Beiträge von Kochloeffel

    WHO sieht keinen Nutzen im allgemeinen Mundschutztragen:

    Unser Rat: Wir raten davon ab, Mundschutz zu tragen, wenn man nicht selbst krank ist

    Siehe unter der Meldung von 18:14


    Die Ösis und ZDF heute sehen das wohl anders...

    Die Frage nach ständigem Schutzmaskentragen steht auch bei unseren Journalisten und wohl auch in der Bevölkerung immer wieder im Fokus. Und immer wieder verweist unser Bundesamt für Gesundheit darauf, dass der effektive Nutzen nicht erwiesen ist. Und dass wir sowieso zu wenige Masken für einen flächendeckenden Dauereinsatz vorrätig hätten. Drum sollen Masken weiterhin von denen verwendet werden, die sie auch zu verwenden wissen.
    Heute hat ein Journalist gefragt, wie viele Masken denn vorhanden sein müssten, um die ganze Bevölkerung ausrüsten zu können. Anscheinend hat die ETH Zürich mal eine Studie dazu gemacht, die Zahl 300 Millionen wurde erwähnt. Der Experte konnte nicht sagen, für welchen Zeitraum dies dann genügen würde. Jedenfalls aber sind es unglaublich viele, schon nur für unser Land mit etwas über 8 Millionen. Einwohnern. Wenn dann in Ländern wie Deutschland oder Frankreich solche Ideen aufkommen, müssen wohl einige Firmen auf Maskenproduktion umsteigen.

    Da bleibt man halt besser einfach daheim.

    Den jährlichen Augenarzttermin, bei dem mir gesagt wird, dass alles gut ist, erachte ich für mich in der Situation als nicht so zentral. Natürlich werde ich ihn nachholen. Aber halt vielleicht im August statt im April. Das meinte ich mit nicht notwendig. Zeitlich. ;)

    Meine Augen- und Zahnarzttermine würd ich normalerweise auch so in dieser Jahreszeit wahrnehmen. Wegen Corona lass ich das bleiben. Der Zahnarzt würde eh nur Notfälle behandeln, bei meiner Augenärztin weiss ichs nicht, aber ich find, wenn ich schon kaum mehr aus dem Haus geh, muss ich keine nicht notwendigen Kontrolltermine machen.

    Ich praktiziere das mehr oder weniger unwissentlich seit Jahrzehnten, weil ich nie wirklich gefrühstückt hab. Das Abendessen gibts zwischen 18 und 20 Uhr, danach ess ich nichts mehr bis am nächsten Tag gegen 12. Einen besonderen Effekt hätte ich nicht festgestellt. Vor allem den Teil mit dem Abnehmen kann ich für mich nicht bestätigen. Ich bin drum fasziniert, wenn Leute damit Erfolge erzielen. Denn bei mir klappts nicht. Und ich denke, ich ernähre mich mehrheitlich gut und ausgewogen.

    Die Schweizer werden fast täglich über den Stand der Massnahmen und ggf. über neue Regeln informiert von der Regierung oder Chefbeamten. Der Leiter der Abteilung für übertragbare Krankheiten hat sich in der Bevölkerung zu einem neuen Nationalhelden gemausert, weil er in sachlichem, nüchternen Ton informiert und auf die Leute viel Ruhe ausstrahlt. Jedenfalls muss er regelmässig auch Fragen von Journalisten zum Maskentragen beantworten. Letztens auch zum Thema Masken prophylaktisch tragen und Masken selber nähen. Er hält nicht viel davon. Er könne nicht dazu raten, weil er deren Schutzwirkung nicht einschätzen könne. Und er befürchtet, dass Leute sich mit Masken, ob nun genäht oder gekauft, in falscher Sicherheit wiegen und den nötigen Abstand zu ihren Mitmenschen nicht mehr einhalten. Drum solle man doch allfällig vorhandene "echte" Masken ans lokale Altenheim spenden, wo das Personal im Umgang mit Masken geschult ist und wo auch wirklich Bedarf besteht.

    Nicht vergessen, Herzinfarkte, Schlaganfälle, sonstige "heftige OPs" wie bei Krebsdiagnosen gibts immer noch.

    Das geht bei vielen offenbar vergessen, dünkts mich. Immer, wenns um verfügbare Intensivpflegeplätze geht, werden Coronastatistiken erstellt. Aber all die anderen Fälle hören ja nicht einfach auf. Drum gabs ja letztens irgendwo auch mal den Aufruf, daheim zu bleiben, weil sonst auch ein verunglückter Motorradfahrer oder sonstwie verunfallter Mensch keinen Platz bekommt, weil alles voll ist. Von anderen schweren Erkrankungen ganz abgesehen.

