Beiträge von Attila

    ja das untersucht der dia doc regelmässig.


    Sonstige Laborwerte auch vorbildlich ( sagt er jedenfalls) ... ausser hba1c der ist aufgrund der vielen Schwankungen immer über 7, war aber auch so als ich weniger wog ...

    600 Kalorien + Sport ist schon echt brutal und auch nicht gesund.
    Mit 1200 Kalorien und Sport dürfte man eigentlich nicht zunehmen,
    sondern abnehmen.


    Wenn dem nicht so ist würde ich mal zum Arzt gehen.


    P.S.: Welchen Sport machst du denn?



    mein Diabetologe ist da keine grosse Hilfe. Er sagt so Sachen wie:


    a) Der Körper und die Hormone sind ein Mysterium
    b) hat nicht mal den JOJO effekt diagnostizieren können etc


    Ein Sportmediziener war schon kundiger. Hatte auch den Grundumsatz gemessen. Der war nur 5% unter normal da hatte ich aber auch schon einige Monate mehr Kallorien gegessen. Auch er hat keine gute Idee.


    Vielleicht übersehe ich etwas ganz anderes? kann es sein dass der Fettabbau nicht mehr funktiniert oder sowas?


    Sport habe ich früher sehr viel gemacht. Ca 8h Ausdauer die Woche + 2 h Kraft.


    Durch das hohe Gewicht kann ich nicht mehr gut joggen ( 20 km einst) fahre aber noch viel rad ...

    Wie lange versuchst Du jetzt, den Jojo-Effekt durch mehr Kalorien zu "heilen"? Wenn ich richtig gelesen habe, 3 Wochen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so schnell geht. - Der Körper hat jahrelang gelernt, mit weniger Energie auszukommen. Das wird seine Zeit dauern, ihm das wieder abzugewöhnen.


    hallo. Nach 3 Wochen wirkte das Insulin wieder besser. Die vielen Kallorien habe ich jetzt seit 5 Monaten.Es wird leider eher schleichend schlechter ... Phasenweise halte ich das Gewicht und dann geht es hoch ...

    Liebe community,


    ich habe z.zt extreme Probleme mit meinem Gewicht.


    Kurz zu meinen Rahmenbedingungen:


    Männich, 42, Typ 1 seit 38 Jahren, Humalog via Omni Pod und Freestyle Libre.


    Ich hatte schon immer etwas zu viel Gewicht ca. 70 - 80 Kg bei 1,65 Größe. Ich habe immer schon Sport getrieben und pendelte mein Gewicht je nach Grad der Disziplin am oberen oder unteren Ende der Skala.


    Vor ca. 6 Jahren begann ich meine Anstrengungen zu intensivieren. Viel Sport und weniger Kalorien führten zu guten Resultaten bis zu 59 kg am tiefsten Punkt. Die Abnahme war konstant über ca. 3 jahre. So weit so gut.


    Dann intensivierten sich aber folgende Symptome: schleichende Abnahme der Insulinwirksamkeit ( von 19 g KH auf 8 g KH pro IE Insulin). Phasen mit schlechter Insulinwirkung. Unregelmäßige Explosionsartige BZ Anstiege nach der ersten Mahlzeit des Tages. Auch war mein Körper nicht mehr "wie ein Kraftwerk" kein BZ sinken nach dem Sport, kein Herzrasen am Abend.


    Zunächst sehr schleichend 3 Kg in 2 Jahren nahm ich zu bis ich im März dann kaum noch Kalorien neben Sport BE zu mir nahm aber nicht abnahm, ja sogar zunahm.


    Nach intensiver Internet Recherche hatte ich eine Theorie: Jo Jo Effekt. Durch zu wenige Kallorien hat mein Körper auf Sparflamme geschaltet und den Grundumsatz gesenkt. Lösung war also einfach: mehr essen. Gesagt getan. Zuvor hatte ich in mageren Zeiten nur 600 Kalorien + ca. 200 - 400 Kalorien Sport BE ( abhängig vom Sport) . Dan ging ich Hoch auf ca. 1200 Kalorien + Sport BE. Sogleich stieg innerhalb von 3 Wochen wieder die Wirksamkeit des Insulin von 8g KH auf 16 g.


    Nur seitdem nehme ich nicht mehr ab sondern eher zu obwohl es immer noch wenig Kalorien sind.


