Beiträge von Zuckerstück

    Zitat


    The council cited advice from Hong Kong Dietitians Association and recommended the simplest and most direct way to stay healthy while eating rice is to control the serving size of rice.

    Die einfachste Möglichkeit, den Kohlenhydratgehalt von Reis zu reduzieren, ist es, die Portionsgröße zu verkleinern. Spart sogar noch Geld. Und geht in der kleinsten Kochnische, ohne das ich mir eine 98€ teure Urne dahin stelle.


    LG

    zuckerstück

    In den Randschichten des Reiskorns befinden sich beachtliche Mengen Arsen. Je mehr Randschichen der Reis hat, desto mehr Arsen enthält er halt auch.

    Deswegen sollte man Reis vor dem Kochen gründlich waschen und nicht kochen, bis er trocken ist, sondern ähnlich kochen wie Nudeln mit ausreichend Wasser. Das Kochwasser sollte man dann nicht weiterverwenden, sondern wegschütten.


    Basmatireis scheint laut meiner Recherche am besten abzuschneiden, hat ohne die Randschichten aber auch praktisch keine Nährstoffe mehr.

    Aber Reis ist sowieso kein Nährstoffwunder.


    Fazit:

    So selten wie man Reis essen sollte, lohnt sich kein Reiskocher, vor allem keiner für 98 €.


    :foehn

    LG

    zuckerstück

    Das "Prinzip" bekommt man in den kleinen Bildern unter dem Amazonfoto erklärt.

    Zitat

    Der Dampf überträgt das kohlenhydrathaltige Wasser ausserhalb des Reises

    -Duch den Dampf wird das kohlenhydrathaltige Wasser in den oberen Deckel befördert, wo

    es in Gelatine umgewandelt wird

    [...]


    LG

    zuckerstück

    Übrigens war die Frage ernst gemeint und kein Aprilscherz.


    In der Argumentation wird ja gesagt, die Stärke würde aus dem Kochwasser heraus abgeschieden werden.

    Das Ding ist keine chemische Fabrik, sondern kocht den Reis mit Wasser. Und beim Wasserkochen verdampft nunmal nichts anderes als destiliiertes Wasser.

    Einen vergleichbaren Reiskocher gibt es schon ab 30 Euro.


    Eine Möglichkeit Reisstärke zu entfernen, wird in Wikipedia beschrieben:

    Reisstärke (lat. Amylum Oryzae)

    Reis enthält 70–75 % Stärke neben 7–9 % unlöslichen, eiweißartigen Stoffen, die aber durch Einweichen des Reises in ganz schwacher Natronlauge größtenteils gelöst werden. Man zerreibt den Reis dann in einer Mühle unter beständigem Zufluss schwacher Lauge, behandelt den Brei in einem Bottich anhaltend mit Lauge und Wasser, lässt kurze Zeit absetzen, damit sich gröbere Teile zu Boden senken, und zieht das Wasser, in welchem reine Stärke suspendiert ist, ab. Aus dem Bodensatz wird die Stärke in einem rotierenden Siebzylinder durch Wasser ausgewaschen, worauf man sie durch Behandeln mit Lauge und Abschlämmen vom Kleber befreit. Die zuerst erhaltene reinere Stärke lässt man absetzen, entfernt die obere unreine Schicht, behandelt das Übrige auf der Zentrifugalmaschine und trocknet die reine Stärke.

    Die Reste vom Reis würde ich dann aber nicht mehr essen.


    LG

    zuckerstück

    Chemie 5/6 Klasse::bigg

    Beim Kochen verdampft immer nur destilliertes Wasser, alle übrigen Stoffe bleiben im Topf.

    Also nichts mit Stärkewasser, welches durch den Dampf in den Deckel verschwindet.

    Ausserdem: Bleibt der versprochene Gelatineglibber im Deckel, oder wäscht man den später raus?


    LG

    zuckerstück

    klausiklaus

    Du darfst Insulinmaximum nicht gleichsetzen mit Insulinwirkung. Die maximale Insuliwirkung ist nach zwei Stunden durch, da hast du Recht. Es folgen aber noch mindestens zwei Stunden Insulinwirkung, bei deinen großen Insulinmengen noch weitaus länger.

    Bei einem durchschnittlichen Bolus über 10 IE Insulin ist eine (Gesamt-)Insulinwirkung unter 4 Stunden nicht möglich.


    45 IE Insulin sind nicht mehr kalkulierbar, da das Gewebe soviel Insulin gleichzeitig gar nicht aufnehmen kann. Da wird quasi im Gewebe schon ein Teil des Insulins abgebaut ohne Wirkung auf den Blutzucker, wieviel ist nicht berechenbar.

    Hast du dir die 45 IE in einem Bolus "geschossen" oder gesplittet über einen längeren Zeitraum und quasi zusammengerechnet?

    Bei 45 IE in einem Bolus, wird wahrscheinlich auch an der Nadel was zurückgelaufen sein, dass bringt noch zusätzlich Schwankungen.


