Beiträge von Grounded

    Wobei "Alexander Hold" immerhin ein echter Richter ist/war. Was ich von diversen "Ärzten" im Nachmittagsprogramm nicht hoffe. Hatte im Studium angehende Mediziner in Praktika betreut --> da waren schon ein paar echte Granaten dabei und diese sind wirklich nicht selten. Aber solche Blindgänger nun auch wieder ist.

    Lass das Brötchen weg und du hast einen BZ so flach wie das Niveau mancher "Diskussionen" bzw. Soap-Operas.


    Das schlimmste damals an meinem frisch diagnostizierten Typ-1 war drei Wochen krankgeschrieben zu sein, wegen des starken BZ Abfalls auf "normale Werte" unscharf sehen zu können und somit weder mit dem Auto/Motorrad flüchten zu können, lesen war auch nicht wirklich. Damit blieb Radio oder TV. Autsch. Besonders das Nachmittagsprogramm war gruselig.

    Wenn dein Arzt zickt, verweise auf das SGB-V, siehe https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__33.html


    Problem ist, dass die Krankenkassen mit der kassenärztlichen Vereinigung Budgets aushandeln, die die Ärzte selbst umzusetzen haben. Das ändert aber genau nichts an deinem Rechtsanspruch auf eine ausreichende individuell ausreichende Versorgung. Du hast CGM und die will 5 Messungen? Ist so. Dir persönlich kann egal sein, was die beiden ausgekungelt haben. Stell dir vor, die hätten "ein Streifen am Tag reicht" nach wochenlangen harten Verhandlungen ermittelt.


    Dumm nur, dass du es ausbaden musst wenn der Arzt langsam "kalte Füße" bekommt.

    Das ist das Problem am Dunning-Kruger Syndrom. Die Herren glauben tatsächlich, dass "Bildung/Information" eine Möglichkeit ist aus der kognitiven Dissonanz herauszukommen. Blöd nur, wenn zwischen den Ohren nichts ist und keine Entwicklung möglich ist. Und schon hast du einen Deppen, der das glaubt was irgendwer gesagt/geschrieben hat und in dessen Weltbild passt.


    Dagegen kannst du nicht an, es sind zu viele.

    Aus eigener Erfahrung als "schleichender" LADA mit sicher 2-5 Jahre vor der Diagnose. Hatte sehr sicher zuvor bereits deutlich hohe BZ Werte - und ich hatte wirklich jede Erkältung/Infektion mitgenommen. War richtig gut darin, aus einem Schnupfen gleich eine Entzündung der oberen Atemwege zu machen. Bakterien lieben einen hohen Blutzucker. Kleiner Schnitt beim Rasieren? Prima, entzündet sich auch ganz toll.... scheiss auf Sagrotan-Seife, der Nährboden war einfach zu gut.


    Dazu brauch ich nicht mal auf die Nerventoxizität von (zu viel) Zucker im Blut eingehen.


    Wegen so einem Buch zu wenig Insulin zu nehmen ist ganz sicher eine der sehr dummen Entscheidungen eines Lebens. Etwa so dumm wie Donald Trump zu wählen.

    Bei meiner Oma hatte ein Heilpraktiker tatsächlich geholfen - sie hatte "diffuse" Magenschmerzen. Dessen Therapie war aber so lausig und eigentlich "kontraindiziert", dass Sie statt zum Hausarzt gleich ins Krankenhaus musste. Dort wurde dann "Magenkrebs" festgestellt, dessen "Naturheilmittel" hatten die Symptome deutlich verschlimmert. Dadurch aber recht früh erkannt, Sie hats viele Jahre überlebt.


    Was lernen wir daraus? Niemand ist unnütz. Er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.

    Vor allem lese ich da, dass man aus diesem "Teufelskreis" mit einer sehr geringen Kohlehydratzufuhr (wenig Glucose) und zudem einer hohen Insulinempfindlichkeit (Sport, relativ geringes Gewicht) rauskommt. Statt mit einem Buch auf dem Sofa zu sitzen und über "gesundes Leben" nachzudenken.


