Beiträge von Kochloeffel

    Es gibt hier in der Stadt eben auch eine Pizzeria, bei der ich nach dem Genuss der wagenradgrossen Fladen auch einen atypisch-angenehmen Verlauf hab. Der Teig da habe eine längere Ruhezeit, hab ich herausgefunden. Und unser Pastateig konnte auch über einen Tag ruhen ... vielleicht hat das damit zu tun.


    Da ich aber kein Wissenschaftler bin, halte ich mich nicht mit Erklärungversuchen auf, sondern geniesse. ;)

    Am Samstag ist eine neue Ära angebrochen. Wir haben uns eine Nudelmaschine gekauft. Meine Freundin hat letzte Woche mal Ravioli gemacht, ohne Nudelmaschine, und sie wurden wunderbar. Aber ihr Perfektionismus meldete sich. Teig zu dick, Ravioli zu unregelmässig, noch Luft nach oben.


    Also holten wir uns diese Metallwalze. Und ... ja, es ist schon eine andere Welt. Gestern gabs drum nochmals Ravioli. Und heute Abend grad nochmals. Der Teig für die Tagliatelle morgen ist auch schon parat.


    Daneben, dass die Pasta sensationell schmeckt, bin ich etwas verwundert, wie mein BZ auf die Teilchen reagiert hat. Nämlich sehr entspannt. Wird wohl das Mehl sein ...


    Jup, grad vorhin mit Dexcom telefoniert, der Ersatz ist unterwegs und das defekte Teil hätten sie gerne. Anscheinend gibts grad einen Mangel an Rücksendecouverts, die Schweiz ist aber davon nicht betroffen. ;)

    Hatte grad einen tollen Setzfehler. Der Sensor hat sich in der Setzhilfe verkeilt. Konnte nicht gelöst werden, ohne dass der Sensor kaputt geht. Naja, grad gemeldet. Mal schaun.

    Dann wärs aber nicht falsch, wenn Dexcom dies ins Handbuch schreiben tät.

    Weil, wie gesagt, seit bald einem Jahr hab ich den Sensor dran und bin meist in der Nähe des Mobilfons. Aber ich hab mich jetzt nie geachtet, während der Aufwärmphase dauernd im Empfangsbereich zu sein.

    Das ist klar, ja. Und ich hab auch grad nochmals (wobei "nochmals" vielleicht etwas übertrieben ist) das Handbuch angeschaut und nichts gefunden. Aber eben, aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass gelegentliche Klogänge, Kaffeebesorgungen und Briefkastenbesuche bei mir zu keinen Problemen geführt haben, wenn ich das Mobile nicht dabei gehabt haben sollte. ;)

    Weil sonst ...? Hab mich da jetzt nie gross geachtet, und in meiner Wohnung gibts Ecken, wo der Empfang reicht. Hatte aber nie Probleme. Klar, wenn die zwei Stunden abgelaufen sind, schau ich schon, dass Sensor und Fon beieinander sind, weil dann möchte ich ja meinen Wert haben. Aber dazwischen ...

    Zitat

    Wie muss man sich das bei so einem Verbindungsabbruch mit der Wiederherstellung vorstellen ? Geht das echt nur mit Bluetooth an/aus, oder berappelt sich das auch von alleine wieder ?


    Das geht von allein. Beim nächsten Scan nach 5 Minuten ist die Verbindung in der Regel wieder da.

    Einzelne Verbindungsabbrüche hab ich täglich, meist, wenn ich vergesse, im Büro mein Mobilfon mit aufs Klo zu nehmen. Unverzeihlich, aber eben. Manchmal pressierts. Solange die Daten dann bei erneuter Verbindung auch über längere Zeit nachgetragen werden, ist das für mich kein Problem. Letztes Wochenende hab ich nach drei Stunden gemerkt, dass die Verbindung nicht besteht, also kurz Bluetooth aus- und wieder einschalten, Verbindung war nach fünf Minuten wieder da und der Verlauf sichtbar. Passt.

    Ich kann persönlich wenig mit solchen sprachlichen Spitzfindigkeiten in diesem Bereich anfangen. Sonst bin ich sehr empfänglich für Sprache. Aber bei sowas ... wir haben in der Schweiz einen schönen Ausdruck für solche Maximal-Empathien. "Gschpürschmi" (etwa: spür mich)-Sachen. Wenn gehätschelt und getätschelt werden muss, damit niemand weinen muss. Mag vielleicht hart klingen, aber ich will niemanden angreifen damit. Mir gehts darum, dass das Diabetes-Management heute von gleichberechtigten Parteien geleistet werden muss. Auf der einen Seite gibts den Arzt, der seinen Job macht, den Patienten mit Rat und Tat (und Rezepten) unterstützt. Und den Betroffenen, ob der nun Diabetiker, Mensch mit Diabetes oder Kaiser Wilhelm heisst, der 24/7 mit der Krankheit leben muss.

    Ich fühle mich als Diabetiker (ich verwende diesen Begriff nun weiter) nach über zehn Jahren vom Arzt ernstgenommen, wenn er mir nicht vorschreibt, was ich zu tun hab. Wenn er mir zutraut, meine Therapie selbstständig anzupassen. Wenn er mich bei Problemen unterstützt und mich mehrheitlich machen lässt. Denn eben: 24/7. Ich. Nicht er. Er meist nie. Abgesehen von den Ärzten, die selbst an der Krankheit leiden.

    Ich brauche keine Kuscheleinheiten, ich brauche Laborwerte. Ich brauche Rezepte. Ich brauche Inputs, wenns nicht läuft. Aber ich brauch keine Vorschriften, wie hoch mein Zucker zu sein hat. Lesen kann ich selbst. Und drum ist die Sprache im Umgang mit der Krankheit für mich nichts weiter als Nebensache.

    Ich glaube allerdings, dass es am Anfang der Krankheitskarriere schon einen Unterschied macht, wie man sprachlich damit umgeht. Mit einem objektiven, professionellen Umgang wird vieles erleichtert.

    Ich ersetze den Transmitter, wenn ich die Meldung bekomm, dass die Batterie langsam am Ende ist. Heut früh meldete die App, dass der Transmitter noch drei Wochen halten soll. Aktiviert hab ich ihn am 28. Oktober. Ist aber aus der 8G-Serie. Wird dann nach Ablauf des gestern gesetzten Sensors durch den neuen Transmitter ersetzt.

    Ich verspreche, mit meinen Kopfhörern weiterhin nie auf Radwegen zu gehen, wenn die Radfahrer hier in der Stadt versprechen, dass ich auf dem Fussgängerstreifen oder dem Trottoir nie wieder fast umgefahren werd.

    Ich hätte wohl auch mehr erwartet, ehrlich gesagt. Aber das ist natürlich durch die eigene Optik falsch beeinflusst. Nur weils mir relativ leicht fällig, einen HbA1c zwischen 5 und 6 zu haben, gilt das nicht für alle. Und es ist auch nicht für alle sinnvoll. Wichtig ist, dass man mit seinen Werten, jetzt nicht per se mit dem HbA1c, zufrieden ist. Ist man dies nicht, muss man schauen, an welchem Rädchen man drehen kann.