Beiträge von Bettina Berger

    So, nun noch einmal, ich habe mich nun noch einmal ausführlich mit den DExCom Leuten ausgetauscht: Die nun offizielle Angabe muß exakt heissen: eine Fehlerquote nach oben bis zu 20% wird toleriert, nach unten hin gilt eine Abweichung von 20 mg/dl als normal! Das bedeutet, Gewebszuckerangaben weichen systematisch eher nach unten hin ab.

    Die wissenschaftlichen Untersuchungen sagen aber noch wieder etwas anderes:

    Lauf Veröffentlichung der AGDT, die die verschiedenen Messsysteme verglichen haben, (Prof. Freckmann, Ulm Institut für Diabetestechnologie) liegt die Fehlerquote im Rahmen von wissenschaftlichen Studien noch wieder anderes:

    Bei Erwachsenen liegt die "Mean Absolute Relative Difference" (MARD) bei 9,8 % über den gesamten Tragezeitraum von 10 Tagen in einem Glukosemessbereich von 40 bis 400 mg/dl. Als Referenz wurde ein YSI-Laboranalysator eingesetzt. Bei Kindern liegt die MARD für den gesamten Tragezeitraum bei 7,7 %.


    Bettina

    Also ich benutze meinen G6 mit Xdrip aber kalibieren kann ich da nicht bzw wird nicht angenommen. Könnt ihr den G6 in der offiziellen App kalibrieren? Mein Langzeitwert ist sehr ähnlich zu meinen ausgewerteten Daten, daher habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht. Ich werde beim nächsten Mal vorher blutig messen, TZ reinhauen und schauen :)

    Ich hatte jetzt mehrfach dieselbe Beobachtung. Die Abweichung zwischen Dexcom und BZ-Werten bei der Quartalsuntersuchung betrug in der Regel einen HBA1c Wert von o,5. Die Hotline von Dexcom teilt mit, dass eine

    Differenz zwischen Gewebe- und Blutzucker

    von bis zu 20% als tolerable gilt,

    - weitere Einflußfaktoren: - Medikamenteneinnahmen (Paracetamol)

    unzureichend Unterhautfettgewebe

    Danke für Deine Rückfragen: die Studie ist als Wartekontrollgruppendesign beantragt, heisst, erst fasten die einen und die. die gerade nicht fasten sind Kontrollgruppe; dann fasten die anderen und die, die dann gerade nicht fasten sind Kontrollgruppe. Ist natürlich in Hinblick auf die mögliche Positive Langzeitwirkung von Fasteninterventionen dann ein zusätzlicher Biasfaktor, aber den kann man "berechnen". Also letztlich sollten beide Interventionsgruppen davon profitieren können. BB

    Liebe Leute,


    ich habe hier eine sehr interessante Hypothese gefunden, dass ggf. ketogene Diät (ggf, auch durch Fasten oder Low Carb erzeugte Ketose) das Risiko eines schweren Covid -Verlaufes reduzieren könnte. Ich erwarte täglich nun den Bescheid vom BMBF , ob ich die Studie machen kann. Ich finde sie nun sogar in Bezug auf dieses Thema noch einmal spannender......herzlichst

    Also das der Film nicht wie von Medizinern gedreht aussieht, wundert mich jetzt nicht. Wissenschafts PR ist eigentlich ein fester Budget Bestandteil von Studien. Manche machen PR, manche Projektwebsites und manche eben Filme.

