Beiträge von K@rline

    Für solche Fälle habe ich "relativ" gute Erfahrungen gemacht, beide Insuline zu verwenden: Fiasp für schnelle KHs, Novo für langsame. Und wenn beides in einer Mahlzeit vorkommt, verwende ich beide parallel, indem ich die Gesamtinsulinmenge 50 : 50 aufteile.

    Noch besser klappt das mit der Pumpe, in der Novo läuft.

    Gestern z.B. hatte ich eine größere Nudelportion - habe die Hälfte Insulin mit Fiasp im Pen vor der Mahlzeit, die andere Hälfte mit Novo in der Pumpe als verzögerten Bolus über drei Stunden gegeben. Ergebnis war verblüffend, weil es kaum einen Anstieg oder Abfall gab.

    Ohne Pumpe könnte man eventuell den Novoanteil zeitlich splitten.... muß man alles mal ausprobieren und wird nicht in jedem Fall und nicht bei jedem gleich laufen.... aber vielleicht eine Idee? ;):)

    Genauso mache ich es auch, nehme aber Humalog statt Novo. Funktioniert aber genauso gut, um eine recht gleichmäßige waagerechte Linie nach dem Essen zu produzieren.

    Ich möchte mich an dieser Stelle mal mit einem dicken Dankeschön an euch alle wenden, die so viele Informationen in diesen Fred gefüttert haben. :thumbup:

    Ich überlege auch immer mal wieder eine Smartwatch zu kaufen aber allein die Wahl der zu mir passenden Uhr und die für mich noch undurchsichtigere Erstellung und Konfiguriererei der dazu nötigen Apps auf Uhr und Handy hält mich davon ab, im Moment weiter nach einer Uhr zu suchen (zu klobig, zu teuer, zu kurze Batterielebensdauer, zu schwierig zu konfigurieren, Handy muss immer dabei sein...). Aber wenn ich mich in Zukunft doch zu einem Kauf durchringe, werden eure Informationen in diesem Fred Gold wert sein.

    Danke!

    K@rline

    Klar geht es auch ohne Sensor aber wozu hab ich das Ding, wenn ich nicht zuverlässig weiß, dass ich am Samstag den Sensor wechsle und nicht hoppladihopp mitten in einem mehrstündigen Meeting oder beim Wandern, oder wo auch immer, wo ich nicht eben komfortabel wie scannen mit Teststreifen hantieren kann oder will. Daher hab ich jetzt auf Arbeit und zum Beispiel beim Wandern ab Tag 7 einen neuen Sensor dabei. Wenn ich schon so ein System habe, möchte ich auch, dass es einigermaßen zuverlässig arbeitet. Ich empfinde es ein bisschen wie einen unplanbaren Tank im Auto. Mal sehen, wie weit ich komme, bevor plötzlich der Tank leer ist. Da würde ich auch eher den Ersatzkanister im Kofferraum spazieren fahren als heim zu laufen.

    Meine Meinung!

    Wünsch euch allerseits eine gute Nacht!

    K@rline

    Genau dasselbe bei mir. Fünf von sieben bisher genutzte Libre 2 Sensoren haben sich nach 7 bis 10 Tagen spontan mit den zwei Einträgen im Log verabschiedet. Ich finde das ziemlich zum K... :thumbdown:, dass ich jetzt nach einer Woche Tragedauer ständig einen Ersatzsensor mitschleppen muss, weil ich immer fürchten muss, dass der momentan gesetzte in den nächsten Minuten aussteigt. Die Planbarkeit beim Libre 1 war rückblickend schon toll. Zum Glück passten (bis auf bei einem Sensor einige Stunden vor dessen Ausstieg) die Werte gut zur blutigen Messung.

    Ich hoffe auf Besserung des Batterieproblems und reklamiere daher jeden einzelnen der zu früh aussteigenden Sensoren bei Abbot (alle wurden ersetzt).

    Einen schönen Abend allerseits wünscht

    K@rline

    Ich spritze Basal morgens vor dem Aufstehen, daher stehe ich auch nicht auf, bevor ich den Pen in der Hand hatte (egal wie sehr die Blase drückt, soviel Zeit muss sein). Außerdem speichert der Novopen Echo "Zeit seit Spritzen" und Menge. Die Einheiten trage ich dann noch ins Libre ein. Funktioniert bei mir sehr gut.