    Dass Insulins sch***e ist steht da gerade nicht. Sofern der Autor davon auch nur Hälfte verstanden hat. Dass "kein Insulin" eine akut beschi***ne Idee ist steht wegen Ketoazidose mal ganz außen vor. Jedenfalls bin ich sicher, dass du nach einer satten Ketoazidose ohne Fremdhilfe ganz sicher nicht mehr an Krebs sterben wirst.

    Es gibt auch Sche***bücher. Dieses scheint eins von denen zu sein. Wer historische Beispiele sucht - "Mein Kampf" und damit meine ich nicht der gegen die eigenen Pfunde. Die Welt war auch mal ne Scheibe und die Menschheit wurde von Gott persönlich erschaffen und stammt keinesfalls von Affen ab .... In einer freien Gesellschaft kann jeder (nahezu) jeden Unsinn publizieren. Und es steht jedem frei zu überlegen, ob er den Kram grad glauben will. Es sei denn er liest die BILD, die hat immer recht.

    In den USA sind die Preise für Insulin eh kaputt.


    https://www.reuters.com/articl…-2016-study-idUSKCN1PG136


    "From 2012 to 2016, the average price of insulin increased from 13 cents per unit to 25 cents per unit, according to the report. For the average patient using 60 units per day, the daily cost went from $7.80 in 2012 to $15 in 2016."


    https://forum.fudiabetes.org/t…-without-insurance/3512/3


    In DE kosten 3000 Einheiten etwa 130€. Siehe DocMorris & co. .... https://www.docmorris.de/novor…1884981?sc=PKV#footerCart -> 10 x 3ml mit 100IE/ml und 130€ sind 4.3 Cent / IE.


    Übrigens können auch Typ-1 eine Insulinresistenz haben. Wenn also eine Tablette dagegen wirkt, warum nicht.

    Ich habe das Problem, dass ich, wenn ich mal abends unterwegs bin, meinen Pen nicht adäquat am Mann unterbringen kann. Ich habe ihn meistens in der Jackentasche oder im Sommer (ohne Jacke) in der Hosentasche. Das ist alles andere als komfortabel! Ständig habe ich Angst ihn zu verlieren. Beim Sitzen stört er. Darüber hinaus sieht man dieses blöde Ding sofort in der Tasche. Und ein paarmal ist mir auch schon die Kappe abgegangen und die Kanüle abgebrochen.

    Ich hab für den Fall https://www.amazon.de/gp/product/B07PRGGQZ9


    "Taktische Tasche" kling martialisch, aber es passt das Handy samt Pens, ggf. Kanülen und noch etwas KH Reserve rein. Kuli, kleiner Notizblock, ggf. auch nen Taschenmesser / kleines Leatherman .... Gürteltasche sieht halt nicht immer "gut" aus, aber diese taugt wenigstens. Und ist mit einem Griff wieder abgenommen.


    Wo ich diese "Waffenholster" sehen - wenn ich überleg, wie scheisse schwer meine P1 beim Bund war (8 Schuss und ein gezielter Wurf), mit der würde ich am Bein genauso gerne Joggen wie mit Hanteln im Rucksack schwimmen gehen.


    Wenn ich nur nen Pen mitnehmen will - Spitze drauf, ich klips den im Sommer einfach in den Halsausschnitt vom T-Shirt. An sowas wie eine "Stifttasche" auf der Innenseite im Polohemd hatte ich auch schon gedacht. Und habs wieder verworfen, weil irgendwie lächerlich. Ich bin nicht James Bond. Cargohose ist wesentlich sinniger, da rutschen die nicht raus. Hab ich eh weil die "Sportsitze mit Seitenhalt" in meinem Auto saubequem sind, aber eben nicht wenn man auf gefühlt 5 Kilo Kleingeld samt einem halben Dutzend "Karten" sitzt und durch den "Druck" dann der Hintern einschläft. Portemonnaie in der Oberschenkeltasche stört beim Fahren weit weniger, Pen wird auch da reingesteckt.. Gut ists.