    Lieber Zuckertyp, wie schon an Ave geschrieben, ich hatte für den Film kein Budget eingestellt, die Studie war überhaupt mit absolutem Low Budget (30 000,- Euro) plus meine Stelle realisiert und wäre ohne die Mitarbeit einer ehrenamtlichen Rentnerin, eine Promovendin und einer Masterstudientin, die über Aspekte dieser Studie ihre Master- bzw Promotionsarbeit schreiben konnten, gar nicht möglich gewesen. Der Film war eine spontane Idee meines Chefs, um diese Arbeit zu unterstützten. Das Geld war eigentlich viel zu wenig. Für die Folgestudie, eine multizentrische, randomisiert-kontrollierte Studie mit 100 Teilnehmerinnen in 4 Zentren habe ich "etwas" mehr Geld beantragt! Da ist dann auch ein Budget für PR Arbeit, aber diesmal kein Film, sondern eine Homepage und die Publikation und Präsentation der Ergebnisse auf den einschlägigen Veranstaltungen, sowie ein Laieninfomaterial zum Fasten und entsprechenden Ernährungsformen vorgesehen. Ausserdem ist die Beteiligung von Betroffenen vorgesehen, es gibt schon 4 Leute, die mitmachen, aber es können auch gerne noch weitere Interessenten im Beirat der Betroffenen mitmachen, dazu lade ich ein, wenn ich die Förderung bekommen sollte.


    BB

    Ich habe mich übrigens gewundert, dass der Film so einen "professionell" produzierten Eindruck macht. Hatte zunächst überlegt, ob das eine Doku aus dem Öffentlich Rechtlichen ist.


    Mit welcher Zielsetzung wurde dieser Film gedreht?

    Soll damit noch Lobbyarbeit gemacht werden? ("LobbyarbeLiebe Oveit" bitte ohne negative Wertung verstehen!)

    Liebe Ove,


    ich habe auf dieses Posting gar nicht mehr reagiert: Ja, mein Chef fand dieses Forschungsprojekt so toll, dass er ein professionelles Filmteam engagiert hat und die Filmproduktion finanziert hat - auch natürlich um weitere Drittmittel zu akquirieren, was mir allerdings dennoch bislang nicht gelungen ist. Der Film hat mir sehr viel Arbeit gemacht, weil das Filmteam viel zu wenig Ahnung von der Materie hatten und ich das Script immer wieder stark überarbeiten musste, um alle irreführenden Aussagen auszumerzen (wie Heilung etc....) Bei einem nächsten Mal würde ich gerne vorab ein Drehbuch entwickeln können....


    BB

    Lieber Orlando,


    nein, ich habe in allen mir zugänglichen Diabetesforen geworben. Die Zielgruppe war ziemlich heterogen - interessanter Weise. Wir haben Eurythmie und Yoga angeboten, um deutlich zu machen, dass es nicht um die Vermittlung einer Weltanschauung geht, sondern um die Möglichkeit Zugang zu anderen Aspekten des Seins zu bekommen als nur zu den physischen. :) Und auch die waren willkommen, die joggen waren und weder Lust auf das Meditieren noch auf die Eurythmie hatten.


    Die Gemeinsamkeit bestand im Mut etwas "Verbotenes" zu tun - und das in einem möglichst geschützten Raum.


    Wenn Dich unsere Truppe interessiert , schau den ZRM-Kurs an, den wir ausgeschrieben haben. (Heute neu eingestellt) BB

    Ja, also ich sehe schon, das Problem habe etliche und es stimmt einfach nicht für jeden, dass sich die Spritzstellen bei Nichtbenutzung regenerieren. Ein zerstörtes Unterhautfettgewebe bleibt zerstört. Bei mir trifft es die Oberarme, Oberschenkel, die Hüften, und nun auch die Bauchdecke. Die Diabetologen haben keine Ideen, wie man das wieder regenerieren kann und ich weiss auch nicht, wo ich die nächsten 20 Jahre noch hinspritzen soll. Zumal ich auch im Bauchraum nicht mehr genau sagen kann, welche Stellen noch gehen und welche nicht mehr .......

    Würde mir schon ein zuverlässigeres Verfahren zur Untersuchung der Spritzstellen wünschen - noch mal spritzen, wenn das Insulin nicht ankommt, ist weniger erquicklich...

    BB:(

    RESEARCH  [Blockierte Grafik: https://cdn.asweetlife.org/wp-content/plugins/wp-favorite-posts/img/heart.png]Add To Favorites

    New Study Shows Covid-19 Risk Higher in Type 2 Diabetes than Type 1

    6 Days Ago By Ross Wollen[Blockierte Grafik: https://cdn4.asweetlife.org/wp-content/uploads/2020/09/iStock_InsulinSyringesandMeter-800x600.jpg]

    0SHARES
    661





    A new study of people with diabetes hospitalized with COVID-19 has found that Type 1 diabetes may be significantly less dangerous than Type 2 diabetes.