    Bei mir ist es diesmal eine 6.0 geworden, nachdem das Libre 5,4 vorhergesagt hat. Die 6,0 ist etwas schlechter als das letzte Jahr aber immer noch gut genug, dass ich mich freue und die Diaberaterin auch. Insbesondere weil es deutlich weniger Werte unter 70 mg/dl gewesen sind. Der Sommerurlaub kann kommen...

    Ich konnte heute Sensor Nr. 2 (von 2) der Libre 2 Sensoren reklamieren. Wieder zu früher Ausstieg an Tag 9 X( aber zum Glück mit passenden Werten von Anfang bis zur letzten Messung. Ich hoffe, die restlichen 5 Sensoren dieser Charge sind nicht auch so ein Mist. Alle x Tag einen Spontanausfall eines Sensor - das kann es ja auch nicht sein.

    Aber: freundlicher Mitarbeiter nach 3 Warteminuten an der Abbott-Hotline, neuer Sensor ist auf dem Weg.


    Hatte/hat auch jemand mit der Sensorlot 3970447, MHD 2020-02-29 diese Probleme?

    Bitte schreibt mir, dass es bei anderen Lots besser läuft und ich nur die Montagsproduktion erwischt habe!


    Grüße

    K@rline

    Eine Verzögerung von 60 Minuten ist IMO nicht akzeptabel. 380 auf dem Sensor gegen 140 blutig ist schlicht ein besch... Sensor.

    @StillerTeilnehmer: Beim Dexcom ändert sich auch bei harter Belastung absolut nichts an der Verzögerung Gewebeflüssigkeit<->Blut. Auch gibt es da keine drastischen, fehlerhaften Abweichungen durch Belastung. Und Abbott scheint auch nirgendwo zu warnen, dass der Sensor ausgerechnet dann, wenn es am Wichtigsten ist (eben bei Belastung), nicht mal ansatzweise akkurat ist. Die Tatsache, dass der Sensor kurz darauf dann ganz ausgestiegen ist spricht auch nicht gerade dafür, dass der Sensor "normal" lief.


    Von daher kann ich deine Erklärung hier absolut nicht unterschreiben und denke, das liegt eher an einem unausgereiften System bzw. defekten Sensoren.

    Das sehe ich genauso!

    Bisher passte es immer, das ist ja das Problem. Daher hab ich mich so gewundert und hab erst mal auf Blutdruck, Hitze, zu schnellen Anstieg oder was auch immer getippt. Und war dann total verunsichert...


    Mokka, du hast komplett recht, lieber aufs Körpergefühl hören und die Erfahrung von 3 Jahren FSL 1 nicht direkt auf FSL 2 übertragen. Manchmal muss man halt schmerzhaft lernen...

    Da will ich auch mal meinen Senf dazugeben.

    Seit 10 Tagen lief mein erster Libre 2 Sensor. Alarme kamen zuverlässig zu den von mir eingestellten Alarmgrenzen bei 75 und 140 mg/dl , Abweichung zu blutig war vernachlässigbar wie auch bei den 1er Sensoren vorher.

    Doch gestern, wir waren mitten in einer 14 km-Wanderung mit 550 hm (also kurz vor dem höchsten Punkt wird mir komisch, der Blick verschwimmt, das Libre sagt knapp 140 mg/dl. Sollte der Zucker gerade stark am Fallen sein? Ich hab das komische Gefühl mit einem halben Müsliriegel erfolgreich bekämpft. Doch wenig später wird mir wieder seltsam, zum Glück ist der höchste Punkt und damit die Alm nur wenige Meter bergauf. Dort Kuchen und sehr buttrige Buttermilch geordert, blutig gemessen und einen gewaltigen Schreck bekommen: Libre 178, blutig 37 mg/dl. Ja spinnen die dennX(. Sowas hatte ich mit dem Libre 1 noch niiiieeee. Bin dann mit dem nicht insulinierten Kuchen und der Buttermilch gut ins Tal zurückgekommen und war echt froh, als der Sensor kurz danach ausgestiegen ist. Daher werde ich demnächst deutlich häufiger ab der Hälfte der Laufzeit gegenmessen um solche lebensgefährlichen Aktionen nicht noch einmal erleben zu müssen. Kurz vor "Starten sie einen neuen Sensor" sagte das Libre dann übrigens 378 steigend bei einem Blutzucker von 140 mg/dl.

    Vielen Dank Abbot, da ist wohl bei der Weiterentwicklung des Libre nicht bis zum Ende gedacht worden. Mein Vertrauen ins System hat einen gehörigen Knacks bekommen und Abbot kriegt das morgen aufs Reklamationsbrot geschmiert.

    Einen schreckfreien Sonntag wünscht euch

    K@rline