    BZ ist eigentlich etwas berechenbarer, gelegentlich gibt es aber immer noch unerklärliche Schwankungen.


    Hätte jemand eine Idee was ich tun könnte


    Bin ziemlich Ratlos.

    Morgen,


    Also als ich noch lantus genommen habe war ich bei 12-14 für 24 h. Ich wog zwischen 80 und 60 kg und könnte auch keinen sehr starken Zusammenhang zwischen Gewicht und Dosis feststellen.


    Wichtig war bei mir dass ich (unbewusst) das Insulin für fett und Eiweiß nicht berechnet habe sondern dies durch die erhöhte lantus basalrate und erhöhten kh Faktor ausglich. Im Nachhinein überraschen dass es gar nicht so schlecht funktioniert hat. Hatte aber ab und zu unerwartet zu hohe oder zu niedrige Werte abhängig von fett und Eiweiß.


    Vielleicht fangen deine 44 Einheiten lantus auch zum Teil fett und Eiweiß auf?

    Hey stiller Teilnehmer ... Ich poste noch mal die be und das Insulin in einer excel Datei ... Vielleicht ist es dann leichter nachvollziehbar ... Danke für deinen Beitrag ( hatte ihn kurz gesehen aber jetzt ist er in Bearbeitung)

    Liebe Community,


    ich habe mal meinen Libre Bericht gescant und angehängt.


    Dazu kopier ich noch mal die Mail an meinen Arzt ein. Darin ist die Beschriftung der Graphik beschrieben und noch mal mein Problem beschrieben. Hoffe ihr habt nach Ansicht der Daten noch Ideen:


    Hallo Dr. Palme,
    anbei habe ich den Blutzuckerverlauf von ca. 10 Tagen angehängt. Relevant für mich ist die Besprechung des Zeitraums vom 20.10 bis zum 30.10.an den ersten 4 Tagen hatte ich jeweils eine Blutzuckerentgleisung mit den Bedarf zwischen 2 und 3 Ie als Korrektur zu spritzen ( was für mich sehr viel Insulin ist für Korrekturen) der Zucker schoss bis auf ca. 400 einmal bis 500 ( Obwohl das Libre auch Werte systematisch zu hoch anzeigt, so dass die Werte in Wirklichkeit ca. 100 Punkte niedriger liegen aber dennoch zu hoch sind) der Rest des jeweiligen Tages war unauffällig, so dass ein falscher KH/ FPE Faktor bzw. Basalrate ausgeschlossen werden kann.
    Es passierte immer nach der ersten Mahlzeit des Tages welche ich bewusst auch teilweise später einnahm. Es ist also vermutlich kein Aufsteh oder Frühstücks Phänomen.
    Aufgrund dieser Theorie begann ich ab dem 24.10.zur ersten Mahlzeit mehr Insulin zu spritzen ( mit einem K in den Verläufen verzeichnet) ab dem Zeitpunkt waren die Entgleisungen verschwunden doch es kamen immer häufiger niedrige Werte zum tragen, so dass ich öfter BE zum Ausgleich essen musste. Faktisch schien meine Korrektur eigentlich immer zu viel zu sein, so wie heute ( nicht in der Auswertung) wo ich auf die Korrektur völlig verzichtete und der Blutzucker ideal verlaufen ist.
    Kurz zur Graphik: Werte unter(!) der Graphik sind nur Korrekturspritzen bei zu hohem Zucker oder Korrektur BE bei zu niedrigem. IN (!) der Graphik habe ich Mahlzeiten in BE verzeichnet ( die entsprechende Spritzmenge habe ich nicht verzeichnet da diese regulär berechnet ist). Sport habe ich mit dem Wort Sport und den ensprechenden Sport BE verzeichnet.
    Die Engleisungsproblematik trat also mit oder ohne Sport und auch Sport ohne Entgleisung fand statt. Somit denke ich, dass auch die Sport "Einstellung" ok ist.
    Mann könnte jetzt sagen, dass die Zeit vom 20. bis 24.10. eine Anomalie war aber diese Phänomen kenne ich schon seit Jahren. Es passiert nicht regelmässig aber doch eher häufig aber eben nicht immer es scheint wie eine 0/1 Logik zu sein. Fälle waren oft:
    - Hoher Wert nach morgendlichem Frühstück/ Sport auf Dienstreise.- Hoher Wert nach Frühstück am Wochenende. - Hoher Wert nach Frühstück speziell im Urlaub eigentlich täglich.
    Fälschlicherweise hatte ich früher immer nächtliche Unterzuckerungen für die Phänomene im Verdacht (Libre zeigt, dass dieses aber nicht vorliegt). Es ist leider aber zu signifikant und häufig ( nicht immer in der Extremität) um es zu ignorieren. Haben sie dazu eine Idee? es scheint hier einen körperlichen Ablauf zu geben den ich nicht in meiner Kalkulation berücksichtige. Gerne würde ich darüber am 18.11. sprechen bzw. auch schon vorher etwas höhren ( vielleicht auch eine Empfehlung für eine externe Quelle um etwaige Effekte nachzulesen)
    Vielen Dank Im Vorraus. Ich denke die Lösung dieses Problemes würde meine Therapie in einen extrem guten Bereich bewegen ...

