen oder blitzschnell mal korrigieren...

    Und heute drück ich nur aufs Knöpfchen... Bin gespannt was die nächsten 30 Jahre noch so drin is...