Beiträge von Kochloeffel

    Drum freu ich mich ab Weihnachten auf den Herbst. Ich liebe die Herbstgerichte, von mir aus kann stets Herbst sein. Ok, zwei Wochen Frühling sind noch ok. Dann könnt ich Geburtstag feiern, und die Pflanzen hätten Zeit, zu wachsen ;)

    Die Wildzeit ist auch bei uns angebrochen. Aber mangels fehlender Zeit trage ich nun das Highlight des letzten Sonntags bei. Gekocht habe nicht ich, denn Wild ist das Ressort meiner besseren Hälfte. Sie hat die bayrischen Jägerwurzeln in der Familie. Ich bin dann mehr fürs Fondue zuständig.


    Zuerst wurde das Brot gewürfelt. Knödel sollens sein. In meiner Familie gäbs dazu Spätzli, oder Spätzle, wie die Nachbarn im Norden sagen würden.

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    Gemüse muss auch sein. Also wurde der Rotkohl zubereitet. Warum bei gewissen aus Rotkohl Blaukraut entsteht, entzieht sich meines Verständnisses. Bei uns heissts Rotkraut. Aber schmecken tuts überall, keine Frage.


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    Ganz wichtig sind natürlich auch die Marroni, nennt die, wie ihr wollt, der Blutzucker steigt sowieso, weil karamellisiert.


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    Star des Abends war natürlich das Reh. Geschossen vom "Schwieger"vater persönlich. Die Keule davon hats in unseren Ofen geschafft.



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    Poisson sans boisson est poison, haben wir im Französischunterricht gelernt. Gilt natürlich auch fürs Reh. Aber klingt nicht so poetisch. Trotzdem gabs Traubensaft. Diabetikerfreunlich etwas zuckerreduziert.


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    Dass es Werbung hat, ist ja kein Problem, versteh ich auch. Sie ist nur seit einigen Tagen sehr viel präsenter und auch grösser. Aber wie gesagt, daran solls nicht scheitern, sie soll euch helfen, die Kosten zu decken. Aber fällt halt auf.

    Mir hat man gesagt, ich solle Daumen und Zeigefinger im Alltag eher meiden, um da eine mögliches Taubwerden zu vermeiden. Beim Arzt wurde mir aber auch schon im Zeigefinger Blut abgenommen. War ja dann nicht die Regel. Wichtig für die reale Darstellung in Bild und Ton ist aber, dass das Stechgerät uralt und sehr schmerzhaft ist, sonst ists nicht nah an der Realität. ;)

    Mich dünkt sie aber auch massiv präsenter als noch vor ein paar Tagen, gerade auf dem Mobilgerät. Kann damit leben, kein Problem. Aber die Veränderung ist schon sehr auffällig.

    Glucagonspritze hatte ich auch noch nie eine in Händen.


    Ich bin zwar die Unsportlichkeit in Person, aber ich würde in der Situation vorgehen, wie beschrieben. Langsam rantasten. Ich hab mal zwei Probelektionen Krav Maga besucht, mein Zucker schoss dadurch in ungeahnte Höhen. Hätt ich da vorher noch was gegessen, wärs wohl noch arger gekommen. Wenn ich aber meine wochenendlichen Stadtspaziergänge mach, beeinflusst dies den Zucker kaum, evtl. sinkt er etwas. Drum würd ich mal langsam anfangen und beobachten.

    Am Finger hab ich rund 5x gemessen im Normalfall. Das CGMS misst ja alle 5 Minuten, aber wie oft ich da wirklich auch schau, wie der Wert ist, kann ich kaum sagen. Ist er markant zu tief oder zu hoch, schau ich sicher alle 5 Minuten auf die Uhr, um zu schauen, ob sich was tut. Sonst nicht mal jede Stunde. Weil die Uhr ja Meldung machen würde, falls nötig.


    Drum denk ich, es spielt schon eine Rolle, ob blutig oder mit CGM, denn wenn ich unsicher war vor dem G6, hab ich oft kontrolliert.

    Das Problem ist mir persönlich fremd, ich trage meinen Pen in der Hosentasche, da sieht ihn niemand. Aber bei dir ist das anders, und das stört dich. Vielleicht kannst du den Pen an den Bund klemmen, sodass der Pen in der Hose drin ist und nicht aussen hängt. So seitlich, damit du dich auch hinsetzen kannst ... sonst wüsst ich jetzt auch nichts ...

    Ein Gefühl für Hypos ist sehr wichtig, auch wenn man mit Hilfsmitteln ausgestattet ist, die warnen. Auch wenn man sich "nur" im Alltag bewegt und Bergkämme oder Ladeflächen meidet. Drum find ich diesen Test sehr spannend. Würde ich mich nur aufs CGM verlassen, hätt ich einige Hyper- und Hyposituationen eigenhändig provoziert.

    Mit UPS und FedEx hab ich im Grunde gute Erfahrungen gemacht, aber DPD hats mal geschafft, mir morgens um irgendwann zwischen 7 und 8 per Mail mitzuteilen, dass ich heute ein Paket erhalte, das ich persönlich in Empfang zu nehmen habe. Falls ich eine Hinterlegung wünschte, solle ich angehängtes PDF in den Briefkasten legen.

    Abgesehen davon, dass ich nicht sicher bin, ob mein Drucker an dem Tag grad einsatzbereit gewesen wär, war ich dann leider schon auf dem Weg zur Arbeit. Musste der arme Kurier halt das Paket einige Treppen hochschleppen, ums danach wieder mitzunehmen. Er hatte unnötigen Aufwand, ich ebenso. Nur, weil die Dispo geschlafen hat. Schade.


    Ich bin froh, dass meine Dexcom-Sensoren mit der normalen Post geliefert werden, da hab ich keine Probleme. Und weil ich jetzt immer Dreimonatspackungen bekomm, ist die Schachtel zu gross für den Briefkasten, man muss es mir also vor die Tür legen. Da ists schattig. Der Briefkastenofen ist prall in der Sonne.

    Der Sensor und ich werden keine Freunde mehr. Heut Nacht hat er mich wieder auf Trab gehalten. Ist wohl echt ein Montagsmodell. Am besten find ich, wenn er Kalibrierungen nicht akzeptiert und man nach 15 Minuten nochmals kalibrieren soll. Hab ja sonst nichts zu tun um 2.40 Uhr.


    Jetzt tut er grad anständig. Und wenn ich mal ne Kontrollmessung mach, deckt sich das blutige mit dem Sensorergebnis. Mal schaun.

    Gestern Abend nen neuen Sensor gesetzt, dass der mich nachts mal weckt, war mir klar. Normalerweise fängt der sich dann aber. Nun hat er vorhin in der Kantine aber gemeint, er müsse lautstark mein baldiges hypobedingtes Ableben verkünden. Natürlich hab ich in dem Moment kein Messgerät dabei. Nun verlangt er eine Kalibrierung, also fahr ich rasch heim. Was tut man nicht alles, dass das G6 zufrieden ist ...