    (Stammtischpolitik EIN )

    Aber nur wenn wir sie emittieren, dafür ist natürlich eine Steuer gerecht und fällig.

    Wenn sie von Kreuzfahrtschiffen, Flugzeugen oder von Dieselautoherstellern in großem Maßstab verursacht werden, sind die Feinstäube zum Glück ungefährlich und sollten mit einer Subventionen aus Steuergeldern gefördert werden.

    (Stammtischpolik AUS)


    Seit dem DPF sind Diesel nicht mehr Feinstaubquelle Nummer eins. "Ein Zellen DPFs" sind jedoch leider alles andere als unüblich. Die "vollen" zu tauschen kostet schließlich nur Geld. Ausbauen, einfach nen 8mm Loch bohren und rein damit ist viel billiger, der Differenzdrucksensor siehts nicht und glaubt nen Filter zu haben. Und das tolle: Der TÜV kann diese Partikel mit seinen veralteten Trübungssonden aus der Zeit der Vorkammerdiesel nicht erfassen. Vor allem nicht wenn auch noch das AGR stillgelegt ist und somit richtig viel NOx und weniger Ruß kommt. Denn du hast durch den Soot/Nox Tradeoff der Diffusionsflammen immer eins von beidem.


    Übrigens ein lesenwerter Artikel zum Thema "Feinstaub": https://www.nature.com/articles/s41598-018-35398-0.pdf


    Partikel ist definitiv nicht gleich Partikel. Vor allem was dessen Auswirkungen in den Tox-Tests angeht. Was u.a. daran liegen wird, dass das Siedeende eines Benziners etwa dem Siedebeginn des Kerosin/Dieselkraftstoffs entspricht und gerade die hochsiedenden Dieselbestandteile anerkannt kanzerogen sind. Viele "Bay" Strukturen der polizyklischen Aromate. "Ultrafeinstaub" aus der Ammoniumnitrat und -sulfat-Schine ist zum beispiel total unkritisch. Weil er sich bei Kontakt mit Wasser schlicht auflöst. Eine bei Raumtemperatur gesöttigte Ammoniumnitrat-Lösung hat etwa 66wt% Ammoniumnitrat, das Ammoniumsulfat hat fast 80 wt% Anteil. Beide Spezies übrigens relativ pH neutral ...


    Davon ab sind viele ältere Studien zum Thema Feinstaub oder NOx mit Vorsicht zu genießen. Weil vor 2006 gabs keinen DPF und die Partikel sind immer zusammen mit NOx aufgetreten. Daher kann man bei diesen alten Studien nur schwer unterscheiden, welche der beiden Komponenten nun an einem beobachteten Effekt "potentiell schuld" ist. Also eine Korrelation aufweist.

    Eigentlich gehört der Beitrag von https://www.bundestag.de/resou…/WD-8-076-18-pdf-data.pdf in den Witzebereich.


    Wir haben als Diabetiker eine InsulinINSOLVENZ.


    Zitat: "Ultrafeinstaubpartikel stehen wie Feinstaubpartikel auch unter Verdacht, Diabetes bzw. eine Insulininsolvenz auszulösen."


    Vielleicht muss ich auch ein Insulininsolvenzverfahren eröffnen und bin dann nach 7 Jahren bei Wohlverhalten wieder "frei"? Fragen über Fragen....


    Ich nehme an, da hat die Rechtschreibkorrektur zugeschlagen ;) Ist ähnlich lustig wie die Diplomarbeit eines Studienkollegen mit dem Titel "Präparative Darstellung von Cis....", wo mit damals Word for DOS 2.0 mit der ersten Rechtschreibkorrektur und der Option "im gesamten Dokument" aus "präparativ" ein "präservativ" machte. Er hats nicht gesehen, ist erst am Tag der Abgabe aufgefallen. Waren ziemlich viele Präservative. ;)