    Dateien

    • BZ_Uckun.pdf

      (113,29 kB, 161 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Danke Ove,


    Ich finde deinen Ansatz interessant und teste das mal aus. Vielleicht morgens und spät abends was essen.


    Mein Satz sollte ausdrücken: wenn ich zum ersten Mal am Tag esse Spritze ich zusätzlich zum normalen bolus 1,2 ie sofort und 0,5 ie mit 3 Stunden verzögerung ...

    Danke für die Antworten,


    Dawn kann ich ausschließen da der bz ja gut liegt solange ich nichts esse. Somit auch die basalrate.


    Deine weiteren erklärungsansätze Resistenz, fettsäurespiegel versteh ich offen gestanden nicht ganz ... Gibt es irgendwo eine Quelle wo ich diese Effekte nachlesen kann.

    Liebe Community,


    Ich hatte hier im Forum schon einige Frage bezüglich meines bz Verlauf gestellt. Es gab immer unerklärliche blutzuckeranstiege und dann für einige Stunden erhöhte Werte. Seit gestern Abend habe ich eine Erklärung,die viele Fälle erklären könnte. Kann es sein, dass zur ersten Mahlzeit des Tages ( ob nun um 6 oder 16 Uhr) der Körper irgendein Hormon ausschüttet, dass Zucker und Fett freisetzt ( so wie Adrenalin) .


    Ich spritze jetzt zu dem normalen kh Faktor 1 IE pro 14 g kh zur ersten Mahlzeit 1,2 IE sofort und 0,5 ie mit 3 Stunden verzögerung. Heute hatte ich den ganzen Tag gute Werte trotz 2 mal Sport und Abendbrot ...


    Meint ihr meine Theorie passt zu physiologischen zusammenhängen, die ihr kennt? Bzw glaubt ihr das kann so sein?


    Vielen Dank


    Attila

    Danke grounded. Ja resistenzen könnten ein Thema sein. Ich habe ja auch fleißig korrigiert um auf ca. 100 zu kommen hat aber irgendwie nicht gereicht auch zu Beginn des Anstiegs. Hast ein bisschen Theorie ( Link ?) zu dem Thema?


    Erinnert mich aber vom Phänomen/ bz Verlauf an einen adrenalinausstoss nach dem Sport den ich früher auch nicht kannte und auch völlig verwirrt war nach dem Sport 120 zu haben und dann schnurstracks auf die 300 zu gehen.

    Also:


    Nachts ging er hoch bis auf 190 ab 3 bis 6 dann 0,65 ie zur Korrektur. Um 9 war er so bei 150 da gab ich noch mal 0,5. aber er ging nicht deutlich runter. Die 190 brachte ich mit fett am Vorabend Verbindung, den trägen blutzuckersenkungseffekt mit meinem morgendlichen Anstieg. Dann meine schlampig berechneten 1,5 be ohne Spritz ess Abstand die ich mit 1,5 ie wegspritzen wollte doch der bz stieg dennoch auf 250 und weiter bis auf 300. um 16:00 dann 5 be zum Sport in der Mucki Bude für 15 min Rad 1,25 h schwimmen und Krafttraining. Ergebnis war, dass der Zucker konstant bei 300 blieb. 18:30 dann 1,05 IE um 20 Uhr dann 1,8 und 1 be ( Apfel) danach dann rasanter Abfall auf 130 wo er dann auch ab 23:00 bis 7:00 Uhr blieb trotz essen eines Salates mit hänchenbrust im Restaurant ( geschätzt 2 be 50% kh 50 % ew).