    The paper, titled “Type 1 Diabetes in People Hospitalized for COVID-19: New Insights From the CORONADO Study” (PDF), analyzed hospital admissions in France during the final weeks of March, around the time when COVID-19 infections appeared to peak in that country. Researchers identified 2,608 patients with some form of diabetes, of whom 56 patients (2.1%) were found to have Type 1 diabetes.

    That number was surprisingly low, suggesting that people with Type 1 diabetes (T1D) are comparatively underrepresented among people with diabetes that the novel coronavirus made ill enough to require hospital admission. Epidemiological studies have shown that 5.6% of people with diabetes in France have Type 1 (the CDC reports a similar ratio in America). And the risk of death for patients with T1D was only half that of patients with T2D.

    Ever since the earliest days of the pandemic it has been known that people with “diabetes” were more likely to suffer severe illness and death from COVID-19. For months, however, the precise risk to people with Type 1 diabetes has been far less certain. The most comprehensive study to date, by scientists associated with the United Kingdom’s National Health Service, found that people with Type 1 were at a somewhat higher risk of death than those with Type 2.

    The CORONADO Study was a major effort to study people with diabetes, encompassing data from 53 different French health centers. Initial analysis of the CORONADO data, published in May, showed that the overwhelming majority of those patients had Type 2 diabetes—only 3% were identified as patients with Type 1. At that time, the study designers did not analyze the Type 1 results in detail, but a cursory discussion of the topic was optimistic: “our data can be considered reassuring for the majority of people living with type 1 diabetes.” The study found no instances of death “in participants with type 1 diabetes younger than 65 years.”

    Now that the researchers have taken a closer look at the data, their conclusions remain largely the same. Remarkably, only one single clinical characteristic was found to be strongly correlated with severe COVID-19 outcomes (tracheal intubation and/or death): advanced age. Of the patients with Type 1 diabetes over the age of 74, 50% died or were intubated. By contrast, only 12% of T1D patients under the age of 55 were intubated, and zero died.

    Two of the missing correlations were striking. Contrary to expectations, T1D patients that experienced severe negative outcomes were not significantly heavier than those that did not, as measured by either BMI or obesity prevalence. And perhaps most surprisingly, doctors found no correlation between blood sugar control and outcomes. (In fact, those most severely afflicted actually exhibited superior blood sugar control, but not to a statistically significant degree). We have previously reported that blood sugar control appears to be a highly meaningful factor in the progress of the disease caused by the novel coronavirus (“COVID-19: Why Blood Sugar Matters”).

    It is likely that the lack of other identifiable risk factors is an artifact of the small size of the study. While the 13 patients that experienced death and/or intubation were more likely to suffer from comorbidities such as hypertension and long-term diabetes complications, and were more heavily medicated, the sample was just too small for any of those correlations to achieve statistical significance.

    While we obviously need to take these results with a grain of salt, the study can be considered another piece of evidence that even for people with Type 1 diabetes, advanced age remains probably the single most significant risk factor. Even the United Kingdom study, which did show a dramatically increased risk of death among those with T1D, also found that younger people with Type 1 diabetes were relatively safe: in a much larger sample, deaths under the age of 49 were so rare that the exact number was suppressed due to government privacy regulations.

    It is possible that the CORONADO Study, while comparatively small, more accurately identified patients with Type 1 diabetes than did the United Kingdom study, which has been criticized for potential categorization errors. Even at the best of times, it can be difficult to distinguish between Type 1 and Type 2. The UK registry appears to categorize 7.7% of people with diabetes as having T1D, compared to France’s 5.6%, which could indicate a truly different prevalence or more expansive standards for defining “Type 1.” The CORONADO researchers also appear to have applied an extra measure of rigor in their attempt to accurately identify Type 1 diabetes status: all cases noted as T1D were carefully reviewed by local investigators,” and diabetes classifications for many were “systematically reviewed.” In addition, the study excluded patients that were diagnosed with diabetes upon admission with COVID-19, a phenomenon of shocking frequency that probably doesn’t shed much light on the odds of people with long-term diabetes.

