Beiträge von ralfulrich

    Früher hat der Pendiq immer exakt 300 i.E. angezeigt, wenn eine neue Patrone eingesetzt wurde.


    Seitdem aus Kostengründen die Chargen irgendwo umverpackt werden sind es nur noch ca. 293 i.E. :S


    Grüße


    Ralf

    Gibt es da eine Quelle? Gewöhnlich ist ja schon eine Einschränkung, sprich es kommt auch bei Erwachsenen vor. Wenn es aber nur bei Kindern wäre, würde man das bei Definitionen im Netz finden, das steht aber nicht dabei...?


    http://www.chrostek.de/pdf/02_Einschlafzeitpunkt.pdf


    Teupe beschreibt DUSK als Folge von Wachstumshormonen nach dem Einschlafen.


    "Etwa eine halbe Stunde nach dem Trigger wird das Wachstumshormon pulsativ, d.h. kurz und schnell, im Abstand von ca. 7,5 Minuten für die Dauer von etwa 2 Stunden ausgeschüttet. Die stärksten Ausprägungen hat die Ausschüttung in den ersten Lebensjahren und während der Pubertät. Beim Erwachsenen sind die Auswirkungen eher gering, im Vergleich zu den Glucocorticoide (Cortisol), die die Nebennierenrinde im Anschluss beginnt abzugeben; zunächst langsam, später schnell ansteigend. "


    Aber das scheidet für Erwachsene dann ja aus.


    Es bleibt FPE oder eine Lücke in der Basalversorgung.


    Grüße

    Hallo Cindbar,


    danke für die Antwort.


    Einen Schema B - Faktor habe ich bis jetzt noch nicht gekannt. Da kenne ich nur die Schema B Insulin i.E. abhängig vom Tagesgesamtbedarf und dem gemessenen BZ? >Edit: Ach ja, Faktor 1,5 bei Schema B und Essen<


    Das AD sammelt ja fleißig beliebige Sondersituationen und Anpassungsfaktoren, die man in abrufbaren Profilen speichern kann. Irgendwie müssen die Daten ja im Therapiegrößenrechner in Korrelation gebracht werden, sonst ergibt das ganze keinen Sinn.


    Wer kein AD besitzt muss eben irgendwie "Zu Fuß" rechnen und den Mehr- oder Minderbedarf in bestimmten Situationen ermitteln. Jeder kocht da sein eigenes Süppchen. Kein Diabetiker legt sich ins Bett nur weil er dreimal genießt hat und jetzt Ruhe einhalten muss für ein Schema B. Für die Frauen vor der Mensis gilt das gleiche. Da gibt es unzählige Beispiele. Die Bewegungsfaktoren sind fast immer mit dabei.


    Grüße


    Ralf

    Ja stimmt, aber in der Literatur heisst es eigentlich auch Korrekturregel. Ich glaube das "Faktor" hat sich da umgangssprachlich eingeschlossen, vielleicht vom BE-Faktor her.


    Hallo Pelzlöffel,


    danke für die Antwort.


    Hier muss man auseinander halten: Korrektur (Sink-) Faktor und Anpassungsfaktoren an Bewegung und Sondersituationen.


    Der Korrekturfaktor legt fest um wie viel der BZ sinkt bei einer i.E. Insulin [mg/dl / i.E.].


    Der oder die Anpassungsfaktoren korrigieren die Insulindosis.


    Grüße


    Ralf

    Hallo Arbyter,


    danke für die Antwort.


    Die Faktoren einfach zu addieren halte ich für einen Irrweg.


    Nehmen wir mal an der Anpassungsfaktor für Bewegung/Sport wäre für Ruhe 1,0 (100% Insulin) und der Faktor für einen Infekt (Erkältung) 1,2 (120% Insulin) so würde ich auf einen Gesamtfaktor von 2,2 (220%Insulin) kommen, mit dem die Dosis zu multiplizieren wäre...


    Grüße


    Ralf

    Falls sich Cindbar nicht von selbst hier meldet, könntest Du ihn fragen. Der wendet vermutlich das Regelwerk an seinem eigenen Körper gerade an.


    Mir war bislang ein Zusatzbolus (starre Größe) bei jeder Hauptmahlzeit geläufig (Infekt Schema B).


    Hallo Bratbäcker,


    Infekt war vielleicht kein gutes Beispiel. Die Schematas sind natürlich keine Sondersituationen und Sport soll bei Schema B auch nicht getrieben werden... :hmmz:


    Danke für den Hinweis.


    Grüße


    Ralf

    Hallo Jan,


    danke für die Antwort.


    Die Anpassungsfaktoren für Bewegung/Sport sind feste Größen aus dem Regelwerk des Dr. Teupe.


    Das funktioniert auch ganz gut wenn die Regeln richtig angewendet werden.


    Das Problem ist, wenn ein weiterer Faktor aus den Sondersituationen hinzu kommt. Infekt war da nur ein Beispiel.


    Das kann auch was anderes sein wie Verkehrsteilnahme, Zeitumstellung, Urlaub, Up/Down Regulation usw.


    Grüße


    Ralf

    Hallo zusammen,


    ich benötige Hilfe für die Insulinberechnung mit Anpassungsfaktoren für Bewegung/Sport und mit gleichzeitigen Sondersituationen, die den Insulinbedarf erhöhen oder senken. Ein Beispiel wäre Bewegung Non-Stop mit Faktor 0,5 und Infekt mit Faktor 1,2.


    Wie werden die Faktoren in Rechnung gesetzt?


    Bolus = ((Aktueller BZ - Zielwert) / Korrekturregel) + (BE x BE-Faktor) x 0,5 x 1,2 ?


    Oder muss aus den Faktoren 0,5 und 1,2 der Mittelwert gebildet werden?


    Es ist wichtig für ein Update meines Insulinpumpenprotokolls nach Dr. Teupe.


    Leider kann ich im Internet dazu nichts finden.


    Danke und Grüße


    Ralf