    Bis 9 heute früh sackte er ab dann ging ich schwimmen mit meinen Kindern 800 m dafür 2,5 be davon 0,5 be Eiweiß. Blutzucker nach dem schwimmen auf 160 nicht ideal da aber morgens eh etwas schwierig ist war das ok für mich. Heute Mittag dann 1 be Gemüse mit 0,95 IE um den 170 er Zucker etwas runter zu bekommen. Und dann begann er ab 14 Uhr wieder rasant zu steigen. Ich spritzte wieder dagegen mit wenig Erfolg ... 0,6 um 14:25 0,8 um 17:00 0,5 um 18:00 bz ging dennoch hoch auf 300. dann wieder Abfall hab aber auch gerade gegessen mit normalem bolus und der bz fällt trotzdem weiter aktuell 170.


    Meine basalrate passt habe öfter mal einige Stunden ohnen essen und konstantem bz Verlauf auf die Faktoren fürs Essen und den Sport passen zu anderen Gelegenheiten außer morgens aber nicht regelmäßig sprich manchmal schon. Eine Verschiebung dieses Phänomens auf den Nachmittag erlebe ich zum ersten Mal und das an 2 Tagen hintereinander ... Grübel

    Bei mir gehen auch 0,05 Schritte.


    Aufstehinsulin habe ich versucht, da der Blutzucker aber nicht immer steigt hatte ich dadurch unterzuckerungen gehabt. Deshalb hab ich den aufstehbolus wieder eingestellt.

    Ich bin echt verwirrt und brauche mal einen Rat.


    Ich beobachte seit Wochen verstärkt aber eigentlich immer Blutzucker Explosionen am Morgen. Vor dem libre dachte ich wegen unterzucker in der Nacht. Nach dem libre tippte ich auf Hormonausschüttung nach dem aufstehen. Da es nicht regelmäßig ist könnte ich die basalrate nicht anpassen. Heute aber das überraschende: ich aß erst gegen 14 Uhr das erste Mal nachdem ich um 9 Aufstand. Es Waren nur Kleinigkeiten ( Schnipsel Apfel, Krümel Brot) weil ich Hunger hatte aber erst um 4 essen wollte. Lasst das Zeug 1,5 be sein. Das schlechte Gewissen regte sich weil ich dafür nix gespritzt hatte, und spritzte gleich 0,3 ie. Dann schoss der zucker auf 300 ich spritzte noch mal 0,75 ie ... Der Zucker blieb dann bis 19 Uhr hoch und ich musste noch in Summe 2 ie mehr spritzen als normal ( is aß dann um 4 und machte danach Sport) danach dann Zucker ganz normal wie immer.


    Genau dieses Bild kenne ich von morgens. Explosiver bz Anstieg und dann für einige Stunden eher hoch, so als ob wie bei einer adrenalinausschüttung Zucker und Fett freigesetzt werden. Im Urlaub hatte ich dieses Phänomen um 12 nachdem ich später gefrühstückt hatte.


    Könnte es sein, dass diese unregelmäßige explosion/ adrenalinausstoss bzw. anderes Hormon Ausstoß beim ersten Essen des Tages passieren könnte? Dachte immer liegt am aufstehen aber wer weiß


    Jetzt bist du gefragt: erleuchte mich mit deiner Theorie


    Vielen vielen Dank im vorraus

    Ich gehe regelmäßig mit omni pod und libre in die Sauna (Dampfbad) heute war ich auch. Geht nie was ab oder so Fehlfunktion des pod hatte ich nur einmal als das Dampfbad falsch eingestellt war und viel heißer als normal ...

    Bingo ... Es war der pod. Ein so heftigen blutschwall als ich ihn heute Mittag gewechselt habe hatte ich noch nie. Dennoch schien die basalrate halbwegs gut anzukommen , trotz der Ader im Weg ... Der pod davor hatte auch etwas Blut als ich ihn wechselte deshalb das Drama für fast eine Woche.


    Danke für eure Hilfe


    Schön dass Man hier immer Menschen trifft die versuchen zu helfen.


    L' Attila