    Vor diesem Virus hab ich mir die Hände gewaschen, wie das wohl die meisten machen. Unters Wasser, bestenfalls noch Seife drauf, etwas reiben, abspülen, fertig. Nun hab ich mir aber die Zeit genommen, mal zu schauen, wie mans denn richtig machen soll. Und nun nehm ich mir seit einigen Wochen wirklich auch die Zeit, es gründlich zu tun. Es ist ein kleines Puzzleteil im Ganzen, aber ein wichtiges. Und ich werd das hoffentlich auch nachher beibehalten. Klar, wenn ich jetzt tagelang daheim sitz, mach ichs natürlich nicht immer. Wenn ich aber mal draussen war, gehört sichs so.


    Ich war grad draussen. Zum ersten Mal seit Donnerstag. Kaum Leute auf der Strasse, und wenn, dann Müllmänner, Handwerker oder Leute auf dem Fahrrad. Eine Frau kam mir auf dem Trottoir entgegen, ich bin brav ganz links gegangen, damit wir Abstand halten können. Sie lief ganz rechts ... und ist vor dem Kreuzen sogar noch einen halben Meter auf die Strasse gegangen. Das hat mich irritiert. Auch wenns natürlich ok und verständlich war, denn so breite Wege haben wir natürlich nicht, dass wir die vorgeschriebenen zwei Meter Abstand halten können. Trotzdem wars ein komisches Gefühl.


    Trams und Busse, die ich gesehen hab, waren nahezu leer. Und im "Dorfkern" hing an einer Ampel ein Zettel, auf dem eine Fünfjährige (oder eher ihre Eltern), deren Vater Arzt sei und nun in der Notaufnahme leiste, die über 65-Jährigen dazu aufrief, doch bitte daheim zu bleiben. Weil ihr Papa sonst nicht mehr nach Hause kommen könne, weil er so viel Arbeit habe. Hoffentlich trägts Früchte.

    .... das mit dem Spazierengehen haben die 500 anderem im selben Park genauso gesehen.....:hmmmm:

    Wenn schon 499 andere im Park sind, würd ich zumindest für mich eine andere Lokalität vorziehen. Ich kann auch in der Stadt rumflanieren. Ich möchte nur mal etwas draussen sein, ob Beton oder Bäume ist mir zumindest momentan egal. Einfach abseits der Masse.

    Alleine seine Runden drehen ist auch jetzt ok. Ich hab mich jetzt zwei Tage lang auf dem Hometrainer versucht, ist einfach nicht meins. Morgen früh geh ich kurz raus, einmal um den Block. Halbes Stündchen. Dabei treff ich keine Leute und geh in keinen Laden. Das ist und war immer erlaubt. Problematisch wirds, wenn man andere trifft.


    Bei meiner Freundin wurde die Weisung angepasst. Sofern vom Arzt keine Isolierung angeordnet wird bei gefährdeten Personen, hat sie wieder zum Dienst zu erscheinen. Sie will nun, dass ich meinen Arzt frage. Also werd ich das morgen telefonisch tun. Er wird, so nehme ich an, sagen, dass für mich kein erhöhtes Risiko besteht.

    Bei uns wird jetzt fast täglich auf Balkonen geklatscht für irgendeine Berufsgruppe oder Menschen, die jetzt während der Pandemie ihr Bestes geben, um diese Krise zu meistern.


    Ich hoffe, dass diese Solidarität und Dankbarkeit auch dann noch anhält, wenn Corona nicht mehr so dramatisch wütet. Wenns um Budgets und Sparmassnahmen geht.

    Genau. Heute kam die Weisung, dass Angehörige von Risikopatienten vorerst mal nicht zum Dienst antreten. Selbiges gelte auch für Männer, deren Frauen schwanger sind.

    Wie das genau jetzt läuft, wissen wir aber noch nicht. Eventuell muss sie sich doch noch bereithalten, falls die Ausgangssperre kommt und die Polizei doch wieder mehr (Wo)Manpower benötigt.

    Das ist eine bezahlte Freistellung, genau.

    Eine Kollegin versucht grad, aus Chile auszureisen. Die machen da alles dicht. Als Europäer wurdest du offenbar die letzten Tage schon sehr schräg angeschaut, in den wenigen offenen Restaurants wurden dir die Karten hingeschmissen aus Angst vor Kontakt. Rein von den Zahlen her ists da noch nicht so wie bei uns. Aber sie bereiten sich vor, Grenzen werden geschlossen.