    It is important to remember that the new CORONADO study doesn’t compare T1D outcomes to those of people without diabetes. People with Type 1 diabetes still must be considered “higher risk” individuals. Nevertheless, we can hope that the new study accurately identifies that the risk to people with T1D is somewhat less than the very high risks to people with T2D, which by now are unfortunately beyond dispute.

    :)

    Interessant, dass es dafür nun auch endlich ein Ultraschallverfahren gibt, aber wo hat wer diese schon mal nutzen können, um genau zu erkennen, welche Hautpartien noch geeignet sind für Inuslininjektionen?


    Meine Spritzstellen aus DDR-Zeiten , die Ich seit 30 Jahren nicht mehr benutzt habe, haben vor 3 Jahren angefangen zu schmerzen. Wer hat noch Probleme damit und wie seit ihr derartige Altlasten wieder los geworden?


    Und warum messen wir nicht überall aus, welche Hautpartien noch bzw. nicht geeignete sind für Insulininjektionen?


    https://www.researchgate.net/p…iagnostics_and_prevention

    Liebe Leute,



    dies ist bislang "nur" ein Preprint, das bedeutet, es gab bislang nur interne Reviewverfahren, aber keine externen. Ich habe den Artikel bei der Zeitschrift "Nutrition" eingereicht und warte auf die Antworten der Reviewer.


    Ihr könnt aber eben nun doch gerne schon mal hier rein schauen und meckern, da ich sowieso noch auf die Reviewerkommentare warte.....BB:)


    Bin gespannt auf Eure Rückmeldungen.


    https://www.researchgate.net/p…_a_Controlled_Pilot_Study

    Lieber Bierernst,


    danke für Deine Frage, sie hat uns auch beschäftigt, es kommt darauf an, wie Du das Fasten definierst. Wenn es Dir darum geht, in den ketogenen Stoffwechsel zu kommen, dann scheint es laut unserer ersten Studie so zu sein, dass die Typ 1 er, die doch immer wieder wegen Unterzucker KE s zu sich nehmen mussten, eine verzögerte Ketoseentwicklung hatten. Die niedrigere Keton-körperentwicklung bei den typ 1 Diabetikern kann aber auch daran liegen, dass sie nicht genug Training im Fasten hatten. Um das eindeutig beantworten zu können, haben wir noch zu wenige Daten.

    Auf jeden Fall haben bei uns alle Diabetiker auch trotz Kohlehadrateinheiten wegen Unterzucker eine Ketose entwickelt, nur eben nicht so kräftig.....

    Habe die Publikation gerade als Preprint eingereicht, so dass ich sie dir bald zugänglich machen kann.


    SO weit erst mal eine befriedigende Antwort?


    Bettina

    Liebe Suesse,


    Ketone sind eine sehr physiologische und gesunde Möglichkeit, dem Körper Energie zur Verfügung zu stellen. Wenn er nicht genug Glucose bekommt, stellt er auf Fettabbau mit dem Nebenprodukt Ketone um. Das passiert immer dann, wenn man zum Beispiel lange nicht gegessen hat. Für uns Diabetiker ist der Zustand nur dann gefährlich, wenn die Ketone auf Grund einer mangelnden Insulinversorgung entstehen, also gebunden sind an zu hohe Blutzuckerwerte. In der Regel sprechen die Leitlinien ab 250 mg/dL von zu hohen BZ-Werten. Also , so lange du ausreichend mit Insulin versorg bist und Dein BZ im (diabetischen) Normbereich ist, ist es kein Grund zur Beunruhigung. Du kannst

    - deinen Zucker kontrollieren

    - einfach gar nichts machen, weil die Ketone wieder verschwinden sowie Du wieder isst (immer unter der Voraussetzung, dass Deine Insulinsubstitution läuft)

    - (Wasser) trinken


    Herzlichst BB

    Lieber PeCo, ich habe ähnlich Erfahrungen gemacht. Die Abweichungen der Werte waren zum Teil so groß, dass ich mich in unnötige Gefahren begeben habe ( ich hatte an anderer Stelle darüber schon geschrieben: siehe Beiträge unter dem Titel Umgang mit reklamierten Sensoren in 2019. Ich habe ebenfalls vor ca. 1/2 Jahr von Free Style zu Dexcom gewechselt und bin sehr erleichtert, denn die Übereinstimmungen sind wesentlich zuverlässiger, man kann mit jedem Messgeräte Kalibrieren und ggf. kleine Abweichungen angleichen, was oft aber auch gar nicht nötig ist. So gefährliche Fehlinformationen wie bei Free Style habe ich bei DExCom nie erlebt. Insbesondere auch der Umgang mit uns als Kunden und das fehlende transparente Fehlermanagement haben mir den Wechsel zu Dexcom leicht gemacht.

    Umgang mit reklamierten Sensoren /FSL


    Eigentlich müssten wir das mal richtig unter die Lupe nehmen und Beschwerden sammeln und gebündelt überreichen......vielleicht in der AG Diabetestechnologie von Prof Heinemann der DDG?

    Als ich nach der Wende endlich mal ins westliche Ausland konnte, stand Spanien auch auf meiner Wunschliste und natürlich hatte ich noch keinen Pen, ich habe wirklich etliche Stunden ( von 23:00 Uhr bis 3:00 Uhr) in der Zelle der Flughafenpolizei als vermeintliche Drogendealerin verbracht, bis das Missverständnis aufgeklärt war und ich jemandem erklären konnte, dass es sich herbei um Insulin handelt.... :)X(:)

    Dank auch von mir! Interessant, gerade auch in Corona-Zeiten: ein Gefühl sozialen Zusammenhaltes ist möglich, trotz der Maske der Anonymität und auch ohne leibliche Präsenz - offensichtlich sind wir Menschen eben doch mehr als nur unsere Körper ;)!

    Ich habe gerade in den Corona-Zeiten eine vorübergehenden erschreckenden Sprachlosigkeit und einer zunehmenden unerträglichen Polarisierung den Insuliner-Club als einen offenen Raum der sich ergänzenden Kommunikation erlebt.....


    BB

    Tja, jetzt, wo wir auf einmal so viel weniger Gepieckes haben, obwohl ich erst jetzt - zwanzig Jahren später, nachdem ich aufgehört habe in die Oberarme zu spritzen, permanent Schmerzen im Unterhautfettgewebe habe. Hab aus Regine Hildebrands Biographie erfahren, dass die Rinder-Schweine Insulin der DDR Zeit sehr verunreinigt waren und sie viel gebastelt haben bei VEB Berlin Chemie, damit sie die Insulin wenigstens etwas reinigen können. Mein Körper meldet sich möglicher Weise erst jetzt 30 Jahre später um sich über den Dreck beschweren...


    Ich würde mich freuen, den ganzen super anstrengenden Volltimejob los zu werden, der bedeutet ständig an den Zucker denken zu müssen. Meine Werte sind immer nur dann gut, wenn ich voller Aufmerksamkeit dabei bin. Also ich empfände es als große Freiheit ...

    Also: Ordentlich gemacht Studien müssen sich an zahlreiche Regeln halten, wer beim Schummeln erwischt wird, fliegt raus! Ich mache Studien, weil ich oft genug erlebt habe, dass ich Opfer sowohl von (unwissenschaftlichen) Verboten als auch von (unwissenschaftlichen) Experimenten geworden bin, die mir geschadet haben, Für mich sind Studien ein Rahmen, in dem ich Dinge, die ich für entwicklungswürdig halte, ausprobieren kann, auch wenn das Einhalten der Spielregeln sehr aufwendig ist - sie bieten mir und den Studienteilnehmern Schutz und Transparenz.


    Studien sind auch eine wichtige Grundlage für die Verständigung darüber wie wir unsere Realität wahr nehmen und bewerten. Zur Zeit werden eben Verfahren und Medikamente auf der Grundlage von Studien zugelassen und dann eben von den Kassen bezahlt oder eben auch nicht. Das soll zum einen die Verbraucher schützen, aber verbaut natürlich auch zu etlichen Sachen den Zugang.


    BB