Beiträge von K@rline

    Klar geht es auch ohne Sensor aber wozu hab ich das Ding, wenn ich nicht zuverlässig weiß, dass ich am Samstag den Sensor wechsle und nicht hoppladihopp mitten in einem mehrstündigen Meeting oder beim Wandern, oder wo auch immer, wo ich nicht eben komfortabel wie scannen mit Teststreifen hantieren kann oder will. Daher hab ich jetzt auf Arbeit und zum Beispiel beim Wandern ab Tag 7 einen neuen Sensor dabei. Wenn ich schon so ein System habe, möchte ich auch, dass es einigermaßen zuverlässig arbeitet. Ich empfinde es ein bisschen wie einen unplanbaren Tank im Auto. Mal sehen, wie weit ich komme, bevor plötzlich der Tank leer ist. Da würde ich auch eher den Ersatzkanister im Kofferraum spazieren fahren als heim zu laufen.

    Meine Meinung!

    Wünsch euch allerseits eine gute Nacht!

    K@rline

    Genau dasselbe bei mir. Fünf von sieben bisher genutzte Libre 2 Sensoren haben sich nach 7 bis 10 Tagen spontan mit den zwei Einträgen im Log verabschiedet. Ich finde das ziemlich zum K... :thumbdown:, dass ich jetzt nach einer Woche Tragedauer ständig einen Ersatzsensor mitschleppen muss, weil ich immer fürchten muss, dass der momentan gesetzte in den nächsten Minuten aussteigt. Die Planbarkeit beim Libre 1 war rückblickend schon toll. Zum Glück passten (bis auf bei einem Sensor einige Stunden vor dessen Ausstieg) die Werte gut zur blutigen Messung.

    Ich hoffe auf Besserung des Batterieproblems und reklamiere daher jeden einzelnen der zu früh aussteigenden Sensoren bei Abbot (alle wurden ersetzt).

    Einen schönen Abend allerseits wünscht

    K@rline

    Ich spritze Basal morgens vor dem Aufstehen, daher stehe ich auch nicht auf, bevor ich den Pen in der Hand hatte (egal wie sehr die Blase drückt, soviel Zeit muss sein). Außerdem speichert der Novopen Echo "Zeit seit Spritzen" und Menge. Die Einheiten trage ich dann noch ins Libre ein. Funktioniert bei mir sehr gut.

    Bei mir ist es diesmal eine 6.0 geworden, nachdem das Libre 5,4 vorhergesagt hat. Die 6,0 ist etwas schlechter als das letzte Jahr aber immer noch gut genug, dass ich mich freue und die Diaberaterin auch. Insbesondere weil es deutlich weniger Werte unter 70 mg/dl gewesen sind. Der Sommerurlaub kann kommen...

    Ich konnte heute Sensor Nr. 2 (von 2) der Libre 2 Sensoren reklamieren. Wieder zu früher Ausstieg an Tag 9 X( aber zum Glück mit passenden Werten von Anfang bis zur letzten Messung. Ich hoffe, die restlichen 5 Sensoren dieser Charge sind nicht auch so ein Mist. Alle x Tag einen Spontanausfall eines Sensor - das kann es ja auch nicht sein.

    Aber: freundlicher Mitarbeiter nach 3 Warteminuten an der Abbott-Hotline, neuer Sensor ist auf dem Weg.


    Hatte/hat auch jemand mit der Sensorlot 3970447, MHD 2020-02-29 diese Probleme?

    Bitte schreibt mir, dass es bei anderen Lots besser läuft und ich nur die Montagsproduktion erwischt habe!


    Grüße

    K@rline

    Eine Verzögerung von 60 Minuten ist IMO nicht akzeptabel. 380 auf dem Sensor gegen 140 blutig ist schlicht ein besch... Sensor.

    @StillerTeilnehmer: Beim Dexcom ändert sich auch bei harter Belastung absolut nichts an der Verzögerung Gewebeflüssigkeit<->Blut. Auch gibt es da keine drastischen, fehlerhaften Abweichungen durch Belastung. Und Abbott scheint auch nirgendwo zu warnen, dass der Sensor ausgerechnet dann, wenn es am Wichtigsten ist (eben bei Belastung), nicht mal ansatzweise akkurat ist. Die Tatsache, dass der Sensor kurz darauf dann ganz ausgestiegen ist spricht auch nicht gerade dafür, dass der Sensor "normal" lief.


    Von daher kann ich deine Erklärung hier absolut nicht unterschreiben und denke, das liegt eher an einem unausgereiften System bzw. defekten Sensoren.

    Das sehe ich genauso!

    Bisher passte es immer, das ist ja das Problem. Daher hab ich mich so gewundert und hab erst mal auf Blutdruck, Hitze, zu schnellen Anstieg oder was auch immer getippt. Und war dann total verunsichert...