    Also würde ich (nach Absprache mit deinem Diabetesteam natürlich) erstmal die Insulinwirkung in der Pumpe erhöhen, und zwar auf mindestens 4 Stunden, egal was deine bisherigen Erfahrungen dir gezeigt haben.

    Wenn du dann nach dem Essen unterzuckerst oder überzuckerst, stimmt an anderer Stellle was nicht, eventuell die Bolushöhe.

    Bei 45 IE wirst du um das Splitten des Insulins nicht rumkommen, dass heisst einen Teil mit der Pumpe, den Rest mit dem Pen an mehreren Stellen.


    LG

    zuckerstück

    sind nur normale langweilige ungezuckerte Maisflakes.

    Cornflakes sind gekochter Mais, püriert und eventuell geröstet. Dass dann bei einer Menge von 8 BE (ca 90g) dein Zucker durch die Decke geht, ist nachvollziehbar. Das wirst du ohne SEA nicht abgedeckt bekommen, mit Spritzen nach dem Essen schon gar nicht.

    Wenn ich keinen Bolus spritze geht mein Zucker beim Frühstück mit gerade mal 5 BE innerhalb 30-45 min in Richtung 300 und sinkt dann erst wieder. Bei größeren Mahlzeiten steigt der Zucker nach ca. 2 Stunden dann wieder (da die Insulinkurve mit dem Wirkmaximum bei mir nach 2 Std. stark einknickt).

    Da knickt nicht deine Insulinwirkung ein, sondern von den Kohlenhydraten kommt noch was nach. Zum Beispiel ist Pizza sehr berüchtigt noch Stunden später einen Anstieg zu verursachen. Auch Pasta mit fettiger Sauce braucht länger.


    LG

    zuckerstück

    Ove

    Die Glukosewerte sind ja dynamisch.

    Das System lernt ja nicht im Hintergrund: Donnerstag und Montag macht er Sport, deswegen gibt es Donnerstag und Montags weniger, sondern "lernt" bei welchem Blutzuckerabfall es gegenregulieren muss, Dann wird bei schnellem Abfall eventuell noch anders reguliert als bei langsamem Abfall.


    Das heisst, das System "erkennt normalerweise Montag und Donnerstag bei dir einen extrem schnellen Abfall und korrigiert in einer bestimmten Weise gegen. Wenn der Abfall ausbleibt, bleibt auch die Gegenregulation aus. Wenn der gleiche Abfall dann stattdessen Mittwoch stattfindet, dann kommt halt Mittwochs die Anpassung.


    LG

    zuckerstück

    Bei mir klappt es normalerweise auch mit dem Sofortstarten, nur letztens hatte ich die gleiche Fehlermeldung und hatte dann auch überall den gleichen Code in der Packung.

    Nur da habe ich gewartet.


    LG

    zuckerstück

    Ich habe auch das Gefühl, dass es dann nicht das Insulin ist, dass sich ändert, sondern die Verdauung ist träger. Daher könnten auch die Magenprobleme zusätzlich noch verursacht/verschlimmert werden, das Essen liegt dann einfach zu lang da drin.

    Danke schön, Trygg, dass war nach dem Text auch mein erster Gedanke, dass die Resorption das Hauptübel ist. Vielleicht schaust du ( klausiklaus) dich mal im Unterforum "Spätschäden" um. Dort tummeln sich Leute mit Gastroparese, die vielleicht noch Tipps haben. Oder einfach mal die Suchfunktion nutzen und nach Gastroparese (Magenentleerungsstörung) suchen.

    Da merkt man als Normaldiabetiker auf jeden Fall das Diabetes plus CF nochmal eine ganz andere Hausnummer ist.


    Euch beiden auf jeden Fall: Gute Gesundheit, grade in diesen bescheidenen Zeiten.:)


    LG

    zuckerstück

    sugardaddy21

    Wenn zufällig der Code vom neuen Sensor, dem des alten entspricht, dann kommt es zu dem beschriebenen Fehler. Dann ist es ja auch kein Unterschied zu einem verlängerten Sensor. Und wir wissen ja alle, dass man nicht verlängern soll.;)

    Andersherum: Wenn man beim Verlängern eine viertel Stunde abwartet, dann ist der vorherige Code nicht mehr im Speicher und der Transmitter akzeptiert auch einen alten Sensor.

    Wenn du also sicher bist, dass der Code neu ist, kannst du auch direkt legen, wenn du dir nicht mehr sicher bist, dann warte lieber.


    LG

    zuckerstück

    DerArno

    für ein paar Tage nicht so dramatisch, wenn die Werte zwischen. 200 und 250 hängen?

    Das hört sich für mich nicht nach kurzzeitiger Erhöhung an, sondern nach länger dauernder Erhöhung. Und bei einem fieberhaften Infekt entsteht schneller eine Ketoazidose als man denkt, auch bei ICT.


    LG

    zuckerstück