    Mokka, du hast komplett recht, lieber aufs Körpergefühl hören und die Erfahrung von 3 Jahren FSL 1 nicht direkt auf FSL 2 übertragen. Manchmal muss man halt schmerzhaft lernen...

    Da will ich auch mal meinen Senf dazugeben.

    Seit 10 Tagen lief mein erster Libre 2 Sensor. Alarme kamen zuverlässig zu den von mir eingestellten Alarmgrenzen bei 75 und 140 mg/dl , Abweichung zu blutig war vernachlässigbar wie auch bei den 1er Sensoren vorher.

    Doch gestern, wir waren mitten in einer 14 km-Wanderung mit 550 hm (also kurz vor dem höchsten Punkt wird mir komisch, der Blick verschwimmt, das Libre sagt knapp 140 mg/dl. Sollte der Zucker gerade stark am Fallen sein? Ich hab das komische Gefühl mit einem halben Müsliriegel erfolgreich bekämpft. Doch wenig später wird mir wieder seltsam, zum Glück ist der höchste Punkt und damit die Alm nur wenige Meter bergauf. Dort Kuchen und sehr buttrige Buttermilch geordert, blutig gemessen und einen gewaltigen Schreck bekommen: Libre 178, blutig 37 mg/dl. Ja spinnen die dennX(. Sowas hatte ich mit dem Libre 1 noch niiiieeee. Bin dann mit dem nicht insulinierten Kuchen und der Buttermilch gut ins Tal zurückgekommen und war echt froh, als der Sensor kurz danach ausgestiegen ist. Daher werde ich demnächst deutlich häufiger ab der Hälfte der Laufzeit gegenmessen um solche lebensgefährlichen Aktionen nicht noch einmal erleben zu müssen. Kurz vor "Starten sie einen neuen Sensor" sagte das Libre dann übrigens 378 steigend bei einem Blutzucker von 140 mg/dl.

    Vielen Dank Abbot, da ist wohl bei der Weiterentwicklung des Libre nicht bis zum Ende gedacht worden. Mein Vertrauen ins System hat einen gehörigen Knacks bekommen und Abbot kriegt das morgen aufs Reklamationsbrot geschmiert.

    Einen schreckfreien Sonntag wünscht euch

    K@rline

    Unterschiedliche Tag/Nachtwerte können auch von zu wenig Flüssigkeit im Zwischengewebe herkommen. ...Und viel Trinken gleicht das auch aus.

    Da kann ich als Beispiel dienen: ich habe schon immer viel getrunken (mind. 3 l am Tag) und habe mit dem Libre egal ob Tag oder Nacht und egal an welcher Stelle der Sensor sitzt, gut mit dem Blutzucker vergleichbare Werte.

    :thumbup:

    Zu den bereits genannten Alternativ-Setzstellen kann ich noch meine Lieblingsstelle hinzufügen: oberhalb des Busens, da wo noch genug "Brustspeck" ist und der Sensor gut geschützt im BH seine Arbeit tut. Hier habe ich sehr verlässliche Werte, nur sehr geringe Gefahr für drauf-liegen (da ich nicht auf dem Bauch schlafe) und auch sonstige Hindernisse kommen da eher nicht hin, so dass ich mir den Sensor abreißen könnte. Und man kann recht unauffällig scannen. :thumbup:

    Hinten am Rücken oberhalb des Hosenbundes und unterhalb des BHs geht bei mir auch ganz gut, manchmal braucht es dafür aber ein wenig Verrenkungen zum scannen, wenn ich das Lesegerät gerade in der falschen Hand habe.

    So kommen bei mir (mit jeweils recht und links) 12 verschiedene Stellen in Frage, so dass eine Stelle maximal drei mal im Jahr benutzt wird.


    Übrigens ist mir seit etwa 1 Jahr vor kurzem mal wieder ein Sensor abgefallen, der auf dem Speck über dem Popo klebte, als ich nach der Sauna die erfrischende "Schwallbrause" direkt über den Sensor laufen ließ. Da gibt auch bei mir ein sonst wie Hölle klebender Sensor auf. Zum Glück war er kurz vorm Tausch... Legen sich die heißen Temperaturen in der Sauna doch manchmal aufs Hirn? Vielleicht brauch ich einen Saunahut:

    https://www.google.com/search?…6BAgFEAE&biw=1350&bih=604

    :rofl

    offtopic off


    Grüße K@rline

    Ich halte es in solchen Situationen wie Reinhold Niebuhr :

    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    ...nur Korrektur für die Nacht funktioniert bei mir auch nicht, auch nicht mit großen mengen Insulin, da passiert einfach garnichts.

    Esse ich aber 1-2 KE und spritze ganz Normal dafür + Korrektur, dann funktionierts

    Guter Hinweis, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Werde ich beim nächsten zu hohen Abendwert mal probieren. :thumbup: